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Mobilität braucht ein krasses Umdenken

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: deefens 09.09.19 - 12:19

    Wenn es wirklich darum ginge Klimaziele einzuhalten, müsste der Individualverkehr massiv eingeschränkt und der ÖPNV und vor allem die Bahn für Güterfernverkehr im selben Maß stark ausgebaut werden. Da beides nicht geschieht, kann es mit der Ernsthaftigkeit bezüglich Klimazielen nicht allzuweit her sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.19 12:20 durch deefens.

  2. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: stiGGG 09.09.19 - 12:22

    Aber die Arbeitsplätze...

  3. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: Marvin-42 09.09.19 - 12:27

    Stimmt. Aber wer sagt eigentlich dass wir soviele Arbeitsplätze braucht? Früher hat ein Einkommen gereicht um eine Familie zu ernähren. Ist es Fortschritt, dass man jetzt zwei braucht?

    Und Dinge wie Wegwerfkonsum, Fernreisen und ein eigenes Autos kannst du ohnehin abhaken, wenn man den Klimawandel wirklich bekämpfen will.

  4. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: Peace Ð 09.09.19 - 12:29

    Ich denke, das größte Problem ist immer noch, dass jeder einzelne seine Lebensweisen mehr oder weniger stark einschränken müsste... Und das wollen viele nicht, da niemand wirklich verzichten möchte. Geht mir auch so.

    ÖPNV gerne, aber dann ist man zeitlich gebunden, muss Glück haben, dass überhaupt was fährt und je nach Strecke ist es einfach teurer als das Auto. Dann kommt noch Verspätung dazu und naja, irgendwo muss der Strom für die Bahn ja auch herkommen. Das ist ja sowieso das größte Problem der E-Mobilität. Vieles ist nicht zuende gedacht und die Ökobilanz geht damit doch erst recht nicht auf.

  5. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: trapperjohn 09.09.19 - 12:31

    Marvin-42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Dinge wie Wegwerfkonsum, Fernreisen und ein eigenes Autos kannst du
    > ohnehin abhaken, wenn man den Klimawandel wirklich bekämpfen will.


    Genau das ist das Problem - die Menschen sind nicht bereit, für die Zukunft des Planeten (bzw. der eigenen Kinder und Enkel) irgendwelche Komforteinbußen hinzunehmen.

    Da wird dann sofort mit Whataboutism gemauert, weil ja Nachbar Meyer sogar zweimal im Jahr auf Kreuzfahrt fährt und Tante Gertrud jetzt auch SUV fährt.

  6. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: solaris1974 09.09.19 - 12:47

    Und aus dem Grund geht es nur über den Geldbeutel. Benzin und Diesel müssen deutlich verteuert werden!

  7. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: User_x 09.09.19 - 12:54

    Entweder man jagt dem Konsum-Glück hinterher oder man hält inne und wird religiös. Egal wie, rein psychologisch wirst du versuchen andere durch dein Handeln zu beeinflussen...

    Es gibt keinen goldenen Weg.

  8. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: MarcusK 09.09.19 - 13:03

    solaris1974 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und aus dem Grund geht es nur über den Geldbeutel. Benzin und Diesel müssen
    > deutlich verteuert werden!

    bin ja gespannt wie die Leute auf steigen Port für ihre Amazonbestellung reagieren. Oder die angepassten Preise für die Pizza Bestellung.
    Oder Müllabfuhr usw. ...

  9. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: Keridalspidialose 09.09.19 - 13:05

    Die KVB-Köln sucht Bus- und Straßenbahnfahrer. Wenn die Ford-Arbeiter in Köln umschulen...

    ___________________________________________________________

  10. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: BlackSuit 09.09.19 - 13:16

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es wirklich darum ginge Klimaziele einzuhalten, müsste der
    > Individualverkehr massiv eingeschränkt und der ÖPNV und vor allem die Bahn
    > für Güterfernverkehr im selben Maß stark ausgebaut werden. Da beides nicht
    > geschieht, kann es mit der Ernsthaftigkeit bezüglich Klimazielen nicht
    > allzuweit her sein.


    Echt doof, dass die Menschen nicht massiv an Lebensqualität verlieren wollen, nur damit ein paar hysterische FfF Propheten auf dem Flug in die USA zum Skifahren kein allzu schlechtes Gewissen haben. Früher ging das viel Besser, da konnte man gehorsamen Gläubigen noch ein Leben danach versprechen. Heutzutage muss der Mensch halt sein einziges Leben doch mehr achten.

  11. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: deefens 09.09.19 - 13:26

    Peace Ð schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke, das größte Problem ist immer noch, dass jeder einzelne seine
    > Lebensweisen mehr oder weniger stark einschränken müsste... Und das wollen
    > viele nicht, da niemand wirklich verzichten möchte. Geht mir auch so.

