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Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: M.P. 08.02.11 - 08:49

    Naja,
    wenn der Apple-Server abgeraucht ist, und man mit der Migration der Applikation noch nicht fertig ist, vielleicht eine Option, um die Zeit bis zum Ende der Migration vorbei ist. Mehr aber wirklich nicht...

    Dann braucht man aber auch kein solches Gehäuse:
    Ein Provisorium im Server-Raum erinnert daran, daß man mit der Migration fertig werden muss ;-)

  2. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: Yoless 08.02.11 - 10:08

    http://www.macminicolo.net/

  3. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: deffel 08.02.11 - 11:09

    And not a single shit was given that day... Hör doch mal auf nur den Link zu posten als wenn das irgendentwas bedeuten würde. Entweder hast Du was zu sagen oder lass es doch einfach.

  4. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: budweiser 08.02.11 - 11:20

    v.a. ... irgendeine Klitsche die in Las Vegas sitzt, Minis in ein Rechenzentrum packt und an eine APC PDU dranhängt, irre Leistung.

  5. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: Yoless 08.02.11 - 11:47

    Ach je, hab ich euch so getroffen, das ihr auf so niedrigem Niveau und ohne Wissen argumentieren müsst?! Das tut mir leid für euch.

    Aber bitte schön. Zwei MacMinis kosten inkl. OS X-Server 1800 Euro. Redundanz vorhanden. Fernwartung geht sehr klasse bei OS X.

  6. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: LichtderWahrheit 08.02.11 - 13:12

    Yoless schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber bitte schön. Zwei MacMinis kosten inkl. OS X-Server 1800 Euro.
    > Redundanz vorhanden.

    [ ] Du weisst, was Redundanz ist

    > Fernwartung geht sehr klasse bei OS X.

    [X] Du hast keine Ahnung, was echte Fernwartung umfasst

    LdW

  7. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: Yoless 08.02.11 - 13:23

    Na dann klär mich mal auf. Ich verwalte zwei Server von meinem Rechner aus. Über die Server verwalte ich die Clients bis hin zur Softwareverteilung, Imaging und Datensicherung. Vom Client aus, kann ich mich auf jeden anderen Client schalten. Kannst mir gerne sagen, was dich stört, aber diese komischen Ankreuzsachen aus den 90er sind nun mal keine Argumente.
    Redundanz=Hier steht Redundanz für das Vorhandensein funktional gleicher oder vergleichbarer Ressourcen eines technischen Systems, wenn diese bei einem störungsfreien Betrieb im Normalfall nicht benötigt werde
    Also 2 MacMinis= Redundanz

  8. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: M.P. 08.02.11 - 14:08

    Yoless schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na dann klär mich mal auf. Ich verwalte zwei Server von meinem Rechner aus.
    > Über die Server verwalte ich die Clients bis hin zur Softwareverteilung,
    > Imaging und Datensicherung. Vom Client aus, kann ich mich auf jeden anderen
    > Client schalten. Kannst mir gerne sagen, was dich stört, aber diese
    > komischen Ankreuzsachen aus den 90er sind nun mal keine Argumente.
    > Redundanz=Hier steht Redundanz für das Vorhandensein funktional gleicher
    > oder vergleichbarer Ressourcen eines technischen Systems, wenn diese bei
    > einem störungsfreien Betrieb im Normalfall nicht benötigt werde
    > Also 2 MacMinis= Redundanz

    Hmm,
    1) eine zweiter Netzwerkanschluss wäre z. B. nicht schlecht - zwei redundante Netzwerke mit separaten Switches etc.
    2) Fernwartbarkeit bei laufendem Betriebssystem ist ja Pipifax - ILO oder ähnliches sollte es schon sein...
    3) Automatische Diagnose, ob sich kein Lüfter festgefressen hat, wie die Temperaturen an verschiedenen neuralgischen im Gehäuse ist usw. Also Fernüberwachung der Gesundheit der Hardware.
    4) Von Apple Software im Server-Segment verstehe ich nicht so viel - aber ist mit zwei Mac-Minis ein redundanter Betrieb z. B. einer Datenbank so möglich, daß der Benutzer nichts davon merkt, daß einer von beiden gerade abgeschmiert ist? Wenn es die gibt - erlaubt Apple (bisher?), diese auf Consumer-Hardware zu installieren?

  9. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: budweiser 08.02.11 - 14:15

    > Ich verwalte zwei Server von meinem Rechner aus. Über die Server verwalte ich die
    > Clients bis hin zur Softwareverteilung, Imaging und Datensicherung. Vom Client aus,
    > kann ich mich auf jeden anderen Client schalten.

    rofl.. sorry aber das klingt so als wenn jemand stolz erzählt dass er ganz alleine seinen fernseher einschalten und die kanäle wechseln kann.

    wie siehts denn aus mit CRM-Software, ERP ?, HRM?, TimeManagement?, Projekteverwaltung? Und jetzt komm nicht mit der calendar.app, adressbuch und numbers um Rechnungen zu schreiben

  10. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: Yoless 08.02.11 - 14:23

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Yoless schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Na dann klär mich mal auf. Ich verwalte zwei Server von meinem Rechner
    > aus.
    > > Über die Server verwalte ich die Clients bis hin zur Softwareverteilung,
    > > Imaging und Datensicherung. Vom Client aus, kann ich mich auf jeden
    > anderen
    > > Client schalten. Kannst mir gerne sagen, was dich stört, aber diese
    > > komischen Ankreuzsachen aus den 90er sind nun mal keine Argumente.
    > > Redundanz=Hier steht Redundanz für das Vorhandensein funktional gleicher
    > > oder vergleichbarer Ressourcen eines technischen Systems, wenn diese bei
    > > einem störungsfreien Betrieb im Normalfall nicht benötigt werde
    > > Also 2 MacMinis= Redundanz
    >
    > Hmm,
    > 1) eine zweiter Netzwerkanschluss wäre z. B. nicht schlecht - zwei
    > redundante Netzwerke mit separaten Switches etc.
    Hast du doch... Zwei MacMinis=2 Netzwerkanschlüsse
    > 2) Fernwartbarkeit bei laufendem Betriebssystem ist ja Pipifax - ILO oder
    > ähnliches sollte es schon sein...
    Ja genau... brauch ich ständig... ach ich vergass du arbeitest mit Windows oder? Da braucht man sowas schon. Aber ich dachte auch wir wären beim Betriebssystem, da bringt dir auch ilo nichts.
    > 3) Automatische Diagnose, ob sich kein Lüfter festgefressen hat, wie die
    > Temperaturen an verschiedenen neuralgischen im Gehäuse ist usw. Also
    > Fernüberwachung der Gesundheit der Hardware.

    Geht doch... Du hast noch nie mit einem OS X-Server gearbeitet oder?

    > 4) Von Apple Software im Server-Segment verstehe ich nicht so viel - aber
    > ist mit zwei Mac-Minis ein redundanter Betrieb z. B. einer Datenbank so
    > möglich, daß der Benutzer nichts davon merkt, daß einer von beiden gerade
    > abgeschmiert ist? Wenn es die gibt - erlaubt Apple (bisher?), diese auf
    > Consumer-Hardware zu installieren?
    Ich hab bei Datenbanken nur Ahnung von mySQL und da übernimmt das der Cluster...
    Und ja, OS X-Server liesse sich auch auf einem iMac installieren. Davon ab gibt es den MacMini als Servervariante:
    http://www.mactrade.de/info/47302/

    Davon hab ich zwei im Einsatz als Server. Dahinter steht dann noch ein NAS und perfekt ist der schöne kleine wartungsfreie Server. Für was grösseres gibts doch auch die MacPros. Die haben dann alles was du willst.

