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Dabei könnte es so einfach sein
Autor: tomate.salat.inc 16.01.23 - 19:24
Es geht um Unfallerkennung mit dem Auto. Also was wäre da naheliegender als zu prüfen, ob man sich in der nähe zu einer Straße befindet!?
Und schon fallen Ski-Gebiete und Vergnügungsparks aus dem Raster. Dort ist meistens eh sehr viel los und die Mitmenschen können im Notfall den Notruf wählen.
Aber das wäre ja zu einfach. -
Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: frankenwagen 16.01.23 - 19:39
Meines Wissens geht es gerade nicht nur um Autounfälle sondern auch Stürze. Da wird die Differenzierung schon deutlich schwieriger.
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Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: BLi8819 16.01.23 - 19:42
Also laut dem Artikel sollen Autounfälle erkannt werden.
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Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: knabba 16.01.23 - 20:31
Schon, aber hat die Uhr keine Vibration? Wenn der Notruf "droht" dann soll die Uhr eben vibrieren. Das merkt man auch beim Skifahren.
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Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: scrumdideldu 16.01.23 - 20:39
Dem Artikel nach eben nicht.
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Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: Poison Nuke 16.01.23 - 20:53
knabba schrieb:
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> Schon, aber hat die Uhr keine Vibration? Wenn der Notruf "droht" dann soll
> die Uhr eben vibrieren. Das merkt man auch beim Skifahren.
eben nicht. Selbst bei einfachen Aktivitäten geht die Vibration schon unter, Skifahren gehört zu den anstrengenden Tätigkeiten, die komplette Konzentration liegt bei der Abfahrt, man müsste dem Nutzer schon einen elektrischen Schock in den Arm geben damit er das eventuell spürt. Das Gehirn ignoriert sogut wie alle Eindrücke in dieser Zeit. -
Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: Toemmelord 16.01.23 - 21:28
knabba schrieb:
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> Schon, aber hat die Uhr keine Vibration? Wenn der Notruf "droht" dann soll
> die Uhr eben vibrieren. Das merkt man auch beim Skifahren.
Nein, merkt man definitiv nicht. -
Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: frankenwagen 16.01.23 - 21:42
BLi8819 schrieb:
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> Also laut dem Artikel sollen Autounfälle erkannt werden.
Ja vielleicht sind das unterschiedliche Funktionen.
Mein iPhone bieten mir aber in der Health App an die „Sturzerkennung“ anzuschalten. In der Info dazu steht, dass dann automatisch der Rettungsdienst gerufen wird wenn ein Sturz erkannt wurde. -
Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: Bendix 16.01.23 - 21:42
Ich hab jetzt keine Smartwatch, aber mein vibrierendes Handy auf der Brust bekomme ich beim Ski fahren nicht mit.
Habe derzeit sehr viele verpasste Anrufe.
VG aus Zell am See
Bendix -
Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: JanJM 16.01.23 - 22:27
knabba schrieb:
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> Schon, aber hat die Uhr keine Vibration? Wenn der Notruf "droht" dann soll
> die Uhr eben vibrieren. Das merkt man auch beim Skifahren.
Genau das passiert. Anscheinend nützt es nicht immer was. -
Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: JanJM 16.01.23 - 22:33
BLi8819 schrieb:
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> Also laut dem Artikel sollen Autounfälle erkannt werden.
Exakt, darum geht es hier. Autounfall- und Sturzerkennung lassen sich unabhängig voneinander an- und ausschalten. Letztere gibt es aber schon mehrere Jahre, und bereitet beim Skifahren keine Probleme. Der Grund ist, dass die Sturzerkennung nach einem erkannten Sturz einen 60 s Timer startet, der laut Apple-Support-Seite abgebrochen wird, wenn eine Bewegung erkannt wird.
Bei einer Autounfallerkennung wird hingegen ein 20 s Timer gestartet. Die letzten 10 s vibriert es und es ertönt ein lauter alarm. Kann man aber wohl mal in so einer Situation überhören. Es steht nichts davon, dass auch dieser Timer abgebrochen wird, wenn erkannt wird, dass sich die Person bewegt. Das könnte das Problem sein. -
Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: mstngl 17.01.23 - 00:00
Der Gedanke liegt nahe. Die Prîfung, ob nach der Detektion eine weitere wesentliche Bewegung (insbesondere weg vom Standort) passiert, sollte das Problem für beide Alarme lösen können.
