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Und doch muss man immer eine Maus dabei haben, wenn man das Gerät benutzen will...

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  1. Und doch muss man immer eine Maus dabei haben, wenn man das Gerät benutzen will...

    Autor: IchBIN 01.04.20 - 12:19

    Denn einen TrackPoint hat es nicht, und eine andere brauchbare Mausalternative (mir fallen kaum welche ein - vielleicht noch ein TrackBall?) sehe ich da auch nicht.

    Lediglich so eine lästige, nutzlose, nervige, unbrauchbare Tatsch-Fläche, die den Aggressionsfaktor beim Bedienen des Geräts ins unermessliche steigert, bis der Wunsch, es an die Wand zu klatschen, nahezu unbezwingbar wird.

    Also, Leute, baut anständige Eingabegeräte ein, oder lasst es gleich ganz bleiben. Weil, ansonsten würde es mir schon gefallen - nur dass man immer eine Maus dabei haben muss (und dafür entweder Bluetooth einschalten oder einen der spärlich vorhandenen USB-Ports mit einem Empfänger blockieren muss), macht das Gerät zum Gegenteil eines mobilen PCs, denn ein mobiler PC sollte alles, was man braucht, um ihn zu bedienen, integriert haben. Hier ist das leider nicht der Fall.

  2. Re: Und doch muss man immer eine Maus dabei haben, wenn man das Gerät benutzen will...

    Autor: Eheran 01.04.20 - 12:24

    Ich sehe/kenne deutlich mehr, die einen Laptop einfach ausschließlich über das Touchpad bedienen als welche, die eine Maus anschließen (oder andere Lösungen nutzen). Verstehe wer will, aber die Leute stört das wohl nicht? Selbst meine Freundin will keine Maus von mir haben...

    Für mich bleibt es dabei: Das Touchpad ist für kurze Spielereien okay, ansonsten immer mit Maus.

  3. Re: Und doch muss man immer eine Maus dabei haben, wenn man das Gerät benutzen will...

    Autor: divStar 01.04.20 - 12:29

    Ich kann auch als Softwareentwickler ein Touchpad benutzen und brauche meist keine Maus. Wenn ich allerdings Grafiken baue, läuft ohne Maus nichts.

  4. Re: Und doch muss man immer eine Maus dabei haben, wenn man das Gerät benutzen will...

    Autor: .02 Cents 01.04.20 - 12:31

    Das ist ausgesprochen subjektiv. Ich kenne diese Art des Lamentierens von vielen (mittlerweile meist EX) IBMern. Dabei ist es bei den IBM Mitarbeitern selber deutlich ausgeprägter, als bei denjenigen, deren Arbeitgeber sie seinerzeit zu IBM Laptops gezwungen hat.

    Ich persönlich musste auch verschiedene Trakpoint Laptops über mich ergehen lassen. Dabei hatte ich keinerlei Verlangen, mich an den Trackpoint zu gewöhnen und mich so lange darüber aufgeregt, bis das Ding im BIOS deaktiviert wurde.

    Sich an etwas gewöhnen zu können hat viel damit zu tun sich daran gewöhnen zu wollen.

    Aus der eigenen Verweigerungshaltung eine Weltsicht und die einzige Wahrheit zu machen

    > baut anständige Eingabegeräte ein, oder lasst es gleich ganz bleiben

    erfordert schon Diskrepanzen des Selbst- und Fremdbildes von Trumpschen Dimensionen.

  5. Re: Und doch muss man immer eine Maus dabei haben, wenn man das Gerät benutzen will...

    Autor: .02 Cents 01.04.20 - 12:33

    Wenn ich direkt am Laptop selber arbeite ziehe ich auch das Touchpad vor. Wenn man öfters im Zug o.ä. damit arbeitet, ohne die Möglichkeit sinnvoll Peripherie anzuschliessen, dann gewöhnt man sich ans Touchpad. Wenn ich aber am Externen Monitor arbeite, ist eine Externe Maus / Tastatur schon ein Muss.

  6. Re: Und doch muss man immer eine Maus dabei haben, wenn man das Gerät benutzen will...

    Autor: ms (Golem.de) 01.04.20 - 12:35

    Ah, ein Trackpoint-Verfechter =)

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  7. Re: Und doch muss man immer eine Maus dabei haben, wenn man das Gerät benutzen will...

