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Consumer-Hardware als Server?

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Consumer-Hardware als Server?

    Autor: Icestorm 08.02.11 - 10:56

    Die Serversoftware mag ja gut sein, oder nicht. Aber was ist mit Durchsatz, Ausfallsicherheit, etc.? Wenn ich an eine dauernd rödelnde 2,5" 5400 U/min denke o.O

  2. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: scorpion-c 08.02.11 - 10:57

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Serversoftware mag ja gut sein, oder nicht. Aber was ist mit Durchsatz,
    > Ausfallsicherheit, etc.? Wenn ich an eine dauernd rödelnde 2,5" 5400 U/min
    > denke o.O


    Also Soho Server ist so ein Mac Mini sicher ganz brauchbar. Aber obendrüber geht nix mehr ohne Mac Pro. Der allerdings dann nicht mehr im 19" Rack platz findet.

  3. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: deffel 08.02.11 - 11:06

    An der Antwort vom scorpion-c kann man direkt wieder sehen das die Leute eben nicht wissen was nen "richtigen" Server ausmacht. Ich stimme Dir voll und ganz zu, dass jeder der sich nen Server mit Consumerhardware stellt alles was folgt vollkommen verdient hat.

  4. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: l0ng 08.02.11 - 11:10

    Man könnte doch auch einen iMac da reinlegen. hat sogar ne eingebaute beleuchtung..

  5. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: Yoless 08.02.11 - 12:21

    Was macht denn einen richtigen Server aus?

  6. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: CoreEdge 08.02.11 - 14:04

    Yoless schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was macht denn einen richtigen Server aus?


    Gute Frage. Kommt natürlich auf die Anforderungen an.
    Aber ich kann dir gerne sagen was ein richtiger Server IMHO braucht damit ich ihn als solchen annerkenne:
    - Rack-Mount mit Rails (wenn auch nur als Option)
    - So wenig Schrauben wie Möglich um schnell Hardware zu tauschen oder zu erweitern
    - Die Option soviel wie Möglich Redundant auszulegen innerhalb des Systems
    - Eine integrierte Systemüberwachung inkl. Kühlung und Konsole unabhängig vom Hostsystem (HP Insightboard z.B.)
    - LEDs oder andersweitige Kontrolleinrichtungen zur Sichtkontrolle
    - Lückenloser Support Herstellerseitig (ich glaube Apple wird dir nicht helfen wenn du ein spezielles Problem mit den Minis hast)

    Ob da jetzt ein Opteron oder 8 Xenons rechnen spielt keine Rolle.

  7. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: Yoless 08.02.11 - 14:37

    CoreEdge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Yoless schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was macht denn einen richtigen Server aus?
    >
    > Gute Frage. Kommt natürlich auf die Anforderungen an.
    > Aber ich kann dir gerne sagen was ein richtiger Server IMHO braucht damit
    > ich ihn als solchen annerkenne:
    > - Rack-Mount mit Rails (wenn auch nur als Option)

    Wozu? Die Server müssen sicher im Schrank stehen. Auf den Formfaktor kommt es mir nicht an.
    Dazu sparen wir jedes Jahr eine Menge Strom, wegen dem extrem geringen Verbrauchs der MacMinis. Wenn ich dafür 2 HPs nehme kann ich mir nach 2 Jahren von dem gesparten Geld nen neuen MacMini dazu kaufen.

    > - So wenig Schrauben wie Möglich um schnell Hardware zu tauschen oder zu
    > erweitern

    Ich pack einfach einen weiteren Mini dazu. Beim MacPro gäb es dann gar keine Schrauben...

    > - Die Option soviel wie Möglich Redundant auszulegen innerhalb des Systems

    Redundanz über alles ist mir wichtiger. Und die hab ich doch.

    > - Eine integrierte Systemüberwachung inkl. Kühlung und Konsole unabhängig
    > vom Hostsystem (HP Insightboard z.B.)

    Wozu? Wenn das OS die ganze Zeit läuft, passt das doch bestens?
    Die Zeiten wo ich noch ILO brauchte sind zum Glück lange vorbei.

    > - LEDs oder andersweitige Kontrolleinrichtungen zur Sichtkontrolle

    Gibts doch ;) Ich habe schon lange nicht mehr auf die LEDs unserer HP-Blades oder des Shelfes geworfen. Vielleicht ist das nicht nötig, weil Linux darauf läuft und nicht Windows.

