1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Shortcut Button für Trådfri im Test…

KNX...

Helft uns, die neuen Foren besser zu machen! Unsere kleine Umfrage dauert nur wenige Sekunden!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. KNX...

    Autor: nielsbo 29.04.21 - 11:21

    ... ist genau bei solchen Dingen das Mittel der Wahl. Bei eigentlich jedem Taster kann ich bestimmen ob er schaltet, umschaltet etc. Auch für Long-press kann ich eine Aktion definieren.

    Einfache Aktionen kann ich direkt vom Schalter via KNX Szenen an den Aktor senden. Oder über eine beliebige Software beliebig kompliziert, wenn ich es denn will.

  2. Re: KNX...

    Autor: traxanos 29.04.21 - 11:30

    Aber auch bei KNX gibt es kein Ausschalten bei einer Szene. Daher nutzt man dort auch mehrere Tasten oder ggf. Kurz/Lang Belegung. Umschalten bedarf eines Zustand und der muss irgendwo her kommen und dann schaltest du wieder ein 1bit GA.

  3. Re: KNX...

    Autor: dododo 29.04.21 - 11:54

    Das beschriebene Szenario scheint ein Problem des Ikea Gateways/Software zu sein. Mit Alternativen wie etwa Home Assistant lässt sich die Belegung des Schalters belibig festlegen. Also etwa zwischen zwei Szenen wechseln oder simples ein/aus für eine Lichtergruppe. Das ginge natürloch auch über Protokoll grenzen hinweg. Etwa per Ikea Button KNX Szenen schalten etc.

  4. Re: KNX...

    Autor: MeinSenf 29.04.21 - 12:11

    Klar, KNX ist auch in ziemlich der gleichen Preisklasse.

    KNX ist sowas von 80er...

  5. Re: KNX...

    Autor: Iugh787 29.04.21 - 12:50

    Ich wusste gar nicht dass KNX noch aktiv vermarktet wird bzw. es diese Technik in diesem Sinne noch gibt.

  6. Re: KNX...

    Autor: mhstar 29.04.21 - 12:58

    > KNX ist sowas von 80er...

    Also kapazitive Aktoren unter einer Fliese, oder Aktoren mit Gestensteuerung, oder Bewegungs- und Präsenzmelder mit Richtungserkennung, die komplett dezentral funktionieren, und einfach parametriert werden können, und noch dazu

    - von Dritten unterstützt werden wenn man selbst unter der Erde liegt
    - eine Lebenszeit von über einem Jahrzehnt haben
    - Komponenten leicht durch andere Hersteller ersetzt werden können

    kommt mir - als jemand der sowohl frickeln als auch anständig machen kann - irgendwie nicht wie 80er vor, sondern vernünftig.
    Abgesehen davon, dass der Pro-Schaltkontakt-Preis nicht besonders hoch ist. Klar kostet ein 16er Schaltaktor was, aber den Preis musst dann durch 16 dividieren, und schon sind wir im Bereich eines Shellys - die im übrigen durchaus erstaunlich warm werden können.

    Natürlich kann man für billig Euro ein Pi-Hole mit einem Raspberry Pi (der die microSD Karte kaputtschreibt, oder mit einer RAM-Disk regelmäßig einen Reboot vornehmen muss) die Relais schalten, oder mit Homematic für teure Euro eine Cloud-Lösung anschaffen, wo die Heizung nicht geht, wenn bei Homematic mal wieder ein Fehler ist -
    das kostet zwar fast nix, ist aber übelst gefrickelt.

    Und wenn man selbst irgendwann mal hopps geht, oder nicht mehr kann, oder nicht mehr will, oder verkauft, dann schüttelt jeder Elektriker mal den Kopf und als erstes kann man mal das Haus entkernen. Geiiiiil.

    Für eine Lampe ist KNX ein Overkill, keine Frage. Da kannst einen Shelly nehmen o.ä. und gut ist. Wenn's aber mehr wird, dann ist halt die Frage ob man Frickeln will, und später erst zahlt damit man was hat, was mehr als 2 Jahre lang geht, bevor die SD Karte vom Raspi falsche Daten zurückliefert und der Kernel "panic!" schreit ...

