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Handzeichen...

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  1. Handzeichen...

    Autor: M.P. 29.10.13 - 09:02

    ... wird man trotzdem noch geben müssen, um den Verkehrsvorschriften zu genügen.

    Aber ob eine höhere Auffälligkeit bei den hiesigen Autofahrern ein Gewinn ist,wage ich zu bezweifeln.

    Die Denkweise der Autofahrer kann man ja an der Untersuchung der Wirkung von Fahrradhelmen auf Autofahrer ablesen "Der ist ja geschützt, da kann ich ruhig etwas enger vorbeifahren".

    > http://fahrradzukunft.de/5/ueberholverhalten/
    > http://www.fahrrad-helm.de/IANWALKER/

    Übertragen auf die deutlichere Signalisierung der Fahrtrichtungsänderung: "Der will mir gleich in den Weg fahren - da muss ich mich noch schnell vorbeidrängeln"

  2. Re: Handzeichen...

    Autor: grege 29.10.13 - 10:45

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wird man trotzdem noch geben müssen, um den Verkehrsvorschriften zu
    > genügen.

    Weshalb? In § 9 StVO steht "Wer abbiegen will, muss dies rechtzeitig und deutlich ankündigen; dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen."

    Von Handzeichen steht nichts, dass ist ja quasi nur der Notbehelf, wenn man keinen Fahrtrichtungsanzeiger hat...

  3. Re: Handzeichen...

    Autor: Anonymer Nutzer 29.10.13 - 12:24

    Es wäre ja schon hilfreich wenn Radfahrer nicht mehr:
    a) Ohne Licht bei Dunkelheit entgegen der Fahrtichtung fahren würden
    b) Rechts-vor-Links Regelungen beachten
    c) Rote Ampeln ernst nehmen
    d) Nicht in der Mitte der Fahrbahn fahren (dann wird auch nicht so knapp überholt)

  4. Re: Handzeichen...

    Autor: ghess 29.10.13 - 14:39

    Mehr in der Mitte der Spur zu radeln als ganz am Rand führt erfahrungsgemäß dazu, dass eben weniger eng überholt wird. Wenn man sich an den Rand zwängt, hat gefühlt jeder zweite Autofahrer die Idee sich auch bei Gegenverkehr vorbeizwängen zu können.

    Von der zusätzlichen Gefahr an der Autotür eines ignoranten Autofahrers, der gerade geparkt hat, hängen zu bleiben mal ganz zu schweigen.

    Fahrräder gehören nicht an den äußersten Rand der Fahrbahn.

  5. Re: Handzeichen...

    Autor: M.P. 29.10.13 - 14:40

    ronlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre ja schon hilfreich wenn Radfahrer nicht mehr:
    > a) Ohne Licht bei Dunkelheit entgegen der Fahrtichtung fahren würden

    Hmm, ich sehe zur Zeit mehr Autos mit defekter Beleuchtung, als Fahrräder (zum Teil ist eine Front-Seite komplett dunkel.)

    > b) Rechts-vor-Links Regelungen beachten
    In solchen Situationen wird mir als Radfahrer häufiger die Vorfahrt genommen, als als Autofahrer....

    > c) Rote Ampeln ernst nehmen
    Dito, zumindest wenn man "Dunkelgelb" mitzählt.

    > d) Nicht in der Mitte der Fahrbahn fahren (dann wird auch nicht so knapp
    > überholt)
    Also, darf man als Autofahrer zur Forcierung seiner Interpretation der Einhaltung der StVO Mordversuche begehen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.13 14:41 durch M.P..

  6. Re: Handzeichen...

    Autor: M.P. 29.10.13 - 14:51

    Ist ja auch verständlich:
    - Spurweite ca 2,75 m Innerstädtisch
    - Ein ganz rechts fahrender Radfahrer belegt davon ca 0,75 m.
    -> Damit kann der Autofahrer ohne an seinem Auto Schaden zu nehmen (Radfahrer ist Weichziel) mit seinem ca 2 Meter breiten Auto den Radfahrer überholen, ohne in den Gegenverkehr mit den "Hartzielen" fahren zu müssen...