    Gilt nur Teilweise. Es gibt z.B. keine Rechtfertigung Gemüse oder Mineralwasser durch halb Europa zu karren, obwohl das vor Ort genauso wächst bzw. fliesst.

  12. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: Abdiel 09.09.19 - 13:29

    Deine Kinder freuen sich schon jetzt darauf, ab 2050 keine doofen Gletscher mehr in Europa zu haben. Das dadurch auch die Alpen bröckeln... geschenkt. Uns hier in Deutschland betrifft diese ganze Klimahysterie doch gar und solche absoluten Höchstwerte wie die letzten zwei Jahre gab es bestimmt auch schon früher irgendwann einmal...

  13. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: violator 09.09.19 - 13:49

    Marvin-42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt. Aber wer sagt eigentlich dass wir soviele Arbeitsplätze braucht?
    > Früher hat ein Einkommen gereicht um eine Familie zu ernähren. Ist es
    > Fortschritt, dass man jetzt zwei braucht?

    Früher hatte man auch weniger Reserven, wenn man mal ein Problem hat oder musste Jahre sparen, um sich mal was teures leisten zu können.

  14. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: violator 09.09.19 - 13:55

    ÖPNV ist halt einfach schlecht gegenüber Auto. Es sei denn man hat ne wirklich gute Verbindung und muss nicht umsteigen.

    Ich arbeite in ner anderen Stadt und bin das erste Jahr auch Bahn gefahren. Mittlerweile nur noch Auto.

    Mit der Bahn brauch ich mehr als 2,5x so lange, muss zu bestimmten Uhrzeiten an Punkt X sein, es gibt dauernd Verspätungen und Ausfälle, Reisekomfort ist schlecht, ich bin generell unflexibel und ich muss jeden Tag ca. 50min zu Fuß laufen, weil ich ja erstmal zur Bahn und zum Arbeitsplatz auch hin kommen muss. Mit billigeren Tickets oder sowas können die mich jedenfalls nicht locken.

  15. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: trapperjohn 09.09.19 - 13:56

    solaris1974 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und aus dem Grund geht es nur über den Geldbeutel. Benzin und Diesel müssen
    > deutlich verteuert werden!

    Und das treibt die Leute dann in die Arme der AfD, weil die sagen schließlich, die Klimakrise ist Humbug und wir dürfen unseren Diesel behalten ...

    Ein Teufelskreis.

  16. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: trapperjohn 09.09.19 - 13:59

    Abdiel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...und solche absoluten Höchstwerte wie die letzten zwei Jahre gab es bestimmt
    > auch schon früher irgendwann einmal...

    Darauf kann man immer schön mit dem xkcd Bildchen reagieren:
    https://xkcd.com/1732/

    Find ich immer wieder ziemlich ernüchternd. Und erschreckend.

    Ich sollte auf jeden Fall demnächst schon mal Schweißen lernen, damit ich wenigstens als einer der ersten ein cooles Endzeitmobil im Mad Max Style fertig habe!

  17. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: fabiausdemsüden 09.09.19 - 14:23

    Ich glaube, wenn man sich gesellschaftlich entscheidet, sich etwas mehr Zeit für die Wege zu nehmen, erfordert das keine so großen Einschränkungen.

    Der einzige Grund, weshalb ich keinen CityEL fahre (den ich leicht solar laden könnte, evtl. auch im Winter, weil der so leicht ist dass er nicht viel Energie braucht) ist meine Angst, von einem Auto übersehen und überfahren zu werden. Das ist auch gar nicht gegen Autofahrer gerichtet, so ein kleines Ding ist man auf den Straßen nicht gewohnt und ist schnell übersehen.

    Würde sich das ändern (Bewusstsein für solche kleinen Autos schaffen, Vmax 30 für große Autos in kleinen Straßen, ... und würden solche kleinen Wagen evtl. gefördert wäre schon was gewonnen.

  18. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: violator 09.09.19 - 14:28

    Wieso, CDU usw. wollen den Diesel doch auch retten. Bloß nichts tun, was schlecht für die Autoindustrie ist.

  19. ÖVNP

    Autor: flasherle 09.09.19 - 14:30

    mit sicherheit nicht, so lange es nocgh genug assis gibt die sich nicht benehmen können. ich will weder laut irgendwelche musik hören, noch leuten beim telefonieren zu hören (noch schlimmer videotelefonie) oder irgendwelche stinkenden Essensdinge haben (oder noch schlimmer stinkende menschen). Auch haben entsprechende haustiere darin nichts zu suchen.
    Also was bitte will ich selbst mit einem gut ausgebauten ÖVNP?

  20. Re: Mobilität braucht ein krasses Umdenken

    Autor: flasherle 09.09.19 - 14:33

    so hab ich das auch gemacht. im Ersten jahr in der neuen Firma mit Bus und Bahn gefahren. Aber die dauer, der Abfahrtsstress, die überfüllung, die preise, das ewige warten bei den zwischenstationen, nein danke, nie wieder...

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