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Wirkungsgrad respektive Verlust

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  1. Wirkungsgrad respektive Verlust

    Autor: go-bo 20.09.21 - 13:58

    Drahtloses Laden ist ja eh nicht berühmt für guten Wirkungsgrad, aber wie es bei 22mm Tischen aussieht, würde mich schon interessieren.

    Aber wir haben ja so viel Strom, lasst ihn uns fröhlich in Verlustwärme umwandeln!

    Stay safe...

  2. Re: Wirkungsgrad respektive Verlust

    Autor: laolamia 20.09.21 - 14:11

    ...na und...sparst öl oder gas :)

  3. Re: Wirkungsgrad respektive Verlust

    Autor: Runaway-Fan 20.09.21 - 14:15

    Laut Anleitung im auf der Website liegt der Wirkungsgrad bei durchschnittlich 89%.
    Wobei ich auch überrascht war von der Angabe "bis zu 2,2cm dicke Tischplatten".
    Bei "normalen" Induktionsladegeräten muss man schon drauf achten, dass die mit einer Handyhülle klar kommen. Und hier hat man mal eben über 1cm Spielraum beim Abstand (0,8cm bis 2,2cm).

  4. Re: Wirkungsgrad respektive Verlust

    Autor: Conqi 20.09.21 - 14:44

    go-bo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wir haben ja so viel Strom, lasst ihn uns fröhlich in Verlustwärme
    > umwandeln!

    Dass die Leute immer gleich so dramatisch werden beim drahtlosen Laden. Das macht bei Handys nun wirklich nicht viel aus.
    Selbst ein ziemlich großer Handyakku kommt auf maximal 20 Wh Kapazität. Nehmen wir mal ganz unrealistisch 100% Effizienz für kabelgebundenes und 50% für drahtloses Laden an. Dann verschwende ich bei jeder vollen Ladung 20 Wh. Anders ausgedrückt: Ich kann meinen 65" Fernseher für 10 Minuten laufen lassen (weniger mit HDR), meine 800W Mikrowelle für 1,5 Minuten oder mit meinem Elektroauto etwas über 100 Meter weit fahren.

    Das heißt nicht, dass ich Stromverschwendung gut finde, aber statt jedes mal über Qi zu meckern, gibt es ungefähr 100 Baustellen an denen deutlich mehr gespart werden kann.

  5. Re: Wirkungsgrad respektive Verlust

    Autor: Cyman 20.09.21 - 14:52

    Wie bei allem ist die Menge entscheidend.
    Wenn jeder jeden Tag sein Smartphone auflädt, dann summiert sich das. Wäre die EU konsequent, würde sie dies, so wie herkömmliche Glühbirnen, am besten schon jetzt verbieten.

    Ja, Kabel sind blöd und nerven, aber Energieverschwendung durch hohe Verluste - das ist auch nicht akzeptabel.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.21 14:53 durch Cyman.

  6. Re: Wirkungsgrad respektive Verlust

    Autor: metai 20.09.21 - 14:54

    Runaway-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Laut Anleitung im auf der Website liegt der Wirkungsgrad bei
    > durchschnittlich 89%.

    Das halte ich für, wohlwollend ausgedrückt, ein wenig optimistisch. "Maximal 89%" könnte ich vielleicht grade noch nachvollziehen, aber "durchschnittlich 89%" ist angesichts des Spielraums von bis zu 2.2 cm m.E. unmöglich. Es sei denn, sie meinen mit "Wirkungsgrad" das Verhältnis zwischen Energie, die in das Pad reingeht und der, die dann abgestrahlt wird ... ohne mit einzubeziehen, wie viel am zu ladenden Gerät letztendlich ankommt.

    Zum Vergleich: Apples Magsafe, der _direkt am Gerät_ dranklebt, bringt die Energie mit einer Effizienz von 70 bis 80% zum Gerät.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.21 14:56 durch metai.

  7. Re: Wirkungsgrad respektive Verlust

    Autor: Conqi 20.09.21 - 15:24

    Cyman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie bei allem ist die Menge entscheidend.
    > Wenn jeder jeden Tag sein Smartphone auflädt, dann summiert sich das.

    Und Fernseh gucken oder Auto fahren summiert sich nicht?

    > Wäre die EU konsequent, würde sie dies, so wie herkömmliche Glühbirnen, am
    > besten schon jetzt verbieten.

