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  5. › Radeon RX Vega 64 im Test: Schnell…

n Test mit Linux waere toll

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  1. n Test mit Linux waere toll

    Autor: muhviehstah 14.08.17 - 15:25

    ob die Karte ueberhaupt laeuft bzw wann man ATI typisch damit rechnen koennte usw.

    danke

  2. Re: n Test mit Linux waere toll

    Autor: gaciju 14.08.17 - 16:00

    Es gibt schon seit Monaten Patches, der von AMD angedachte neue Displaycode wird aber upstream nicht akzeptiert (das ist schon lange klar).

    Du brauchst also einen custom Kernel, die branches sind aber oeffentlich.

    Mehr Details und Performance Tests gibt es bei phoronix: https://www.phoronix.com/scan.php?page=article&item=rx-vega-linux1

  3. Re: n Test mit Linux waere toll

    Autor: Bigfoo29 14.08.17 - 17:44

    AMD strengt sich in den letzten Jahren auf diesem Sektor tatsächlich an. Leider hat die "Entscheider"-Brigade nicht mit dem "Starrsinn" (nicht zwingend negativ gemeint) der Kernel-Maintainer gerechnet. Wie könnte auch jemand auf die Idee kommen, Abstraktionsebenen wären was Schlechtes?! Also wirklich... :D

    Wobei die Grundidee auch hier von AMD nicht unbedingt schlecht war... eine Art API, auf der dann der nur noch ein Mal zu entwickelnde, generische Code aufsetzt. Und die API muss dann nur noch je Betriebssystem gepflegt werden. Nur eben wie gesagt... Theorie und Praxis.

    Ich muss sagen, dass ich mittlerweilen, wenn ich denn KANN, gern unter Linux AMD Grafikkarten einsetze. Die 1080 erzeugt z.B. in WINE-Spielen regelmäßig Probleme mit einigen Shadern, die ich ums Verrecken nicht korrigiert bekomme. Gleiches System, AMD GPU: Kein Problem. Einige ältere Spiele weigern sich auch heute noch, unter Wine mit 1080 überhaupt zu starten, weil (zugegeben optionale) SM3.x-Flags nicht da sind und auch bis heute nicht nachgepflegt wurden. Mit den AMD-Treibern "lüppt dat". Und da rede ich noch nichtmal vom Nouveau-Treiber, der vom Entwickler reverse engineered werden muss, weil nVidia ums Verrecken keine Doku rausgibt. Entsprechend rudimentär ist das Ganze. Unterstützt also ein NV-Binär-Treiber einen Kernel nicht, kann man die grünen Karten für (halbwegs performante) 3D-Anwendungen wieder einpacken.

    Ist also wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Treiber für VEGA auch "mainstream" einfach zu warten sind.

    Regards.

  4. Re: n Test mit Linux waere toll

    Autor: gaciju 14.08.17 - 20:11

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich muss sagen, dass ich mittlerweilen, wenn ich denn KANN, gern unter
    > Linux AMD Grafikkarten einsetze.

    Freie Treiber funktionieren halt idR. einfach out of the box und alles andere scheidet daher eh schon aus. Nachdem es Steam endlich auch mal gebacken bekommen hat mit den nativen dynamischen Libs zu laufen anstatt der uralten "Steam-Runtime" ist das insgesamt fuer Spieler auch eine ganz andere Situation als noch vor einiger Zeit.

    > Ist also wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Treiber für VEGA auch
    > "mainstream" einfach zu warten sind.

    Das auf jeden Fall.

  5. Re: n Test mit Linux waere toll

    Autor: divStar 14.08.17 - 21:28

    Wer wirklich zockt, aber Windows hasst, sollte wohl entweder die Probleme bei Linux und 3D insbesondere bei nVidia akzeptieren oder Windows als VM mit PCIe-Passthrough nutzen. Oder eben abwägen, ob es nicht besser ist vorerst bei Windows zu bleiben
    Ich würde auf Linux umsteigen wenn die meisten Spiele aus selbigem tadellos laufe würden. Das tun die meisten aber leider nicht. Also spiele ich immer weniger und werde vielleicht nen Rechner für Hauptaufgaben mit Linux hinstellen (mein Heimserver läuft bereits mit Ubuntu Server statt Windows Server wie bisher). Nur 3D Power wird dann schwer..

  6. Re: n Test mit Linux waere toll

    Autor: gaciju 14.08.17 - 23:11

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer wirklich zockt, aber Windows hasst, sollte wohl entweder die Probleme
    > bei Linux und 3D insbesondere bei nVidia akzeptieren oder Windows als VM
    > mit PCIe-Passthrough nutzen. Oder eben abwägen, ob es nicht besser ist
    > vorerst bei Windows zu bleiben

    Probleme bei Nvidia akzeptieren aber mit AMD kann man ohne Probleme nicht leben?
    Kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber ok.

    Davon mal abgesehen weiss ich eh nicht warum man unbedingt auf Linux zocken muss. Als Spielestarter taugt Windows immerhin noch, egal ob VM oder dual boot.