    Autor: schweineriester 01.04.20 - 14:27

    die meisten arbeiten einfach nicht wirklich mit dem verfügbarem geräten, haben auch kaum intensiven vergleich, trackpoint rulz, soweit man ihn überhaupt brauchen sollte, der kurze stick ist imho besser als jedes touchpad was die prezision angeht!

  8. Re: Und doch muss man immer eine Maus dabei haben, wenn man das Gerät benutzen will...

    Autor: derBopp 01.04.20 - 14:29

    schweineriester schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die meisten arbeiten einfach nicht wirklich mit dem verfügbarem geräten,
    > haben auch kaum intensiven vergleich, trackpoint rulz, soweit man ihn
    > überhaupt brauchen sollte, der kurze stick ist imho besser als jedes
    > touchpad was die prezision angeht!

    Hat beim Pinch-Zoom, Scrollen und Mehrfinger-Gesten aber doch häufig das Nachsehen...

  9. Ihr kennt nur keine guten Trackpads

    Autor: /mecki78 01.04.20 - 14:31

    Ich nutze sogar am Schreibtisch ein Trackpad, nämlich das Magic Trackpad 2 vom Apple:

    https://www.apple.com/de/shop/product/MJ2R2Z/A/magic-trackpad-2-silber

    Damit bin ich absolut präzise unterwegs, kann eine riesige Bandbreite an Gästen und Multi-Touch Gästen nutzen und nach einem langen Arbeitstag sagt mir der fehlende Schmerz in Hand, Arm und Schulter, dass ich mich damit auch ergonomisch verbessert habe.

    Mit der Haus hatte ich regelmäßig Sehnenschadenentzündung im Mittelfinger vom Scrollrad. Hab extra verschiedene teuere Mäuse gekauft, auch solche wo man den Widerstand des Scrollrads verändern konnte, in der Hoffnung, dass das mit ganz wenig Widerstand nicht passiert, aber ist egal, das ist die Bewegung an sich. Mit dem Trackpad muss man dazu nur mit zwei Finger streichen, viel angenehmer und ich kann damit in alle vier Richtungen scrollen. Im Browser z.B. kann man mit eine Swipe mit zwei Fingern dann wie auf Mobilgeräten vor und zurück gehen; dafür muss ich dann weder zurück zur Tastatur greifen, noch immer erst mühevoll zu irgendwelchen Buttons gehen.

    Auch schalte ich den Klickwiderstand auf hoch (der ist einstellbar per Software, genauso wie die Klicklautstärke) und schalte dann "Touch to click" an, d.h. ich muss überhaupt keine Kraft aufwenden für einen Klick, ich hebe nur einmal kurz meinen Finger, berühre das Pad und hebe ihn wieder -> Klick. Mit Zwei Finger: Rechts Klick. Und mit drei Fingern Drag; solange die drei dann das Pad berühren gilt der Mausbutton als gedrückt und ich kann jetzt mit drei Fingern einfach etwas wohin draggen und dann einfach anheben zum droppen. So kann ich auch Text selektieren, einfach mit drei Finger drüber ziehen.

    Und dann gibt es ein vielzahl von Shortcut Gesten, die man konfigurieren kann, z.B. um zwischen Apps zu wechseln oder den Desktop frei zu stellen oder mir das Nachrichten Center anzeigen zu lassen, usw.

    Und nur damit hier keine Missverständnisse aufkommen, ich bin Programmierer, ich arbeite 8-10 Stunden am Tag mit meinem Rechnner, ich nutze den also wirklich intensiv und bringe mehr Maus-Kilometer und Klicks am Tag zusammen, als viele, die sich hier im Thread über Trackpads aufregen. Aber wer noch nie mit einem aktuellen Trackpad von Apple gearbeitet hat (was auch die in Notebooks mit einschließt), der hat auch noch nie mit einem guten Trackpad gearbeitet. Und wieder einmal zeigt sich: Man kann für kleines Geld eben auch nur kleine Qualität erwarten.

    /Mecki

  10. Re: Und doch muss man immer eine Maus dabei haben, wenn man das Gerät benutzen will...

    Autor: KlugKacka 01.04.20 - 14:36

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst meine Freundin will keine Maus von mir haben...

    Vlt. möchte sie lieber ne Ratte.

