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hat jemand von euch je die CPU ohne das Mainboard getauscht?

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  1. hat jemand von euch je die CPU ohne das Mainboard getauscht?

    Autor: NeoChronos 06.05.20 - 09:44

    Ich hab in meinem Leben fast immer AMD gehabt und 2x Intel, einmal nen Xeon in 2013 wo AMD nix geboten hat und Skylake in 2015/2016?, weil AMD mit den Zens nicht aus dem Quark kam

    Aber obwohl ich bei einigen Boards eine neuere CPU im gleichen Mainboard hätte verbauen können, hab ich immer komplett neu angeschafft, also CPU+Board+RAM und den rest in ein altes Gehäuse verpflanzt und anderen Zwecken zugeführt oder verschenkt irgendwann

    Die neueren Boards hatten neuere Schnittstellen, neuere RAM Generation, bessere Einstellungen zum Übertakten und wechsel von BIOS zu UEFE (kann man jetzt positiv oder negativ sehen)

    Und mit jeder neuen Generation hab ich auch mehr Geld ausgegeben (als Schüler hat mein Mainboard wahrscheinlich 40¤ gekostet und war so ein noname Ding von Foxconn, als Azubi waren es dann wahrscheinlich knapp unter 100¤ und im Berufsleben sind die Bretter teilweise über 200¤ gegangen)

    im Schnitt hab ich wohl 3 Jahre aufgerüstet/ausgetauscht - jetzt schon lange nicht mehr (hab immer noch den Skylake) und beobachte jedes Jahr die neuen AMD Zens und frage mich, wann wohl der richtige Zeitpunkt ist um zuzuschlagen. Vermutlich erst, wenn die Entwicklung wieder etwas stagniert (DDR5, 5nm+, 64 Cores) - also nicht, das ich 64 Cores bräuchte, aber ich würde mich ärgern, wenn ich mir jetzt einen 8 oder 12 Kerner hole und in 2 jahren bekäme ich zum gleichen Preis einen 64 Kerner, weil wir mittlerweile bei 256 Cores Peak sind.
    Im Grunde warte ich wohl ab, ob Intel irgendwas aus dem Hut zaubern kann, oder ob AMD mit der aktuellen Architektur eine vorzeitige Grenze erreicht, wo man sich nicht direkt nach dem Kauf über den verpassten Fortschritt ärgert.

  2. Re: hat jemand von euch je die CPU ohne das Mainboard getauscht?

    Autor: wurstdings 06.05.20 - 16:28

    Logo wenn einem Geld nicht egal ist sollte man das auf jeden Fall machen.

    Hatte damals nen AM2+ Board erst mit Phenom X3 und später auf Phenom II X4 aufgerüstet und davor 939er Board mit Athlon 64 begonnen und später auf nen Athlon 64 X2 hochgerüstet.
    Und bei meinem AM4er werde ich auch noch bis zur letzten CPU-Generation warten und dann upgraden.

    Und weiter verwerten tue ich meine Altboards/CPUs trotzdem noch. Irgendwer braucht immer günstige gebrauchte Komponenten für seinen nächsten PC.

  3. Re: hat jemand von euch je die CPU ohne das Mainboard getauscht?

    Autor: Copper 07.05.20 - 00:42

    Zu AthlonXP-Stundentenzeiten habe ich das hin und wieder gemacht.
    Wirklich sehr viel mehr Leistung war zwar nie drin, aber wenn einem hin und wieder mal eine CPU umsonst in die Hände fiel, dann war basteln angesagt...
    Der nächste war dann ein Phenom X2 auf AM3, da habe ich tatsächlich nie die CPU gewechselt (nur alle 4 Kerne freigeschaltet), habe aber schon immer wieder mal überlegt, auf einen X6 aufzurüsten. War den monetären Aufwand aber irgendwie nie wert. Danach bin ich direkt auf TR1920X umgestiegen. Wenn die Preise mal deutlich runtergehen, könnte ich mir schon vorstellen, da mal auf einen 2950X zu wechseln.

    Sie habe aber recht, reine CPU-Upgrades dürften eher die Ausnahme denn die Regel sein.
    Speziell wenn man den gesamten Computermarkt ansieht (incl. Bürocomputer), dann dürfte der Anteil der reinen CPU-Upgrades ohne Boardwechsel gegen 0 gehen.

  4. Re: hat jemand von euch je die CPU ohne das Mainboard getauscht?

    Autor: wurstdings 07.05.20 - 13:41

    Copper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie habe aber recht, reine CPU-Upgrades dürften eher die Ausnahme denn die
    > Regel sein.
    Natürlich, so ne CPU tauscht man ja auch nicht mal eben, wenn man in der Richtung noch nie was gebastelt hat. Wenn man es im Laden machen lässt ist Neukauf meist billiger als die Arbeitsstunden zu bezahlen.
    Es lohnt also nur für Leute die sich sowieso selbst ihre Rechner zusammenbasteln oder jemanden kennen, der das für sie macht.
    > Speziell wenn man den gesamten Computermarkt ansieht (incl. Bürocomputer),
    > dann dürfte der Anteil der reinen CPU-Upgrades ohne Boardwechsel gegen 0
    > gehen.
    Es ist aber von Relevanz für die Hersteller, ob sie mit dem gleichen Board mehrere Rechnergenerationen ausliefern können.

  5. Re: hat jemand von euch je die CPU ohne das Mainboard getauscht?

    Autor: Rocketeer 12.01.21 - 07:14

    Ich selbst habe das schon oft gemacht und tausche üblicherweise während der Lebenszeit der Boards 1x die CPU. Es gab sogar einen "Exoten" dazwischen. Ich weiß nicht mehr genau welche CPU das war, jedoch hatte ich beim Wechsel von AM2+ auf AM3+ (AM3 habe ich übersprungen) direkt eine AM3-CPU auf dem Board sitzen, da gab es ja ein paar Exemplare, die mit DDR2 und DDR3 umgehen konnten. Daher hat mein letztes Board (ASUS Crosshair V Formula von 2010) auch insgesamt 3 CPUs gesehen.

    Aber wenn man ehrlich ist, war so etwas früher deutlich stärker vertreten. Mit dem Quasi-Monopol von Intel war es ja immer so, dass man mit neuer CPU auch ein neues Board kaufen muss. Da stellt sich gar nicht die Frage. Mir wird bei der Sockelvielfalt von Intel auch immer ein bisschen schummrig. Bei AMD gibt es hingegen nur deshalb noch so "viele" Sockel, weil diese einfach ewig lang unterstützt werden... In der Timeline ist es aber deutlich übersichtlicher... Das macht beim Upgrade aber viel aus.

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