    > - Lückenloser Support Herstellerseitig (ich glaube Apple wird dir nicht
    > helfen wenn du ein spezielles Problem mit den Minis hast)

    Die Minis werden voll als Server supportet! Sie werden sogar so verkauft! Support ist vorbildlich und schnell! Aber du kannst natürlich auch die MacPros als Server kaufen.

    >
    > Ob da jetzt ein Opteron oder 8 Xenons rechnen spielt keine Rolle.

    Na immerhin.

  8. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: CoreEdge 08.02.11 - 14:53

    Yoless schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CoreEdge schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Yoless schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Was macht denn einen richtigen Server aus?
    > >
    > >
    > > Gute Frage. Kommt natürlich auf die Anforderungen an.
    > > Aber ich kann dir gerne sagen was ein richtiger Server IMHO braucht
    > damit
    > > ich ihn als solchen annerkenne:
    > > - Rack-Mount mit Rails (wenn auch nur als Option)
    >
    > Wozu? Die Server müssen sicher im Schrank stehen. Auf den Formfaktor kommt
    > es mir nicht an.
    > Dazu sparen wir jedes Jahr eine Menge Strom, wegen dem extrem geringen
    > Verbrauchs der MacMinis. Wenn ich dafür 2 HPs nehme kann ich mir nach 2
    > Jahren von dem gesparten Geld nen neuen MacMini dazu kaufen.

    Mir ist klar, dass du das anderst siehst. Und ich will auch nicht behaupten, dass das für einen Server nötig ist (siehe den anderen Thread zu dem Thema).

    > > - So wenig Schrauben wie Möglich um schnell Hardware zu tauschen oder zu
    > > erweitern
    >
    > Ich pack einfach einen weiteren Mini dazu. Beim MacPro gäb es dann gar
    > keine Schrauben...

    So kann mans natürlich auch machen.

    > > - Die Option soviel wie Möglich Redundant auszulegen innerhalb des
    > Systems
    >
    > Redundanz über alles ist mir wichtiger. Und die hab ich doch.

    Wenn die Ausfallszeit nicht wichtig ist, klar. Bei mir kommt es auf jede Sekunde an, darum ist gar kein Ausfall angesagt.

    > > - Eine integrierte Systemüberwachung inkl. Kühlung und Konsole
    > unabhängig
    > > vom Hostsystem (HP Insightboard z.B.)
    >
    > Wozu? Wenn das OS die ganze Zeit läuft, passt das doch bestens?
    > Die Zeiten wo ich noch ILO brauchte sind zum Glück lange vorbei.

    Hat auch wieder mit Ausfallszeit und Fehlermanagement zu tun. Ich habe mehr vertrauen in 2 unabhängige Systeme als in eins (egal ob Unix oder Windows).
    Auch ganz praktisch für Firmware-wartung usw.

    > > - LEDs oder andersweitige Kontrolleinrichtungen zur Sichtkontrolle
    >
    > Gibts doch ;) Ich habe schon lange nicht mehr auf die LEDs unserer
    > HP-Blades oder des Shelfes geworfen. Vielleicht ist das nicht nötig, weil
    > Linux darauf läuft und nicht Windows.

    Nee bei uns laufen auch viele Server mit Linux. Es kommt vor, dass gewisse Fehler wie eine halb-defekte HD oder ein Lüfter so viel schneller beseitigt werden können. Bei mir gibts am Morgen und am Abend einen Rundgang im RZ (neben vielen virtuellen Kontrollen), sonst kann ich nicht ruhig schlafen :).

    >
    > > - Lückenloser Support Herstellerseitig (ich glaube Apple wird dir nicht
    > > helfen wenn du ein spezielles Problem mit den Minis hast)
    >
    > Die Minis werden voll als Server supportet! Sie werden sogar so verkauft!
    > Support ist vorbildlich und schnell! Aber du kannst natürlich auch die
    > MacPros als Server kaufen.

    Ok das wusste ich nicht. Demfall ein Schuss in den Ofen :).

    > >
    > > Ob da jetzt ein Opteron oder 8 Xenons rechnen spielt keine Rolle.
    >
    > Na immerhin.
    Ich sagte doch IMHO xD. Ich respektiere deine Meinung auch.

