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Ist doch interessant

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  1. Ist doch interessant

    Autor: miauwww 22.09.15 - 13:13

    Danke Golem, dass Ihr den Blick ueber den Tellerrand wagt. Hat die IT dringend noetig - und sonderlich schwierig ist der Text ja nun auch nicht.

    Zu dem Text eine Anmerkung: das Motiv der Rueckfuehrung auf die Bibliothek und den Binaercode in "Interstellar" halte ich fuer ein reines Klischeeprodukt a la Hollywood. Im verlinkten Zeit-Artikel hiess es "Gegen die Macht der Liebe sind die Gravitationskräfte eines Schwarzen Lochs Kinkerlitzchen." Wie so oft, gerade in den USA, werden die Familie und die Herkunft zum Urgrund der Humanitaet stilisiert, weil das am ehesten der Publikumserwartung entspricht.

  2. Re: Ist doch interessant

    Autor: LordSiesta 22.09.15 - 13:26

    Dem Dank will ich mich anschließen. Ob der Blick über den Tellerrand wirklich so wichtig ist, weiß ich allerdings nicht (wenngleich ich gern mal über den Tellerrand schaue), wir IT-ler liefern schließlich nur das Werkzeug. Was die Leute draus machen, bleibt ihnen überlassen.

  3. Re: Ist doch interessant

    Autor: lock_vogell 22.09.15 - 13:46

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke Golem, dass Ihr den Blick ueber den Tellerrand wagt. Hat die IT
    > dringend noetig - und sonderlich schwierig ist der Text ja nun auch nicht.
    >
    > Zu dem Text eine Anmerkung: das Motiv der Rueckfuehrung auf die Bibliothek
    > und den Binaercode in "Interstellar" halte ich fuer ein reines
    > Klischeeprodukt a la Hollywood. Im verlinkten Zeit-Artikel hiess es "Gegen
    > die Macht der Liebe sind die Gravitationskräfte eines Schwarzen Lochs
    > Kinkerlitzchen." Wie so oft, gerade in den USA, werden die Familie und die
    > Herkunft zum Urgrund der Humanitaet stilisiert, weil das am ehesten der
    > Publikumserwartung entspricht.

    naja... das kann man so nich sagen...
    der liebe, familien kuschel quatsch ist sicher nicht die kernaussage des films.
    viel wichtiger ist die aussage, dass wir uns selber mal am riemen reißen müssen, denn von außen wird es keine hilfe für uns geben.
    ich meine mal ehrlich, als lupenreiner ausserirdischer, der die erde von außen begutachtet, würdest du doch sicher auch unsere elende drecks gesellschaft, die wegen fiktiver grenzen, ideologischer überzeugungen und aus profitgier krieg gegen sich selbst führt vor die hunde gehen lassen und sagen gut so...
    also ist es nur logisch, dass die unerwartete hilfe in form des wurmlochs und des tesserakts von menschen gemacht wurde.

  4. Re: Ist doch interessant

    Autor: miauwww 22.09.15 - 14:22

    > naja... das kann man so nich sagen...
    > der liebe, familien kuschel quatsch ist sicher nicht die kernaussage des
    > films.
    > viel wichtiger ist die aussage, dass wir uns selber mal am riemen reißen
    > müssen, denn von außen wird es keine hilfe für uns geben.
    > ich meine mal ehrlich, als lupenreiner ausserirdischer, der die erde von
    > außen begutachtet, würdest du doch sicher auch unsere elende drecks
    > gesellschaft, die wegen fiktiver grenzen, ideologischer überzeugungen und
    > aus profitgier krieg gegen sich selbst führt vor die hunde gehen lassen und
    > sagen gut so...
    > also ist es nur logisch, dass die unerwartete hilfe in form des wurmlochs
    > und des tesserakts von menschen gemacht wurde.

    Ja, ich meinte ja auch nur das eine Motiv (weil davon im Artikel die Rede war), nicht den ganzen Film.

  5. Re: Ist doch interessant

    Autor: Unix_Linux 22.09.15 - 14:33

    noch einen Artikel über mongolische zugpferde bringen, ist interessant. Wen es nicht interessiert muss es ja nicht lesen.

    Ach ja, dann noch bitte ein Artikel über gülleverarbeitung in der schweinemast.

  6. Re: Ist doch interessant

    Autor: Mavy 22.09.15 - 14:53

    ich bin überzeugt das Golem einen gut geschriebenen Artikel über die Pferde in der Mongolei bringen würde wenn die dort irgendetwas IT relevantes verrichten würden oder eine gute idee umgesetzt oder propagiert wird.

    In der Vergangenheit war es oft ScienceFiction Literatur die uns dazu gebracht
    habt vorhandenes nicht länger als gegeben hinzunehmen und hat den
    Wunsch oder überhaupt erst den Gedanken geweckt es zu verbessern..

    Wo wären wir in der IT wenn sich ein Herr von Neumann oder ein Herr Zuse
    sich damals damit begnügt hätte mathematische Probleme mit einem
    Rechenschieber zu lösen ?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.15 14:55 durch Mavy.

  7. Re: Ist doch interessant

    Autor: Butterkeks 22.09.15 - 15:45

    SciFi ist ohne Zweifel großartig und sehr wichtig.
    Nur ist dieser Text eben kein SciFi, sondern philosophiert eher teils sehr wirr vor sich hin.
    Außerdem sind einige Aussagen (z.B. The Martian zählt nicht als gelungene SciFi, da nicht genügend deplatzierte Philosphie enthalten ist) wenigstens fragwürdig, wenn nicht gar schwachsinnig.

  8. Re: Ist doch interessant

    Autor: motzerator 22.09.15 - 17:25

    Mavy schrieb:
    ------------------------
    > Wo wären wir in der IT wenn sich ein Herr von Neumann oder
    > ein Herr Zuse sich damals damit begnügt hätte mathematische
    > Probleme mit einem Rechenschieber zu lösen?

    Wer weis das schon, vermutlich würden sich nur die Namen
    ändern und wir hätten jetzt vielleicht erst die ersten Core 2 Duo
    Prozessoren von Intel.

    Dein Argument bezieht sich aber auf den technischen Aspekt
    von Science Fiction, genau der wird aber in dem komischen
    Artikel sträflich vernachlässigt.

  9. Re: Ist doch interessant

    Autor: minnime 22.09.15 - 18:42

    Kleine Anmerkung noch. Wenn wir über Science-Fiction sprechen geht es meist um die Zukunft wo die Leute mit Raumschiffen durchs All jetten oder zumindest irgendwelche tollen technischen Errungenschaften. Der eigentliche Kern von Science-Fiction ist jedoch die Frage was wäre wenn? Die Grenze zur Fantasy ist dabei fließend, mit dem Unterschied, dass das Science-Fiction Szenario prinzipiell möglich sein muss. So etwas wie Star Wars oder Star Strek ist meiner Meinung eher Fantasy. Das Vorkommen von Orks ist nämlich keinesfalls ein Kriterium für Fantasy, auch wenn man den Eindruck gewinnen könnte.
    Ein Beispiel für die andere Art Science-Fiction sind die Werke von Andreas Eschbach. Der nimmt die aktuelle Realität her und ändert einen Teil bzw. bringt einen weiteren Aspekt ein und schaut was passiert.

  10. Re: Ist doch interessant

    Autor: Butterkeks 22.09.15 - 18:48

    +1
    Volle Zustimmung. Leider muss man nach der letzteren (eigentlichen) Art von Science Fiction regelrecht suchen, da das meiste zu ersterer zählt :/

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