  7. Re: n Test mit Linux waere toll

    Autor: Bigfoo29 15.08.17 - 11:18

    Naja, VGA-Passthrough kann man derzeit für die RYZEN-Plattform noch vergessen. Ich bekomms ums Verrecken nicht eingerichtet. Eigene Kernel kompilieren, um die nötigen Patches zu verwenden endet in einem SEGFAULT (siehe News der letzten Tage) und Standard-Kernel - z.B. 4.10 aus Xubuntu 17.04 - crashen entweder, sobald man unter KVM das VGA-Passthrough vom Ziel-Client aus dann auch aktiviert (oder führen dort zu Freezes oder Abstürzen) oder, wie bei XEN, starten gar nicht erst.
    Lediglich unter Win7 habe ich das kurzfristig zum Laufen bekommen, bis die Win7-Installation mit grausig schlechter Performance nach 3 Tagen Zwangspause durch RL unbedingt sofort aktiviert werden wollte und an dieser Stelle dann einfror.

    Unabhängig davon wird die aktuelle CPU in keiner (mir bekannten) Installation von qemu erkannt, was zu abstrusen CPU-Settings in den VMs führt. (Forciertes CPU-Passthrough z.B. endet in Win10 in einer SingleCore-Maschine.)
    VMware mit seiner DX10-Emulation wäre zwar eine Lösung, aber solange da schon bei 2GB RAM Schluss ist, die virtuellen Kerne lustig über das reale 16er "Frequenzband hüpfen" (und nicht in Software pinnbar sind) und auch generell die Emulation noch massive Macken (und Lags) hat, ist das zwar schön für ein paar Casual Point-and-Click-Games, aber wer kein Windows an die "echte Hardware"* lassen will, sollte zumindest derzeit keinen RYZEN verwenden.

    Bliebe DualBoot. Und das ist nicht für jeden eine Alternative.

    Regards.

    PS:
    * Mir ist bewusst, dass auch ein VGA-Passthrough ein sehr hohes Maß an direktem Hardware-Zugriff erlaubt. Mir ging es darum, dass noch "jemand" das OS beaufsichtigen kann. Das geht halt im DualBoot nicht. Alles, was sich in Bios, Bootloader oder irgend eine Partition schreiben will, kann das dann.

  8. Re: n Test mit Linux waere toll

    Autor: ArcherV 15.08.17 - 17:50

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, VGA-Passthrough kann man derzeit für die RYZEN-Plattform noch
    > vergessen. Ich bekomms ums Verrecken nicht eingerichtet. Eigene Kernel
    > kompilieren, um die nötigen Patches zu verwenden endet in einem SEGFAULT
    > (siehe News der letzten Tage) und Standard-Kernel - z.B. 4.10 aus Xubuntu
    > 17.04 - crashen entweder, sobald man unter KVM das VGA-Passthrough vom
    > Ziel-Client aus dann auch aktiviert (oder führen dort zu Freezes oder
    > Abstürzen) oder, wie bei XEN, starten gar nicht erst.
    > Lediglich unter Win7 habe ich das kurzfristig zum Laufen bekommen, bis die
    > Win7-Installation mit grausig schlechter Performance nach 3 Tagen
    > Zwangspause durch RL unbedingt sofort aktiviert werden wollte und an dieser
    > Stelle dann einfror.
    >
    > Unabhängig davon wird die aktuelle CPU in keiner (mir bekannten)
    > Installation von qemu erkannt, was zu abstrusen CPU-Settings in den VMs
    > führt. (Forciertes CPU-Passthrough z.B. endet in Win10 in einer
    > SingleCore-Maschine.)
    > VMware mit seiner DX10-Emulation wäre zwar eine Lösung, aber solange da
    > schon bei 2GB RAM Schluss ist, die virtuellen Kerne lustig über das reale
    > 16er "Frequenzband hüpfen" (und nicht in Software pinnbar sind) und auch
    > generell die Emulation noch massive Macken (und Lags) hat, ist das zwar
    > schön für ein paar Casual Point-and-Click-Games, aber wer kein Windows an
    > die "echte Hardware"* lassen will, sollte zumindest derzeit keinen RYZEN
    > verwenden.
    >
    > Bliebe DualBoot. Und das ist nicht für jeden eine Alternative.
    >
    > Regards.
    >
    > PS:
    > * Mir ist bewusst, dass auch ein VGA-Passthrough ein sehr hohes Maß an
    > direktem Hardware-Zugriff erlaubt. Mir ging es darum, dass noch "jemand"
    > das OS beaufsichtigen kann. Das geht halt im DualBoot nicht. Alles, was
    > sich in Bios, Bootloader oder irgend eine Partition schreiben will, kann
    > das dann.

    Lustigerweise gibts bei HyperV unter Windows nicht solche Probleme ;-)

  9. Re: n Test mit Linux waere toll

    Autor: Bigfoo29 16.08.17 - 08:23

    Auf HyperV bin ich grundsätzlich allergisch. Erst engagieren sie sich ein knappes Jahr in Xen, nur um es dann - schlagartig - fallenlassen und etwas mit so ziemlich der gleichen Arbeitsweise unter eigenem Namen zu präsentieren.