  11. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: Yoless 08.02.11 - 14:25

    Du verwechselst da irgendwie Anwendungen mit Betriebssystem. Oder hast du das alles auch, wenn du Win-Server installierst?! Nein, das kaufst du auch dazu...

  12. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: Bigfoo29 08.02.11 - 15:38

    Yoless schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > > einem störungsfreien Betrieb im Normalfall nicht benötigt werde
    > > > Also 2 MacMinis= Redundanz
    > >
    > > Hmm,
    > > 1) eine zweiter Netzwerkanschluss wäre z. B. nicht schlecht - zwei
    > > redundante Netzwerke mit separaten Switches etc.
    > Hast du doch... Zwei MacMinis=2 Netzwerkanschlüsse

    Und nun... erkläre mir mal, wie du die zwei Minis über die getrennten Netze synchronisieren willst, ohne gleich die Bandbreite beider Netze zu halbieren... Du verwechselst n+1-Redundanz mit Komponenten- bzw. funktionaler Redundanz. Du kannst mit deiner n+1-Redundanz weder Netzwerkhardware tauschen noch darf eine der beiden Phasen zur Spannungsversorgung ausfallen. In beiden Fällen fällt bei dir 50-100% der Rechenleistung aus. Bei einer Komponenten-Redundanz gibts exakt 0 Verbindungs- oder Leistungsverluste.

    > > 2) Fernwartbarkeit bei laufendem Betriebssystem ist ja Pipifax - ILO
    > oder
    > > ähnliches sollte es schon sein...
    > Ja genau... brauch ich ständig... ach ich vergass du arbeitest mit Windows
    > oder? Da braucht man sowas schon. Aber ich dachte auch wir wären beim
    > Betriebssystem, da bringt dir auch ilo nichts.

    Genau... es liegt ja auch an Windows, wenn in einem Rechner Lüfter abrauchen, Platten in kleinen, heißen Gehäusen den Geist aufgeben oder ein Prozess so weit Amok läuft, dass nur ein Neustart hilft... und es kommt ja auch NIE vor, dass dann die Maschinen nicht mehr hochkommen, weil die Kiste zwar mit der angeknacksten Platte noch lief, jetzt aber nicht mehr anfährt. Oder das Netzwerkkabel locker ist, das Interface falsch konfiguriert "hochkommt", weil eines der Management-Tools pennt, oder das Interface schlicht abgefackelt ist... Dir fehlt eindeutig RZ-Erfahrung. :-/

    > > 3) Automatische Diagnose, ob sich kein Lüfter festgefressen hat, wie die
    > > Temperaturen an verschiedenen neuralgischen im Gehäuse ist usw. Also
    > > Fernüberwachung der Gesundheit der Hardware.
    >
    > Geht doch... Du hast noch nie mit einem OS X-Server gearbeitet oder?

    Nun, dann mach die Diagnose mal, nachdem es gekracht hat... du hast noch nie mit einem defekten Server remote arbeiten müssen, oder?

    > > 4) Von Apple Software im Server-Segment verstehe ich nicht so viel -
    > aber
    > > ist mit zwei Mac-Minis ein redundanter Betrieb z. B. einer Datenbank so
    > > möglich, daß der Benutzer nichts davon merkt, daß einer von beiden
    > gerade
    > > abgeschmiert ist? Wenn es die gibt - erlaubt Apple (bisher?), diese auf
    > > Consumer-Hardware zu installieren?
    > Ich hab bei Datenbanken nur Ahnung von mySQL und da übernimmt das der
    > Cluster...

    Nun, dann musst du deiner Software nur noch mitteilen, dass der Server auf einer der BEIDEN Maschinen zu finden ist. Ansonsten hast Du nämlich Spaß mit einem der zwei folgenden Szenarien: Du brauchst einen Loadbalancer oder du hast einen Prozess, der dir via Heartbeat und ARP-Spoofing die IP anpasst. Dazu muss aber die Überwachung feinmaschig genug sein, dass es nicht zu verlorenen Connects kommt. "Sicher" ist da was anderes.

    > Und ja, OS X-Server liesse sich auch auf einem iMac installieren. Davon ab
    > gibt es den MacMini als Servervariante:
    > www.mactrade.de

    Nur, weil sich OS-X-Server auf etwas installieren lässt, macht das die Hardware noch lange nicht zu einem "voll qualifizierten" Server. ;-)

    >
    > Davon hab ich zwei im Einsatz als Server. Dahinter steht dann noch ein NAS
    > und perfekt ist der schöne kleine wartungsfreie Server. Für was grösseres
    > gibts doch auch die MacPros. Die haben dann alles was du willst.

    Na schmerzlichen Glühstrumpf... das läuft aber trotzdem ausser Konkurrenz, da es nicht in den vorgegebenen Formfaktor passt. Ich will ja nicht sagen, dass die Lösung sinnlos ist... - nur... unprofessionell. *seufz*

    Aber gut, ich kenn auch genug Leute ("Hoster"), die für 300 Euro Desktop-Kisten kaufen und die ins RZ stellen und an Kunden als Server verticken... Ein Kunde hat sich auch mal einen "Server" aufschwatzen lassen... AMD Athlon x2 3.2GHz, 8 GB RAM (non-ECC natürlich), einzelne Platte, ein Netzwerk-Interface. Und er war Wunder der Meinung, welch geile Kiste er bekommen hätte. Solche Hoster gehören in Grund und Boden geklagt. - Kranke Menschen gibts leider überall.

    Regards, Bigfoot29

  13. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: Krille 09.02.11 - 00:00

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und nun... erkläre mir mal, wie du die zwei Minis über die getrennten Netze
    > synchronisieren willst, ohne gleich die Bandbreite beider Netze zu
    > halbieren...

    Schon der Ansatz ist falsch:
    Wieso muss denn einen Sync über 2 Netze laufen?
    Wer hat denn seine Storage noch im Server?
    Wer macht sich denn (mit achsotoller RZ-Erfahrung) noch von einer Hardware abhängig, wenn es um Diensteverfügbarkeit geht?


    > Du verwechselst [.. schwafel ...] Leistungsverluste.
    > Genau... es liegt ja auch an Windows, wenn in einem Rechner Lüfter
    > abrauchen,

    nein, an der billigen Schrotthardware

    > Platten in kleinen, heißen Gehäusen den Geist aufgeben

    Schon eher ein Windows-Problem

    > oder ein
    > Prozess so weit Amok läuft, dass nur ein Neustart hilft...

    200%iges Windows-Problem!

    > und es kommt ja
    > auch NIE vor, dass dann die Maschinen nicht mehr hochkommen, weil die Kiste
    > zwar mit der angeknacksten Platte noch lief, jetzt aber nicht mehr anfährt.
    > Oder das Netzwerkkabel locker ist, das Interface falsch konfiguriert
    > "hochkommt", weil eines der Management-Tools pennt, oder das Interface
    > schlicht abgefackelt ist... Dir fehlt eindeutig RZ-Erfahrung. :-/

    Was war das nochmal, was Du unter Redundanz verstehst?

    > Nun, dann mach die Diagnose mal, nachdem es gekracht hat... du hast noch
    > nie mit einem defekten Server remote arbeiten müssen, oder?

