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  5. › Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop…

Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

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  1. Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: jnv 08.05.18 - 14:42

    Typisches Szenario bei mir: auf dem einen Bildschirm ein Spiel, auf dem anderen ein Film/Serie/Stream etc. Wenn der Film entsprechend hohe Auflösung hat ruckelt bei mir das Spiel teilweise. Bringt dann hier der Ryzen mit der höheren Multicore-Performance etwas?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.18 14:42 durch jnv.

  2. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: Kuchen0815 08.05.18 - 15:15

    Das würde dir auf jeden Fall was bringen. Vor allem bei Spielen werden eh meistens nicht alle Cores genutzt, da ist also noch jede Menge Luft für andere Anwendungen.

  3. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: ThE-RiP 08.05.18 - 15:39

    Definitiv bringt dir die zusätzlichen Kerne was.
    Ich selber hab 3 Screens und mache auch viel gleichzeitig. auf dem einen läuft Chrome mit 12 Tabs, auf dem anderen ein Video oder ein Programm was entsprechend Leistung brauch und auf dem 3. zock ich. Ruckler hab ich absolut keine.
    Ich hab den Ryzen 5 1600X seit 8 Monaten verbaut und bin top zufrieden.

  4. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: ms (Golem.de) 08.05.18 - 16:20

    Filme decodiert _eigentlich_ die Grafikkarte ...

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  5. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: max9123 08.05.18 - 16:30

    Golem hat das als einer der wenigen getestet. Siehe den WatchDogs 2 Benchmark mit unterschiedlichen Hintergrundlasten. (Ryzen 1600X vs Core i5-8400) Ohne Hintergrundlast hat der Core i5 deutlich bessere mittlere fps und je nach Sichtweise etwas bessere Frametimes. Mit moderater Hintergrundlast übernimmt der Ryzen die Führung bei den Frametimes, mit relativ hoher Hintergrundlast bricht der Core i5 gegenüber dem Ryzen 1600x komplett ein.

    https://www.golem.de/news/coffee-lake-vs-ryzen-was-cpu-multitasking-mit-spielen-macht-1711-130488-2.html

    Mehreren Browsertabs (vor allem ohne ADBlocker), Updates usw., können durchaus eine hohe CPU-Last erzeugen, bei der der Core i5 kein Land mehr sieht.

    Nochmals extremer sieht es bei dem Quadcore i5 der 7.Gen vs Ryzen 5 16xx aus, der ja in der Vergangenheit auch gerne als (eindeutig) bessere Spiele CPU bezeichnet wurde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.18 16:36 durch max9123.

  6. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: JouMxyzptlk 08.05.18 - 16:54

    jnv schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Typisches Szenario bei mir: auf dem einen Bildschirm ein Spiel, auf dem
    > anderen ein Film/Serie/Stream etc. Wenn der Film entsprechend hohe
    > Auflösung hat ruckelt bei mir das Spiel teilweise. Bringt dann hier der
    > Ryzen mit der höheren Multicore-Performance etwas?

    IMHO reicht schon dass der Virenscanner aktiv ist um den Abstand zu verringern.
    @golem: Testet ihr mit aktivem Virenscanner oder ohne (i.e. mit Set-MpPreference -DisableRealtimeMonitoring $true)?

  7. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: ms (Golem.de) 08.05.18 - 16:58

    wir testen stock

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  8. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: DeathMD 08.05.18 - 18:32

    Bei einem Film glaube ich eher nicht, denn das sollte die GPU machen. Gamestar hat aber mal einen Test bei gleichzeitigem Streamen gemacht und da schnitt der Ryzen 1700 schon besser ab.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  9. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: SchrubbelDrubbel 08.05.18 - 18:51

    max9123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Golem hat das als einer der wenigen getestet. Siehe den WatchDogs 2
    > Benchmark mit unterschiedlichen Hintergrundlasten. (Ryzen 1600X vs Core
    > i5-8400)

    Wenn schon, dann klassengleich testen, also 1600 vs 8400
    https://www.cpubenchmark.net/compare/Intel-i5-8400-vs-AMD-Ryzen-5-1600-vs-AMD-Ryzen-5-1600X/3097vs2984vs3000

    Und der Intel macht den AMD im Alltag richtig nass. Dieses gehype um Kerne erinnert mich an die Megapixel-Rally von Digicams. Volksverdummung ist das.