  9. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: Bigfoo29 08.02.11 - 15:06

    Yoless schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CoreEdge schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Yoless schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Was macht denn einen richtigen Server aus?
    > >
    > >
    > > Gute Frage. Kommt natürlich auf die Anforderungen an.
    > > Aber ich kann dir gerne sagen was ein richtiger Server IMHO braucht
    > damit
    > > ich ihn als solchen annerkenne:
    > > - Rack-Mount mit Rails (wenn auch nur als Option)
    >
    > Wozu? Die Server müssen sicher im Schrank stehen. Auf den Formfaktor kommt
    > es mir nicht an.
    > Dazu sparen wir jedes Jahr eine Menge Strom, wegen dem extrem geringen
    > Verbrauchs der MacMinis. Wenn ich dafür 2 HPs nehme kann ich mir nach 2
    > Jahren von dem gesparten Geld nen neuen MacMini dazu kaufen.

    Normalerweise gibts in den RZs Strompauschalen. Und üblicherweise sind die Stromkosten bei dem Betrieb eines Rechners eher untergeordneter Wichtigkeit. Es gibt auch HPs, die wenig verbrauchen, wenn du darauf Wert legst. ;-)

    > > - So wenig Schrauben wie Möglich um schnell Hardware zu tauschen oder zu
    > > erweitern
    >
    > Ich pack einfach einen weiteren Mini dazu. Beim MacPro gäb es dann gar
    > keine Schrauben...
    >

    Nun, bei einem 1-HE-System wird das mit dem "dazupacken" schon schwierig, es sei denn, du hast ein System/Rack, was du beidseitig mit Servern bestücken kannst. Der MacPro fällt hier aus der Konkurrenz, passt nicht ins Gehäuse.

    > > - Die Option soviel wie Möglich Redundant auszulegen innerhalb des
    > Systems
    >
    > Redundanz über alles ist mir wichtiger. Und die hab ich doch.

    Nun, manche rechnen mit einem Totalausfall eines Systems, andere haben lieber diverse Komponenten redundant ausgelegt, die tatsächlich ausfallen... Lüfter, Netzteile, Platten und Uplinks. Kostet weniger als ein zweites System, vergrößert damit den Return-on-Invest und die richtig gute Technik muss zum Wechsel der Hardware nichtmal runtergefahren werden. (wobei die dann aber durchaus auch so viel wie zwei Mac Minis kostet). Denn beide Systeme musst du zur Reparatur schon runterfahren, wenn du keine Plattenschäden oder Datenverluste haben willst, wenn du das Dual-Mac-Mini ausbauen willst...

    >
    > > - Eine integrierte Systemüberwachung inkl. Kühlung und Konsole
    > unabhängig
    > > vom Hostsystem (HP Insightboard z.B.)
    >
    > Wozu? Wenn das OS die ganze Zeit läuft, passt das doch bestens?
    > Die Zeiten wo ich noch ILO brauchte sind zum Glück lange vorbei.

    Das denkst Du... ich möchte die Mannstunden allein für die Fahrt oder die Aufpreise der Techniker vor Ort nicht aufgerechnet haben, die wir schon durch eine KVM-Lösung oder ein sauberes Hardware-System-Monitoring gespart haben. Integrationsumgebungen stehen üblicherweise nicht im eigenen Testlab. Und da fliegen doch gelegentlich mal die Fetzen. (Und auch Produktivsysteme wollen mal nicht mehr. Und ob man da zeitnah weiß, was kaputt ist und reagieren kann oder ob man es erst kostspielig herausfinden muss, um darauf reagieren zu können, sind zwei paar Schuhe.

    >
    > > - LEDs oder andersweitige Kontrolleinrichtungen zur Sichtkontrolle
    >
    > Gibts doch ;) Ich habe schon lange nicht mehr auf die LEDs unserer
    > HP-Blades oder des Shelfes geworfen. Vielleicht ist das nicht nötig, weil
    > Linux darauf läuft und nicht Windows.

    LEDs sind schöööön... :-P
    Spaß beiseite... sie helfen dem Techniker durchaus zu sehen, ob etwa ein Systemfehler entdeckt wurde oder ob die Netzwerk-Anbindung direkt nach dem Anstecken "tut". Aber natürlich zählt auch sie heutzutage eher zu der Kategorie "Gimmik". (Aber sie beeindruckt Entscheider. Daher sind immer viele Lämpchen an den Systemen. Je mehr, desto besser. ;-) Funktioniert auch ganz gut, wer mal vor dem ein oder anderen Storage-System gestanden hat, wo 300 Lämpchen mehr oder weniger im Takt blinken und Zugriffe signalisieren... ^^)

    >
    > > - Lückenloser Support Herstellerseitig (ich glaube Apple wird dir nicht
    > > helfen wenn du ein spezielles Problem mit den Minis hast)
    >
    > Die Minis werden voll als Server supportet! Sie werden sogar so verkauft!
    > Support ist vorbildlich und schnell! Aber du kannst natürlich auch die
    > MacPros als Server kaufen.

