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Keine Verletzten

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  1. Keine Verletzten

    Autor: DekenFrost 10.08.12 - 11:31

    Also dass es bei einem unbemannten, kontrollierten test Flug keine Verletzten gab überrascht mich jetzt weniger.

    Für sowas sind test flüge doch gedacht ?

  2. Re: Keine Verletzten

    Autor: Sammie 10.08.12 - 11:42

    DekenFrost schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also dass es bei einem unbemannten, kontrollierten test Flug keine
    > Verletzten gab überrascht mich jetzt weniger.
    >
    > Für sowas sind test flüge doch gedacht ?

    Die hätten beim Runterfallen ja jemand erschlagen können. ^^

  3. Re: Keine Verletzten

    Autor: Vollstrecker 10.08.12 - 11:45

    Mal abgesehen davon, dass idR Sprengladungen für Notfälle an board sind, hätte das Teil ja auch einen Abflug in die nächste Stadt machen können.

  4. Re: Keine Verletzten

    Autor: DekenFrost 10.08.12 - 11:50

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal abgesehen davon, dass idR Sprengladungen für Notfälle an board sind,
    > hätte das Teil ja auch einen Abflug in die nächste Stadt machen können.


    Dafür hätte es aber auch erstmal mehr als 1 Meter vom Boden abheben müssen :D

  5. Re: Keine Verletzten

    Autor: Vollstrecker 10.08.12 - 11:56

    Hätten sie die Sprengladungen gezündet, hätte es wahrscheinlich einen Meter abgehoben :D

  6. Re: Keine Verletzten

    Autor: neocron 10.08.12 - 12:54

    sind sie sicher, dass es keine verletzten gibt?? ... bei 6:29 hoere ich doch eindeutig Chewbacca !?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.12 12:54 durch neocron.

  7. Re: Keine Verletzten

    Autor: y.m.m.d. 10.08.12 - 16:48

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hätten sie die Sprengladungen gezündet, hätte es wahrscheinlich einen Meter
    > abgehoben :D

    So stumpf die Antwort auch ist, du hast mich zum Lachen gebracht xD

  8. Re: Keine Verletzten

    Autor: Anonymer Nutzer 10.08.12 - 17:59

    Ymmd

  9. Re: Keine Verletzten

    Autor: Bernd Schröder 11.08.12 - 14:50

    Indirekt gab es sicherlich Verletzte. Denn diese Projekte werden doch sicher von Steuerzahlern finanziert, die dann Extrastunden dafür arbeiten müssen. Auf dem Weg zur Arbeit und bei der Arbeit gibt es sicher immer wieder Verletzte.

    Das ist der Punkt, den die Öffentlichkeit leider nie versteht: Geldverschwendung verletzt reale Menschen. Körperlich wie psychisch. Denn Geld kommt nicht vom Heiligen Geist, sondern muss durch reale Menschen erarbeitet werden, wodurch sie gezwungen werden, Dinge zu tun, die sie lieber nicht tun würden, und Risiken hinzunehmen, die sie lieber nicht hinnehmen würden. Die Besteuerung durch den Staat erhöht all diese Negativfaktoren für die Lebensqualität. Dennoch wird oft so getan, als käme das Geld irgendwie von einer abstrakten Institution, die ohnehin zu viel hat.

    Von den menschlichen Verletzungen, die bei einem Zusammenbrechen des Staatshaushaltes indirekt zu erwarten sind, gar nicht erst zu reden.

  10. Re: Keine Verletzten

    Autor: frankfranconi 11.08.12 - 15:39

    Dass der Absturz einer Mondlandefähre solch beträchtliche Auswirkungen auf den Staatshaushalt hat, dass alle Arbeitnehmer "Extrastunden" machen müssen, bezweifle ich stark. Schliesslich hat die NASA ein gewisses Budget, das festgelegt ist. Durch solche Zwischenfälle haben sie dann halt einfach für andere Projekte weniger Geld.
    Was wäre denn Deine Lösung? Einfach kein Geld mehr für Forschung oder Raumfahrt ausgeben? Natürlich, wir könnten auch einfach aus Angst vor Geldverschwendung in unserer Entwicklung stehenbleiben, oder uns gar zurückentwickeln, in die Steinzeit etwa. Dort wurde sicher weniger Geld verschwendet.

  11. Re: Keine Verletzten

    Autor: Bernd Schröder 11.08.12 - 15:53

    frankfranconi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass der Absturz einer Mondlandefähre solch beträchtliche Auswirkungen auf
    > den Staatshaushalt hat, dass alle Arbeitnehmer "Extrastunden" machen
    > müssen, bezweifle ich stark.
    Ich habe nicht von "allen" Arbeitnehmern geredet. Es ist ein statistischer Effekt, der sich verteilt. Das ändert jedoch nichts an seiner Größenordnung.