    Alternativen? Loxone? Ein einzelner Hersteller?
    Na hoffentlich gibt es den lang ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.04.21 12:59 durch mhstar.

  7. Re: KNX...

    Autor: Iugh787 29.04.21 - 13:01

    mhstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > KNX ist sowas von 80er...
    >
    > Also kapazitive Aktoren unter einer Fliese, oder Aktoren mit
    > Gestensteuerung, oder Bewegungs- und Präsenzmelder mit Richtungserkennung,
    > die komplett dezentral funktionieren, und einfach parametriert werden
    > können, und noch dazu
    >
    > - von Dritten unterstützt werden wenn man selbst unter der Erde liegt
    > - eine Lebenszeit von über einem Jahrzehnt haben
    > - Komponenten leicht durch andere Hersteller ersetzt werden können
    >
    > kommt mir - als jemand der sowohl frickeln als auch anständig machen kann -
    > irgendwie nicht wie 80er vor, sondern vernünftig.
    > Abgesehen davon, dass der Pro-Schaltkontakt-Preis nicht besonders hoch ist.
    > Klar kostet ein 16er Schaltaktor was, aber den Preis musst dann durch 16
    > dividieren, und schon sind wir im Bereich eines Shellys - die im übrigen
    > durchaus erstaunlich warm werden können.
    >
    > Natürlich kann man für billig Euro ein Pi-Hole mit einem Raspberry Pi (der
    > die microSD Karte kaputtschreibt, oder mit einer RAM-Disk regelmäßig einen
    > Reboot vornehmen muss) die Relais schalten, oder mit Homematic für teure
    > Euro eine Cloud-Lösung anschaffen, wo die Heizung nicht geht, wenn bei
    > Homematic mal wieder ein Fehler ist -
    > das kostet zwar fast nix, ist aber übelst gefrickelt.
    >
    > Und wenn man selbst irgendwann mal hopps geht, oder nicht mehr kann, oder
    > nicht mehr will, oder verkauft, dann schüttelt jeder Elektriker mal den
    > Kopf und als erstes kann man mal das Haus entkernen. Geiiiiil.
    >
    > Für eine Lampe ist KNX ein Overkill, keine Frage. Da kannst einen Shelly
    > nehmen o.ä. und gut ist. Wenn's aber mehr wird, dann ist halt die Frage ob
    > man Frickeln will, und später erst zahlt damit man was hat, was mehr als 2
    > Jahre lang geht, bevor die SD Karte vom Raspi falsche Daten zurückliefert
    > und der Kernel "panic!" schreit ...
    >
    > Alternativen? Loxone? Ein einzelner Hersteller?
    > Na hoffentlich gibt es den lang ...

    Oder man lässt diese teure Selbstzweckbeschäftigung einfach gleich weg. Für was genau brauche ich kapazitive Aktoren unter eine Fliese? Damit ich ein Teil mehr habe, das kaputt gehen kann, ständig Updates braucht und ich etwas zum Spielen habe?

    Diesem ganzen Smarthome Kram liegt die (falsche) Annahme zugrunde, dass alles immer nach festen, vorhersehbaren Abläufen funktioniert und sich entsprechend automatisieren lässt. Genau das ist aber nicht der Fall, und entsprechend wird das Handling der „Ausnahmen“ sofort zu einem Mehraufwand gegenüber der einfachen manuellen Bedienung.

    Egal wie sehr diese Produkte gehyped werden: Die Produkte werden nach wie vor nur von Bastlern genutzt, die halt einfach Spaß daran haben, damit zu spielen. Das ist zwar legitim, aber man sollte trotzdem realistisch bleiben und nicht versuchen, der Sache einen echten Nutzwert anzudichten.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 29.04.21 13:08 durch Iugh787.

  8. Re: KNX...

    Autor: Tuxraxer007 29.04.21 - 14:01

    Iugh787 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wusste gar nicht dass KNX noch aktiv vermarktet wird bzw. es diese
    > Technik in diesem Sinne noch gibt.
    Bitte was ?
    KNX ist der Quasi-Standart in kabelgebundenen Smarthomesystemen und wird aktiv vermarktet und für Neubauten als erstes Wahl verkauft.
    Zudem werden ständig neue Geräte entwickelt und zwar von allen gängigen Herstellern, die sich dem Standart verschrieben haben und das sind sehr viele.