    So? Gibts da einen 4/24 Stunden-Vorort/Replacement-Support? Wenigstens als Option?

    > > Ob da jetzt ein Opteron oder 8 Xenons rechnen spielt keine Rolle.
    >
    > Na immerhin.

    /signed.

    Regards, Bigfoot29

  10. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: deffel 08.02.11 - 15:19

    Also es ist ja nihct bös gemeint aber das ist jetzt etwas blauäugig von Dir. ich vermute das es daher rührt, dass Du Dich da eben nicht gut auskennst. Die wichtigsten Fakten wenn man denn nen Server braucht (von Gameservern und oder anderem Spielkram sehe ich jetzt mal ab) Fernwartungsmodul, USV, Registered RAM, Multicore, SAS Platten, Platten redundant und hotswap. Natürlich kommen noch zig andere Faktoren dazu, wie physikalischer Standort des Servers, Anbindung an den Backbone des RZ wie ist das RZ angebunden usw. usf. aber die sind schon zu vernachlässigen wenn man sich nicht an ersteres gehalten hat.

  11. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: Der Kaiser! 08.02.11 - 15:24

    > Consumer-Hardware als Server?
    Google machts genauso. Die haben in ihrem "Rechenzentrum" rotze normale Rechner stehen. Ausfallsicherheit wird erkauft mit Masse. Und die ist billig.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  12. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: CoreEdge 08.02.11 - 15:37

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Consumer-Hardware als Server?
    > Google machts genauso. Die haben in ihrem "Rechenzentrum" rotze normale
    > Rechner stehen. Ausfallsicherheit wird erkauft mit Masse. Und die ist
    > billig.

    Richtig. Das mag für Google funktionieren, aber nicht in einer KMU.
    Soviel ich weiss haben sie auch RZs mit "richtigen" Servern, nur die rechenintensiven Dinge (z.B. der Suchalgorithmus) laufen auf dem PC-Cluster.

  13. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: CK-111 08.02.11 - 15:47

    Den Begriff "Server" nur an der Hardware festzumachen ist in Zeiten von virtualisierung, Cloud computing/SaS wohl auch nicht mehr Zeitgemäß oder?

    Ein Server ist ein Nutzwerkzeug - ein Gerät, das einen Zweck hat, dient (to serve). MacOS Server wird durchaus noch seine Berechtigung haben, wenn auch warscheinlich nicht auf Systemkritischer Ebene.

    Ich gehe stark davon aus, dass kommende Versionen von MacOS Server sich wie jedes andere OS auch virtualisieren lassen wird und damit wäre das Thema dann eh gegessen.

    Bis dahin greifft man halt auf soetwas zurück.

  14. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: CK-111 08.02.11 - 15:53

    Es verlangt ja wohl auch keiner, so ein Ding als Core Server zu benutzen. Aber wenn dienst X nun mal Stabiler auf MacOS läuft, warum soll man sich selber das Leben schwer machen? Schachtel reinschieben, starten, fertig. Redundanz hat man auch durch die 2 Geräte auch.

  15. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: CoreEdge 08.02.11 - 15:54

    CK-111 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den Begriff "Server" nur an der Hardware festzumachen ist in Zeiten von
    > virtualisierung, Cloud computing/SaS wohl auch nicht mehr Zeitgemäß oder?
    >
    > Ein Server ist ein Nutzwerkzeug - ein Gerät, das einen Zweck hat, dient (to
    > serve). MacOS Server wird durchaus noch seine Berechtigung haben, wenn auch
    > warscheinlich nicht auf Systemkritischer Ebene.
    >
    > Ich gehe stark davon aus, dass kommende Versionen von MacOS Server sich wie
    > jedes andere OS auch virtualisieren lassen wird und damit wäre das Thema
    > dann eh gegessen.
    >
    > Bis dahin greifft man halt auf soetwas zurück.

    Ja hast Recht. Ich unterscheide jedoch virtuelle Server von physikalischen.
    So wie ich das sehe diskutieren wir hier über Hardware, also physikalische Server.
    Aber wie schon Mal gesagt wurde ist der Begriff Server dehnbar wie ein Kaugummi.