    >Schliesslich hat die NASA ein gewisses Budget,
    > das festgelegt ist. Durch solche Zwischenfälle haben sie dann halt einfach
    > für andere Projekte weniger Geld.
    > Was wäre denn Deine Lösung? Einfach kein Geld mehr für Forschung oder
    > Raumfahrt ausgeben? Natürlich, wir könnten auch einfach aus Angst vor
    > Geldverschwendung in unserer Entwicklung stehenbleiben, oder uns gar
    > zurückentwickeln, in die Steinzeit etwa. Dort wurde sicher weniger Geld
    > verschwendet.
    Totschlagargument. Denn das Aussetzen von öffentlichen Fördergeldern für die Raumfahrt würde uns nicht in die Steinzeit zurückversetzen. Du müsstet erstmal beweisen, dass diese Ausgaben "unsere Entwicklung" vorantreiben, was auch immer das bedeuten soll.

    Nun bin ich kein amerikanischer Steuerzahler, aber die ESA sendet z.B. auch Sonden Richtung Jupiter, baut Teleskope für Milliarden Euro usw. Was das mit meiner "Entwicklung" zu tun haben soll, oder mit "unserer Entwicklung" in Deutschland, ist mir völlig schleierhaft. Das bringt uns nichts außer die Befriedigung der Neugier einiger speziell Interessierter, die nicht einmal die Mehrheit stellen. Und die sollen dann bitte einfach selber dafür bezahlen. Dann kommt bestimmt wieder das Argument, es würde ja am Rande so viel technischer Fortschritt abfallen. Ich bleibe hierzu bei meiner Meinung, dass Steuersenkungen die private Forschung und Entwicklung profitorientierter Unternehmen erleichtern und damit erheblich mehr für den Fortschritt tun würden, denn profitorientierte Unternehmen müssen einen realen Kundennutzen stiften, um sich in der Existenz zu halten. Einen solchen inhärenten Orientierungs-Maßstab gibt es bei öffentlich (also durch Zwang) finanzierte Prestigeprojekte nunmal nicht.

  12. Re: Keine Verletzten

    Autor: Registrierungszwang stinkt! 12.08.12 - 00:49

    Bernd Schröder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geldverschwendung verletzt reale Menschen.

    Was für ein Glück, dass die Aktivitäten der NASA so ziemlich das Gegenteil von Geldverschwendung sind.

    Hätte Deutschland ein ähnlich aufwendiges "Space-Programm" - ich würde ruhiger schlafen können. Mit dem Wissen, dass die Unsummen, die ich jeden Monat abtrete, auch mal sinnvoll eingesetzt werden.

  13. Re: Keine Verletzten

    Autor: Bernd Schröder 12.08.12 - 01:46

    Registrierungszwang stinkt! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bernd Schröder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Geldverschwendung verletzt reale Menschen.
    >
    > Was für ein Glück, dass die Aktivitäten der NASA so ziemlich das Gegenteil
    > von Geldverschwendung sind.

    Genau, deswegen kann sie sie ja auch alle durch private Geldgeber finanzieren, die vom Nutzen so überzeugt sind, dass sie Investitionen und Spenden freiwillig der NASA überweisen und nicht etwa Millionen von Steuerzahlern enteignet werden müssen.... oh.

  14. Re: Keine Verletzten

    Autor: frankfranconi 12.08.12 - 08:57

    Bernd Schröder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich habe nicht von "allen" Arbeitnehmern geredet. Es ist ein statistischer
    > Effekt, der sich verteilt. Das ändert jedoch nichts an seiner
    > Größenordnung.

    Du hast von "Steuerzahlern" gesprochen, die "Extrastunden" machen müssen. Mir ging es hauptsächlich darum, dass "Extrastunden" wohl kaum der passende Ausdruck dafür ist.

    Bernd Schröder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Totschlagargument. Denn das Aussetzen von öffentlichen Fördergeldern für
    > die Raumfahrt würde uns nicht in die Steinzeit zurückversetzen. Du müsstet
    > erstmal beweisen, dass diese Ausgaben "unsere Entwicklung" vorantreiben,
    > was auch immer das bedeuten soll.

    Ich habe wiederum nicht gesagt, dass das Aussetzen von Fördergeldern uns in die Steinzeit zurückversetzt, sondern Dir nur unterstellt, dass dir das lieber wäre, da in der Steinzeit offensichtlich weniger Geld "verschwendet" wurde.
    Dir ist aber schon klar, dass die Raumfahrt sich ohne staatliche Fördergelder nicht weiterentwickelt (Das meinte ich übrigens mit "Entwicklung").

    Ich wollte aufzeigen, dass es sinnlos ist, gewisse Investitionen zu scheuen, weil ein Risiko des Verlustes besteht. Denn wenn niemand mehr Geld ausgeben würde, ohne dass eine 100%ige Erfolgschance besteht, würde niemand mehr Geld für grössere Projekte jedweder Art ausgeben.

    => Alles bleibt beim Alten, kein Fortschritt.