    Das schieb ich noch mal nach:
    https://www.nag.co.uk/content/nag-library-smp-multicore-performance-examples
    Die Leistungssteigerung ist nicht linear!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.18 18:59 durch SchrubbelDrubbel.

  10. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: Anonymer Nutzer 08.05.18 - 19:25

    ms (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Filme decodiert _eigentlich_ die Grafikkarte ...

    Sag das VP9 und VP8 die nicht auf allen GPUs dekodiert werden!

    Edit: Mir fällt gerade ein das man seit neustem die iGPU (bei Intel, Ryzen nicht APUs haben keine) verwenden/dem Browser zuweisen kann die unterstützt ja VP9 etc. was das Problem eig. auch lösen würde.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.18 19:28 durch Seroy.

  11. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: Arkarit 08.05.18 - 22:48

    SchrubbelDrubbel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > max9123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Golem hat das als einer der wenigen getestet. Siehe den WatchDogs 2
    > > Benchmark mit unterschiedlichen Hintergrundlasten. (Ryzen 1600X vs Core
    > > i5-8400)
    >
    > Wenn schon, dann klassengleich testen, also 1600 vs 8400
    > www.cpubenchmark.net

    Toll, und wo steht jetzt in diesem Benchmark auch nur ansatzweise irgendwas vom angefragten Thema der Hintergrundlasten?
    (Edit)Und noch was: Was sollte wohl "klassengleicher" sein als zwei CPUs, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung exakt das selbe gekostet haben?

    >
    > Und der Intel macht den AMD im Alltag richtig nass.

    Stuss.

    > Dieses gehype um Kerne
    > erinnert mich an die Megapixel-Rally von Digicams. Volksverdummung ist
    > das.

    Es gibt Benchmarks zu diesen Themen, und Erfahrungen.

    Volksverdummung ist es allenfalls, wenn Leuten derartige CPUs aufgeschwatzt werden, die eigentlich gar keinen Bedarf danach haben - in allererster Linie Gelegenheitsnutzer (die wären mit einem 35¤-Dualcore genau so glücklich - meine Frau z.B. ist seit Jahren happy mit ihrem Celeron).

    Leider passiert diese irreführende Werbung tatsächlich. Ich halte es für ausgemachten Quatsch und tatsächlich für "Volksverdummung", wenn Threadripper-Boards als "Republic-of-Gamorz"-Blinki-Blinki verkauft werden - obwohl für jeden, der ausschliesslich spielt, ein Threadripper finanziell gesehen ein sicherer Fehlkauf wäre. Galt aber ebenso (oder angesichts des noch höheren Preises sogar noch mehr) für I9.

    Wer aber sein Anwendungsgebiet kennt, und weiss, wofür er die vielen Kerne benötigt, für den sind viele Kerne ganz sicher sehr wohl eine enorme Verbesserung. Übrigens nicht erst seit Ryzen und Threadripper - schon lange vorher hatte Intel aus guten Gründen 8- bis 32-Core-Workstation-CPUs im Angebot - allerdings zu vollkommen absurden Preisen. Nicht "viele Kerne" war die Revolution bzgl. Ryzen und Threadripper, sondern "viele Kerne für (relativ) wenig Geld".

    >
    > Das schieb ich noch mal nach:
    > www.nag.co.uk
    > Die Leistungssteigerung ist nicht linear!

    Was eine Binsenweisheit. Natürlich skaliert nicht jeder Algorithmus linear mit mehr Kernen.

    Bzgl. Rendern aber ist z.B. in vielen Fällen sehr wohl eine fast lineare Leistungssteigerung möglich - derartiges lässt sich eben oft sehr gut aufteilen.

    Und selbstverständlich skalieren auch mehrere gestartete Anwendungen linear.

