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Mit Gallatin kann man auch heute gut arbeiten

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  1. Mit Gallatin kann man auch heute gut arbeiten

    Autor: Crass Spektakel 10.07.18 - 14:32

    Hier steht noch ein altes Pentium4-System mit exakt besagtem 3,2Ghz Gallatin herum, dazu 3GB ECC-RAM, 2x250GB PATA-HD als RAID1 und Geforce 6800. Für normale Büroarbeiten, Surfen und etwas Remote-Administration sind die Dinger absolut in Ordnung.

    Das einzige was nervt: Kein Support für moderne Betriebssysteme.

    Ab Ubuntu 18.04 gibt es keine aktuellen Treiber für die 6800 mehr und Nouveau läuft einfach nur scheisse. Schon das Einbinden der offiziellen Treiber in Ubuntu 14.04 war katastrophal. Das nächste Update auf Ubuntu 18.04 wird wohl die Grafik unbrauchbar machen.

    Und Windows 10 läuft mangels NX-Bit nicht.

    Aus Erfahrung kann ich sagen dass der Rechner sowohl unter Windows 7 und 8 als auch Ubuntu 14.04 absolut flüssig gelaufen ist. Jedenfalls deutlich besser als viele moderne Rechner auf Atom oder CeleronN oder PentiumN-Basis.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.07.18 14:38 durch Crass Spektakel.

  2. Re: Mit Gallatin kann man auch heute gut arbeiten

    Autor: x2k 10.07.18 - 14:36

    Naja. An einer Grafikkarte soll es ja nicht scheitern, du bekommst für kleines Geld modernere Karten in der bucht.

  3. Re: Mit Gallatin kann man auch heute gut arbeiten

    Autor: Crass Spektakel 10.07.18 - 14:40

    Die 6800er ist die schnellste native-AGP-Karte. Alle anderen Karten arbeiten mit Bridge-Chips was sie stark bremst und stromhungrig macht. Davon abgesehen gibt es keinerlei Grafikkarten für AGP mit längerem Support. Das einzige was ich machen könnte: Eine alte Matrox- oder AMD-Karte holen, die sind zwar deutlich langsamer aber dafür gibt es guten Open-Source-Support.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.07.18 14:40 durch Crass Spektakel.

  4. Re: Mit Gallatin kann man auch heute gut arbeiten

    Autor: PerilOS 10.07.18 - 15:17

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja. An einer Grafikkarte soll es ja nicht scheitern, du bekommst für
    > kleines Geld modernere Karten in der bucht.
    Hatten die Boards da schon Standardmäßig schon PCI-E Slots?

  5. Re: Mit Gallatin kann man auch heute gut arbeiten

    Autor: Der schwarze Ritter 10.07.18 - 15:32

    Na ja... ein i7 4785T hat ein Drittel von dem Energiebedarf und wischt mit dem P4 mühelos den Boden auf... nein, was die alten Rotzgurken an Energie fressen und was sie dafür leisten steht heute in keinem Verhältnis mehr. Für normale Büroarbeiten, etwas surfen und ein bisschen Remote-Admin tuts ein Raspberry Pi, aber sicher nicht so ein Trümmer aus alten Tagen. Gerade für diese Arbeiten bin ich froh, kleine und neue Geräte zu haben, bei denen man nicht mal hört, ob sie gerade laufen. Die Geräuschkulisse von vor 10 Jahren möchte ich hier nie wieder haben.

    Klar, wenn man nichts anderes kennt, kann man damit natürlich noch arbeiten. Aber mal an einem Rechner modernerer Bauart gearbeitet oder evtl. im heutigen High-End-Segment wie nem 2700X oder dem größeren i7/i9, man geht doch nicht freiwillig wieder an die alten Möhren dran. "Gut arbeiten" ist für mich vermutlich was anderes...

  6. Re: Mit Gallatin kann man auch heute gut arbeiten

    Autor: x2k 10.07.18 - 15:34

    Hups das hab ich ja total vergessen damals gab es den AGP noch. Ich hatte jetzt die 5000er Generation als letzte AGP im Hinterkopf.

    Ok gut dann hab ich nichts gesagt.

  7. Re: Mit Gallatin kann man auch heute gut arbeiten

    Autor: John2k 11.07.18 - 14:58

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier steht noch ein altes Pentium4-System mit exakt besagtem 3,2Ghz
    > Gallatin herum, dazu 3GB ECC-RAM, 2x250GB PATA-HD als RAID1 und Geforce
    > 6800. Für normale Büroarbeiten, Surfen und etwas Remote-Administration sind
    > die Dinger absolut in Ordnung.


    Das Ding schluckt wahrscheinlich so absurd viel Strom im Vergleich zu einem modernen Rechner, dass die Kiste zwangsverschrottet werden müsste.
    Wenn ich bedenke, dass mein Notebook(und es ist auch schon 5 Jahre alt) mit i7 im intensiven Officebetrieb bei ca. 20-30 W mit Bildschirm lande und das Ding hat dazu noch ein vielfaches an Leistung im Vergleich zu dem P4.
    Aber jeder, wie er mag :-)

  8. Re: Mit Gallatin kann man auch heute gut arbeiten

    Autor: x2k 11.07.18 - 16:01

    Kommt aber auch darauf an wieviel und wie lange er das System benutzt.

  9. Nope

    Autor: Crass Spektakel 22.07.18 - 01:50

    Nope. Der Stromverbrauch ist garnichtmal so hoch. Idle steht das System bei 40 Watt und unter Volllast bei 120 Watt - wohlgemerkt, mit einem RAID1 und registered ECC-RAM. Das ist zwar mehr als aktuelle Rechner brauchen aber eben nicht viel mehr sondern nur etwas mehr. Unter uns, die 3200Mhz-Version ist eher moderat stromhungrig und mein 3200er läuft mit gutem Lüfter und leicht undervoltet absolut stabil bei moderatem Verbrauch. Erst die 3400 und 3600Mhz Versionen explodieren bei der Stromaufnahme.

    Die Einzelkern-Leistung beträgt rund 30% des schnellsten Coffee Lake (i7-8086K@5Ghz) oder 150% des schnellsten Goldmont (Pentium N/J @1800Mhz) oder 300% des ersten Atom N270.

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