    Dann lieber jede Autofahrt unter 2 Kilometer verbieten. Oder Klimaanlagen. Oder Fernseher über einer bestimmten Größe. Alles bedeutend effektiver.

    Dazu kommt noch, dass der Großteil der Energie eines Smartphones bei dessen Herstellung aufgewendet wird und nicht bei der anschließenden Nutzung. Eine der anfälligsten Dinge neben dem Akku und dem Display ist dabei die USB-Buchse. Ich habe selbst schon ein Smartphone früher als nötig ausgetauscht, weil das Laden über die USB-Buchse nicht mehr zuverlässig möglich war. Gleiches kenne ich auch von Bekannten. Hier kann drahtloses Laden die Lebenszeit sogar verlängern und so Energie und Ressourcen sparen.

  8. Re: Wirkungsgrad respektive Verlust

    Autor: JouMxyzptlk 20.09.21 - 16:08

    go-bo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Drahtloses Laden ist ja eh nicht berühmt für guten Wirkungsgrad, aber wie
    > es bei 22mm Tischen aussieht, würde mich schon interessieren.
    >
    > Aber wir haben ja so viel Strom, lasst ihn uns fröhlich in Verlustwärme
    > umwandeln!
    >
    > Stay safe...

    Siehe anderen Thread: 83% bis 89%.
    https://forum.golem.de/kommentare/sonstiges/sjoemaerke-ikea-integriert-drahtloses-laden-in-normale-tische/ladeleistung-lebensdauer/147310,6065907,6065907,read.html#msg-6065907
    Daher ist die minimale Brettdicke von "mindestens 8 mm" auch so wichtig. Daraufhin wurde es wohl optimiert.

  9. Re: Wirkungsgrad respektive Verlust

    Autor: herrmausf 20.09.21 - 16:57

    Cyman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie bei allem ist die Menge entscheidend.
    > Wenn jeder jeden Tag sein Smartphone auflädt, dann summiert sich das. Wäre
    > die EU konsequent, würde sie dies, so wie herkömmliche Glühbirnen, am
    > besten schon jetzt verbieten.
    >
    > Ja, Kabel sind blöd und nerven, aber Energieverschwendung durch hohe
    > Verluste - das ist auch nicht akzeptabel.


    Nachdem in fast allen anderen EU-Ländern der Strom relativ günstig ist interessiert das nicht EU-weit. Großte Teile von Frankreich heizen z.B. mit Strom, da machen die paar kWh Verlust den Kohl nicht fett...

  10. Re: Wirkungsgrad respektive Verlust

    Autor: JE 20.09.21 - 18:04

    Conqi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine der anfälligsten Dinge neben dem Akku und dem Display ist dabei die
    > USB-Buchse. Ich habe selbst schon ein Smartphone früher als nötig
    > ausgetauscht, weil das Laden über die USB-Buchse nicht mehr zuverlässig
    > möglich war. Gleiches kenne ich auch von Bekannten. Hier kann drahtloses
    > Laden die Lebenszeit sogar verlängern und so Energie und Ressourcen sparen.

    Genau so geht es mir mit meinem S10 .. Ladebuchse ist hin, da kann der Stecker noch so oft verschoben werden.
    Das kabellose Laden funktioniert dagegen noch sehr gut.
    Dank der einfachen Ladedinger von Ikea für 5¤ ist das jetzt auch nicht so teuer gewesen.

  11. Re: Wirkungsgrad respektive Verlust

    Autor: berritorre 20.09.21 - 20:02

    > Oder Klimaanlagen.

    Dann aber bitte auch so konsequent sein, und das Heizen im Winter (in welcher Form auch immer) bitte auch verbieten. Gegen Hitze kannst du ab einem gewissen grad nicht mehr viel machen, mehr als in der Unterhosen rumsitzen geht nicht mehr, kommt aber z.B. im Büro auch selten gut. Bei Kälte kann man sich meist noch ein bisschen dicker einpacken.

    Ich verstehe zwar was du meinst (in Deutschland kann man auf eine Klimaanlage ja oft verzichten, so heiss ist es ja eher selten). Aber es gibt Länder und Regionen auf dieser Erde, da kann man zwar oft auf eine Heizung verzichten, aber ohne Klimaanlage wird zumindest das Arbeiten im Büro dann irgendwann sehr unangenehm.

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