    Ich habe z.B. das Problem, dass bei bestimmten Aufgaben (insbesondere viele, aber eher einfache Bilder im Scanline-Renderer) 3ds max es einfach nicht schafft, auch nur ansatzweise meinen Threadripper auszulasten und bei 15-20% Prozessorlast herumdümpelt.
    Ja und? Starte ich halt 6 Renderer auf einmal, komme auf 100% Auslastung und natürlich skaliert das fast linear - ich rendere etwa 4-5 Mal so schnell wie mein vorheriges Quadcore-Möhrchen. Und damit trotz 180W Vollast-Verbrauch mehr als doppelt so effizient.

    Und was noch dazu kommt: Obwohl das System mit 6 oder manchmal sogar bis zu 12 Renderern auf 100% läuft, kann ich absolut ungestört an einer 3d-Szene weiterarbeiten (oder Video schauen oder was auch immer)! Das hat mich wirklich überrascht und wäre bei meinem vorherigen Quadcore I5 absolut undenkbar gewesen. Dem musste ich schon bei einem einzigen Renderer mindestens einen Kern klauen, damit ich überhaupt noch irgendwas machen konnte (und selbst das war schon schwierig, weil selbst der Affinity-Dialog kaum noch bedienbar war).

    Gleiches könnte man statt mit Renderern natürlich auch mit Packern, Compilern, VMs oder was auch immer machen und damit der langen Rede kurzer Sinn: Ja, gerade bezüglich mehrerer gleichzeitig laufender Anwendungen lohnen sich viele Kerne enorm!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.18 22:55 durch Arkarit.

  12. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: Anonymer Nutzer 08.05.18 - 22:56