    Nein, denn er benutzt OSX-Server, und ihm Growlen schon entsprechende Warnungen über den Screen, BEVOR es kracht.
    (z. B. über unerwartete Drehzahlen bei Lüfter oder Platten)
    Wenn eine Kiste hin ist, ist es eh gelaufen für die Kiste.

    > Nun, dann musst du deiner Software nur noch mitteilen, dass der Server auf
    > einer der BEIDEN Maschinen zu finden ist. Ansonsten hast Du nämlich Spaß
    > mit einem der zwei folgenden Szenarien: Du brauchst einen Loadbalancer oder
    > du hast einen Prozess, der dir via Heartbeat und ARP-Spoofing die IP
    > anpasst. Dazu muss aber die Überwachung feinmaschig genug sein, dass es
    > nicht zu verlorenen Connects kommt. "Sicher" ist da was anderes.

    Klingt beides für mich nicht nach vernünftiger syncronisierter Redundanz.
    Da hat OSX mehr zu bieten. Aber da muss man nicht rumfrickeln, sondern nur den Sync aktivieren.

    > Nur, weil sich OS-X-Server auf etwas installieren lässt, macht das die
    > Hardware noch lange nicht zu einem "voll qualifizierten" Server. ;-)

    Aber ILO in den HPs auch nicht.

    > Na schmerzlichen Glühstrumpf... das läuft aber trotzdem ausser Konkurrenz,
    > da es nicht in den vorgegebenen Formfaktor passt. Ich will ja nicht sagen,
    > dass die Lösung sinnlos ist... - nur... unprofessionell. *seufz*

    Eine NAS ist unprofessionell?
    Jetzt hast Du Dich aber endgültig disqualifiziert.

    Wer seine Daten (also nicht die Programme) noch auf einem Rechner direkt vorhält, anstatt diese aus einer NAS zu ziehen hat es auch nicht anders verdient, als im RZ an seinen Kisten zu basteln (Gehörschutz nicht vergessen!).

    Der Mac-Mini-Server ist optimal für den RZ-einsatz, weil er in hoher Dichte eine Menge Komponenten vereint und ein BS mitbringt, was bei allen anderen (wirklich ausnahmslos ALLEN ANDEREN) Systemen dazugekauft werden muss: den iCal Server.

    Der ist schon immer besser gewesen als Exchange, und auch als Zimbra oder OpenExchange oder sonst alle Kalender / Groupware-Geschichten. Es ist von Hause auch komplett eingerichtet und man muss es nur noch einschalten - samt Weblösung und Sync gegen Mobile Endgeräte (auch nicht-IOS devices) samt Kontakten, Notizen und Gruppenterminen. ALLES ist dabei (LDAP sowieso). Die Konfiguration kann man easy sichern, oder mann lässt es, weil man gleich die gespiegelte Variante nimmt.

    2 davon in 1 Rack und Loadbalancer und/oder CARP auf der Firewall. Alle Verarbeitungsdaten auf die NAS - und fertig ist die Laube. Wenn dann so ein Ding ausfällt, dann tauscht man einfach die Aluschachtel aus und zieht sich die Konfig der abgelösten Kiste (wenn man nicht weiss wie es geht, kann man einen Teil der NAS auch für Time-Machine nutzen), dauert keine 20 Minuten und alles ist wieder schön. In der Zeit hat halt der 2. Rechner etwas mehr zu tun, aber einen Ausfall jibbet da nich.

    Vielleicht hast du mit Basteleien zu viel Zeit vergeudet, um dir OSX-Server mal anzusehen, ich kann Dir das nur nahelegen das nachzuholen. Du wirst dermassen schnell Erfolge erzielen, das Du Dich ärgerst, es nicht schon 10 Jahre früher getan zu haben (so ging mir es).
    Und dann kommt das Beste noch: der Mac Mini kostet samt seiner unlimitierten Server-Software mit allem was das Herz begehrt nur halb so viel wie Win2008 Enterprise Server ohne Hardware. Also kann man davon 2 kaufen und hat immer noch gespart.

    Die gesparten Hardwarekosten kann man dann in einer schicken NAS mit FC und etlichen GBit-Ports versenken - und dann ist man mehr als Redundant und sorgenfrei.

    Krille

  14. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: Yoless 09.02.11 - 08:52

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Yoless schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > > > einem störungsfreien Betrieb im Normalfall nicht benötigt werde
    > > > > Also 2 MacMinis= Redundanz
    > > >
    > > > Hmm,
    > > > 1) eine zweiter Netzwerkanschluss wäre z. B. nicht schlecht - zwei
    > > > redundante Netzwerke mit separaten Switches etc.
    > > Hast du doch... Zwei MacMinis=2 Netzwerkanschlüsse
    >
    > Und nun... erkläre mir mal, wie du die zwei Minis über die getrennten Netze
    > synchronisieren willst, ohne gleich die Bandbreite beider Netze zu
    > halbieren... Du verwechselst n+1-Redundanz mit Komponenten- bzw.
    > funktionaler Redundanz. Du kannst mit deiner n+1-Redundanz weder
    > Netzwerkhardware tauschen noch darf eine der beiden Phasen zur
    > Spannungsversorgung ausfallen. In beiden Fällen fällt bei dir 50-100% der
    > Rechenleistung aus. Bei einer Komponenten-Redundanz gibts exakt 0
    > Verbindungs- oder Leistungsverluste.

    Ich rede hier von einem kleinen Netz, wenn du denn Thread gelesen hättest. Für die grösseren Sachen gibts den MacPro und der hat deine 2 Netzwerkkarten. Du kannst sogar noch nachrüsten, wenn du willst. Aber man muss nicht alles immer komplett erschlagen, nur weil es geht.
    >
    > > > 2) Fernwartbarkeit bei laufendem Betriebssystem ist ja Pipifax - ILO
    > > oder
    > > > ähnliches sollte es schon sein...
    > > Ja genau... brauch ich ständig... ach ich vergass du arbeitest mit
    > Windows
    > > oder? Da braucht man sowas schon. Aber ich dachte auch wir wären beim
    > > Betriebssystem, da bringt dir auch ilo nichts.
    >
    > Genau... es liegt ja auch an Windows, wenn in einem Rechner Lüfter
    > abrauchen, Platten in kleinen, heißen Gehäusen den Geist aufgeben oder ein
    > Prozess so weit Amok läuft, dass nur ein Neustart hilft... und es kommt ja
    > auch NIE vor, dass dann die Maschinen nicht mehr hochkommen, weil die Kiste
    > zwar mit der angeknacksten Platte noch lief, jetzt aber nicht mehr anfährt.
    > Oder das Netzwerkkabel locker ist, das Interface falsch konfiguriert
    > "hochkommt", weil eines der Management-Tools pennt, oder das Interface
    > schlicht abgefackelt ist... Dir fehlt eindeutig RZ-Erfahrung. :-/
    Lüfter abraucht? Ja und? Interessiert beim Mini nicht. Und das mit dem amoklaufendenden Prozessen... wir reden doch da schon wieder vom Windows oder?
    Ich arbeite in zwei RZ mit einigen Devices. Nur weil es Sonderfälle gibt, muss man nicht immer alles machen... Du kaufst ja auch keinen Laster, wenn du dir ne Kiste Bier kaufen willst oder?