    Aber auch sonst wundert mich das nicht, dass HyperV das theoretisch jetzt schon kann. Immerhin ist das auch "nur ein Mini-OS", bei dem man primär mal den Treiber aktualisieren muss. Und da man das für Windows eh musste, ist alles Andere nur eine Standard-Übung. Unklar ist allerdings, ob sie auch in den High-Level-Libs alle Features schon durchgereicht haben. Lediglich die Tatsache, dass das Update schon beim Kunden ist, ist ein Vorteil, solange man bei Linux nicht auf Rolling Releases setzt. Denn dort muss man derzeit entweder selber stricken oder auf das nächste Release setzen.

    Regards.

  10. Re: n Test mit Linux waere toll

    Autor: ArcherV 16.08.17 - 08:28

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf HyperV bin ich grundsätzlich allergisch. Erst engagieren sie sich ein
    > knappes Jahr in Xen, nur um es dann - schlagartig - fallenlassen und etwas
    > mit so ziemlich der gleichen Arbeitsweise unter eigenem Namen zu
    > präsentieren.
    >
    > Aber auch sonst wundert mich das nicht, dass HyperV das theoretisch jetzt
    > schon kann. Immerhin ist das auch "nur ein Mini-OS", bei dem man primär mal
    > den Treiber aktualisieren muss. Und da man das für Windows eh musste, ist
    > alles Andere nur eine Standard-Übung. Unklar ist allerdings, ob sie auch in
    > den High-Level-Libs alle Features schon durchgereicht haben. Lediglich die
    > Tatsache, dass das Update schon beim Kunden ist, ist ein Vorteil, solange
    > man bei Linux nicht auf Rolling Releases setzt. Denn dort muss man derzeit
    > entweder selber stricken oder auf das nächste Release setzen.
    >
    > Regards.

    Hyper V ist vor allem für kleinere Unternehmen durchaus eine gute Alternative zu VMware geworfen, vor allem weil es kostenfrei ist (es gibt einen kostenlosen Hyper V Server, beim Client und der Server Version ist es auch dabei)

    Aber obacht, wenn man hyperv aktiviert, ist auch das Host Windows eine VM.

  11. Re: n Test mit Linux waere toll

    Autor: Bigfoo29 16.08.17 - 12:48

    VMWare: Dennoch noch immer einer der Vorreiter, wenn es um die Komfortabilität und/oder Multi-OS-Einsatz geht. Ich will den Verein nicht über den grünen Klee loben, denn Xen's Para-Virtualisierung läuft Kreise um jede VMware-Lösung, aber das insgesamt rundeste Gebiet kommt noch von VMWare.

    Host-Windows nur noch eine VM: Ja, das ist normal bei einem Ring0-Hypervisor. HyperV (ähnlich wie Xen oder der ESXi) sind die Basis-Betriebssysteme. Alles Andere wird wird als VM "on top" gestartet. Die privilegierte "Host"-VM hat dann Rechte, dem Hypervisor-OS Befehle zu geben. Und oft stellt sie auch die nötige Hardware zur Verfügung, damit andere VMs auf dem Hypervisor starten können. Aber ja, bis auf ihre Rechte (und je nach Setup ein paar Pflichten und die bei kleinen Setups fehlende Möglichkeit, sie WEGEN ihrer Pflichten im Regelbetrieb wegzumigrieren) ist es eine VM wie jede andere VM auch. Eingeschränkte Resourcen wie CPU und RAM inklusive. Die werden bei allen Ring0-Hypervisoren direkt und ausschließlich vom Hypervisor-OS reglementiert.

    Regards.

  12. Re: n Test mit Linux waere toll

    Autor: ArcherV 16.08.17 - 13:51

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Host-Windows nur noch eine VM: Ja, das ist normal bei einem
    > Ring0-Hypervisor. HyperV (ähnlich wie Xen oder der ESXi) sind die
    > Basis-Betriebssysteme. Alles Andere wird wird als VM "on top" gestartet.
    > Die privilegierte "Host"-VM hat dann Rechte, dem Hypervisor-OS Befehle zu
    > geben. Und oft stellt sie auch die nötige Hardware zur Verfügung, damit
    > andere VMs auf dem Hypervisor starten können. Aber ja, bis auf ihre Rechte
    > (und je nach Setup ein paar Pflichten und die bei kleinen Setups fehlende
    > Möglichkeit, sie WEGEN ihrer Pflichten im Regelbetrieb wegzumigrieren) ist
    > es eine VM wie jede andere VM auch. Eingeschränkte Resourcen wie CPU und
    > RAM inklusive. Die werden bei allen Ring0-Hypervisoren direkt und
    > ausschließlich vom Hypervisor-OS reglementiert.
    >
    > Regards.


    Das ist vollkommen richtig.

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