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Also, kann Intel 1-2 Jahren kaum or nichts gegen AMDs 64er-Kerner machen.

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  1. Also, kann Intel 1-2 Jahren kaum or nichts gegen AMDs 64er-Kerner machen.

    Autor: Xim 22.05.19 - 11:55

    Denn die Grafik zeigt eher eine Randrollen von jenen CPUs, welche in 10nm gefertigt werden.

    Das ganze sieht etwas übler aus, als Intel letzlich zugeben wollte.
    Wobei man es schon ahnen könnte.
    Denn entscheident ist beim gesagten,
    nicht was man sagt,
    sondern was man nicht sagt.

    FPGA ist schön und gut,
    aber wenn man dies nur mit Intels-Conncetion-Link (ICL) nutzen kann,
    dann zieht Intel gleich die nächste Sparte runter.

  2. Re: Also, kann Intel 1-2 Jahren kaum or nichts gegen AMDs 64er-Kerner machen.

    Autor: derdiedas 22.05.19 - 12:50

    Interessanter dürfte die Preisgestaltung sein. AMDs Server CPU sind gegenüber den XEON unglaublich günstig. Für 4000 Euro bekommt man einen 7551 mit 32 Cores, für einen vergleichbaren 28 Core 8180M ist man bei Intel mit rund 20000 Euro dabei.

    Baue ich einen Server mit 2* 7551 kommt der Server in Summe auf 10.000 Euro, möchte ich das gleiche von Intel bin ich bei 42000 Euro. Ich kann mir also 4 Server für den Preis von einem Intel kaufen. Und das ist eine Hausnummer die niemand mehr Ignorieren kann, das der AMD auch noch weniger Leistung verbrennt macht es dann komplett.

    Und wenn AMD die neuen 64Core CPU bei rund 7000-8000 Euro ansiedelt ist der Ofen für Intel aus. So viel Discount können die gar nicht geben damit man bei Intel bleibt (Die IntelBugs noch gar nicht mit eingerechnet).

    Desktop CPUs sind das eine, die großen Gewinne wurden mit den ServerCPUs gemacht. Und da hat AMD eindeutig das bessere Angebot.

    Gruß DDD

  3. Re: Also, kann Intel 1-2 Jahren kaum or nichts gegen AMDs 64er-Kerner machen.

    Autor: Xim 22.05.19 - 13:20

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn AMD die neuen 64Core CPU bei rund 7000-8000 Euro ansiedelt ist der
    > Ofen für Intel aus. So viel Discount können die gar nicht geben damit man
    > bei Intel bleibt (Die IntelBugs noch gar nicht mit eingerechnet).
    Und 7-8.000 Euro pro 64-Kern-CPU wären für AMD ein Mega-Gewinn.

    Es wäre nichts anderes zu erwarten, denn im Server-Markt bedeutet +100% Effizienz = +100% Performance. Und AMD kann in der FPU-Performance gleich um +400% Effizienz zulegen, während Intel zwar die Performance-pro-Socket steigert, aber auch ähnlich den Stromverbrauch

    > Desktop CPUs sind das eine, die großen Gewinne wurden mit den ServerCPUs
    > gemacht. Und da hat AMD eindeutig das bessere Angebot.
    Alleine der 5 Mrd. Euro [CPU+GPU] (pro-Quartal) Server-Markt würde AMD schon reichen, um deutlich wachsen zu können, indem die Gewinne des Server-Markt alle anderen Märkte locker querfinanzieren könnte.

    Das gilt eigntlich auch für die Grafik-Architektur, was wohl Lisa Su macht.

  4. Re: Also, kann Intel 1-2 Jahren kaum or nichts gegen AMDs 64er-Kerner machen.

    Autor: platoxG 23.05.19 - 13:41

    > Das ganze sieht etwas übler aus, als Intel letzlich zugeben wollte.

    Ich habe ja nichts gegen AMD, eher im Gegenteil, aber deine Abschätzung hier ist etwas weit hergeholt und geht an den Marktgegebenheiten vorbei.
    AMD wird mit Epyc2/Rome zweifelsfrei weitere Marktanteile gewinnen, jedoch wird man ebenso zweifelsfrei keine Umwälzung im Datacentermarkt erleben, denn dafür fehlt ein absolutes "Killer-Feature", das Intel-CPUs grundsätzlich von jeder weiteren Überlegung ausschließen würde (was jedoch auch grundsätzlich schwer ist, da in diesem Marktsegment weitaus vielfältigere Kriterien eine Rolle spielen, als die reinen CPU-Specs). In bestimmten Bereichen kann man alternativ sehr gut Epyc/2 einsetzen, was einem durch die Preisgestaltung zusätzlich schmackhaft gemacht wird, aber schlussendlich ist das Lineup von Intel durchaus konkurrenzfähig und der angezogene Release-Zyklus wird AMD nur ein relativ kleines Zeitfenster lassen und bereits Ice Lake wird man (und spätestens Sapphire Rapids muss man zwingend) mit Zen3 entgegentreten.
    Und bereits in 2Q20 (was deutlich früher ist, als man urpsrünglich für Ice Lake vermutete) wird die Scaleable Platform mit 8-Kanal-Speicher, PCIe 4.0, einer umfangreich überarbeiteten Architektur und erweitertem 10nm+-Verfahren folgen. Damit werden wesentliche Plus-Punkte, die Laien gerne Epyc zuschreiben, nivelliert, sodass AMD zwingend am Ball bleiben muss bzgl. Zen3 ... großartig Zeit zum Luftholen bleibt da nicht, auch wenn sie 7 nm als erste in den Markt bringen (und das weiß man dort auch).

    Beispielsweise FPGAs sind für Intel nur ein kleiner Baustein im Datacenter-Markt, jedoch auch durchaus ein besonderer, mit dem AMD aufgrund seiner beschränkten Kapazitäten bspw. nicht aufwarten kann, denn für spezielle Aufgabenstellungen einen Xeon-Server direkt mit einem FPGA zu kombinieren, hat durchaus seinen Reiz, siehe bspw.: https://www.nextplatform.com/2018/05/24/a-peek-inside-that-intel-xeon-fpga-hybrid-chip/


    > Preisgestaltung

    Hierbei ist zu beachten, dass AMD durchaus mehr Geld für seine Produkte nehmen wollen würde, nur lässt es der Markt aktuell nicht zu, denn diese niedrigen Preise sind notwendig, damit AMD im Datacenter/HPC-Markt Fuß fassen kann und nicht etwa ein Ausdruck ihrer philanthropischen Gesinnung. Auch eine Lisa Su will mehr Geld verdienen und muss den Shareholdern ggü. Rechenschaft ablegen (zumal AMD in den letzten 5 Jahren in Summe immerhin rund 1 Mrd. US$ Verlust eingefahren hat).
    Auf einem Investormeeting hatte sie zu Zen2 angemerkt, dass man vor hat, mit den neuen Produkten grundsätzlich eine Marge von min. 50 % einzufahren, was zumindest Gamern bzgl. Ryzen 3000 einen Dämpfer verpassen dürfte, denn noch günstiger wird man 8-Kerner und Co höchstwahrscheinlich nicht bekommen; eher dürfte der Preis geringfügig anziehen und mit Intels aktueller Ausrichtung kann sich das AMD nun auch eher leisten, als zu Zeiten des Ryzen 1000. (TSMCs 7 nm-Prozess ist vergleichsweise teuer, immerhin so teuer, dass hier Fertigungskapazitäten brach liegen, was für AMD aber u. U. auch ein Vorteil sein kann, wenn die Nachfrage über die Erwartungen anziehen sollte.)


