Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Radeon VII im Test: Die Grafikkarte…

Immer dieses Märchen mit dem Stromverbauch...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Immer dieses Märchen mit dem Stromverbauch...

    Autor: NeoCronos 08.02.19 - 10:34

    Die AMD verbaut wesentlich mehr Hardware als Nvidia, klar dass das mehr Strom zieht.
    Wenn in 2 Jahren dann die ganzen Softwareoptimierungen durch sind, dann wird man auch feststellen, dass die AMD den Nvidias davon läuft.

    Ich erinnere nur mal an die ersten Games die Vulkan untersützt haben, auf einmal liefen die Games auf günstigen AMDs besser als auf der teuersten 980 TI von Nvidia

  2. Re: Immer dieses Märchen mit dem Stromverbauch...

    Autor: Sothasil 08.02.19 - 11:09

    Ich stimme zwar zu, dass meiner Erfahrung nach ATI/AMD besser altert als NVidia - in dem Preissegment von dem wir reden ist aber die Frage, was die Karte in den ersten 2 Jahre und nicht in den 2 Jahren danach leistet. Und da ist halt der Umkehrschluss für AMD tödlich: Sie bringen ihre Leistung erst spät auf die Straße.

  3. Re: Immer dieses Märchen mit dem Stromverbauch...

    Autor: ms (Golem.de) 08.02.19 - 11:10

    Diese Aussage ist nicht zutreffend ... denn idR ist ein breiteres Design effizienter, aber eben nicht mit hochgeprügeltem Takt und einer pro Frequenz schwächeren Architektur.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  4. Re: Immer dieses Märchen mit dem Stromverbauch...

    Autor: platoxG 08.02.19 - 12:55

    Naja, mit einem vergleichbaren Sprung wie von einer HighLevel-API auf eine LowLevel-API (die aber auch aufwändiger zu programmieren ist; also DX11 zu DX12 oder Vulkan), ist in nächster Zeit nicht zu rechnen, sodass die Performance der Karte da bleiben wird wo sie ist, knapp auf Augenhöhe mit der RTX 2080. AMD wird vielleicht noch etwas am Treiber tweaken, aber Leistungssprünge sind hier nicht zu erwarten. Zweifelsfrei hätten sich gut betuchte Enthusiasten hier noch eine kleine Überraschung herbeigesehent, aber andererseits auch angenehm, dass AMD verlässliche Aussagen von sich gibt und die Karte das eingelöst hat, was in Aussicht gestellt wurde und nun gibt es zumindest im HighEnd-Segment zumindest wieder eine Wahlmöglichkeit. (Die RTX 2080 Ti, formerly known as Titan, klammere ich mal aus, da sie sich für den überwiegenden Großteil aller Spieler weit außerhalb ihres Budgets bewegt.)

    Die Energieeffizienz wird natürlich immer etwas überbewertet, schließlcih ist es ja nicht so, als wenn hier eine 250 W-Karte einer 800 W-Karte gegenübersteht. Selbst wenn man einen mittleren Mehrverbrauch von +70 W im Gaming anrechnet (im Desktop- und Office-Betrieb sinkt der Verbrauch drastisch), kommt man mit 20 Spielstunden pro Woche und grob gerechnet 30 ct/kWh auf gerade mal 42 ct/Woche bzw. rd. 22 ¤ pro Jahr zusätzlich.
    (Das Argument dürfte lediglich für absolute Ökos (keine Abwertung) relevant sein, die tatsächlich konsequent bei allem auf die Umwelteffekte und -auswirkungen achten, jedoch dürften sich die wenigsten Gamer dazu zählen lassen, die sich, obwohl ihre Hardware noch einwandfrei ist, nur 12 oder 18 Monate später schon wieder neue kaufen, dabei wertvolle Ressourcen verschwenden und den Altkram wohlmöglich gar im Müll entsorgen, nur um zu Daddeln ... von anderen Spielereien, wie immer den neuesten Handy, etc. gar nicht zu reden ...)

  5. Re: Immer dieses Märchen mit dem Stromverbauch...

    Autor: Dwalinn 08.02.19 - 15:43

    Aus 22¤ im Jahr werden aber bei 3 Jahre nutzzeit 66¤, jetzt ist die Frage warum man bei fast identischer Leistung 66¤ mehr ausgeben will (aktuell ist die Vega VII bereits 100¤ teurer beim kauf)

    Allerdings denke ich auch eher an die Lautstärke, 250 Watt kühlen sich besser weg als 300.... erst recht wenn man die Auswahl zwischen dutzenden custom Modellen hat.

    Mir ist Lautstärke schon fast wichtiger als Leistung und da wird es bei AMD immer etwa schwierig (bei Grafikkarten)

  6. Re: Immer dieses Märchen mit dem Stromverbauch...

    Autor: norbertgriese 08.02.19 - 16:47

    In anderen Veröffentlichungen wird Spitze 400W erwähnt, normal 300W. Das erklärt die lauten Lüfter.

    Da kann man noch einiges wegoptimieren, aber der Energiebedarf bleibt hoch.

    Norbert

  7. Re: Immer dieses Märchen mit dem Stromverbauch...

    Autor: platoxG 08.02.19 - 18:25

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In anderen Veröffentlichungen wird Spitze 400W erwähnt ...

