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  5. › Server-CPUs: Intel senkt Preise der…

Weiterhin überteuert

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  1. Weiterhin überteuert

    Autor: OutOfCoffee 16.01.20 - 07:11

    Selbst bei dem Preis sind die weiterhin überteuert und ich würde zum 64 Core AMD greifen.

  2. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: Sharra 16.01.20 - 07:20

    28 Kerne für 13k¤, vs 32 Kerne für knapp 4k¤ beim kleinsten Epyc. Für den Preisunterschied bekommt man jede Menge RAM.

    Man muss schon sehr spezielle Anforderungen an seinen Server haben, oder einer ideologischen Linie folgen, um derzeit noch einen Xeon zu verbauen, statt den günstigeren Epyc mit mehr Kernen.

  3. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: ms (Golem.de) 16.01.20 - 07:26

    Die Listenpreise zahlt idR keiner.

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  4. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: bark 16.01.20 - 07:30

    Dein Kommentar zeugt von Ideologie....


    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 28 Kerne für 13k¤, vs 32 Kerne für knapp 4k¤ beim kleinsten Epyc. Für den
    > Preisunterschied bekommt man jede Menge RAM.
    >
    > Man muss schon sehr spezielle Anforderungen an seinen Server haben, oder
    > einer ideologischen Linie folgen, um derzeit noch einen Xeon zu verbauen,
    > statt den günstigeren Epyc mit mehr Kernen.

  5. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: FrankM 16.01.20 - 07:49

    ms (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Listenpreise zahlt idR keiner.

    Und? Was bringt uns diese Information in diesem Kontext?
    Es gibt nun mal einen Listenpreis, sowohl bei Intel, als auch bei AMD. Wenn man so pauschal davon ausgehen kann, dass niemand den Listenpreis zahlt, dann kostet der AMD eben 2k¤ und der Intel 7k¤. Was ändert das an der Tatsache, dass Intel immer noch fast das Vierfache kostet?
    Wenn Intel den für 2k¤ an Endkunden herausgeben kann, warum dann so ein hoher Listenpreis?

    Es bleibt wie es ist, Intel ist teuer, sehr teuer, zudem auch momentan bzgl. Performance abgeschlagen. Immerhin bei Super Computern ist diese Information mittlerweile angekommen. Bei System Häusern sicherlich nicht, die bleiben Intel schon treu.

  6. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: Sharra 16.01.20 - 07:51

    Der Preis für den Epyc war von Alternate, also Straßenpreis für kleine Endkunden.
    Da macht es auch wenig Sinn, wenn die Intel-CPU für 8k über den Tisch gehen würde, da immer noch doppelt so teuer und weniger Kerne.

  7. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: ms (Golem.de) 16.01.20 - 07:53

    In der Realität liegen die Preise enger beisammen als es den Anschein hat, das ist der Kontext.

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  8. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: FrankM 16.01.20 - 08:02

    ms (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der Realität liegen die Preise enger beisammen als es den Anschein hat,
    > das ist der Kontext.

    Und worauf baut diese Behauptung auf? Ich will nicht sagen, dass ich das nicht glauben will, Belege wären aber dennoch sinnvoll, oder Beispiele.
    Und warum setzt Intel den Listenpreis dann so hoch an, AMD so niedrig, wenn am Ende der Endkunde fast das gleiche zahlt? Das passt doch nicht.

  9. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: Ext3h 16.01.20 - 08:17

    Intel ist Marketing pur. Die Listenpreise sind so kalkuliert dass der Vertrieb da freizügig Mal eben 50% Rabatt geben kann, für eine entsprechend lukrative Abnahmemenge. Kleinkunden, bei denen sich der Direktvertrieb nicht rentiert, haben in der Regel auch keinen Bedarf für solche Systeme oder zahlen den Premiumpreis einfach, weil entweder kein Anspruch auf Wirtschaftlichkeit (Universitäten) oder einmalige Investition die sich abschreiben lässt.

  10. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: Jolla 16.01.20 - 09:00

    FrankM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und? Was bringt uns diese Information in diesem Kontext?

    Sie besagt, dass du Listenpreise nicht vergleichen kannst.

    > Es gibt nun mal einen Listenpreis, sowohl bei Intel, als auch bei AMD. Wenn
    > man so pauschal davon ausgehen kann, dass niemand den Listenpreis zahlt,
    > dann kostet der AMD eben 2k¤ und der Intel 7k¤. Was ändert das an der
    > Tatsache, dass Intel immer noch fast das Vierfache kostet?

    Ist das so oder spekulierst du jetzt? Ich hab mir jetzt keine Endkundenpreise von Komplettsystemen (!) angeschaut.

    > Wenn Intel den für 2k¤ an Endkunden herausgeben kann, warum dann so ein
    > hoher Listenpreis?

    Frag das Intel oder deinen Controller. Vielleicht hat der eine Idee wieso das aus ökonomischen Gründen Sinn macht. Wenn ich bei Cisco nen Switch kaufe, zahl ich auch nur 40% vom Listenpreis. Will sagen: Das ist ja nunmal nicht unüblich - nicht nur in dieser Branche hier.

  11. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: OutOfCoffee 16.01.20 - 09:10

    Das Problem das Intel vor allem hat, ist, das bei ihnen (vermutlich) die Produktionskosten massiv höher sind als bei AMD auf Grund der Fertigungstechnik und Architektur. Intel braucht wesentlich mehr Fläche auf dem Waver für jeden zusätzlichen Core, was die Ausbeute pro Waver reduziert und auch die Warscheinlichkeit für Defekte CPUs steigt. Weder Performancetechnisch noch Preistechnisch kann Intel derzeit mithalten. Pei den ganzen Ankündigungen merkt man wie Intel aktuell in den Panik Modus verfällt. Würde nur zu gerne wissen was für schmutzige Tricks Intel nutzt um die Hersteller davon abzuhalten zukünftig vorwiegend AMD Prozessoren zu verbauen.