    >
    > > > 3) Automatische Diagnose, ob sich kein Lüfter festgefressen hat, wie
    > die
    > > > Temperaturen an verschiedenen neuralgischen im Gehäuse ist usw. Also
    > > > Fernüberwachung der Gesundheit der Hardware.
    > >
    > > Geht doch... Du hast noch nie mit einem OS X-Server gearbeitet oder?
    >
    > Nun, dann mach die Diagnose mal, nachdem es gekracht hat... du hast noch
    > nie mit einem defekten Server remote arbeiten müssen, oder?

    nein, ich kenne das nicht. Trotz 20 Jahren Erfahrung in diversen Firmen mit grossen RZs. An einem defekten Server hab ich noch nie gearbeitet. Ich bevorzuge funktioniernde ;) Aber im Ernst, was bringt dir ilo da?
    Da ich ja einen Backupserver habe, hab ich eh genug Zeit dafür, das am nächsten Tag zu machen.
    > > > 4) Von Apple Software im Server-Segment verstehe ich nicht so viel -
    > > aber
    > > > ist mit zwei Mac-Minis ein redundanter Betrieb z. B. einer Datenbank
    > so
    > > > möglich, daß der Benutzer nichts davon merkt, daß einer von beiden
    > > gerade
    > > > abgeschmiert ist? Wenn es die gibt - erlaubt Apple (bisher?), diese
    > auf
    > > > Consumer-Hardware zu installieren?
    > > Ich hab bei Datenbanken nur Ahnung von mySQL und da übernimmt das der
    > > Cluster...
    >
    > Nun, dann musst du deiner Software nur noch mitteilen, dass der Server auf
    > einer der BEIDEN Maschinen zu finden ist. Ansonsten hast Du nämlich Spaß
    > mit einem der zwei folgenden Szenarien: Du brauchst einen Loadbalancer oder
    > du hast einen Prozess, der dir via Heartbeat und ARP-Spoofing die IP
    > anpasst. Dazu muss aber die Überwachung feinmaschig genug sein, dass es
    > nicht zu verlorenen Connects kommt. "Sicher" ist da was anderes.

    Was willst du damit sagen. Das es nicht möglich ist damit zu arbeiten? Dann ist unser Webauftritt total unsicher... das werde ich Escenic sagen, das sie da Mist verkauft haben. Ausser uns natürlich auch n-TV und anderen grossen. Da wird alles über Heartbeat gemacht... oh, Schreck...
    >
    > > Und ja, OS X-Server liesse sich auch auf einem iMac installieren. Davon
    > ab
    > > gibt es den MacMini als Servervariante:
    > > www.mactrade.de
    >
    > Nur, weil sich OS-X-Server auf etwas installieren lässt, macht das die
    > Hardware noch lange nicht zu einem "voll qualifizierten" Server. ;-)

    Und nur weil du denkst, was ein Server ist, ist das noch lange nicht richtig.
    > >
    > > Davon hab ich zwei im Einsatz als Server. Dahinter steht dann noch ein
    > NAS
    > > und perfekt ist der schöne kleine wartungsfreie Server. Für was
    > grösseres
    > > gibts doch auch die MacPros. Die haben dann alles was du willst.
    >
    > Na schmerzlichen Glühstrumpf... das läuft aber trotzdem ausser Konkurrenz,
    > da es nicht in den vorgegebenen Formfaktor passt. Ich will ja nicht sagen,
    > dass die Lösung sinnlos ist... - nur... unprofessionell. *seufz*

    Ach Gott und das entscheidest du... ja klar. Bleib bei deinen alten Pfaden. Alles muss genauso sein, wie vor 30 Jahren...

    > Aber gut, ich kenn auch genug Leute ("Hoster"), die für 300 Euro
    > Desktop-Kisten kaufen und die ins RZ stellen und an Kunden als Server
    > verticken... Ein Kunde hat sich auch mal einen "Server" aufschwatzen
    > lassen... AMD Athlon x2 3.2GHz, 8 GB RAM (non-ECC natürlich), einzelne
    > Platte, ein Netzwerk-Interface. Und er war Wunder der Meinung, welch geile
    > Kiste er bekommen hätte. Solche Hoster gehören in Grund und Boden geklagt.
    > - Kranke Menschen gibts leider überall.
    >
    > Regards, Bigfoot29

    Dazu scheinst du auch zu gehören. Nicht für jeden Zweck macht es Sinn sich tolle und sehr teuere Kisten hin zu stellen, geschweige denn die passende Infrastruktur dafür. Wenn ich dein Chef wäre, würde mir ob deiner Verschwendungsucht echt angst und bange werden.

  15. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: Bigfoo29 09.02.11 - 11:25

    Krille schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bigfoo29 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und nun... erkläre mir mal, wie du die zwei Minis über die getrennten
    > Netze
    > > synchronisieren willst, ohne gleich die Bandbreite beider Netze zu
    > > halbieren...
    >
    > Schon der Ansatz ist falsch:
    > Wieso muss denn einen Sync über 2 Netze laufen?
    > Wer hat denn seine Storage noch im Server?
    > Wer macht sich denn (mit achsotoller RZ-Erfahrung) noch von einer Hardware
    > abhängig, wenn es um Diensteverfügbarkeit geht?

    Nun, wie willst du denn die Funktionalität über ein Netz synchronisieren? Und wie Ausfallsicherheit schaffen? Es geht darum, dass man ausfallsichere Netze hat. Wie überbrückt man einen Fehler in einem Switch oder bei Amok laufenden Netzwerkkarten bei Minis, bis das Problem behoben ist? Alles schon erlebt und erst dann locker anzugehen, wenns dafür nen Plan vorab gibt. Mir geht es schlicht darum, dass ein MacMini mit EINEM Interface schlicht nur eine Hot-Standby-Funktionalität bieten kann. Mach das mit einem ganzen Rack, hast du nur noch 50% der Rechenleistung. Je nach Kundenaufgabe ist das ein Worst-Case, wenn Antwort-Zeiten garantiert sind.
    Natürlich geht es mir nicht darum, mit einer Maschine das abzudecken, was der User mit nem ganzen Cluster abdecken kann. Aber damit zu argumentieren, dass das die tollste Lösung sei... nun, ich kann mich damit schlicht nicht anfreunden.

    >
    >
    > > Du verwechselst [.. schwafel ...] Leistungsverluste.
    > > Genau... es liegt ja auch an Windows, wenn in einem Rechner Lüfter
    > > abrauchen,
    >
    > nein, an der billigen Schrotthardware

    Genau... daher werden Lüfter auch wechselbar eingebaut, Hot-Standby-/Hot-Add-Speicherslots auf Boards vorgesehen, Hotswap-CPU-Systeme angeboten und Multi-Netzteil-Server verkauft. Liegt immer an den 1,50Euro-Komponenten... o.0

    >
    > > Platten in kleinen, heißen Gehäusen den Geist aufgeben
    >
    > Schon eher ein Windows-Problem

    Hä? Was hat das mit Windows zu tun, wenn du eine Festplatte unter Dauerlast fährst, wie auf DB-Servern oder Fileservern nicht unüblich?

    >
    > > oder ein
    > > Prozess so weit Amok läuft, dass nur ein Neustart hilft...
    >
    > 200%iges Windows-Problem!

    Jepp... dir ist vermutlich auch noch kein Unixoid mit einem Kernel-Panic abgeraucht... (?!)

    >
    > > und es kommt ja
    > > auch NIE vor, dass dann die Maschinen nicht mehr hochkommen, weil die
    > Kiste
    > > zwar mit der angeknacksten Platte noch lief, jetzt aber nicht mehr
    > anfährt.
    > > Oder das Netzwerkkabel locker ist, das Interface falsch konfiguriert
    > > "hochkommt", weil eines der Management-Tools pennt, oder das Interface
    > > schlicht abgefackelt ist... Dir fehlt eindeutig RZ-Erfahrung. :-/
    >
    > Was war das nochmal, was Du unter Redundanz verstehst?

