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Zugang zum Internen Netzwerk...

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  1. Zugang zum Internen Netzwerk...

    Autor: Smile 17.10.13 - 18:51

    Wie im Beitrag schon erwähnt, gibt man dem Netzbetreiber so die Möglichkeit das interne, lokale Netzwerk zu unterwandern.

    Wenn man nun sieht, das der Britischer Anbieter Kabeldeutschland gekauft hat, weiß wohl jeder wer da Zugang zu den Privaten Netzwerken bekommen will.

    Da dauert es auch nicht mehr lange, wenn Automatisch jedes lokale Netzwerk permanent kontrolliert wird. Verschlüsselte Verbindungen gibt es dann nicht mehr.

    Mal so was runterladen ist ebenfalls nicht mehr, den die Industrie will ebenfalls etwas vom Kuchen und hat das Geld, dies auch durch zu setzen. Webdienste werden eingeschränkt, außer die Anbieter kaufen sich frei... geil

    Dann dauert es auch nicht mehr lange, wenn so was kommt wie, "du musst" diesen Rechner, Tablet oder Handy kaufen, damit du dein "WLAN oder LAN nutzen kannst"

  2. Re: Zugang zum Internen Netzwerk...

    Autor: forenuser 17.10.13 - 19:00

    Für die Überwachung braucht es keine Zwangsrouter, da gibt es, wie die Geschichte gezeigt hat, einfachere Wege.

    Und der Schutz gegen diese Art der "Unterwanderung" ist auch denkbar einfach, nämlich einen eigenen Router hinter dem ISP-Router.

    Der letzte Absatz ergibt auch keinen rechten Sinn, da hat der Konsument die Entscheidung schon lange getroffen. Es ist ja nicht so, dass wir aus dutzenden Plattformen auswählen könnten. Was gibt es da, Windows und ein wenig OSX/*nux sowie iOS und Android sowie etwas WPM/BB/Symbian.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  3. Re: Zugang zum Internen Netzwerk...

    Autor: Smile 17.10.13 - 19:26

    Es geht doch um die Bevormundung des Kosumenten und seine Interessen gezielt auf die eigenen Produkte zu richten und dem Kosumenten aufzudrücken, ob er will oder nicht. Freie Routerwahl ist nicht mehr möglich, Monopol-Bildung, Content-Filterung.

    Das machen Apple, Microsoft und wie se alle heißen. Das heißt aber noch lange nicht das ich auf den Zug aufspringen muss. Und das würde ich auch nicht machen.

    Deswegen wird das nächste Betriebsystem auch kein Win8 oder OSX.
    Sondern ein Linux - System. Da wird man "hoffentlich" nicht direkt von der NSA überwacht.

    Das aber nur am Rande.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.13 19:27 durch Smile.

  4. Re: Zugang zum Internen Netzwerk...

    Autor: tingelchen 17.10.13 - 19:30

    > Und der Schutz gegen diese Art der "Unterwanderung" ist auch denkbar einfach,
    > nämlich einen eigenen Router hinter dem ISP-Router.
    >
    Was eine ganz miese Idee ist. NAT ist eh schon zum K****n. Aber ein doppeltes NAT ist die reinste Katastrophe. Zumal Otto Normalverbraucher überhaupt nicht auf die Idee kommt sich da zwei Router hin zu stellen.
    Was bleibt ist die zusätzliche Unsicherheit das der Provider durch die Kontrolle des Routers jederzeit vollen Zugriff auf das Heim Netzwerk hat.

    Des weiteren vernichtet es den freien Markt der Router. Es wird für die Unternehmen daher unrentabel weiterhin Router an zu bieten. Oder man bekommt den selben Müll wie bei den Receivern für Digitalen TV Empfang.


    Ne. Das einzig vernünftige ist, bei Routerzwang den Router zu hacken, sich die Zugangsdaten zu schnappen und damit den eigenen Router zu füttern.

  5. Re: Zugang zum Internen Netzwerk...

    Autor: DaChicken 17.10.13 - 19:40

    Ich nenne das auch "Ver-NATung". Das kann die lustigsten Sachen hervorufen ;)

  6. Re: Zugang zum Internen Netzwerk...

    Autor: Trockenobst 17.10.13 - 20:31

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kontrolle des Routers jederzeit vollen Zugriff auf das Heim Netzwerk hat.

    Meinen VSDL Anschluß habe ich hinter einem umgepatchen 30¤ Router auf dem ich OpenWRT drauf gespielt habe. Der hat hier also Null Zugriff. Aber bei einem normalen Netzwerk gibt es auch Zugriffspasswörter und Shares.

    So wage ich es zu bezweifeln dass der ISP diese hat oder mal eben anfängt die zu "knacken". Wer natürlich diesen Router als Gateway benutzt, ist da schon selbst schuld.

    Die ganze Diskussion ums Zwangsrouter dreht sich meist um die VOIP-Funktionen. Da die meisten ISPs inzwischen ISDN auch über VOIP anbinden, wollen sie so verhindern dass man einen anderen Dienst einstellt. Dies kann man aber mit einer zweiten Box problemlos machen, also geht es um die 5¤ Strom im Jahr.

  7. Re: Zugang zum Internen Netzwerk...

    Autor: AveN 17.10.13 - 21:14

    In meinem Fall geht es darum, dass die normalen Telefonfunktionen von Kabeldeutschland über das Modem einfach beschissen sind. Über eine Fritzbox geht viel mehr, bieten sie ja auch an, allerdings nur für 5¤ Miete. Und ich will aber kein Gerät Mieten, ich mag eines kaufen und dann Ruhe damit haben.

    LG AveN

  8. Re: Zugang zum Internen Netzwerk...

    Autor: tingelchen 21.10.13 - 17:05

    > Meinen VSDL Anschluß habe ich hinter einem umgepatchen 30¤ Router auf dem ich
    > OpenWRT drauf gespielt habe.
    >
    A ha... und welcher Normalbürger stopft sich einen extra 30¤ hinter seinem Router? Und welcher dieser Personen kommt bitte auf die Idee seinen Router mit einer alternativen Firmware zu patchen? Zumal das patchen eines Zwangsrouter illegal ist. Und was habe ich gerade über doppel NAT gesagt? ^^

    > So wage ich es zu bezweifeln dass der ISP diese hat oder mal eben anfängt die zu
    > "knacken".
    >
    Er muss nichts knacken, wenn der ISP Root Zugriff auf das Gerät hat, wo alles zusammen läuft. Der Router ist in den überwiegenden Heimnetzwerken der zentrale Anlaufpunkt.
    Zudem, deine "zweifel" sind weder Beweis noch Argument dafür das der ISP nicht auf dumme Gedanken kommt. Vor allem wenn man sich mal überlegt, dass wenn der Router zum Netz gehört, dieser dann ebenfalls Teil der Abkommen ist, die zwischen den ISP's und der Nachrichtendienste bestehen. So hat der Nachrichtendienst dann nicht nur Zugriff auf die Kommunikation außerhalb des Heimnetzwerkes, sondern auch auf das Heimnetzwerk selbst.

    Glaub mal nicht, das Möglichkeiten keine Begierden wecken und gerade Nachrichtendienste handeln schon seit Jahren nicht mehr nach Gesetzen.

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