  11. Re: Und doch muss man immer eine Maus dabei haben, wenn man das Gerät benutzen will...

    Autor: mifritscher 01.04.20 - 14:48

    Gerade das Scrollen ist mit dem Trackpoint _deutlich_ angenehmer, schlicht weil ich meine Hände nicht bewegen muss, sondern es einfach mit mittlerer Maustaste + Trackpoint erledige. Und man muss nicht mit dem Rand aufpassen (Weiterscrollen am Rand können zwar manche Pads, aber kontrolliert ist was anderes) oder irgendwelche unsinnigen kreisende Bewegungen mit x Finger machen.

    Beim Navigieren während dem Textschreiben gibt es schlicht nichts besseres als den Trackpoint, weil ich meine Hände nicht bewegen muss.

    Dazu kommt: Selbst wenn man den Trackpoint nicht verwenden möchte - die entsprechenden Tasten sind Gold wert. Ich hatte mal ein Notebook, wo der Trackpoint leider kaputt war, aber die zugehörigen Tasten noch gingen. Den habe ich mit der Kombi obere Maustasten (linker Daumen) und Touchpad (rechter Daumen) bedient. War wesentlich angenehmer als die unteren Maustasten zu verwenden - oder gar diese unsäglichen Multifingergestern, die mit 2 Daumen nur sehr schlecht gehen - und wenn man drei Daumen bräuchte muss man dafür die komplette Hand anheben und die Finger verwenden.

    Wichtig beim Trackpoint: Empfindlichkeit hochstellen. Unter Linux führe ich z.B.

    echo -n 200 > /sys/devices/platform/i8042/serio2/serio6/sensitivity
    echo -n 230 > /sys/devices/platform/i8042/serio2/serio6/speed

    aus.

  12. Re: Und doch muss man immer eine Maus dabei haben, wenn man das Gerät benutzen will...

    Autor: IchBIN 01.04.20 - 15:09

    derBopp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hat beim Pinch-Zoom, Scrollen und Mehrfinger-Gesten aber doch häufig das
    > Nachsehen...

    Scrollen: Mittlere Trackpoint-Taste gedrückt halten und Trackpoint bewegen, get horizontal und vertikal (ich weiß nicht, wie es unter Windows aussieht, da glaube ich nur vertikal, aber das benutze ich eh nicht). Zoom (im Browser und auch anderen Programmen wie Bildbetrachter, PDF-Reader etc.): Ctrl+mittlere Trackpoint-Taste, lässt sich rein und raus zoomen. Der große Vorteil beim Trackpoint ist halt, dass man nicht die Handpositionen zwischen tippen und Mausbedienung bewegen muss, sondern man kann die Hände genau da liegen lassen, wo sie sind - das ist ja das geniale an dieser Erfindung!

  13. Re: Und doch muss man immer eine Maus dabei haben, wenn man das Gerät benutzen will...

    Autor: wurstdings 02.04.20 - 15:35

    Scrollen kann das Pad übrigens auch nach links und rechts, mit 2 Fingern.

    Aber ich würde mir auch niemals ein Laptop ohne Trackpoint zulegen, die meisten Vorteile wurden ja schon erwähnt. Hinzu kommt, wenn man beweglich unterwegs ist, dann ist die Verwacklungsgefahr mit dem Stick geringer als mit dem Pad.

    Es kommt aber auch sehr auf das Pad an, neulich hatte ich einen T440 in der Hand, mit dem schlechtesten Touchpad, dass jemals existierte. Damit überhaupt etwas anzuklicken war eigentlich unmöglich (Mauszeiger verrückte direkt beim klicken) oder man wurde gleich komplett ignoriert. Das Teil hatte zwar einen Trackpoint aber dessen Tasten waren in das Pad integriert und daher völlig unbenutzbar. Ich hab mit meinen Kollegen vor dem Teil gesessen keiner konnte es ohne externe Maus verwenden, wir haben nur den Kopf geschüttelt und uns gefragt, wie sowas aus der Entwicklung herausgelassen werden kann.

    Bei den Applegeräten hat man dagegen ziemlich gute Touchpads, klar einem Trackpoint unterlegen aber wenigstens gut nutzbar.

    Warum so viele sich mit Pads zufrieden geben weiß ich auch nicht. Vermute, dass die einfach nicht viel mit dem Gerät machen außer ein paar riesige Buttons, die für Touchscreens entwickelt wurden, anzuklicken. Vielleicht liegt es auch an der Lernkurve, das Pad braucht nicht so viel Eingewöhnungszeit wie so ein Stick, hat bei mir ne Weile gedauert, bis ich den effektiver als ein Pad nutzen konnte.