    Genau das verstehe ich da eben auch darunter (siehe oben). Eine Komponente kann die Funktionalität der anderen Komponente übernehmen. Aber die ganzen Worst-Case-Szenarien, die schon JEDER kleine Techniker in den Kindergarten-RZs bei mittleren Unternehmen hat, sind auf einmal völlig sinn- und Grundlagen-los. Sie kommen schlicht einfach nicht vor. Jetzt sag mir bitte... bin ich der einzige, dem noch nie beim Arbeiten an EINEM Server ein anderer deswegen seine Konnektivität verloren hat? Es sollte nicht passieren, aber es passiert. Damit muss man einfach rechnen. Ansonsten muss man was anderes als RJ45 verwenden.

    >
    > > Nun, dann mach die Diagnose mal, nachdem es gekracht hat... du hast noch
    > > nie mit einem defekten Server remote arbeiten müssen, oder?
    >
    > Nein, denn er benutzt OSX-Server, und ihm Growlen schon entsprechende
    > Warnungen über den Screen, BEVOR es kracht.
    > (z. B. über unerwartete Drehzahlen bei Lüfter oder Platten)
    > Wenn eine Kiste hin ist, ist es eh gelaufen für die Kiste.

    Nun, Fehlernachbehandlung... wie immer völlig vernachlässigt. Ihr habt tatsächlich keine Kostenoptimierung und Worst-Case-Planung, oder? Bei uns im RZ sind zwei Leute aktiv. Zwei weitere übernehmen Remote-Arbeiten. Die Remote-Jungs machen eine Fehleranalyse, dann brauchen sich die Leute vor Ort nur noch genau darum kümmern. Das nennt man Arbeitsteilung und Know-How-Verteilung. Bei beidem hilft einem OSX nicht, wenn die Kiste einmal nicht mehr bootet oder verfügbar ist. Eine KVM/iLO Advanced schon. Die Lüfterüberwachung bei MacOS kenne ich nicht. Das sei als Fakt allerdings auch genannt.

    >
    > > Nun, dann musst du deiner Software nur noch mitteilen, dass der Server
    > auf
    > > einer der BEIDEN Maschinen zu finden ist. Ansonsten hast Du nämlich Spaß
    > > mit einem der zwei folgenden Szenarien: Du brauchst einen Loadbalancer
    > oder
    > > du hast einen Prozess, der dir via Heartbeat und ARP-Spoofing die IP
    > > anpasst. Dazu muss aber die Überwachung feinmaschig genug sein, dass es
    > > nicht zu verlorenen Connects kommt. "Sicher" ist da was anderes.
    >
    > Klingt beides für mich nicht nach vernünftiger syncronisierter Redundanz.
    > Da hat OSX mehr zu bieten. Aber da muss man nicht rumfrickeln, sondern nur
    > den Sync aktivieren.

    Und das synchronisiert Anwendungen? Interessant... ich schicke unsere Axios-Jungs gerne mal zu euch...

    >
    > > Nur, weil sich OS-X-Server auf etwas installieren lässt, macht das die
    > > Hardware noch lange nicht zu einem "voll qualifizierten" Server. ;-)
    >
    > Aber ILO in den HPs auch nicht.

    Stimmt. Aber iLO (Advanced) oder etwas vergleichbares ist eines der Bausteine, die es für einen guten Server einfach geben muss.

    >
    > > Na schmerzlichen Glühstrumpf... das läuft aber trotzdem ausser
    > Konkurrenz,
    > > da es nicht in den vorgegebenen Formfaktor passt. Ich will ja nicht
    > sagen,
    > > dass die Lösung sinnlos ist... - nur... unprofessionell. *seufz*
    >
    > Eine NAS ist unprofessionell?
    > Jetzt hast Du Dich aber endgültig disqualifiziert.

    Ähm... es ging um ein Clustering einer MySQL-DB auf ZWEI Maschinen. Wenn, dann clustert man das üblicherweise auf DREI Kisten... vom SAN war hier kein Wort gesagt. (?)

    >
    > Wer seine Daten (also nicht die Programme) noch auf einem Rechner direkt
    > vorhält, anstatt diese aus einer NAS zu ziehen hat es auch nicht anders
    > verdient, als im RZ an seinen Kisten zu basteln (Gehörschutz nicht
    > vergessen!).

    Hardware muss ja auch nie gewartet oder im Fehlerfalle mal getauscht werden... Was willst du eigentlich? Je nach Anwendungsgebiet machen sogar hochverfügbare SSD-SAS RAIDs in einer DB-Maschine Sinn, wenn man auf jede Milisekunde Reaktionszeit angewiesen ist. Dann wird nur noch über das Netz synchronisiert. Natürlich macht für alles andere ein SAN Sinn.

    >
    > Der Mac-Mini-Server ist optimal für den RZ-einsatz, weil er in hoher Dichte
    > eine Menge Komponenten vereint und ein BS mitbringt, was bei allen anderen
    > (wirklich ausnahmslos ALLEN ANDEREN) Systemen dazugekauft werden muss: den
    > iCal Server.

    Jepp... daher kann ich ihn auch für einen DB-Cluster verwenden. Häh?

    >
    > Der ist schon immer besser gewesen als Exchange, und auch als Zimbra oder
    > OpenExchange oder sonst alle Kalender / Groupware-Geschichten. Es ist von
    > Hause auch komplett eingerichtet und man muss es nur noch einschalten -
    > samt Weblösung und Sync gegen Mobile Endgeräte (auch nicht-IOS devices)
    > samt Kontakten, Notizen und Gruppenterminen. ALLES ist dabei (LDAP
    > sowieso). Die Konfiguration kann man easy sichern, oder mann lässt es, weil
    > man gleich die gespiegelte Variante nimmt.

    Geht doch mal weg mit euren SMB-Geschichten... ich rede hier von RZ-Themen, die je Teilaufgabe mal eben ein halbes/ganzes/10 Rack(s) belegen... -.-'

    > 2 davon in 1 Rack und Loadbalancer und/oder CARP auf der Firewall. Alle
    > Verarbeitungsdaten auf die NAS - und fertig ist die Laube. Wenn dann so ein
    > Ding ausfällt, dann tauscht man einfach die Aluschachtel aus und zieht sich
    > die Konfig der abgelösten Kiste (wenn man nicht weiss wie es geht, kann man
    > einen Teil der NAS auch für Time-Machine nutzen), dauert keine 20 Minuten
    > und alles ist wieder schön. In der Zeit hat halt der 2. Rechner etwas mehr
    > zu tun, aber einen Ausfall jibbet da nich.

    Gratulation. Du hast hiermit gezeigt, dass ihr mit Kleinkram hervorragend umgehen könnt, wenn der Hersteller ne brauchbare Lösung anbietet, die sogar mit Consumer-Hardware (plus Server-Platte... sorry.) arbeiten kann. Die Zielgruppe dafür ist... wie groß?

    Genau.

    >
    > Vielleicht hast du mit Basteleien zu viel Zeit vergeudet, um dir OSX-Server
    > mal anzusehen, ich kann Dir das nur nahelegen das nachzuholen. Du wirst
    > dermassen schnell Erfolge erzielen, das Du Dich ärgerst, es nicht schon 10
    > Jahre früher getan zu haben (so ging mir es).
    > Und dann kommt das Beste noch: der Mac Mini kostet samt seiner
    > unlimitierten Server-Software mit allem was das Herz begehrt nur halb so
    > viel wie Win2008 Enterprise Server ohne Hardware. Also kann man davon 2
    > kaufen und hat immer noch gespart.