  9. Re: KNX...

    Autor: Iugh787 29.04.21 - 15:25

    Tuxraxer007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Iugh787 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich wusste gar nicht dass KNX noch aktiv vermarktet wird bzw. es diese
    > > Technik in diesem Sinne noch gibt.
    > Bitte was ?
    > KNX ist der Quasi-Standart in kabelgebundenen Smarthomesystemen und wird
    > aktiv vermarktet und für Neubauten als erstes Wahl verkauft.
    > Zudem werden ständig neue Geräte entwickelt und zwar von allen gängigen
    > Herstellern, die sich dem Standart verschrieben haben und das sind sehr
    > viele.


    Mag sein dass es irgendeine "Standart" ist, aber Standard ist es sicher nicht. Wie viele private Immobilien haben KNX? 0,0000001%? Ein Standard sieht anders aus.

    Vor 20 Jahren konnte ich es ja noch verstehen, wenn jemand KNX als Standard bezeichnet hat. Aber nun, nach 20 völlig erfolglosen Jahren, gehört schon recht viel guter Wille dazu, in dieser Technik noch irgendeine die Zukunft zu sehen.

  10. Re: KNX...

    Autor: captain_spaulding 29.04.21 - 15:53

    Ich hab mit KNX ein bisschen rumgespielt, da es anscheinend das einzige System ist für das es Geräte von mehreren Herstellern gibt. Also ähnlich zigbee aber mit Kabel.
    Billig ist es auch verglichen mit anderen Herstellern. Für 200¤ kriegt man schon was läuffähiges was man an ein bestehendes Node Red oder sowas anbinden kann.
    Nur hat bei mir die bescheuerte ETS-Software nicht so recht funktioniert. Ich weiß aber nicht woran das liegt. Generell ist das Prinzip, dass irgendwelche Anwendungen auf Lichtschalter geladen werden müssen ziemlich mysteriös und komplex. Daher gibt es wohl auch nur eine einzige Implementierung der ETS.
    Ich hätte da lieber was simpleres, habe aber nichts gefunden.

  11. Re: KNX...

    Autor: MeinSenf 30.04.21 - 06:40

    Dir bescheuerte ETS ist eben auch 80er.

    Bei diesen smarthome Sachen wird immer wieder die Sicherheit bemängelt. Die einzige Sicherheit für KNX hat ist das es erstmal keine IP Adresse gibt, eben 80er.
    Wer Spaß mit KNX haben möchte schaue sich Draugr an.

  12. Re: KNX...

    Autor: captain_spaulding 30.04.21 - 08:43

    Bei kabelgebundenen Sachen halte ich Sicherheit für eher unwichtig, zumindest im Einfamilienhaus.

  13. Re: KNX...

    Autor: Kangaxx 30.04.21 - 21:09

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab mit KNX ein bisschen rumgespielt, da es anscheinend das einzige
    > System ist für das es Geräte von mehreren Herstellern gibt. Also ähnlich
    > zigbee aber mit Kabel.

    Zwave? ;-)
    Und von der Frequenz her imho viel besser als Zigbee..

  14. Re: KNX...

    Autor: captain_spaulding 02.05.21 - 18:05

    Kangaxx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zwave? ;-)
    > Und von der Frequenz her imho viel besser als Zigbee..
    Zwave hat ja auch kein Kabel. Und es gibt viel weniger Auswahl als bei Zigbee. Teurer ist es auch. Daher fehlt mir da ein Grund umzusteigen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Hessisches Ministerium des Innern und für Sport, Wiesbaden
  2. Ascom Deutschland GmbH, Berlin, Frankfurt am Main, Ratingen
  3. RIEDEL Communications GmbH & Co. KG, Wuppertal
  4. Netze BW GmbH, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€ (Vergleichspreis 17,21€)
  2. (u. a. Standard Edition PC für 43,99€, Xbox One / Series S/X für 62,99€, Deluxe Edition PC...
  3. (u. a. Metal Gear Solid V: The Definitive Experience für 6,75€, Spiritfarer für 15,99€, Rock...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme