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Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: Keridalspidialose 18.09.19 - 15:01
kann ich ja jetzt hoffen dass wenigstens da was Vernünftiges kommt.
Von The Expanse und The Orville allein kann man als Science Fiction Fan auch nicht leben.
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1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.19 15:02 durch Keridalspidialose. -
Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: Muhaha 18.09.19 - 15:53
Keridalspidialose schrieb:
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> kann ich ja jetzt hoffen dass wenigstens da was Vernünftiges kommt.
>
> Von The Expanse und The Orville allein kann man als Science Fiction Fan
> auch nicht leben.
Oh bitte ... wir haben doch bald "Picard". Und dann das Section31-Projekt mit der Ex-Imperatrice. Und dann soll es noch eine Kadetten-Serie geben. ST-Fans bekommen viel Nachschub, da muss man keinen Trauerflor tragen, nur weil man mit DIS nix anfangen kann. Und DIS geht ja auch weiter. So werden viele Geschmäcker abgedeckt und niemand muss sich ausgegrenzt fühlen, nur weil ihm X oder Y nicht gefällt.
Und was man über Disneys SW-Serien hört, die über deren neuen Streaming-Dienst gestartet werden sollen, so soll das angeblich weit von der vor lauter Umsatzparanoia kaputtgemachten Main-Serie entfernt sein.
Und zu The Expanse ... warten wir einfach mal Season 4. Da wird der Wechsel des Settings (raus aus dem Solsystem, rüber zu den neuen Planeten) so manchen strukturkonservativen Fan auch übelst vor die Nase stoßen. Denn es gibt nichts schlimmeres für einen Kreativen als Fans, die keinerlei, wirklich KEINERLEI Änderungen zulassen wollen. -
Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: LH 18.09.19 - 15:59
Muhaha schrieb:
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> Oh bitte ... wir haben doch bald "Picard". Und dann das Section31-Projekt
> mit der Ex-Imperatrice. Und dann soll es noch eine Kadetten-Serie geben.
> ST-Fans bekommen viel Nachschub, da muss man keinen Trauerflor tragen, nur
> weil man mit DIS nix anfangen kann. Und DIS geht ja auch weiter. So werden
> viele Geschmäcker abgedeckt und niemand muss sich ausgegrenzt fühlen, nur
> weil ihm X oder Y nicht gefällt.
Was aber hat man als Star Trek Fan, wenn nun einfach mehr von den Sachen produziert wird, die nicht den Geist der alten Serien tragen? Solange das gleiche Team dahinter steht, kommt leider eben oft auch der gleiche Quark bei raus.
Gut, es gibt The Orville, aber das ist eben dennoch kein echtes Star Trek. -
Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: motzerator 18.09.19 - 16:08
Muhaha schrieb:
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> Und zu The Expanse ... warten wir einfach mal Season 4. Da wird der
> Wechsel des Settings (raus aus dem Solsystem, rüber zu den neuen
> Planeten) so manchen strukturkonservativen Fan auch übelst vor die
> Nase stoßen.
Womit ist denn zu rechnen? Ist in den Büchern so ein starker
Umbruch nach der Öffnung der Tore erfolgt?
Sicher wird sich die Handlung auf die neuen Planeten verlagern
und nicht mehr so sehr auf Erde, Mars und Gürtler konzentriert
sein, aber ich erwarte dennoch keine allzu großen Änderungen.
Die Hauptfiguren, die Rocinante und die ganzen Visuals werden
doch hoffentlich weiter geführt werden.
> Denn es gibt nichts schlimmeres für einen Kreativen als Fans,
> die keinerlei, wirklich KEINERLEI Änderungen zulassen wollen.
Das kommt immer auf die Veränderungen an. Solange sie der
Story dienen und logisch und sinnvoll sind, habe ich damit keine
Probleme.
Was da aber in Discovery gemacht wurde, war einfach ein Bruch
mit allem, was man in Star Trek über die Klingonen so gesehen
hat und das kam dann natürlich nicht gut bei den Leuten an.
Wenn man eine Serie in ein aus über 700 Folgen bestehendes
Star Trek Universum integrieren will, muss man eben auch für
ausreichend visuelle Kontinuität sorgen.
Dahingehend habe ich bei "The Expanse" auch keinerlei Sorgen,
die Serie wird ihrem visuellen Stil vermutlich treu bleiben, es
wird sich nur der Handlungsort verlagern. -
Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: Sea 18.09.19 - 16:11
Also die Bücher bleiben nach dem Sternentor zumindest super spannend!
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Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: motzerator 18.09.19 - 16:17
Sea schrieb:
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> Also die Bücher bleiben nach dem Sternentor zumindest
> super spannend!
Davon gehe ich mal aus und die Serie wird sich wohl auch
treu bleiben, auch wenn sich die Location ändert. -
Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: Qbit42 18.09.19 - 16:20
The Orville ist mehr Star Trek, als es DISCO jemals sein wird. :P
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Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: Muhaha 18.09.19 - 16:39
LH schrieb:
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> Was aber hat man als Star Trek Fan, wenn nun einfach mehr von den Sachen
> produziert wird, die nicht den Geist der alten Serien tragen?
Man weint sich heimlich in den Schlaf?
Und nein, The Orville ist kein Star Trek, nur weil McFarlane einen Heidenspaß dabei hat ST-Tropes zu vergackeiern. The Orville macht mir zwar viel Spaß beim Zuschauen, aber dieses ständige "Das ist das bessere ST" kommt nach meinem Einduck nur von strukturkonservativen Fans, die jedwede Veränderung ablehnen und immer nur IHRE Serie haben wollen.
Unter diesen Leuten leidet das ST-Fandom übrigens seit TNG. Es gibt immer noch Leute, die nur Classic haben wollen. Dann die TNG-Fans, die sich jämmerlich über DS9, VOY, ENT und jetzt DIS beklagen, weil das nicht so wie TNG sei. So hat jede Serie ihre beinharten Betonköpfe, die unter Star Trek nur IHRE Serie verstehen und nichts anderes akzeptieren. Was im Übrigen so ziemlich gegen alles geht, was Star Trek ausmacht, aber diese Ironie entgeht diesen Betonköpfen natürlich, gerade weil es Betonköpfe sind. -
Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: Bigfoo29 18.09.19 - 17:04
Also ehrlich gesagt, kenne ich wenige, die sich nach TNG ausschließlich an "Classic" festhalten. - Oder nur TNG zulassen, ohne Voyager (noch recht nah an TNG dran) oder DS9 (deutlich dunkler) eine Überlebens-Chance geben.
Bei ENT kann man kritisieren, dass sie zu viel zu schnell wollten und in der letzten Staffel bereits für BlingBling und (amerikanischen) Pathos die Grundprinzipien von ST teilweise über Bord warfen.
Bei STD geht es dann endgültig mit dem Geist von TNG (die Menschheit hat das Zeug dazu, gut zu sein und gemeinsam können wir die Probleme klären und lösen) zugunsten von Effekt-Hascherei den Bach runter. Selbst einfache physikalische Gesetzmäßígkeiten (schräg in einen Brunnen schießen, um ihn zu "entstopfen" oder die Sichtbarkeit von Fuß-Spuren mitten in einem Sturm vom Weltraum aus) oder logische Elemente (ein Elite-Kämpfer, der Zeit seines Lebens nichts anderes getan hat, als zu trainieren, wird mit seiner bevorzugten Waffe von einem minimal trainierten Menschen geschlagen). Das kann man nichtmal mehr mit gutem Willen mit den klassischen Trek-Serien vergleichen. Da gab es zwar auch viel Schwachsinns-Technik-Blabla, aber man fühlte sich und die eigene Intelligenz selten so wenig ernst genommen wie zu STD-Zeiten.
Ich freue mich auch auf Piccard, wenn es denn irgendwann mal "frei" sein wird. Oder auf "The Expanse 4". - Solange sie ihren erfolggebenden Prinzipien (halbwegs physikalische Korrektheit, Charakterzeichnungen treu bleiben, werden sie keine Probleme haben. (Wobei man zugeben muss, dass die Physik in EP3 insbesondere in den "Entschleunigungsphasen" im Ring doch für die Story arg ... äääh ausgehöhlt wurde. Eine negative Beschleunigung von einigen huntert m/s² überlebt niemand. Egal, ob angeschnallt oder nicht.)
Regards. -
Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: neocron 18.09.19 - 17:13
LH schrieb:
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> Was aber hat man als Star Trek Fan, wenn nun einfach mehr von den Sachen
> produziert wird, die nicht den Geist der alten Serien tragen?
