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"Streaming hat keine Zukunft"

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  1. "Streaming hat keine Zukunft"

    Autor: MickeyKay 19.09.18 - 12:10

    "Streaming hat keine Zukunft" - so hieß es bei Sky vor einigen Jahren noch. Netflix sei eine Eintagsfliege, weshalb Sky kein Streaming anbieten müsse (!).
    Sieht so aus, als ob sie diese Denkweise immer noch haben und die App deshalb so lieblos dahin geschludert wurde.
    Und ich dachte, schlimmer und unintuitiver als die Amazon-Video-App geht gar nicht...

  2. Re: "Streaming hat keine Zukunft"

    Autor: notuf 19.09.18 - 12:17

    Das ist halt ein Laden aus dem letzten Jahrhundert und das Management hat sich auf den damaligen Erfolgen ausgeruht, statt mit der Zeit zu gehen und neue Märkte zu erschließen.

    Das selbe ist mit Quelle oder Otto passiert. Sie hatten die Logistik und das Know-how als Amazon noch Bücher verkauft hatte. Aber Hochmut kommt vor dem Fall.

    Es gibt nicht viele Konzerne in DE mit experimentierfreudigem Management.

  3. Re: "Streaming hat keine Zukunft"

    Autor: Steven_LS5 19.09.18 - 12:26

    IMO haben Sie das Konzept, das sie anbieten, immernoch nicht so wirklich verstanden. Mal abgesehen davon, dass ich die jetzige App (Apple TV) im Vergleich zu Netflix und Amazon absolut grauenhaft finde, gesellen sich Kleinigkeiten dazu wie das ständige Eingeben der PIN ab FSK 16.

    Dazu das umständliche Anmelden eines neuen Tickets, wenn man mal das bestehende gekündigt hat: Das funktioniert oftmals nur mit telefonischer Nachfrage und dauerte bisher 24-36 Stunden. Letztes Wochenende gab es (bei mir) Login-Probleme, weswegen ich den Service von Freitagabend bis irgendwann am Sonntag nicht nutzen konnte. Das sind gefühlt 3 Tage und ist meines Erachtens nicht zeitgemäß.

    Immerhin habe ich das Gefühl, dass Inhalte mittlerweile mit 1080p gestreamt werden - ob dem so ist oder ich es mir nur einbilde, lasse ich mal stehen.

    Das einzig Positive: Die Angebotspreise... wenn man sich so die Tickets ergattert, kündigt und auf neue Angebote wartet, kommt man so günstig weg wie bei keinem anderen Anbieter - und dafür ist das Serien und Filmangebot schon ziemlich gut...

    Meine 2 Cent

  4. Re: "Streaming hat keine Zukunft"

    Autor: Geistesgegenwart 19.09.18 - 12:49

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist halt ein Laden aus dem letzten Jahrhundert und das Management hat
    > sich auf den damaligen Erfolgen ausgeruht, statt mit der Zeit zu gehen und
    > neue Märkte zu erschließen.
    >
    > Das selbe ist mit Quelle oder Otto passiert. Sie hatten die Logistik und
    > das Know-how als Amazon noch Bücher verkauft hatte. Aber Hochmut kommt vor
    > dem Fall.

    Problem war, Sie hatten keine Kunden weil Internet damals eine Randerscheinung war. Dann haben Sies aber verschlafen, als es langsam anzog.

  5. Re: "Streaming hat keine Zukunft"

    Autor: \pub\bash0r 19.09.18 - 13:30

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Problem war, Sie hatten keine Kunden weil Internet damals eine
    > Randerscheinung war. Dann haben Sies aber verschlafen, als es langsam
    > anzog.

    Das ist es aber, was risikobereites/experimentierfreudiges/weitschauendes Management ausmacht. Wenn man konservativ rangeht und sich sagt "ich schau erstmal, wie der Markt sich entwickelt", läuft man halt Gefahr, dass der Markt bereits gesättigt ist, bis man feststellt, dass er existiert und lukrativ wäre.