  14. Re: Und doch muss man immer eine Maus dabei haben, wenn man das Gerät benutzen will...

    Autor: IchBIN 02.04.20 - 19:10

    wurstdings schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kommt aber auch sehr auf das Pad an, neulich hatte ich einen T440 in der
    > Hand, mit dem schlechtesten Touchpad, dass jemals existierte. Damit
    > überhaupt etwas anzuklicken war eigentlich unmöglich (Mauszeiger verrückte
    > direkt beim klicken) oder man wurde gleich komplett ignoriert. Das Teil
    > hatte zwar einen Trackpoint aber dessen Tasten waren in das Pad integriert
    > und daher völlig unbenutzbar. Ich hab mit meinen Kollegen vor dem Teil
    > gesessen keiner konnte es ohne externe Maus verwenden, wir haben nur den
    > Kopf geschüttelt und uns gefragt, wie sowas aus der Entwicklung
    > herausgelassen werden kann.

    Ja, bei der *40er Serie hat sich Lenovo einen einmaligen Patzer geleistet. Sie wollten mehr Mainstream sein, haben was total unbrauchbares auf den Markt gebracht, und dafür auch gehörig Feuer bekommen. So, dass es bei der Nachfolgerserie, den *50er Modellen, wieder Trackpoint-Tasten gab (und einem damit die Qualität des Pads wieder egal sein kann). Man kann sogar bei den *40ern ein Touchpad aus dem *50er nachrüsten und hat dann auch Trackpoint-Tasten. Zumindest unter Linux geht das. Ein Freund von mir hat ein T440p mit nachgerüstetem Touchpad aus einem anderen Gerät neuerer Bauart (die sind idR kompatibel), und mit Linux ist es kein Problem, einfach benutzen. Windows hingegen kommt damit überhaupt nicht klar (und er will leider unbedingt Windows haben), weil es wohl ein Konzept für "das ist das Gerät, und diese Hardware darf da eingebaut sein" hat, keine Ahnung. Jedenfalls konnte ich es mit Abschalten der Treibersignatur und krudem Herumgebastel an irgendwelchen .inf-Dateien zumindest dazu bewegen, dass die Trackpoint-Tasten überhaupt gehen (bloß scrollen mit der mittleren nicht) - naja, das Pad geht auch mit Multitouch, und er benutzt das sowieso eher, von daher....eigentlich fast zu schade, so jemandem ein Thinkpad in die Hand zu geben, aber nagut, ist halt so ;-)

    > Warum so viele sich mit Pads zufrieden geben weiß ich auch nicht. Vermute,
    > dass die einfach nicht viel mit dem Gerät machen außer ein paar riesige
    > Buttons, die für Touchscreens entwickelt wurden, anzuklicken. Vielleicht
    > liegt es auch an der Lernkurve, das Pad braucht nicht so viel
    > Eingewöhnungszeit wie so ein Stick, hat bei mir ne Weile gedauert, bis ich
    > den effektiver als ein Pad nutzen konnte.
    Ich glaube, daher rührt das. Ursprünglich waren die Pads wohl einfach das billigste, sie haben ja Trackballs und andere Trackpoint-ähnliche Lösungen abgelöst, und die Trackpoints selbst waren ja sehr lange von IBM patentiert und die Lizenzen dafür sehr teuer. Also hat sich jeder damit abgefunden, für den Notbetrieb ohne Maus so ein Pad eingebaut zu haben. Irgendwann haben die Hersteller dann gesagt "OK, bleiben wir dabei und entwickeln die Dinger weiter", an der Spitze ist da wohl Apple, manche Hersteller folgen ihnen relativ dicht (aber natürlich auch wieder nur mit proprietären Windows-Treibern, so dass ich mit den ganzen tollen Gesten auf meinem System nichts anfangen könnte), aber der TrackPoint ist dadurch leider sowas wie eine Ausnahmeerscheinung geworden. Ich weiß, früher haben Toshiba, Fujitsu-Siemens, HP und Dell auch noch Laptops mit Trackpoint gebaut (wenn auch oft mit einer fehlenden mittleren Taste), inzwischen ist es aber glaube ich nur noch Dell, oder vielleicht noch ein einzelnes Modell von HP, was demnächst keinen Nachfolger mehr bekommen wird.

    Ist schon traurig, diese Marktlage... Wenn es für MacBooks eine Austausch-Oberseite mit Trackpoint+Tasten gäbe, würde ich sogar ein Macbook verwenden...

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