  7. Re: Handzeichen...

    Autor: Oldschooler 29.10.13 - 14:52

    ronlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre ja schon hilfreich wenn Radfahrer nicht mehr:
    > a) Ohne Licht bei Dunkelheit entgegen der Fahrtichtung fahren würden
    > b) Rechts-vor-Links Regelungen beachten
    > c) Rote Ampeln ernst nehmen
    > d) Nicht in der Mitte der Fahrbahn fahren (dann wird auch nicht so knapp
    > überholt)

    Alles kein Problem, wird auch von der Mehrheit gemacht, da man ja sein eigenes Leben auf Spiel setzt. Jedoch sollten Autofahrer auch:

    a) mal einen Schulterblick machen beim abbiegen, insbesondere wenn sie gerade an einem Fahrrad vorbei gefahren sind
    b) nicht auf dem Radweg parken, um ihr Göhr zum Kindergarten zu bringen
    c) Beim Ausfahren aus der Garage auch mal nach links und rechts schauen wenn der Fahrradweg beidseitig befahrbar ist
    d) vor dem Öffnen der Tür auch mal zu schauen ob nicht jemand auf dem anliegenden Radweg unterwegs ist

  8. Re: Handzeichen...

    Autor: topas08 29.10.13 - 15:08

    M.P. schrieb:

    > Hmm, ich sehe zur Zeit mehr Autos mit defekter Beleuchtung, als Fahrräder
    > (zum Teil ist eine Front-Seite komplett dunkel.)

    Die sehe ich eher selten. Wenn, dann ist meist nur die Birne kaputt. Dass es die Sicherung entschärft oder zeitgleich beide Birnen (Standlicht + Abblendlicht) passiert eher selten. Und während der Defekt einer Birne auch während der Fahrt passieren kann, beim Start nicht auffällt und durch die "genialen" Autokonstruktionen eine Fehlerbehebung nur in einer Werkstatt möglich ist fährt ein Fahrradfahrer vorsätzlich ohne Beleuchtung (schaltet sie nicht ein, montiert erst gar keine, nimmt keine Aufstecklampen mit ...).

    > > b) Rechts-vor-Links Regelungen beachten
    > In solchen Situationen wird mir als Radfahrer häufiger die Vorfahrt
    > genommen, als als Autofahrer....
    >
    > > c) Rote Ampeln ernst nehmen
    > Dito, zumindest wenn man "Dunkelgelb" mitzählt.
    >
    Sicherlich gibt es einige Verkehrsteilnehmer, die eine Gelbphase "ausreizen". Aber während diese in der Gelbphase "noch drauf halten" fahren nicht wenige Radfahrer auch ohne zu bremsen auf eine Rote Ampel zu. Alternativ mutieren sie entweder zum radelnden Fußgänger (wenn z.B. die Radfahrer straßensynchron Rot haben, Fußgänger aber rundum-Grün) oder Geisterfahrer (als Linksabbieger statt hinter der Kreuzung zu queren wird vor dem Kreuzungsbereich entgegengesetzt zur Fahrtrichtung gequert, dann nochmal, um auf den Zielradweg zu gelangen).

    > > d) Nicht in der Mitte der Fahrbahn fahren (dann wird auch nicht so knapp
    > > überholt)
    > Also, darf man als Autofahrer zur Forcierung seiner Interpretation der
    > Einhaltung der StVO Mordversuche begehen?

    Na na na... wo sind die Tatbestandsmerkmale? "Körperverletzung mit Todesfolge" wäre wohl die juristisch korrektere Formulierung (und ja, diese Aussage kann Spuren von Sarkasmus enthalten).

    Zum ursprünglichen Artikel:

  9. Re: Handzeichen...

    Autor: M.P. 29.10.13 - 15:28

    Oldschooler schrieb:
    > c) Beim Ausfahren aus der Garage auch mal nach links und rechts schauen
    > wenn der Fahrradweg beidseitig befahrbar ist

    ... werden muss !!!!