    Ich bin sehr gespannt, wie sich das mit dem Streaming noch entwickelt. Derzeit sind wir ja offenbar in einer Phase, in der jeder seinen eigenen Dienst aus dem Boden stampft ("so schwer kann das ja nicht sein") und es nur wenige Überschneidungen gibt. Damit geht aber plötzlich der Wert des Abos in den Keller. Mit 10¤ im Monat kann ich natürlich nur ein begrenztes Angebot schauen (ich habe ja nicht unendlich viel Zeit). Daher lohnt es sich schlicht nicht, vier oder noch mehr Abos parallel zu betreiben, um wirklich frei wählen zu können. Abo-Hopping klappt auch nur, wenn ich z.B. Serien am Stück schauen will (was ich persönlich nicht tue).
    Ich fürchte, die "jeder macht seins"-Mentalität verpasst dem Streaming erstmal wieder einen ordentlichen Dämpfer. (Extremfälle wie hier bei Sky, wo ich sogar separate Hardware braucht, verschärfen die Lage natürlich weiter.)

  6. Re: "Streaming hat keine Zukunft"

    Autor: ibecf 19.09.18 - 14:00

    MickeyKay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Streaming hat keine Zukunft" - so hieß es bei Sky vor einigen Jahren noch.
    > Netflix sei eine Eintagsfliege, weshalb Sky kein Streaming anbieten müsse
    > (!).
    > Sieht so aus, als ob sie diese Denkweise immer noch haben und die App
    > deshalb so lieblos dahin geschludert wurde.
    > Und ich dachte, schlimmer und unintuitiver als die Amazon-Video-App geht
    > gar nicht...

    Ja diese fatale Blindheit erinnert mich irgendwie an den damaligen CEO von Microsoft Steve Ballmer der im Jahhr 2007 dem iPhone wenig Erfolgssichten einräumt, wegen fehlenden Tastatur auf den Handy und weil die Geräte 500 USD kosten.

    https://www.youtube.com/watch?v=u0h9Ulwdgfs

    10 Jahre später benutzen alle nur Geräte mit Touchscreen , die Geräte kosten bis zu 1600 USD und Windows ist auf Mobilfunkgeräten nicht mehr existent.

    Ich prophezeie Sky eine ähnliche Entwicklung, wenn Sie nicht aus Ihren Steinzeit-Modus rauskommen.

  7. Re: "Streaming hat keine Zukunft"

    Autor: sofries 19.09.18 - 14:45

    ibecf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MickeyKay schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Streaming hat keine Zukunft" - so hieß es bei Sky vor einigen Jahren
    > noch.
    > > Netflix sei eine Eintagsfliege, weshalb Sky kein Streaming anbieten
    > müsse
    > > (!).
    > > Sieht so aus, als ob sie diese Denkweise immer noch haben und die App
    > > deshalb so lieblos dahin geschludert wurde.
    > > Und ich dachte, schlimmer und unintuitiver als die Amazon-Video-App geht
    > > gar nicht...
    >
    > Ja diese fatale Blindheit erinnert mich irgendwie an den damaligen CEO von
    > Microsoft Steve Ballmer der im Jahhr 2007 dem iPhone wenig Erfolgssichten
    > einräumt, wegen fehlenden Tastatur auf den Handy und weil die Geräte 500
    > USD kosten.
    >
    > www.youtube.com
    >
    > 10 Jahre später benutzen alle nur Geräte mit Touchscreen , die Geräte
    > kosten bis zu 1600 USD und Windows ist auf Mobilfunkgeräten nicht mehr
    > existent.
    >
    > Ich prophezeie Sky eine ähnliche Entwicklung, wenn Sie nicht aus Ihren
    > Steinzeit-Modus rauskommen.

    Dein Preisvergleich ist falsch, da du Gerätepreise mit Vertrag und Gerätepreise ohne Vertrag vergleichst.