    Ich hab mir OSX nicht angeschaut, weil es für unsere Aufgaben kein Einsatzgebiet dafür gibt. Punkt.

    >
    > Die gesparten Hardwarekosten kann man dann in einer schicken NAS mit FC und
    > etlichen GBit-Ports versenken - und dann ist man mehr als Redundant und
    > sorgenfrei.

    So? Wo genau spare ich nochmal, wenn das mitgelieferte OS vom Kunden nicht benötigt wird und/oder von dessen Software-Lösung nicht zertifiziert ist?

    Regards, Bigfoot29

  16. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: Bigfoo29 09.02.11 - 11:51

    Da ich es langsam leid bin, hier nur noch die Kurzfassung der Antworten...

    >
    > Ich rede hier von einem kleinen Netz, wenn du denn Thread gelesen hättest.
    > Für die grösseren Sachen gibts den MacPro und der hat deine 2
    > Netzwerkkarten. Du kannst sogar noch nachrüsten, wenn du willst. Aber man
    > muss nicht alles immer komplett erschlagen, nur weil es geht.

    Jepp... und ein MacPro passte nochmal genau in welche Standard-Racks? Da gibts schlicht günstigere Lösungen mit mindestens genaus leistungsfähiger Hardware.

    > >
    > > > > 2) Fernwartbarkeit bei laufendem Betriebssystem ist ja Pipifax - ILO
    > > > oder
    > > > > ähnliches sollte es schon sein...
    > > > Ja genau... brauch ich ständig... ach ich vergass du arbeitest mit
    > > Windows
    > > > oder? Da braucht man sowas schon. Aber ich dachte auch wir wären beim
    > > > Betriebssystem, da bringt dir auch ilo nichts.
    > >
    > > Genau... es liegt ja auch an Windows, wenn in einem Rechner Lüfter
    > > abrauchen, Platten in kleinen, heißen Gehäusen den Geist aufgeben oder
    > ein
    > > Prozess so weit Amok läuft, dass nur ein Neustart hilft... und es kommt
    > ja
    > > auch NIE vor, dass dann die Maschinen nicht mehr hochkommen, weil die
    > Kiste
    > > zwar mit der angeknacksten Platte noch lief, jetzt aber nicht mehr
    > anfährt.
    > > Oder das Netzwerkkabel locker ist, das Interface falsch konfiguriert
    > > "hochkommt", weil eines der Management-Tools pennt, oder das Interface
    > > schlicht abgefackelt ist... Dir fehlt eindeutig RZ-Erfahrung. :-/

    > Lüfter abraucht? Ja und? Interessiert beim Mini nicht. Und das mit dem
    > amoklaufendenden Prozessen... wir reden doch da schon wieder vom Windows
    > oder?


    Gut, dann brütet der Mini eben vor sich hin und taktet herunter... ein Hoch auf verfügbare Leistung... wobei ich eher von einer Notabschaltung ausgehe. SO sparsam sind die C2D dann doch nicht...
    Es gibt noch mehr Betriebssysteme als Windows...

    > Ich arbeite in zwei RZ mit einigen Devices. Nur weil es Sonderfälle gibt,
    > muss man nicht immer alles machen... Du kaufst ja auch keinen Laster, wenn
    > du dir ne Kiste Bier kaufen willst oder?

    Nun, für eine Kiste Bier fahre ich aber auch nicht bis in die nächste Stadt. (Dort tut es ein einzelnes System. Und wenn doch Redundanz gewünscht ist, kommt System2 an das andere System. Beides für weniger Geld als mit den Minis machbar. Und für mehr Bier nehme ich erstmal einen Transporter, bevor ich mir einen großen LkW hole. Sprich: Wir liegen im Leistungsspektrum entweder über dem Mini und unter dem Pro oder drüber. Und dann wird ein Blade-System und/oder 2HE-Lösung mit der gleichen Power wie der PRO durchaus interessant...

    > nein, ich kenne das nicht. Trotz 20 Jahren Erfahrung in diversen Firmen mit
    > grossen RZs. An einem defekten Server hab ich noch nie gearbeitet. Ich
    > bevorzuge funktioniernde ;)

    Das merkt man deutlich. Leider kann man ihnen nicht verbieten, kaputt zu gehen. Zumindest halten sich die Standard-Systeme nicht wirklich daran.

    > Aber im Ernst, was bringt dir ilo da?

    Der iLO sagt mir, was zu machen ist (oder schlicht, dass halt nix mehr geht). Und das macht dann ein Techniker, der für eine andere Preisgruppe abeitet.

    > Da ich ja einen Backupserver habe, hab ich eh genug Zeit dafür, das am
    > nächsten Tag zu machen.

    Herzlichen Glückwunsch. Dann hoffe mal, dass nicht ein anderer Fehler bis dahin noch deinen Backup-Server zerballert... Kannst Du wirklich deinem Chef reporten, dass das heute mittag kaputtgegangen ist, du aber bis morgen wartest, bis das gefixt wird und bis dahin nur der Backup-Server zur Verfügung stehen wird? Welche Drogen nimmt der Chef? Kann ich für meine Kunden auch eine Lieferung haben?

    > > > > 4) Von Apple Software im Server-Segment verstehe ich nicht so viel -
    > > > aber
    > > > > ist mit zwei Mac-Minis ein redundanter Betrieb z. B. einer Datenbank
    > > so
    > > > > möglich, daß der Benutzer nichts davon merkt, daß einer von beiden
    > > > gerade
    > > > > abgeschmiert ist? Wenn es die gibt - erlaubt Apple (bisher?), diese
    > > auf
    > > > > Consumer-Hardware zu installieren?
    > > > Ich hab bei Datenbanken nur Ahnung von mySQL und da übernimmt das der
    > > > Cluster...
    > >
    > > Nun, dann musst du deiner Software nur noch mitteilen, dass der Server
    > auf
    > > einer der BEIDEN Maschinen zu finden ist. Ansonsten hast Du nämlich Spaß
    > > mit einem der zwei folgenden Szenarien: Du brauchst einen Loadbalancer
    > oder
    > > du hast einen Prozess, der dir via Heartbeat und ARP-Spoofing die IP
    > > anpasst. Dazu muss aber die Überwachung feinmaschig genug sein, dass es
    > > nicht zu verlorenen Connects kommt. "Sicher" ist da was anderes.
    >
    > Was willst du damit sagen. Das es nicht möglich ist damit zu arbeiten? Dann
    > ist unser Webauftritt total unsicher... das werde ich Escenic sagen, das
    > sie da Mist verkauft haben. Ausser uns natürlich auch n-TV und anderen
    > grossen. Da wird alles über Heartbeat gemacht... oh, Schreck...

    Öhm... Webserver, Loadbalancer und so? Willst du mir wirklich sagen, die haben nur ZWEI Maschinen da stehen, die gleichzeitig Loadbalancer, Webserver und Heartbeat-Steuersystem sind? Nochmal zum Mitmeißeln... es geht darum, dass EIN sauber konfiguriertes und redundant ausgelegtes Servermaschinchen weniger Clientfehler produziert und Last-konstanter arbeitet als zwei Maschinen, von denen mal eben 50% der Rechenleistung ausfallen können und damit Reaktionszeiten nicht mehr garantierbar sind.
    Dass man sowas dann noch weiter clustert, ist ein anderes Thema.

