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Zwangsrouter ≠ Blackbox

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  1. Zwangsrouter ≠ Blackbox

    Autor: stiftilennium 17.10.13 - 21:22

    Ich glaube viele hier haben eine falsche Vorstellung wenn es um den Begriff Zwangsrouter geht. Ich bin zum Beispiel bin bei DNS:Net, die liefern 30Mbit VDSL, wo es DTAG, Vodafone und Co nicht schaffen, nämlich im Speckgürtel von Berlin. DNS:Net hat mir eine Fritzbox 7390 geliefert, also das aktuelle Topmodell, das einzige was da vom Provider vorkonfiguriert war, waren die Netzzugangsdaten, über alles andere bin ich selber "Herrscher", mein Dect, mein Media Server, mein Wlan. Ich habe das Kennwort für die Admin-Oberfläche und niemand sonst.

    Ich glaube kaum, das der Provider dem Endkunden vorschreibt wie sein Wlan heißen soll und was sein Wlan Key ist, ob er neue Geräte einfach so zulassen will oder nicht. Um solche Konfigurationen nur noch auf Anfrage durch einen Support des Providers konfigurieren/abändern zu lassen, fehlt doch einfach absolut das Personal bei den Providern. Das wird sich kein Provider antun wollen.

    Natürlich kann ich verstehen, das man als Nutzer verärgert ist, wenn man so einen Speedport, oder den Krempel von Vodafone benutzen muss, aber eventuell kann man sich ja einen Provider suchen der vernünftige Router anbietet.

  2. Re: Zwangsrouter ≠ Blackbox

    Autor: cloudius 17.10.13 - 22:52

    Nur, dass die Fritzbox für mich kein ordentlicher Router ist.

    Leider kenne ich keinen Provider, der mir einen Mikrotik oder etwas mit openWrt/pfSense/... liefert.

  3. Re: Zwangsrouter ≠ Blackbox

    Autor: Avarion 17.10.13 - 23:45

    Das mag bei dir richtig sein. Bei mir hat ehemals Hansenet ein uralten Siemensrouter hingestellt welcher bei der kleinsten Stromschwankung (die sind hier regelmässig) hängen blieb und circa 10 Minuten für einen Sync brauchte. Kein WLAN, keinen internen Switch also nur einen Port nach aussen. Laut Hansenet war es mir nicht erlaubt einen Switch oder Hub daran zu betreiben. Nur der PC durfte direkt angeschlossen werden.

    Auf den konnte ich nicht aktiv drauf zugreifen. Hätten sie mir die Zugangsdaten nicht noch einmal separat ausgehändigt wäre das Netz nur sehr eingeschränkt brauchbar.

    Zum Glück hat das alles für so viele, nicht behebbare, Probleme gesorgt das sie mir erlaubt haben einen Router meiner Wahl anzuschliessen damit nicht alle zwei Wochen ein Techniker vorbeikommen musste der eh nichts ändern konnte.

    Ich sehe es schon kommen das neue Geräte als Blackbox hingestellt werden mit vorkonfiguriertem WLAN und man hoffen muss das niemand den Schlüssel unten drunter abschreibt und dann Illegales macht.

  4. Re: Zwangsrouter ≠ Blackbox

    Autor: redmord 18.10.13 - 00:52

    Ich glaube auch, es ist auch noch nicht allen klar was der "Routerzwang" überhaupt bedeutet.
    Die Telekom hat ja bereits verkündet in Zukunft mehrere Millionen neue WLAN-Hotspots für T-Mobile-Kunden bereit stellen zu können. Wo mögen die wohl stehen? Bei uns zuhause. Das heißt, dass die Telekom möchte gerne die von dir bezahlte Leitung für sich wirtschaftlich nutzen. Die Frage ab welcher Leitungskapazität und wie viel davon wird sicherlich noch mal witzig. Wahrscheinlich knappsen die einem dann min. 2 MBit ab sobald jemand eingeloggt ist.

    Kabel Deutschland plant ähnliches, doch wollen die auch hierfür dediziert Leitungskapazitäen zur Verfügung stellen.
    https://www.golem.de/news/homespot-service-kabel-deutschland-will-stoererhaftung-uebernehmen-1310-102098.html

    Etwas weiter gesponnen, könnten ISPs beginnen ihre Netze gegen offene Standards abzuschotten, um hier Eintrittstüren gegen Bares einzurichten usw.

  5. Re: Zwangsrouter ≠ Blackbox

    Autor: Avalanche 18.10.13 - 09:06

    Die aktuellen Geräte von Kabel BW haben momentan offiziell noch nicht mal eine Admin Weboberfläche über die Du den WLAN Key ändern könntest. Nachdem das Monopolist im Bundesland ist, kannst Du nicht einfach einen anderen Kabelnetzanbieter wählen und DSL ist nicht überall in gleicher Geschwindigkeit verfügbar.

  6. Re: Zwangsrouter ≠ Blackbox

    Autor: Abseus 18.10.13 - 09:35

    Ob dediziert oder nicht das ist das eine Problem.

    Das andere Problem ist der Energieverbrauch! Wer in der Innenstadt an günstiger Position wohnt dessen Router wäre stark frequentiert. Ein WLAN welches aktiv ist (senden/empfangen) verursacht einen spürbar höheren Energieverbrauch gegenüber einem welches idle ist. Und wenn es auch nur 2¤ im Jahr sein sollten, mit welchem recht denkt der ISP könne er bei mir diese Kosten verursachen?

  7. Re: Zwangsrouter ≠ Blackbox

    Autor: msdong71 18.10.13 - 09:37

    Hmm, was ist an dem Vodafone Krempel verkehrt? Ich hab den nun etwa 2 Jahre und hab auch openvpn und Co dahinter laufen. Da gibt es alle nötigen Konfigurationen Möglichkeiten.

  8. Re: Zwangsrouter ≠ Blackbox

    Autor: redmord 18.10.13 - 10:12

    Dann steht im Vetrag einfach, dass die Energiekosten im Preis berücksichtigt wurden und du froh sein kannst nicht mehr zu bezahlen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.13 10:12 durch redmord.

  9. Re: Zwangsrouter ≠ Blackbox

    Autor: Abseus 18.10.13 - 10:14

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann steht im Vetrag einfach, dass die Energiekosten im Preis
    > berücksichtigt wurden und du froh sein kannst nicht mehr zu bezahlen.


    In meinem Vertrag steht davon nix. Und selbst wenn wäre es schon frech!

  10. Re: Zwangsrouter ≠ Blackbox

    Autor: Anonymer Nutzer 20.10.13 - 02:24

    Avalanche schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die aktuellen Geräte von Kabel BW haben momentan offiziell noch nicht mal
    > eine Admin Weboberfläche über die Du den WLAN Key ändern könntest. Nachdem
    > das Monopolist im Bundesland ist, kannst Du nicht einfach einen anderen
    > Kabelnetzanbieter wählen und DSL ist nicht überall in gleicher
    > Geschwindigkeit verfügbar.


    ?!? von was redest du?
    ich hab zwar nur den cisco gateway (modem mit routerfunktion + router zwang)
    aber auf die admin weboberfläche komme ich drauf.

  11. Re: Zwangsrouter ≠ Blackbox

    Autor: tingelchen 20.10.13 - 23:09

    Manche Provider ziehen sich diesen Schuh bereits an. Da ist z.B. QSC. Als ich das letzte mal mit denen zu tun hatte, haben die einem eine Blackbox hingestellt. Egal was man machen wollte, es war immer ein Anruf beim Support nötig. Selbst das öffnen eines einfachen Ports.

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