    Das erste iPhone 8GB hat hier in Deutschland bei der Telemom (exklusiv) 89¤ im Monat (Complete XL mit 1000 Minuten und 5GB EDGE Internet) zzgl. 400¤ Gerätezuzahlung gekostet. Das macht inkl. 25¤ Anschlussgebühr ganz entspannte 2560¤. Das sind inflationsbereinigt ca. 2850¤ für 24 Monate Vertragsdauer.
    Zum Vergleich: Das derzeit teuerste iPhone XS Max 512GB kostet 72,50¤ im Monat (Magenta M mit Allnetflat und 5GB LTE Internet (inkl. SpeedOn) und 40¤ Anschlussgebühr insgesamt 2686¤ für 24 Monate. Es ist also immer noch günstiger sich jetzt das mit Abstand teuerste iPhone Modell zu holen als damals das erste Iphone mit einem vernünftigen Vertrag zu finanzieren.

    Die Leute wissen das alles bloß nicht, weil das erste iPhone sich fast niemand leisten konnte. Die meisten sprangen erst auf dem Zug auf, als das 3G und 3GS deutlich billiger zu bekommen waren und es mehr Tariffreiheit gab.

    Balmers Reaktion war also gar nicht mal so verkehrt. Damals bekam man in den USA jedes Handy einfach ohne Zuzahlung und Apple kam an mit 500 USD Zuzahlung sowie richtig teuren Premiumverträgen. Erst nach einigen Preissenkungen hat sich das iPhone gut verkauft.

  8. Re: "Streaming hat keine Zukunft"

    Autor: blablabla23 19.09.18 - 16:29

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist halt ein Laden aus dem letzten Jahrhundert und das Management hat
    > sich auf den damaligen Erfolgen ausgeruht, statt mit der Zeit zu gehen und
    > neue Märkte zu erschließen.
    >
    > Das selbe ist mit Quelle oder Otto passiert. Sie hatten die Logistik und
    > das Know-how als Amazon noch Bücher verkauft hatte. Aber Hochmut kommt vor
    > dem Fall.
    >
    > Es gibt nicht viele Konzerne in DE mit experimentierfreudigem Management.


    Dem Otto Konzern geht es recht gut.

  9. Re: "Streaming hat keine Zukunft"

    Autor: Peter Brülls 19.09.18 - 16:30

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das erste iPhone 8GB hat hier in Deutschland bei der Telemom (exklusiv)
    > 89¤ im Monat (Complete XL mit 1000 Minuten und 5GB EDGE Internet) zzgl.
    > 400¤ Gerätezuzahlung gekostet. Das macht inkl. 25¤ Anschlussgebühr ganz
    > entspannte 2560¤. Das sind inflationsbereinigt ca. 2850¤ für 24 Monate
    > Vertragsdauer.

    Den Tarif musste man aber nicht nehmen. 5 GB war damals schon mehr als üppig, da gab es deutlich sparsamere Tarife. Sowas wie 1.000 Minuten hätte ich niemals genommen, so viel telefoniere ich nicht mal in einem Jahr.

  10. Re: "Streaming hat keine Zukunft"

    Autor: sofries 19.09.18 - 17:35

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sofries schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das erste iPhone 8GB hat hier in Deutschland bei der Telemom (exklusiv)
    > > 89¤ im Monat (Complete XL mit 1000 Minuten und 5GB EDGE Internet) zzgl.
    > > 400¤ Gerätezuzahlung gekostet. Das macht inkl. 25¤ Anschlussgebühr ganz
    > > entspannte 2560¤. Das sind inflationsbereinigt ca. 2850¤ für 24 Monate
    > > Vertragsdauer.
    >
    > Den Tarif musste man aber nicht nehmen. 5 GB war damals schon mehr als
    > üppig, da gab es deutlich sparsamere Tarife. Sowas wie 1.000 Minuten
    > hätte ich niemals genommen, so viel telefoniere ich nicht mal in einem
    > Jahr.

    Ich habe jetzt die vergleichbaren Tarif der Telekom. Man müsste übrigens einen Telekom Tarif nehmen und der billigste kostete 50¤ monatlich aber mit 100 Minuten, 40 SMS und 200MB Edge Volumen. Das sind also immer noch ca. 1800¤ inflationsbereinigt. Für das Geld bekommst du heute ebenfalls ein iPhone XS 512 GB und einen 5¤ WinSim Vertrag mit Allnet Flat und 1GB LTE, der sogar monatlich kündbar ist. So oder so war das erste iPhone teurer als jedes derzeit erhältliche iPhone.

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