    Ich verstehe die Leute nur teilweise, denen es stinkt, dass ihre Steuern für Projekte aufgewendet werden, die ihnen keinen sofortigen Nutzen bringen. Die Raumfahrt wäre so etwas. Sie bringt keinen sofortigen Nutzen, aber irgendwann wird die Menschheit den Schritt weg von der Erde ins All machen müssen. Je früher wir die Technik dazu haben, desto besser.
    Denn ich bin der Meinung, dass wir als Gesellschaft, als Menschheit, unsere Technik weiterentwickeln müssen. War das zu philosophisch, zu wenig konkret? Schau die Vergangenheit an: Jede Kultur, die irgendwann in ihrer Entwicklung (technischer, politischer, soziologischen etc. Art) stehen geblieben ist, hat nicht all zu lange überlebt (Ich meine damit beispielsweise die Hochkulturen der Inka, Maya etc.) Ich hoffe das war ein genug konkretes Beispiel dafür, dass technologischer Stillstand schlicht schlecht ist.

  15. Re: Keine Verletzten

    Autor: Bernd Schröder 12.08.12 - 15:46

    frankfranconi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast von "Steuerzahlern" gesprochen, die "Extrastunden" machen müssen.
    > Mir ging es hauptsächlich darum, dass "Extrastunden" wohl kaum der passende
    > Ausdruck dafür ist.
    >
    Besteuere Millionen von Menschen mit einem Prozent, und du wirst statistisch Zigtausende zusätzliche Überstunden erzwingen. Die einzige Alternative dazu ist, dass diese Leute vom neuen Kosten-Nutzen-Tradeoff weniger motiviert sind und dann ihre Produktivität sowie ihren Konsum statistisch reduzieren.

    > Ich habe wiederum nicht gesagt, dass das Aussetzen von Fördergeldern uns in
    > die Steinzeit zurückversetzt, sondern Dir nur unterstellt, dass dir das
    > lieber wäre, da in der Steinzeit offensichtlich weniger Geld "verschwendet"
    > wurde.
    Was für ein Unsinn. Das folgt logisch überhaupt nicht aus meinem Argument.

    > Dir ist aber schon klar, dass die Raumfahrt sich ohne staatliche
    > Fördergelder nicht weiterentwickelt (Das meinte ich übrigens mit
    > "Entwicklung").
    Wenn das stimmt, ist es doch wohl der beste Beweis dafür, dass die Raumfahrt für die Menschen, die es bezahlen sollen, nichts bringt. Das gilt sowohl für ihren unmittelbaren und mittelfristigen Eigennutz, sowie für ihre sonstigen philosophischen Werte, für deren Verwirklichung sie ja ansonsten bereit sein müssten, freiwillig Geld in die Hand zu nehmen. Es ist eine bezeichnende Tatsache, dass eine solche Forschung durch Zwang finanziert wird. Es gibt ganze Berufsgruppen, die Geld damit verdienen, wiederum anderen Menschen zu befehlen, wen sie enteignen sollen und wie das enteignete Geld ausgegeben werden soll. Ich will bitte auch dafür bezahlt werden, dass ich das Geld anderer Leute ausgeben darf.

    > Ich wollte aufzeigen, dass es sinnlos ist, gewisse Investitionen zu
    > scheuen, weil ein Risiko des Verlustes besteht. Denn wenn niemand mehr Geld
    > ausgeben würde, ohne dass eine 100%ige Erfolgschance besteht, würde niemand
    > mehr Geld für grössere Projekte jedweder Art ausgeben.
    Das ist genau der Grund dafür, dass private Unternehmen eine Rendite für ihre Ausgaben sehen wollen.

    > Die Raumfahrt wäre so etwas. Sie bringt keinen sofortigen Nutzen,
    > aber irgendwann wird die Menschheit den Schritt weg von der Erde ins All
    > machen müssen. Je früher wir die Technik dazu haben, desto besser.
    Es gibt keinen rationalen Grund dafür, dass die Menschheit "den Schritt weg von der Erde ins All" machen muss. Wenn du Umweltverschmutzung oder Ressoucenverbrauch meinst, hast du offensichtlich keine Ahnung von der Unwirtlichkeit des Weltalls. Wäre es tatsächlich nutzbar, wäre es das perfekte Geschäftsmodell für private Investoren, die man dann auch nicht mit der Pistole an der Brust enteignen müsste. Nur: Es ist für den Menschen praktisch nicht nutzbar. Dieses Argument ist ein kompletter Rohrkrepierer.


    > Denn ich bin der Meinung, dass wir als Gesellschaft, als Menschheit, unsere
    > Technik weiterentwickeln müssen. War das zu philosophisch, zu wenig
    > konkret? Schau die Vergangenheit an: Jede Kultur, die irgendwann in ihrer
    > Entwicklung (technischer, politischer, soziologischen etc. Art) stehen
    > geblieben ist, hat nicht all zu lange überlebt (Ich meine damit
    > beispielsweise die Hochkulturen der Inka, Maya etc.)
    Es liegt eine besondere Ironie gerade darin, dass diese Kulturen hierarchisch organisiert waren und auf Grund ihrer Überheblichkeit nicht in der Lage waren, mit ihren Ressourcen vernünftig zu haushalten.

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