    Arkarit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SchrubbelDrubbel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > max9123 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Golem hat das als einer der wenigen getestet. Siehe den WatchDogs 2
    > > > Benchmark mit unterschiedlichen Hintergrundlasten. (Ryzen 1600X vs
    > Core
    > > > i5-8400)
    > >
    > > Wenn schon, dann klassengleich testen, also 1600 vs 8400
    > > www.cpubenchmark.net
    >
    > Toll, und wo steht jetzt in diesem Benchmark auch nur ansatzweise irgendwas
    > vom angefragten Thema der Hintergrundlasten?
    > (Edit)Und noch was: Was sollte wohl "klassengleicher" sein als zwei CPUs,
    > die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung exakt das selbe gekostet haben?
    >
    > >
    > > Und der Intel macht den AMD im Alltag richtig nass.
    >
    > Stuss.
    >
    > > Dieses gehype um Kerne
    > > erinnert mich an die Megapixel-Rally von Digicams. Volksverdummung ist
    > > das.
    >
    > Es gibt Benchmarks zu diesen Themen, und Erfahrungen.
    >
    > Volksverdummung ist es allenfalls, wenn Leuten derartige CPUs aufgeschwatzt
    > werden, die eigentlich gar keinen Bedarf danach haben - in allererster
    > Linie Gelegenheitsnutzer (die wären mit einem 35¤-Dualcore genau so
    > glücklich - meine Frau z.B. ist seit Jahren happy mit ihrem Celeron).
    >
    > Leider passiert diese irreführende Werbung tatsächlich. Ich halte es für
    > ausgemachten Quatsch und tatsächlich für "Volksverdummung", wenn
    > Threadripper-Boards als "Republic-of-Gamorz"-Blinki-Blinki verkauft werden
    > - obwohl für jeden, der ausschliesslich spielt, ein Threadripper finanziell
    > gesehen ein sicherer Fehlkauf wäre. Galt aber ebenso (oder angesichts des
    > noch höheren Preises sogar noch mehr) für I9.
    >
    > Wer aber sein Anwendungsgebiet kennt, und weiss, wofür er die vielen Kerne
    > benötigt, für den sind viele Kerne ganz sicher sehr wohl eine enorme
    > Verbesserung. Übrigens nicht erst seit Ryzen und Threadripper - schon lange
    > vorher hatte Intel aus guten Gründen 8- bis 32-Core-Workstation-CPUs im
    > Angebot - allerdings zu vollkommen absurden Preisen. Nicht "viele Kerne"
    > war die Revolution bzgl. Ryzen und Threadripper, sondern "viele Kerne für
    > (relativ) wenig Geld".
    >
    > >
    > > Das schieb ich noch mal nach:
    > > www.nag.co.uk
    > > Die Leistungssteigerung ist nicht linear!
    >
    > Was eine Binsenweisheit. Natürlich skaliert nicht jeder Algorithmus linear
    > mit mehr Kernen.
    >
    > Bzgl. Rendern aber ist z.B. in vielen Fällen sehr wohl eine fast lineare
    > Leistungssteigerung möglich - derartiges lässt sich eben oft sehr gut
    > aufteilen.
    >
    > Und selbstverständlich skalieren auch mehrere gestartete Anwendungen
    > linear.
    >
    > Ich habe z.B. das Problem, dass bei bestimmten Aufgaben (insbesondere
    > viele, aber eher einfache Bilder im Scanline-Renderer) 3ds max es einfach
    > nicht schafft, auch nur ansatzweise meinen Threadripper auszulasten und bei
    > 15-20% Prozessorlast herumdümpelt.
    > Ja und? Starte ich halt 6 Renderer auf einmal, komme auf 100% Auslastung
    > und natürlich skaliert das fast linear - ich rendere etwa 4-5 Mal so
    > schnell wie mein vorheriges Quadcore-Möhrchen. Und damit trotz 180W
    > Vollast-Verbrauch mehr als doppelt so effizient.
    >
    > Und was noch dazu kommt: Obwohl das System mit 6 oder manchmal sogar bis zu
    > 12 Renderern auf 100% läuft, kann ich absolut ungestört an einer 3d-Szene
    > weiterarbeiten (oder Video schauen oder was auch immer)! Das hat mich
    > wirklich überrascht und wäre bei meinem vorherigen Quadcore I5 absolut
    > undenkbar gewesen. Dem musste ich schon bei einem einzigen Renderer
    > mindestens einen Kern klauen, damit ich überhaupt noch irgendwas machen
    > konnte (und selbst das war schon schwierig, weil selbst der Affinity-Dialog
    > kaum noch bedienbar war).
    >
    > Gleiches könnte man statt mit Renderern natürlich auch mit Packern,
    > Compilern, VMs oder was auch immer machen und damit der langen Rede kurzer
    > Sinn: Ja, gerade bezüglich mehrerer gleichzeitig laufender Anwendungen
    > lohnen sich viele Kerne enorm!

    Lass gut sein SchrubbelDrubbel und ArcherV leben beide in ihrer eigenen kleinen Fantasie Welt.

  13. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: SchrubbelDrubbel 08.05.18 - 23:05

    Arkarit schrieb:

    > Bzgl. Rendern aber ist z.B. in vielen Fällen sehr wohl eine fast lineare
    > Leistungssteigerung möglich - derartiges lässt sich eben oft sehr gut
    > aufteilen.

    Ach, ach was?!
    Nur 99% der Leute rendern nicht die ganzen Tag rum! Welchen Teil davon verstehst du nicht?

  14. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: ms (Golem.de) 08.05.18 - 23:12

    einfach kein Chrome nutzen ;-)

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  15. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: Arkarit 08.05.18 - 23:24

    SchrubbelDrubbel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Arkarit schrieb:
    >
    > > Bzgl. Rendern aber ist z.B. in vielen Fällen sehr wohl eine fast lineare
    > > Leistungssteigerung möglich - derartiges lässt sich eben oft sehr gut
    > > aufteilen.
    >
    > Ach, ach was?!
    > Nur 99% der Leute rendern nicht die ganzen Tag rum! Welchen Teil davon
    > verstehst du nicht?

    Den Teil, bei dem du davon ausgehst, dass diese 99% der Leute stattdessen den ganzen Tag wie wild Kendall/Spearman correlation coefficients, two-dimensional-wavelet transform und five-dimensional interpolation benutzen :D

  16. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: larix 09.05.18 - 04:13

    @SchrubbelDrubbel

    Also etliche der Tests skalieren schon ziemlich linear. Sicher, dass du die Diagramme richtig liest?