  16. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: Bigfoo29 08.02.11 - 15:57

    Jepp. Denn auch ein vServer auf einer 250-Euro-Hardware ist ein "echter" Server. Nur einer, dem ich nichtmal meine Urlaubsfotos anvertrauen würde. Nur leider "sieht" man als reiner Webseiten-Käufer nicht, auf welcher Hardware der Kram denn da läuft. *seufz*

    Regards, Bigfoot29

  17. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: deffel 08.02.11 - 16:08

    CK-111 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den Begriff "Server" nur an der Hardware festzumachen ist in Zeiten von
    > virtualisierung, Cloud computing/SaS wohl auch nicht mehr Zeitgemäß oder?
    Ach so und nen virtualisierter Server läuft also ganz ohne Hardware? Gerade wenn sich mehrere virtualisierte Server Hardware teilen kommt es auf diese Hardware an...

  18. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: Bigfoo29 08.02.11 - 16:23

    Aaaah! Nochmal: n+1 ist keine Service-Redundanz!

    Regards, Bigfoot29

  19. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: CK-111 08.02.11 - 16:28

    Das ist klar.
    Diese ist aber (oder besser gesagt sollte) dann auch entsprechend in einer anderen Preisklasse liegen. Wer meint, er könne 20 Server auf seinem alten Mailserver laufen lassen, bloß weil er ein Speicherupgrade einbaut, sollte noch mal über sein Vorhaben nachdenken.

  20. Re: Consumer-Hardware als Server?

    Autor: Yoless 08.02.11 - 16:36

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Yoless schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > CoreEdge schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Yoless schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Was macht denn einen richtigen Server aus?
    > > >
    > > >
    > > > Gute Frage. Kommt natürlich auf die Anforderungen an.
    > > > Aber ich kann dir gerne sagen was ein richtiger Server IMHO braucht
    > > damit
    > > > ich ihn als solchen annerkenne:
    > > > - Rack-Mount mit Rails (wenn auch nur als Option)
    > >
    > > Wozu? Die Server müssen sicher im Schrank stehen. Auf den Formfaktor
    > kommt
    > > es mir nicht an.
    > > Dazu sparen wir jedes Jahr eine Menge Strom, wegen dem extrem geringen
    > > Verbrauchs der MacMinis. Wenn ich dafür 2 HPs nehme kann ich mir nach 2
    > > Jahren von dem gesparten Geld nen neuen MacMini dazu kaufen.
    >
    > Normalerweise gibts in den RZs Strompauschalen. Und üblicherweise sind die
    > Stromkosten bei dem Betrieb eines Rechners eher untergeordneter
    > Wichtigkeit. Es gibt auch HPs, die wenig verbrauchen, wenn du darauf Wert
    > legst. ;-)

    Also wir haben zwei eigene Rechenzentren und da spielt Strom schon eine grosse Rolle und nein, die Zeiten, das uns das pauschal abgerechnet wird, sind schon lange vorbei... Selbst die kleinen HPs verbrauchen da deutlich mehr ;) Glaub mir, wir haben genug davon. Und Blades als Green-IT zu verkaufen ist eigentlich echt eine Frechheit...
    >
    > > > - So wenig Schrauben wie Möglich um schnell Hardware zu tauschen oder
    > zu
    > > > erweitern
    > >
    > > Ich pack einfach einen weiteren Mini dazu. Beim MacPro gäb es dann gar
    > > keine Schrauben...
    > >
    >
    > Nun, bei einem 1-HE-System wird das mit dem "dazupacken" schon schwierig,
    > es sei denn, du hast ein System/Rack, was du beidseitig mit Servern
    > bestücken kannst. Der MacPro fällt hier aus der Konkurrenz, passt nicht ins
    > Gehäuse.
    Klar passt der rein. Aber natürlich nicht so platzsparend in den Standardracks. Es gibt aber extra welche für die Mac-Server. Problem gelöst...

