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Profitiert Intel auch von schnellerem RAM?

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  1. Profitiert Intel auch von schnellerem RAM?

    Autor: max.pecu 30.04.18 - 09:13

    Hi,

    es wurde zwar am Anfang vom Artikel erwähnt, dass die Ryzen CPUs besonders von höherem Takt und kleineren Timings profitieren, meine Frage ist allerdings, ob man es bei den Intel CPUs auch merken würde?

    Auch wenn es dort nicht so "extrem" wäre, wäre es zumindest Fair auch dies in eurem Test zu erwähnen :)

  2. Re: Profitiert Intel auch von schnellerem RAM?

    Autor: My1 30.04.18 - 09:18

    die prozessoren selbst werden wahrscheinlich nicht *spezifisch* von schnellem ram profitieren, aber grundsätzlich freut sich jedes system über schnelleren ram.

    Asperger inside(tm)

  3. Re: Profitiert Intel auch von schnellerem RAM?

    Autor: Muellersmann 30.04.18 - 09:59

    Das muss man sich praktisch so vorstellen, dass der Speicher dann eine Rolle spielt, wenn die CPU Leistung am Limit ist. Als Beispiel kann man den 2500k nehmen, der damals mit DDR3-1333 empfolen wurde. In den Tests der letzten Jahre wurde der 2500k mit DDR3-2400 betrieben und war damit dann in aktuellen Tests deutlich schneller als mit DDR3-1333. Damals hat aber jede Seite von schnellerem DDR3 abgeraten.

    Demnach steht der schnelle Arbeitsspeicher im Grunde für CPU Leistung.

    Wenn ich heute einen aktuellen Prozessor mit dem default Speicher betreibe (alles unter <3000 Mhz), dann bekomme ich 100% Leistung. Da die Leistung der CPU noch über den Anforderungen der meisten Spiele liegt, nützt mir der schnellere DDR4 relativ wenig. In ein paar Jahren, wenn die Notwendigkeit nach CPU Leistung weiter steigt, wird der schnellere DDR4 immer stärker wirken.

    Grundsätzlich kann man nur zwei Regeln definieren: Speicher darf schneller sein und es kommt immer auf den Preis an.

    PS: Bestimmte User scheuen 5 Euro Aufpreis und nehmen Speicher mit der Frequenz, die der Hersteller der CPU vorgibt, da sie der Auffassung sind, dass das System dann stabiler läuft. Praktisch hat sich das als Irtum herausgestellt.

  4. Re: Profitiert Intel auch von schnellerem RAM?

    Autor: Alcatraz 30.04.18 - 10:01

    max.pecu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hi,
    >
    > es wurde zwar am Anfang vom Artikel erwähnt, dass die Ryzen CPUs besonders
    > von höherem Takt und kleineren Timings profitieren, meine Frage ist
    > allerdings, ob man es bei den Intel CPUs auch merken würde?
    >
    > Auch wenn es dort nicht so "extrem" wäre, wäre es zumindest Fair auch dies
    > in eurem Test zu erwähnen :)

    Bei den INTEL CPUs erhält man keinen Mehrwert durch schnelleren RAM, zumindest nicht so stark ausgeprägt wie bei den Ryzen CPUs. Allgemein gesprochen kenne ich auch nur ArmA als einziges Game was wirklich von schnelleren RAM profitiert und das sich dann auch wirklich in den FPS nachvollziehbar macht. Liegt da wohl dran das das Game eine riesen große Spielwelt streamt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.18 10:02 durch Alcatraz.

  5. Re: Profitiert Intel auch von schnellerem RAM?

    Autor: Steggesepp 30.04.18 - 10:31

    Muellersmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das muss man sich praktisch so vorstellen, dass der Speicher dann eine
    > Rolle spielt, wenn die CPU Leistung am Limit ist. Als Beispiel kann man den
    > 2500k nehmen, der damals mit DDR3-1333 empfolen wurde. In den Tests der
    > letzten Jahre wurde der 2500k mit DDR3-2400 betrieben und war damit dann in
    > aktuellen Tests deutlich schneller als mit DDR3-1333. Damals hat aber jede
    > Seite von schnellerem DDR3 abgeraten.
    >
    > Demnach steht der schnelle Arbeitsspeicher im Grunde für CPU Leistung.

    Kannst du die Quelle dazu nennen? Würd mich interessieren.

  6. Re: Profitiert Intel auch von schnellerem RAM?

    Autor: Chris0706 30.04.18 - 10:44

    Muellersmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das muss man sich praktisch so vorstellen, dass der Speicher dann eine
    > Rolle spielt, wenn die CPU Leistung am Limit ist.