    So ein Ding hab ich auf meinem Weg zur Arbeit.
    Jeden dritten Tag fährt da jemand an der Ausfahrt aus immer dem gleichen Neubau-Wohngebiet mir quer in den Weg - trotz auf dem Radweg aufgemalter gestrichelter Linien, Fahrräder und Pfeilen, sowie einem "Radfahrer kreuzen" Schild auch mit Pfeilen in beiden Richtungen.
    Dreimal schon die selbe Tusse mit einem Mini-Cabrio... Eines Tages knalle ich ihr in die Seite und lege mich in das Faltverdeck, sollte ja eine weiche Landung sein ;-)

  10. Re: Handzeichen...

    Autor: Dorsai! 29.10.13 - 15:31

    Oldschooler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > a) mal einen Schulterblick machen beim abbiegen, insbesondere wenn sie
    > gerade an einem Fahrrad vorbei gefahren sind
    > b) nicht auf dem Radweg parken, um ihr Göhr zum Kindergarten zu bringen

    Morgens auf dem Hinweg stelle ich da auch immer wieder massive Ignoranz fest. Da gibt es eine zweispurige Straße mit zusätzlichem Fahrradstreifen ganz rechts (also noch auf der Straße). An einer Stelle gibt es eine Ampel mit zusätzlicher Rechtsabbiegerspur, die dann rechts vom Fahrradstreifen ist, sprich als Autofahrer muss man den Radstreifen kreuzen(!).

    Das alleine war schon anstrengend genug und viele Autofahrer haben mich oder andere Radfahrer beim Spurwechsel nicht beachtet. Aber seit kurzem ist da eine Baustelle, die die ganzen Rechtsabbiegespur bis etwa 5m vor der Ampel blockiert. Das hat zur Folge, dass sich bei einer roten Ampel die ganzen Autos (gradeaus und rechtsabbieger) auf einer Spur stauen und dann wenn es grün wird 5m vor der Ampel die Spur wechseln müssen (über den Fahrradstreifen). Sobald das Grün in den Augen der Autofahrer Aufflammt gibt es die Fahrradspur nicht mehr und dort wo die Baustelle zuende ist wird munter Spurgewechselt... natürlich bei gefühlten 50% der Autofahrer ohne zu Blinken, damit man sie nicht von den Geradeausfahrern unterscheiden kann.

    Ich bin an der Stelle schon mehrmals fast vom Fahrrad "geschoben" worden und hatte auch schon zwei Berührungen beobachtet...

    Diese Fahrradstreifen (statt Radwege) gibt es hier in Nürnberg oft, leider sind sie fast nie (vielleicht 10% der Tage) durchgängig benutzbar, weil sie meistens als Zweite-Reihe-Parkspur gesehen werden wenn morgens auf dem Weg zur Arbeit "mal schnell" noch ein paar Semmeln beim Bäcker gekauft werden müssen. Dann muss man als Fahrradfahrer Handzeichen zum Spurwechsel geben, hoffen dass die Autos das anerkennen und einen reinlassen, ansonsten kann man entweder a) hinter dem parkenden Auto warten bis man schwarz wird (der Rush Hour Verkehr sich beruhigt) und man "überholen" kann, b) auf den Gehsteig wechseln und Fußgänger gefährden oder c) warten bis der Fahrer bzw. die Fahrerin "mal schnell" fertig ist.

    Ich sehe ja auch, dass es viele Fahrradfahrer verkehrswidrig verhalten, aber das sind ehrlich weniger die die auf der Straße fahren sondern diese durchgängigen Gehsteigbenutzer, die Autofahrer eher wenig tangieren. Wenn ich jemanden im normalen Autoverkehr auf der Straße fahren sehe werden fast immer die normalen StVO Regeln beachtet, ich mache es jedenfalls. Ich denke hier spielt wirklich der "Mein Territorium"-Faktor eine Rolle dass die großen Straßenraubtiere Fahrradfahrer nur als "Weichziel" (danke für das Wort ;)) sehen.

    Wie bei den Borg... was mich nicht bedroht wird ignoriert (und damit gefährdet).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.13 15:34 durch Dorsai!.

  11. Re: Handzeichen...

    Autor: slashwalker 29.10.13 - 16:07

    ronlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre ja schon hilfreich wenn Radfahrer nicht mehr:
    > a) Ohne Licht bei Dunkelheit entgegen der Fahrtichtung fahren würden
    > b) Rechts-vor-Links Regelungen beachten
    > c) Rote Ampeln ernst nehmen
    > d) Nicht in der Mitte der Fahrbahn fahren (dann wird auch nicht so knapp
    > überholt)
    e) nicht zu fünft oder sechst NEBENEINANDER fahren!

  12. Re: Handzeichen...

    Autor: M.P. 29.10.13 - 16:17

    slashwalker schrieb:
    > e) nicht zu fünft oder sechst NEBENEINANDER fahren!

    Ich habe einige Zeit in Göttingen gearbeitet, und musste am dortigen Neubau - Campus vorbei morgens auf einem Radweg Linksseitig der Straße den Studenten entgegenschwimmen - ich weiß, was Du meinst ;-)

    Aus Notwehr habe ich mir damals eine dieser verbotenen Radlauf-Klingeln fürs Vorderrad montiert.
    Danach ging es besser....

    Wobei *zu zweit* auch dauerhaft nebeneinander Fahren nicht generell verboten zu sein scheint.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_%28Stra%C3%9Fenverkehr%29

    "Mehr als 15 Radfahrer dürfen einen geschlossenen Verband bilden. Dann dürfen sie immer zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren."

  13. Re: Handzeichen...

    Autor: dEEkAy 29.10.13 - 17:12

    ich häng mich mal einfach hier mit ran...


    es wäre schon sehr geholfen wenn beide verkehrsteilnehmer etwas aufeinander aufpassen würden.

    sowohl die fahrradfahrer fahren wie die letzten vollidioten ohne licht, über rot, auf der falschen seite/in die falsche richtung als auch die autofahrer überholen zu knapp, an stellen wo kurzes warten besser wäre (kurz vor einer verkehrsinsel z.b.) und total blind (nicht nur auf fahrradfahrer bezogen) durch die gegend.

  14. Re: Handzeichen...

    Autor: Nasenbaer 29.10.13 - 22:38

    Jo das hats nichts mit dem fahrbaren Untersatz zu tun als viel mehr mit dem Haufen Stroh im Oberstübchen und davon gibt es reichlich bei allen Verkehrsteilnehmern. Das "Egoistenpack" gibt es schön gleichverteilt in der gesamten Gesellschaft. :(

    Richtig Spaß macht es als Fahrradfahrer, wenn man entgegen der Einbahnstraße fährt, obwohl diese explizit für Fahrräder freigegeben ist. Da scheint (fast) jedem Autofahrer das Messer in der Hose aufzugehen. Und das der Radfahrer ja scheinbar zu Unrecht dort fährt, darf man ordentlich Gas geben.

  15. Re: Handzeichen...

    Autor: M.P. 30.10.13 - 10:50

    Nunja, der Unterschied sind die Folgen eines Fehlverhaltens:
    Ein Autofahrer kommt aus einem Konflikt mit einem Fahrradfahrer in 99 % der Fälle körperlich unversehrt heraus...

    Bei einem Radfahrer steht da schon häufiger auf dem Grabstein "Er hatte Vorfahrt"...

  16. Re: Handzeichen...

    Autor: Anonymer Nutzer 08.12.13 - 23:41

    > (schaltet
    > sie nicht ein, montiert erst gar keine, nimmt keine Aufstecklampen mit
    > ...).
    Lustig wer der Gute ist und wer der Böse. Ausreden wie bei Autofahrern gibt es genau so. Wir wäre es mit Kabelschaden, Batterie hat keinen Saft mehr, Lampe ist kaputt. Genau das gleiche.
    Beides erfordert Kontrolle und Aufwand. Der Vorteil beim Auto ist dass das viel stabiler ist und immer Strom hat und schon standardmäßig eingebaut ist.

    Was am Ende am meisten zählt ist wie rücksichtsvoll man sich verhält, und da hatte ich mit einigen Autofahrern trotz Handzeichen und rufen anscheinend Blinde vor mir. Zum Glück gibt es Gehwege auf die man sich manchmal noch retten kann.

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