Ganz ehrlich habe ich als Star Trek Fan weit mehr davon, als von einer weiteren Wiederholung der alten Serien, die in sich selbst schon genuegend Wiederholungen getragen hatten ...
Ich geniesse Discovery zB. nicht weniger als Enterprise, und dieses wiederum nicht signifikant weniger als TNG, DS9, oder Voy ...
und bei diesen zb. bin ich immens froh, dass sie eben auch nicht den alten Geist von TOS in sich tragen ...
Also hast nicht du als Star Trek Fan nichts davon, sondern du als individuum, weil dir die neuen Serien schlicht nicht gefallen ... du moechtest kein neues Star Trek ... du moechtest das Alte ... und davon gibt es insgesamt mehr als 300 folgen, also einfach nochmal schauen ... -
Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: Bigfoo29 18.09.19 - 17:14
Nicht nur die Klingonen... auch bei der Haupt-Protagonistin rollen sich einem die Fußnägel hoch. Natzt in EP1 erstmal nen Klingonen um, der Jahrzehnte nix anderes gemacht hat, als mit seiner Waffe zu trainieren, meutert dann gegen ihren Captain, nur um dann doch wieder mit auf das andere Schiff zu dürfen. Auf dem sind sie dann auch wieder dem kriegerisch hochspezialisierten Wachpersonal überlegen. Was für ein hahnebüchener Blödsinn.
Von beschmückt/behangenen Klingonen, die von einer Welt entstammen, in dem Ehre und Kampf die wichtigsten Tugenden sind (und Gesichtsbehang jetzt nicht sonderlich gut für adhoc-forsche Ehrerbietung geeignet ist) schriebst Du ja indirekt schon selbst.
Hätte man das Ding "Horizon" anstelle von "StarTrek" genannt und die Klingonen umbenannt, wäre das Ding sogar als passable Serie durchgegangen. Aber den eingefleischten Star-Treklern dermaßen auf die Füße zu treten... dazu braucht es entweder Chuzpe oder ausreichend Unfähigkeit.
Regards. -
Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: Knarzi 18.09.19 - 17:19
+1
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Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: Bigfoo29 18.09.19 - 17:38
Ich glaube, es war durchaus Zeit, 20 Jahre nach TOS mit TNG einen neuen Ton anzuschlagen. Beide waren und sind ein Produkt ihrer Zeit. Der Kern von TNG trägt dann halt weiter in die neueren Serien hinein und wurde deshalb von den Fans auch breit akzeptiert. Man kann z.B. DS9 jetzt nicht wirklich vorwerfen, "More of the same" zu sein. TNG hatte einen anderen Fokus, aber die gleiche Gesinnungslage, die gleiche Geschichte. Zwischen TNG (und selbst DS9 oder Voyager) und STD gibt es bis auf den Namen vieler Dinge Null Gemeinsamkeiten. Erzählstil, Grundgedanken, Geschichte, existierende Zukunft - all das hat man mit STD über Bord geworfen. Das schlich sich zwar in der letzten Staffel ENT schon ein, eskalierte aber spätestens mit den neuen Kino-Filmen endgültig. Wobei die Kelvin-Zeitlinie (auf die STD ja explizit NICHT spielt, selbst wenn sie sogar noch vor der Kelvin passiert und man die "neuen" Klingonen dort sogar als geänderte Lore eher akzeptiert als in der bestehenden) ebenfalls stark an der Intelligenz der Zuschauer zerrt.
Regards. -
Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: Hotohori 18.09.19 - 18:50
Ja, eben STD hat einfach mit zu viel gebrochen. Mich hat sie zwar durchaus unterhalten, aber ich hatte mir dann doch etwas mehr StarTrek erhofft und vor allem nicht so viel unlogisches Zeug.
Mich stört allein schon die durchgängige Story, das merke ich direkt wenn ich The Orville gucke. Ich mag es einfach grundsätzlich kleinere Stories in 1-2 Folgen zu haben anstatt eine lange Story. Lieber Potential in "zu kurzen" Stories verschwenden, dafür aber etliche unterschiedliche Stories erzählen können. Wobei zugegeben The Orville es mit dem Potential verschwenden auch gerne übertreibt. Z.B. die Folge als sie den Planeten im letzten Moment vor der Zerstörung evakuieren müssen, aber nicht alle retten können, das ist in der Folge schon zu sehr Nebensache geworden. Die Serie will oft zu viele unterschiedliche Stories in eine Folge quetschen. Und irgendwie sind es in der 2. Staffel zu viele Social Sachen der Crew als Dinge, die sie im All erleben. An so etwas kann ich mich bei TNG/DS9/VOY nicht erinnern.