    Die konkrete Aussage ist doch kompletter Quatsch.. Da die CPU eben nicht am Limit ist, bringt hier schneller RAM etwas! Um es bildlicher zu machen, die CPU hat noch Leistungsreserve, kriegt aber aus dem (langsamen) RAM nicht genug Arbeit. Wenn der RAM nun schneller neue Arbeit nachschieben kann, kann die CPU sinnvoller arbeiten..

  7. Re: Profitiert Intel auch von schnellerem RAM?

    Autor: HubertHans 30.04.18 - 11:10

    Bei Intel ist das haeuffig etwas schwieriger und Fall- bzw. Hardwareabhaengig.

    Der Speichercontroller ist nicht direkt an die CPU angebunden. Er wird ueber ein Bussystem gekoppelt. Dieses Busssystem hat unter Umstaenden einen anderen Takt als der Speichercontroller/ die RAM-Module. So muss mit Straps gearbeitet werden. Die Intel Speichercontroller sind auch oftmals gar nicht schnell genug (Das faellt immer bei neueren CPUs mit neuer Speicher-Technik auf), um die volle Bandbreite des RAM auszureizen. Sie sitzen dann quasi bereits selbst wie ein Lowpass-Filter zwischen RAM und CPU und druecken die Zugriffszeit/ RAM-Transferrate runter. Die Qualitaet des Speichercontroller schwankt je nach CPU, und Intel legt die erforderlichen Timings und Straps auf den kleinsten spezifizierten Nenner aus. CPUs, die den kleinsten Nenner nicht packen, fliegen raus. CPUs mit Speichercontrollern, die deutlich schneller arbeiten koennten, werden durch die internen Timings/ Straps auf die niedrige Performanz der spezifizierten CPU gedrueckt.

    Und die wenigen Moeglichkeiten die man hat, sind folgende:

    B2B-Timing reduzieren, wenn verfuegbar (Beeinflusst das Strap)...
    Den BCLK moeglichst hoeher takten...
    Den BCLK so takten, das ein Taktverhaeltniss von Speichercontroller und internen Bus entsteht, das bereits mit besseren Timings fuer den Speichercontroller und Straps voreingestellt ist. Diesen Sweetspot zu finden kann eine Weile dauern. Unter Umstaenden laeuft das System dann aber instabil...

    Einfach damit leben und gute Timings bei hohen Takt in den Intel stopfen. Auch wenn man unter Umstaenden gegen eine Mauer rennt, weil der Speichercontroller das gar nicht mehr durchreichen kann >> Schaden tut es nicht. Und mit Glueck hat man ein CPU-Modell, wo der Speichercontroller ausgereift ist. Ab Sandy Bridge oder dem Nachfolger der CPUs mit DDR4-Speichercontroller (Hab die Generation nicht im Kopf) sind die Speichercontroller oft von der Leine gelassen und laufen auch ohne Tricks und Kniffe zuegig.

    Um das ganze besser zu verstehen, ist hier einmal ein Anandtech-Artickel zu diesem Problem. Es betrifft den x48 Chipset. Dort existierte diese Architektur quasi bereits. In der Nehalem-Architektur ist dieser dann in die CPU gewandert. Prinzipiell ist das Problem aber identisch geblieben.

    https://www.anandtech.com/show/2427



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.18 11:14 durch HubertHans.

  8. Re: Profitiert Intel auch von schnellerem RAM?

    Autor: Ach 30.04.18 - 12:42

    Die RAManbindung ist das Nadelöhr der Zen Architektur. Zen erkauft sich Modularität auf Kosten verlängerter Signalwege. Umgekehrt profitiert Ryzen deshalb im Besonderen von reduzierten Speichertimings. Kann man das so zusammenfassen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.18 12:43 durch Ach.

  9. Re: Profitiert Intel auch von schnellerem RAM?

    Autor: Tom01 01.05.18 - 21:12

    Nein.

  10. Re: Profitiert Intel auch von schnellerem RAM?

    Autor: Ach 02.05.18 - 13:07

    Tom01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein.

    Ein gutes Argument rutsch jedem mal über die Tastatur. Ein wirklich ausgezeichnetes Argument erscheint aber nie ohne den eifersüchtigen Troll, der es mit seiner trotzigen Verneinung erst zu dem kürt was es ist. Das Salz in der Suppe sozusagen. Nun gut, fehlt noch die kritische Hinterfragung. Falls ich mich da irren sollte und du technisch wertvolle Argumente zurückhältst, nur zu! Seit zwei Tagen bestätigt mir meine eigene Gegenprobe ja nur, dass die Beschreibung treffend und überraschend kompakt ausgefallen ist.

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