    > Und nur weil du denkst, was ein Server ist, ist das noch lange nicht
    > richtig.

    Das stimmt. Aber so gesehen ist sogar mein Telefon ein Server. Immerhin kann ich damit meine UMTS-Verbindung "sharen". Server sind eine Definitionsfrage. Aber für mich hat ein "echter" Server etwas mit Modularität und designter (Einzelsystem-)Stabilität zu tun... und das bedeutet eben nicht "lol... da kann schonmal eins ausfallen... macht gefälligst eure Software Ausfallsicher. Haben wir mit unserem OS ja auch irgendwie hinbekommen..."

    > Ach Gott und das entscheidest du... ja klar. Bleib bei deinen alten Pfaden.
    > Alles muss genauso sein, wie vor 30 Jahren...

    Nun, dann zeig mir, wie du es mit Software jenseits von OSX besser machen willst...

    > Dazu scheinst du auch zu gehören. Nicht für jeden Zweck macht es Sinn sich
    > tolle und sehr teuere Kisten hin zu stellen, geschweige denn die passende
    > Infrastruktur dafür. Wenn ich dein Chef wäre, würde mir ob deiner
    > Verschwendungsucht echt angst und bange werden.

    Nun, anders als in anderen RZs können wir mit Qualität, garantierten Antwortzeiten und Leistungsgarantien werben... Es soll Kunden geben, die sowas zu schätzen wissen...
    Natürlich gibt es Kunden ohne Ansprüche. Die bekommen auch entsprechend günstigere Systeme. Und für reines "Groß-Clustering" ist es auch egal, ob mal ne Kiste ausfällt. Dort wird auch eine Antwort-Validierung gemacht. Dort kann man dann auch günstigere Hardware verbauen. Aber der Mini passt trotzdem nirgends ins Bild.

    Regards, Bigfoot29

  17. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: Yoless 09.02.11 - 16:17

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da ich es langsam leid bin, hier nur noch die Kurzfassung der Antworten...
    >
    > >
    > > Ich rede hier von einem kleinen Netz, wenn du denn Thread gelesen
    > hättest.
    > > Für die grösseren Sachen gibts den MacPro und der hat deine 2
    > > Netzwerkkarten. Du kannst sogar noch nachrüsten, wenn du willst. Aber
    > man
    > > muss nicht alles immer komplett erschlagen, nur weil es geht.
    >
    > Jepp... und ein MacPro passte nochmal genau in welche Standard-Racks? Da
    > gibts schlicht günstigere Lösungen mit mindestens genaus leistungsfähiger
    > Hardware.

    Wow, also ist alles andere aus Standardracks nicht professionelle. Ja, die IT ist echt der Zug mit der langsamsten Innovation. Mag an Leuten wie dir liegen. Alles muss genau so sein wie vor 20 Jahren...

    > > >
    > > > > > 2) Fernwartbarkeit bei laufendem Betriebssystem ist ja Pipifax -
    > ILO
    > > > > oder
    > > > > > ähnliches sollte es schon sein...
    > > > > Ja genau... brauch ich ständig... ach ich vergass du arbeitest mit
    > > > Windows
    > > > > oder? Da braucht man sowas schon. Aber ich dachte auch wir wären
    > beim
    > > > > Betriebssystem, da bringt dir auch ilo nichts.
    > > >
    > > > Genau... es liegt ja auch an Windows, wenn in einem Rechner Lüfter
    > > > abrauchen, Platten in kleinen, heißen Gehäusen den Geist aufgeben oder
    > > ein
    > > > Prozess so weit Amok läuft, dass nur ein Neustart hilft... und es
    > kommt
    > > ja
    > > > auch NIE vor, dass dann die Maschinen nicht mehr hochkommen, weil die
    > > Kiste
    > > > zwar mit der angeknacksten Platte noch lief, jetzt aber nicht mehr
    > > anfährt.
    > > > Oder das Netzwerkkabel locker ist, das Interface falsch konfiguriert
    > > > "hochkommt", weil eines der Management-Tools pennt, oder das Interface
    > > > schlicht abgefackelt ist... Dir fehlt eindeutig RZ-Erfahrung. :-/
    >
    > > Lüfter abraucht? Ja und? Interessiert beim Mini nicht. Und das mit dem
    > > amoklaufendenden Prozessen... wir reden doch da schon wieder vom Windows
    > > oder?
    >
    > Gut, dann brütet der Mini eben vor sich hin und taktet herunter... ein Hoch
    > auf verfügbare Leistung... wobei ich eher von einer Notabschaltung ausgehe.
    > SO sparsam sind die C2D dann doch nicht...
    > Es gibt noch mehr Betriebssysteme als Windows...
    Im Fehlerfall darf die Leistung lieber nich zurückgehen? Dann fallen aber alle HP und IBM-System bei dir schon mal komplett durch. Der Übergang ist dann eh fliessend, da ja der zweite Server übernimmt. Was auch bei dir passieren muss, denn im schlimmsten Fall musst du deinen Server genauso ausschalten zum Tauschen...

    >
    > > Ich arbeite in zwei RZ mit einigen Devices. Nur weil es Sonderfälle
    > gibt,
    > > muss man nicht immer alles machen... Du kaufst ja auch keinen Laster,
    > wenn
    > > du dir ne Kiste Bier kaufen willst oder?
    >
    > Nun, für eine Kiste Bier fahre ich aber auch nicht bis in die nächste
    > Stadt. (Dort tut es ein einzelnes System. Und wenn doch Redundanz gewünscht
    > ist, kommt System2 an das andere System. Beides für weniger Geld als mit
    > den Minis machbar. Und für mehr Bier nehme ich erstmal einen Transporter,
    > bevor ich mir einen großen LkW hole. Sprich: Wir liegen im
    > Leistungsspektrum entweder über dem Mini und unter dem Pro oder drüber. Und
    > dann wird ein Blade-System und/oder 2HE-Lösung mit der gleichen Power wie
    > der PRO durchaus interessant...

    Lol, genau. Vernüftige Serverhardware kostet alleine den Preis vom MacMini - ohne System! Zumindest wenn du das alles haben willst, was du so vehement forderst.

    >
    > > nein, ich kenne das nicht. Trotz 20 Jahren Erfahrung in diversen Firmen
    > mit
    > > grossen RZs. An einem defekten Server hab ich noch nie gearbeitet. Ich
    > > bevorzuge funktioniernde ;)
    >
    > Das merkt man deutlich. Leider kann man ihnen nicht verbieten, kaputt zu
    > gehen. Zumindest halten sich die Standard-Systeme nicht wirklich daran.
    >
    > > Aber im Ernst, was bringt dir ilo da?
    >
    > Der iLO sagt mir, was zu machen ist (oder schlicht, dass halt nix mehr
    > geht). Und das macht dann ein Techniker, der für eine andere Preisgruppe
    > abeitet.

    Oh ja, wahnsinnig effektiv bei dem Profil, das ich für die Minis skizziert habe... Also ich würde dich wegen der Personal- und Hardwarekosten die du produzierst sofort entlassen...