    >
    > > > - Die Option soviel wie Möglich Redundant auszulegen innerhalb des
    > > Systems
    > >
    > > Redundanz über alles ist mir wichtiger. Und die hab ich doch.
    >
    > Nun, manche rechnen mit einem Totalausfall eines Systems, andere haben
    > lieber diverse Komponenten redundant ausgelegt, die tatsächlich
    > ausfallen... Lüfter, Netzteile, Platten und Uplinks. Kostet weniger als ein
    > zweites System, vergrößert damit den Return-on-Invest und die richtig gute
    > Technik muss zum Wechsel der Hardware nichtmal runtergefahren werden.
    > (wobei die dann aber durchaus auch so viel wie zwei Mac Minis kostet). Denn
    > beide Systeme musst du zur Reparatur schon runterfahren, wenn du keine
    > Plattenschäden oder Datenverluste haben willst, wenn du das Dual-Mac-Mini
    > ausbauen willst...

    Na ja, wir haben ja damals auch gezögert, ob wir zu den Minis wechseln. Haben mit einem xServ angefangen. Nachdem der Anbieter uns aber hart vorgeführt hat, wie gut das Systemclustering funktioniert (er riss einen MacMini aus seinem 5er Verbund einfach raus), waren wir überzeugt. Wir haben immer einen MacMini noch in der Hinterhand.
    >
    > >
    > > > - Eine integrierte Systemüberwachung inkl. Kühlung und Konsole
    > > unabhängig
    > > > vom Hostsystem (HP Insightboard z.B.)
    > >
    > > Wozu? Wenn das OS die ganze Zeit läuft, passt das doch bestens?
    > > Die Zeiten wo ich noch ILO brauchte sind zum Glück lange vorbei.
    >
    > Das denkst Du... ich möchte die Mannstunden allein für die Fahrt oder die
    > Aufpreise der Techniker vor Ort nicht aufgerechnet haben, die wir schon
    > durch eine KVM-Lösung oder ein sauberes Hardware-System-Monitoring gespart
    > haben. Integrationsumgebungen stehen üblicherweise nicht im eigenen
    > Testlab. Und da fliegen doch gelegentlich mal die Fetzen. (Und auch
    > Produktivsysteme wollen mal nicht mehr. Und ob man da zeitnah weiß, was
    > kaputt ist und reagieren kann oder ob man es erst kostspielig herausfinden
    > muss, um darauf reagieren zu können, sind zwei paar Schuhe.
    Das meldet mir doch auch das System und das perfekt. Mit allen Frühwarnstufen!
    >
    > >
    > > > - LEDs oder andersweitige Kontrolleinrichtungen zur Sichtkontrolle
    > >
    > > Gibts doch ;) Ich habe schon lange nicht mehr auf die LEDs unserer
    > > HP-Blades oder des Shelfes geworfen. Vielleicht ist das nicht nötig,
    > weil
    > > Linux darauf läuft und nicht Windows.
    >
    > LEDs sind schöööön... :-P
    > Spaß beiseite... sie helfen dem Techniker durchaus zu sehen, ob etwa ein
    > Systemfehler entdeckt wurde oder ob die Netzwerk-Anbindung direkt nach dem
    > Anstecken "tut". Aber natürlich zählt auch sie heutzutage eher zu der
    > Kategorie "Gimmik". (Aber sie beeindruckt Entscheider. Daher sind immer
    > viele Lämpchen an den Systemen. Je mehr, desto besser. ;-) Funktioniert
    > auch ganz gut, wer mal vor dem ein oder anderen Storage-System gestanden
    > hat, wo 300 Lämpchen mehr oder weniger im Takt blinken und Zugriffe
    > signalisieren... ^^)
    >
    Ja, das hast du Recht... das beeindruckt immer wieder.

    > >
    > > > - Lückenloser Support Herstellerseitig (ich glaube Apple wird dir
    > nicht
    > > > helfen wenn du ein spezielles Problem mit den Minis hast)
    > >
    > > Die Minis werden voll als Server supportet! Sie werden sogar so
    > verkauft!
    > > Support ist vorbildlich und schnell! Aber du kannst natürlich auch die
    > > MacPros als Server kaufen.
    >
    > So? Gibts da einen 4/24 Stunden-Vorort/Replacement-Support? Wenigstens als
    > Option?
    Nicht direkt von Apple. Aber bei unserem Anbieter schon. Brauchen wir aber nicht. Wir haben einen Austauschservice am nächsten Tag. In 3 Jahren allerdings noch nicht benötigt. Ein RAM-Riegel wurde getauscht. Das haben wir selber gemacht.
    >
    > > > Ob da jetzt ein Opteron oder 8 Xenons rechnen spielt keine Rolle.
    > >
    > > Na immerhin.
    >
    > /signed.
    >
    > Regards, Bigfoot29

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    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

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