    Wie Du schon erwähnt hast, Peak-Werte, der Nominalwert wird mit 300 W angegeben. Beispielsweise auch eine RTX 2080 Ti erreicht kurzzeitige Peaks von 400 W und typische Peaks um die 375 W, was auch der Grund für die von den Herstellern deutlich höheren Werte bzgl. der Netzteilanforderung erklärt.
    Dass AMD hier das Leistungsniveau BruteForce mit einer rund 2 Jahre alten Architektur erreicht, können sie natürlich nicht verstecken (siehe auch MS: "hochgeprügeltem Takt") und Turing ist zweifelsfrei effizienter. (Beim Gaming bewegt sich die Radeon regulär bei 280 - 310 W mit Peaks jenseits der 400 W und die Lüftersteuerung ist derzeit nicht ideal, was AMD aber auch selbst zugegeben hat.)
    Unterm Strich ist Turing aber auch nur wenig leistungsfähiger als Pascal, denn nVidia hat hier sein Augenmerk haupsächlich auf die Implementation von Tensor- und RT-Cores gelegt, deren Potential erst einmal genutzt werden muss (BF5 ist einer der wenigen Titel bisher und Tomb Raider untersützt immer noch kein Raytraing, oder?). Wenn man nicht gerade Early-Adopter sein will/muss erscheint die 2. Generation Ampere in 2020 dann deutlich interessanter und bis dahin darf man auch gespannt sein, was Intel Xe und AMDs Nachfolgearchitektur bieten werden.

  8. Re: Immer dieses Märchen mit dem Stromverbauch...

    Autor: norbertgriese 08.02.19 - 20:25

    Ich habe gern privat sehr leise und wenig komplizierte PCs.

    Prozessor so um 100W und Graka um 200 W max scheinen mir richtig, Gehäuse Lüfter kann man sich sparen.

    Für die 4k Monitore sind i7 (4+4HT) und eine GTX 1070 ok. Leises Netzteil. Scythe Prozessor Kühler. Sonst nix, was laut werden könnte.

  9. Re: Immer dieses Märchen mit dem Stromverbauch...

    Autor: Entchen 09.02.19 - 09:25

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In anderen Veröffentlichungen wird Spitze 400W erwähnt, normal 300W. Das erklärt die lauten Lüfter.
    > Da kann man noch einiges wegoptimieren, aber der Energiebedarf bleibt hoch.

    Also wenn man das Potential von Cb hernimmt, landet man irgendwo bei gut 200W herum, was schon eine andere Dimension ist, auch bzgl. der erreichbaren Lautstärke. Ist halt nur für eine eingeschränkte Gruppe relevant, dort aber ein gutes Argument.
    Wahrscheinlich lassen es wirtschaftliche Aspekte für AMD nicht zu, aber eine "Radeon VII 56" - bisschen weniger Takt, viel geringere Spannung, nennenswert günster - wäre außerst interessant.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.19 09:26 durch Entchen.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  2. LORENZ Life Sciences Goup, Frankfurt am Main
  3. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Lemgo
  4. dSPACE GmbH, Wolfsburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 92,90€ (Bestpreis!)
  2. bis zu 85% reduziert
  3. 109,00€
  4. (u. a. The Division 2 Xbox 46,99€, PSN Card 20 Euro 18,99€, PSN Card 10 Euro 9,49€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Technologie: Warum Roboter in Japan so beliebt sind
Technologie
Warum Roboter in Japan so beliebt sind

Japaner produzieren nicht nur mehr Roboter als jede andere Nation, sie gehen auch selbstverständlicher mit ihnen um. Das liegt an der besonderen Geschichte und Religion des Inselstaats - und an Astro Boy.
Von Miroslav Stimac

  1. Kreativität Roboterdame Ai-Da soll zeichnen und malen
  2. Automatisierung Roboterhotel entlässt Roboter
  3. Cimon Die ISS bekommt einen sensiblen Kommunikationsroboter

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
Passwort-Richtlinien
Schlechte Passwörter vermeiden

Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
Von Hanno Böck

  1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
  2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

  1. 5G: Swisscom refarmt UMTS-Frequenz bei 2.100 MHz
    5G
    Swisscom refarmt UMTS-Frequenz bei 2.100 MHz

    UMTS bei 2.100 MHz kann man in der Schweiz bald nicht mehr nutzen. Der Bereich geht per Refarming an effizientere 4G- und 5G-Technologien.

  2. Copyright: Nintendo hat offenbar Super Mario Bros für C64 gestoppt
    Copyright
    Nintendo hat offenbar Super Mario Bros für C64 gestoppt

    Sieben Jahre hat ein Programmierer nach eigenen Angaben an einer Umsetzung von Super Mario Bros für den C64 gearbeitet. Wenige Tage nach der Veröffentlichung verschwindet das Spiel nun schon wieder von größeren Portalen - vermutlich wegen Nintendo.

  3. T-Mobile: 5G im Millimeterspektrum bleibt sehr begrenzt
    T-Mobile
    5G im Millimeterspektrum bleibt sehr begrenzt

    Mit 5G im Millimeterspektrum lassen sich nur kleine Bereiche in Städten ausleuchten. Für ein landesweites Netz geht es laut T-Mobile US darum, alle Frequenzbereiche für 5G zu nutzen.


  1. 17:41

  2. 16:20

  3. 16:05

  4. 16:00

  5. 15:50

  6. 15:43

  7. 15:00

  8. 15:00