    > FPU-Performance gleich um +400% Effizienz zulegen

    Das liest sich spannend, aber wie kommst du auf solch einen fantastischen Wert? (Zumal du hier Leistung und (Energie)Effizienz vermischst?) AMD hat mit Zen2 die SIMD-Einheit von 128 Bit auf 256 Bit verbreitert und kann damit nun AVX2-Operationen direkt verarbeiten, während Zen/+ hierfür bisher nur den halben Durchsatz im Vergleich zu Intel erreichte. Damit hat AMD die Gap verkleinert, die zuvor beträchtlich war, denn für physikalisch-technische Berechnungen war eine Verwendung von Epyc/Naples damit kategorisch ausgeschlossen. Mit Zen2 hat man hier nun einen wesentlichen Kritikpunkt abgeschwächt, eine Unterstützung für AVX-512 fehlt jedoch immer noch (und damit bspw. ebenso eine Unterstützung des neueren VNNI-Subsets, das für DL-Workloads sehr vorteilhaft ist). Vielleicht hat AMD noch zusätzlich die FMA-Pipeline verbreitert, jedoch könnte man damit mit Intel zumindest bei AVX2 voraussichtlich bestenfalls gleichziehen, denn etliche Varianten der größeren Scaleable-Xeons verfügen gar über zwei FMA-Pipelines (pro Kern) und arbeiten bei entsprechendem Code daher nahezu doppelt so schnell.
    Und die Zahl der Kerne von Epyc2/Rome ist zweifelsfrei beträchtlich, jedoch weist die von Huawei "geleakte" Grafik bspw. auch keine AP-Varianten aus (so bspw. Cascade Lake AP mit 56 Kernen). Die Grafik scheint zudem eine firmeninterne Art "Zusammenfassung" zu sein, deren Vollständigkeit daher durchaus angezweifelt werden kann. Unabhängig davon sind etliche der Xeon Gold-Varianten für 4-Wege- und etliche der Platinum-Varianten für 8-Wege-Systeme ausgelegt, während sich AMD bisher auf 2-Wege-Systeme beschränkt.


    > die Grafik-Architektur

    Hier würde ich AMDs Position sogar grundsätzlich schwächer als Intels Position einschätzen. Die Navi-Architektur wurde explizit für die Konsolen-SoCs entwickelt und skaliert nach oben nicht übermäßig, sodass erst eine Weiterentwicklung (hier geistert etwas wie "Navi 20" durch den Äther) in 2020 die wiederbelebte Vega-Architektur ersetzen wird. nVidia hier Paroli zu bieten wird jedoch weiterhin sehr schwer sein, da die ihre Technologie (und CUDA sowieso) sehr gut im Markt platziert haben und dann steht man bereits Ampere gegenüber, die ersten Gerüchten zufolge möglicherweise auf Samsungs 7 nm-Verfahren aufsetzen wird (inkl. EUV; hier war Samsung noch deutlich schneller als TSMC).
    Für Intel ist der Hautpkonkurrent hier ebenfalls nVidia und auch vornehmlich im Datacenter, denn auch wenn das Xe-Projekt wohl nebenbei einiges für Gamer auswerfen wird (und die Xe-Architektur wird zudem noch einmal zu einer beträchtlichen Beschleunigung der iGPUs ab Tiger Lake U führen), hat man hiermit auch vornehmlich das Datacenter im Auge, das nVidia derzeit im Bereich der Beschleunigerkarte dominiert. Die Xeon Phi-Beschleuniger hat man auf der SC17 aufgekündigt, deren erweiterte AVX-Subsets in die Server-CPUs übertragen (wobei bspw. auch Ice Lake U bereits VNNI besitzen wird; bspw. auch Cannon Lake enthielt bereits AVX-512) und mit den Xe-Karten plant man nun den Großangriff auf nVidia und die deutlich größeren Ressourcen von Intel sowie auch die Bedeutung dieses Marktes legen nahe, dass man es ernst meint.

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