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Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: katze_sonne 17.01.23 - 06:50
BLi8819 schrieb:
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> Also laut dem Artikel sollen Autounfälle erkannt werden.
Und ich behaupte einfach mal: Die Berichte sind einfach undifferenzierter Müll. So ganz direkt wird das nicht mal geschrieben, eher impliziert. Da schreiben die Journalisten irgendwelche Dinge zusammen, die sie mal aufgeschnappt haben und sind überfordert mit den Fakten, weil sie keine Ahnung haben, wie die Funktion funktioniert. Also nicht nur seitens golem, sondern schon bei den Berichten, auf denen dieser Artikel basiert. -
Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: luke93 17.01.23 - 08:03
Im Auto gibt es bereits eCall, was deutlich zuverlässiger sein dürfte. Sehe den Nutzen für eine zusätzliche Unfallerkennung durch eine Smartwatch dort nicht wirklich.
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Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: trinkhorn 17.01.23 - 10:14
Naja, Beim Skifahren steht man auch gern mal ein wenig rum. Und ob man dann mitten auf der Piste innerhalb von 10 sekunden sein Handy Griffbereit hat weil es einen Alarm auslöst... Handschuh aus... mist, erst aus der Schlaufe vom Skistock, so, Handschuh aus, Reißverschluss der Jacke öffnen, Schal raus fummeln der sich im Reißverschluss verhakt hat weil man hektisch war, Reißverschluss weiter öffnen... Notruf ist verständigt.
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Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: Tantalus 17.01.23 - 10:16
trinkhorn schrieb:
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> ... Notruf ist verständigt.
In diesem Fall hätte man halt die Notrufzentrale in der Leitung und könnte sagen "Sorry, Fehlalarm, alles in Ordnung hier", und der Fall wäre gegessen. Das wirkliche Problem sind doch die Fälle, in denen längere Zeit von einem echten Notfall ausgegangen werden muss, weil man den Absender des Notrufs eben nicht erreicht.
Gruß
Tantalus
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Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen. -
Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: Potrimpo 17.01.23 - 10:20
Ich behaupte mal, Du liegst falsch.
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Das sollte überhaupt kein Problem sein
Autor: Mnt 17.01.23 - 13:54
tomate.salat.inc schrieb:
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> Es geht um Unfallerkennung mit dem Auto. Also was wäre da naheliegender als
> zu prüfen, ob man sich in der nähe zu einer Straße befindet!?
Das sollte generell kein Problem sein bei höherwertigen Produkten, anhand des Bewegungsmusters zu erkennen ob man autofährt oder radelt oder joggt oder auch Ski fährt kann jede bessere Sportuhr und jedes beliebige Smartphone mit den Standardsensoren - einfach mal einen Blick in die eigene Google Timeline werfen, die Allerweltssportarten sind da alle korrekt zugeordnet, Google weiß genau dass ich an dem und dem Tag Ski gefahren und nicht mit dem Auto die Piste runtergekullert bin.
Ich habe hier eher den Eindruck als hätte man an der Produktentwicklung gespart, nur um unfertige Features rausbringen. Manch ein altgedienter Fan würde jetzt sagen, das wäre unter Steviebär so nie passiert... -
Re: Dabei könnte es so einfach sein
Autor: JensG 17.01.23 - 17:43
trinkhorn schrieb:
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> Naja, Beim Skifahren steht man auch gern mal ein wenig rum. Und ob man dann
> mitten auf der Piste innerhalb von 10 sekunden sein Handy Griffbereit hat
> weil es einen Alarm auslöst... Handschuh aus... mist, erst aus der Schlaufe
> vom Skistock, so, Handschuh aus, Reißverschluss der Jacke öffnen, Schal
> raus fummeln der sich im Reißverschluss verhakt hat weil man hektisch war,
> Reißverschluss weiter öffnen... Notruf ist verständigt.
Sollte dann ganz trocken in Rechnung gestellt werden.
Muss man einkalkulieren wenn man seine Gadgets nicht im Griff hat.
So ein Rettungseinsatz im Gebirge, kann einem schon mal ein paar Jahre den zukünftigen Skiurlaub versauen, wenn man ihn selbst bezahlen muss.
Win:Win!