  12. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: tommihommi1 16.01.20 - 11:01

    Ext3h schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Intel ist Marketing pur. Die Listenpreise sind so kalkuliert dass der
    > Vertrieb da freizügig Mal eben 50% Rabatt geben kann, für eine entsprechend
    > lukrative Abnahmemenge. Kleinkunden, bei denen sich der Direktvertrieb
    > nicht rentiert, haben in der Regel auch keinen Bedarf für solche Systeme
    > oder zahlen den Premiumpreis einfach, weil entweder kein Anspruch auf
    > Wirtschaftlichkeit (Universitäten) oder einmalige Investition die sich
    > abschreiben lässt.

    50% rabatt reichen nicht, es müssen schon 80% sein, damit die Rechenleistung pro Kern vergleichbar ist. Und das ist auch nur unter der Annahme, dass AMD-Kunden keine Rabatte bekommen, real müssten es noch mehr sein.

    Intel kauft man aktuell nur, wenn man Altverträge erfüllen muss, Optane-DIMMs braucht, oder sehr spezielle Anwendungen hat, die von exotischen Intel-Instruktionen abhängen.

  13. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: bofhl 16.01.20 - 11:43

    FrankM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ms (Golem.de) schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Listenpreise zahlt idR keiner.
    >
    > Und? Was bringt uns diese Information in diesem Kontext?
    > Es gibt nun mal einen Listenpreis, sowohl bei Intel, als auch bei AMD. Wenn
    > man so pauschal davon ausgehen kann, dass niemand den Listenpreis zahlt,
    > dann kostet der AMD eben 2k¤ und der Intel 7k¤. Was ändert das an der
    > Tatsache, dass Intel immer noch fast das Vierfache kostet?
    > Wenn Intel den für 2k¤ an Endkunden herausgeben kann, warum dann so ein
    > hoher Listenpreis?

    Weil das die einzige Info ist die an Börsianer und damit Aktionäre geht! Und je höher, desto größer ist deren (sinnlose) Freude - was dann dazu führt das Intel zig-fach überbewertet wird und das wiederum verleitet andere Leute, die nicht so einen Einblick in das Geschehen haben, dazu wie wild Aktien von Intel zu kaufen! Und genau das ist was Intel und deren Manager - die ja zum großen Teil in Aktienanteile bezahlt werden - wollen.

    >
    > Es bleibt wie es ist, Intel ist teuer, sehr teuer, zudem auch momentan
    > bzgl. Performance abgeschlagen. Immerhin bei Super Computern ist diese
    > Information mittlerweile angekommen. Bei System Häusern sicherlich nicht,
    > die bleiben Intel schon treu.

    Wenn ein Super-Computer gebaut werden soll, werden von den Chips zig hundert-tausende bestellt und damit dann oft die gesamte Jahresproduktion auf einmal verkauft - was dann dazu führt das diese Chips auf einmal zu Preisen verkauft werden die noch unter den von normalen Server-/Consumer-Chips liegen! Auch werden ja dann noch weitere Intel-Chips für die Anbindungen etc. mit verkauft! Zusätzlich bietet dann Intel noch die Produktion der Platinen inkl. Bestückung an...

  14. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: Eheran 16.01.20 - 16:08

    >Wenn ein Super-Computer gebaut werden soll, werden von den Chips zig hundert-tausende bestellt und damit dann oft die gesamte Jahresproduktion auf einmal verkauft
    Quelle?
    Im schnellsten aktuellen Supercomputer (Platz 3) mit Intel-CPUs, also der Tianhe-2, sind 32'000 Intel Xeon E5-2692 12C verbaut.

  15. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: Sharra 16.01.20 - 16:57

    Eigentlich nicht. Ich arbeite auf einem Intel-System. Einfach deswegen weil das Ding gebaut wurde, als von AMD nichts ordentliches zu bekommen war.
    Davor habe ich jahrelang auf AMD gearbeitet. Im Grunde ist es mir herzlich egal, welcher Hersteller da drin steckt.
    Ich gebe zu, dass mir Intels Verhalten in Bezug auf Meltdown und Co sauer aufgestoßen ist. Aber das hat nichts damit zu tun, dass sie derzeit AMD technisch einfach massiv unterlegen sind.

    Würde ich jetzt ein System zusammenstellen, würde ich keine Sekunde Intel in Betracht ziehen. Einfach weil ich bei AMD ein deutlich besseres Preis/Leistungsverhältnis bekomme. Das kann in 2 Jahren wieder anders aussehen.

  16. Re: Weiterhin überteuert

    Autor: Copper 18.01.20 - 01:24

    OutOfCoffee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > verfällt. Würde nur zu gerne wissen was für schmutzige Tricks Intel nutzt
    > um die Hersteller davon abzuhalten zukünftig vorwiegend AMD Prozessoren zu
    > verbauen.

    Braucht vielleicht nicht allzuviel Tricks von Seiten Intel, die Vorarbeit hat Intel ja schon vor Jahren gemacht. Die Plattformen sind validiert und die neuen Prozessoren+Chipsätze sind vorhersehbar im Verhalten (oder zumindest glaubt man das).
    Also "das ham' wir schon immer so gemacht..."

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