Bei STD denke ich auch nicht groß über eine Folge nach, eben wegen der Erzählstruktur. Verstehe den Reiz dieser Art der Erzählung in solchen Serien einfach nicht. Das ich das nicht mag hab ich damals schon direkt bei LOST gemerkt und damit fing es ja grob an.
Die Picard Serie scheint ja nun auch wieder so eine durchgehende Story zu werden. So richtig darauf freuen kann ich mich deswegen gar nicht. :/
Und wenn man den Trailer der Serie mal etwas näher analysiert, ja, toll, alte bekannte Charaktere, aber blendet man die mal aus, dann ist der Trailer nicht mehr so toll. Fängt schon auch bei der Musik im Trailer an, hat null mit StarTrek zu tun, schon gar nicht mit TNG/DS9/VOY. -
Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: Bigfoo29 18.09.19 - 19:37
Wobei insbesondere auch DS9 durchaus Folgen hatte, die extrem "meh" sind... ich sag nur Quark.
Der Vorteil der alten, abgeschlossenen Episoden war, dass man nicht zwingend in Reihenfolge gucken musste. Das war dem TV geschuldet. Andererseits tat es nicht weh, wenn man mal 15 Minuten "brain-afk" war. Hat man halt den Inhalt der Folge nicht. Die neue Erzählweise bedingt, entweder immer 100% dabei zu sein oder eine Zusammenfassung "was bisher geschah". Wobei gerade das meist schon einen Hinweis gibt, wie sich ggf. Probleme auflösen lassen (was schade ist).
Bin also ein gutes Stück bei Dir.
Orville hab ich noch nicht gesehen. War zu den Zeiten, in denen ich die jeweiligen Streaming-Anbieter hatte, wohl gerade nie im Angebot. :/ Habs aber durchaus im Blick.
Ich hab den Trailer für "Picard" noch nicht gesehen. Ich versuche, keinen Hype aufkommen zu lassen. Abwarten, Earl Grey trinken. - Heiß. ^^
Regards. -
Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: ThaKilla 18.09.19 - 20:24
Es heißt nicht DIS oder DISCO sondern Star Trek Discovery also STD :D
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Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: ph0b0z 19.09.19 - 07:51
Keine Ahnung was ihr habt (doch, eigentlich schon), ich bin mit TNG aufgewachsen, was bis heute auch meine Lieblingscrew ist und mir gefällt Discovery sehr gut. :)
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Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: Urbautz 19.09.19 - 08:19
Mit Staffel zwei hat DIS es bei mir inzwischen auf Platz 2 geschafft.
Mein Ranking jetzt:
DS9
DIS
TNG
VOY (das überhastete Ende hats ein bisschen versaut)
TOS -
Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: Doedelf 19.09.19 - 09:52
STD find ich jetzt gar nicht so schlecht, zumindest wenn man sich einfach geistig vom klassischen Star Trek verabschiedet (und ich bin alt und mit TOS aufgewachsen). Klar einiges war überhastet und die Hauptdarstellerin mit ihren drei Blicksorten ist eine absolute Fehlbesetzung aber dennoch - bischen Weltall zur Unterhaltung mit Raumschiffen reicht mir teils schon.
Die tatsächlich bessere Serie für alle Trecker ist sicherlich "the orville" - zumindest trägt sie auch in der zweiten Staffel das geistige Zepter unfassbar gut weiter. Es sind die schönen Ideen der Storys die die Serie tragen samt der Darsteller. -
Re: Nachdem Star Trek und Star Wars nun Mist sind
Autor: Walter Plinge 19.09.19 - 09:54
Ich verstehe nicht, wie man DS9 so toll finden kann. Nichts als eine schlechte Kopie von Babylon 5 im Star Trek Universum. Mein persönliches Ranking ist
* VOY (ja das Ende ist sehr schwach)
* TNG (da war zum Ende hin auch ziemlich die Luft raus)
* TOS (nur dritter, wegen der stereotypen Darstellung der Außerirdischen)
* DS9 (vor DIS wegen der wenigstens sehr stimmigen Kardassianer)
* DIS (hat mit Star Trek soviel zu tun, wie Uran mit Urin)