    > > Da ich ja einen Backupserver habe, hab ich eh genug Zeit dafür, das am
    > > nächsten Tag zu machen.
    >
    > Herzlichen Glückwunsch. Dann hoffe mal, dass nicht ein anderer Fehler bis
    > dahin noch deinen Backup-Server zerballert... Kannst Du wirklich deinem
    > Chef reporten, dass das heute mittag kaputtgegangen ist, du aber bis morgen
    > wartest, bis das gefixt wird und bis dahin nur der Backup-Server zur
    > Verfügung stehen wird? Welche Drogen nimmt der Chef? Kann ich für meine
    > Kunden auch eine Lieferung haben?

    Jupp, kann ich. Im Worst-Case-Szenario fahr ich halt rein und fixe es vor Ort. 3 MacMinis an einem Tag als Ausfall sind wirklich zu viel, meinst du nicht auch?! Aber lieber für den gleichen Fall deine enormen Kosten in Kauf nehmen?! Nein, nicht wirklich. Die erste Generation MacMinis lief 1,5 Jahre ohne Ausfall durch. Die hätte ich im Notfall ja auch noch im Lager...

    >
    > > > > > 4) Von Apple Software im Server-Segment verstehe ich nicht so viel
    > -
    > > > > aber
    > > > > > ist mit zwei Mac-Minis ein redundanter Betrieb z. B. einer
    > Datenbank
    > > > so
    > > > > > möglich, daß der Benutzer nichts davon merkt, daß einer von beiden
    > > > > gerade
    > > > > > abgeschmiert ist? Wenn es die gibt - erlaubt Apple (bisher?),
    > diese
    > > > auf
    > > > > > Consumer-Hardware zu installieren?
    > > > > Ich hab bei Datenbanken nur Ahnung von mySQL und da übernimmt das
    > der
    > > > > Cluster...
    > > >
    > > > Nun, dann musst du deiner Software nur noch mitteilen, dass der Server
    > > auf
    > > > einer der BEIDEN Maschinen zu finden ist. Ansonsten hast Du nämlich
    > Spaß
    > > > mit einem der zwei folgenden Szenarien: Du brauchst einen Loadbalancer
    > > oder
    > > > du hast einen Prozess, der dir via Heartbeat und ARP-Spoofing die IP
    > > > anpasst. Dazu muss aber die Überwachung feinmaschig genug sein, dass
    > es
    > > > nicht zu verlorenen Connects kommt. "Sicher" ist da was anderes.
    > >
    > > Was willst du damit sagen. Das es nicht möglich ist damit zu arbeiten?
    > Dann
    > > ist unser Webauftritt total unsicher... das werde ich Escenic sagen, das
    > > sie da Mist verkauft haben. Ausser uns natürlich auch n-TV und anderen
    > > grossen. Da wird alles über Heartbeat gemacht... oh, Schreck...
    >
    > Öhm... Webserver, Loadbalancer und so? Willst du mir wirklich sagen, die
    > haben nur ZWEI Maschinen da stehen, die gleichzeitig Loadbalancer,
    > Webserver und Heartbeat-Steuersystem sind? Nochmal zum Mitmeißeln... es
    > geht darum, dass EIN sauber konfiguriertes und redundant ausgelegtes
    > Servermaschinchen weniger Clientfehler produziert und Last-konstanter
    > arbeitet als zwei Maschinen, von denen mal eben 50% der Rechenleistung
    > ausfallen können und damit Reaktionszeiten nicht mehr garantierbar sind.
    > Dass man sowas dann noch weiter clustert, ist ein anderes Thema.

    Nein, das mit dem Webauftritt war nur ein Beispiel für deine hanebüchene Argumentation. Da wird Heartbeat auf Datenbankseite verwendet. Aber das ist ja so unsicher...
    Auf den MacMinis laufen nur Intranetseiten, iCal, Fileserver, iPCU, DHCP und noch ein paar andere Services.

    > > Und nur weil du denkst, was ein Server ist, ist das noch lange nicht
    > > richtig.
    >
    > Das stimmt. Aber so gesehen ist sogar mein Telefon ein Server. Immerhin
    > kann ich damit meine UMTS-Verbindung "sharen". Server sind eine
    > Definitionsfrage. Aber für mich hat ein "echter" Server etwas mit
    > Modularität und designter (Einzelsystem-)Stabilität zu tun... und das
    > bedeutet eben nicht "lol... da kann schonmal eins ausfallen... macht
    > gefälligst eure Software Ausfallsicher. Haben wir mit unserem OS ja auch
    > irgendwie hinbekommen..."

    Du verwurschtelst ständig Hardware, OS und Software. Sry, aber so kommst du nie auf einen grünen Zweig...
    >
    > > Ach Gott und das entscheidest du... ja klar. Bleib bei deinen alten
    > Pfaden.
    > > Alles muss genauso sein, wie vor 30 Jahren...
    >
    > Nun, dann zeig mir, wie du es mit Software jenseits von OSX besser machen
    > willst...

    Wieso jenseits von OS X? Ich nutze nur OS X. Ich bin Systemadmin und kein Anwendungsadmin. Soll ich jetzt die Sicherheit für fremde Anwendungsprogramme sicherstellen. Clustering oder anderen Szenarien sind deren Bier und nicht meins.
    Ich sorge dafür, das sie immer eine Basis haben. Hardware und OS.

    > > Dazu scheinst du auch zu gehören. Nicht für jeden Zweck macht es Sinn
    > sich
    > > tolle und sehr teuere Kisten hin zu stellen, geschweige denn die
    > passende
    > > Infrastruktur dafür. Wenn ich dein Chef wäre, würde mir ob deiner
    > > Verschwendungsucht echt angst und bange werden.
    >
    > Nun, anders als in anderen RZs können wir mit Qualität, garantierten
    > Antwortzeiten und Leistungsgarantien werben... Es soll Kunden geben, die
    > sowas zu schätzen wissen...
    > Natürlich gibt es Kunden ohne Ansprüche. Die bekommen auch entsprechend
    > günstigere Systeme. Und für reines "Groß-Clustering" ist es auch egal, ob
    > mal ne Kiste ausfällt. Dort wird auch eine Antwort-Validierung gemacht.
    > Dort kann man dann auch günstigere Hardware verbauen. Aber der Mini passt
    > trotzdem nirgends ins Bild.
    Wir haben seit Jahren keinen Ausfall von Produktionssystem gehabt. Die Minis fallen da sogar rein! Sie bedienen unsere Bildworkflow.
    Und glaub mir einfach. Alle anderen Lösungen wären teurer und umständlicher. Ich hab 50 zufriedene User und das seit mehr als 2 Jahren. Ich glaube die Lösung ist sehr gut und vor allem günstig. Man muss Sachen ausprobieren und nicht immer mit Vorurteilen an neue Themen gehen und das sehe ich bei dir leider Gegeben. Vielleicht ist das Urteil zu hart, aber es stellt sich mir so dar.
    >
    > Regards, Bigfoot29

    Gruss

  18. Re: Redundantes Netzteil? Fernwartbarkeit?

    Autor: Krille 09.02.11 - 20:09

    > Man muss Sachen ausprobieren und nicht immer mit Vorurteilen
    > an neue Themen gehen und das sehe ich bei dir leider Gegeben.

    Ich denk auch das genau das sein Problem ist.
    Und: er hat OSX-Server noch nicht erlebt und hat nicht im Traum eine Vorstellung davon, was da geht.

    Ich mein, ich hab auch meine Proliants zu einer VMWare Infrastructure zusammengeschoben und da läuft der fette Kram drauf, aber deswegen bin ich doch anderen/neuen Lösungen gegenüber nicht verschlossen. Und OSX-Server auf nem Mini rockt doch wohl total.

    Krille

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