    Der Graph bei linearer Skalierung ist eine Hyperbel der Form f(c) = f(1) : c
    Eine typische Antiproportionalität.

  17. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.05.18 - 08:44

    SchrubbelDrubbel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > max9123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Golem hat das als einer der wenigen getestet. Siehe den WatchDogs 2
    > > Benchmark mit unterschiedlichen Hintergrundlasten. (Ryzen 1600X vs Core
    > > i5-8400)
    >
    > Wenn schon, dann klassengleich testen, also 1600 vs 8400
    > www.cpubenchmark.net

    Nein, Preisgleich. Denn das ist für das entscheidende. Wenn VIA einen 1 Core mit 10 Ghz herausbringt, der für 200 EUR die gleiche Leistung bieten würde, dann gehört er in den Test rein. Ob ich dann mit meinem Anwendungszenario diese CPU auslasten könnte und würde, dass muss ich dann selber entscheiden.
    >
    > Und der Intel macht den AMD im Alltag richtig nass. Dieses gehype um Kerne
    > erinnert mich an die Megapixel-Rally von Digicams. Volksverdummung ist
    > das.

    Artikel gelesen?
    Du meinst Spielealltag. Denn beim Rendern ist es eher andersherum.

    > Das schieb ich noch mal nach:
    > www.nag.co.uk
    > Die Leistungssteigerung ist nicht linear!

  18. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: matzems 09.05.18 - 19:27

    jnv schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Typisches Szenario bei mir: auf dem einen Bildschirm ein Spiel, auf dem
    > anderen ein Film/Serie/Stream etc. Wenn der Film entsprechend hohe
    > Auflösung hat ruckelt bei mir das Spiel teilweise. Bringt dann hier der
    > Ryzen mit der höheren Multicore-Performance etwas?
    Genau das wäre das beste Multicore Szenario für mehr als 4 kerne. Aber mal eine andere Frage, wie kann man zocken und nebenbei noch streamen...? Kann mir das nur z.b. bei Strategie/Aufbauspielen vorstellen.
    Bei shootern braucht man doch volle Konzentration oder nicht?

  19. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: HubertHans 09.05.18 - 19:40

    Ich habe nen alten Intel Xeon 6-Kerner. Da merkt man beim Hochfahren und Oeffnen von Anwendungen direkt, ob HT aktiv ist oder nicht. Also kann man mit Gewissheit sagen: Je mehr Kerne, desto besser. Auch laeuft das System im Ansprechverhalten besser. Auch wenns gemessen dann nur deutlich unter eine Sekunde Unterschied ausmacht.

    Zum Einen hat man mehr Systemressourcen fuer Hintergrunddienste. Zum Anderen hat man mehr Komfort beim Arbeiten.

    Benchmarks decken das quasi nicht ab. Sind immer Anwendungen fuer sich. Netzwerkaktivitaet im Hintergrund und Vollast auf den CPUs sind auch Dinge, die bei mehr Kernen und Quad-Channel RAM Unterschiede aufzeigen. Aber eben so nie erfasst werden. (Außer in Serverumgebungen, wenn man sich die Arbeit denn macht)

    Einzelnde Anwendungen dagegen sind meist nur von der IPC selbst abhaengig, logischerweise.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.05.18 19:43 durch HubertHans.

  20. Re: Bringt die bessere MultiCore-Leistung etwas bei mehreren Anwendungen?

    Autor: SchrubbelDrubbel 09.05.18 - 21:48

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe nen alten Intel Xeon 6-Kerner. Da merkt man beim Hochfahren und
    > Oeffnen von Anwendungen direkt, ob HT aktiv ist oder nicht. Also kann man
    > mit Gewissheit sagen: Je mehr Kerne, desto besser.
    Gilt aber nicht im Vergleich mit anderes CPUs.
    Der Vorteil von vielen Kernen ist eben, dass man Kontextwechsel spart.

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