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90 Euro pro Thermostat?

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  1. 90 Euro pro Thermostat?

    Autor: Slartie 02.09.16 - 09:35

    Also ich bin ja großer Fan elektronischer Thermostate, aber 90 Euro finde ich schon gewaltig happig. Vergleichbare Geräte anderer Systeme kosten maximal 30-50 Euro, und die leisten im Endeffekt dasselbe. Ich sehe gerade nicht, welchen Vorteil die Netatmo-Dinger haben sollen, dass dieser Aufpreis gerechtfertigt ist.

    Im Gegenteil - ich seh nicht, dass Netatmo zu den Thermostaten auch passende Fenstersensoren anbieten würde. Fenstersensoren sind aber ungemein wichtig, wenn man wirklich ein "fahr die Heizung runter, wenn ich das Fenster zum Lüften aufreiße" zuverlässig umsetzen will. Die angebliche "Fenstererkennung" an den Thermostaten selbst kann man meiner Erfahrung nach den Hasen geben - das funktioniert entweder gar nicht oder mit viel zu großer Verzögerung.

    Ich hab bei mir 7 Thermostate aus dem EQ-3 Max!-System im Einsatz, plus Sensoren an allen Fenstern und die Zentrale mit Ethernet-Schnittstelle (darüber geht die App-Steuerung ebenso wie die Steuerung über ein Webinterface). Diese Thermostate haben auch eine "Fenster-offen-Erkennung" integriert, wird wohl irgendwie über plötzlichen Temperaturabfall oder so funktionieren, aber die Erfolgsquote war eigentlich immer eher lachhaft. Wenn es mal 10% der Fälle überhaupt zeitnah erkannt hat, war das schon viel. Erst als ich Fenstersensoren angebracht habe, funktionierte das wirklich gut, und das automatische Abschalten der Heizung bei offenem Fenster ist echt ein Komfort, den ich nicht mehr missen will (genau wie die Möglichkeit, von überall in der Wohnung oder auch im Auto vor dem Haus noch nachsehen zu können, ob irgendwo noch Fenster offen sind).

    Was auch massivst praktisch ist, ist die Möglichkeit, zentrale Steuereinheiten für Räume mit mehreren Heizkörpern irgendwo an eine Wand kleben zu können. Die messen dann die Temperatur an diesem Punkt des Raumes (der idealerweise gleich weit von allen Heizkörpern weg ist) und erlauben eine gleichzeitige Steuerung aller Thermostate des Raumes. Geht mit dem EQ-3-System ebenso wie mit ähnlichen Systemen, aber das Netatmo-Ding hat auch das, so weit ich es sehen kann, nicht zu bieten.

    Außerdem vermisse ich eine Angabe über die Batterielebensdauer. Wenn WLAN zur Kommunikation genutzt wird, habe ich arge Zweifel daran, dass die besonders lange leben werden - WLAN ist nicht gerade energiesparend, im Gegensatz zu den deutlich simpleren und gezielt auf Energieeffizienz getrimmten Low-Bandwidth-Funkstandards im 868MHz-Band, die von vielen anderen Systemen genutzt werden.
    (edit) Ah doch, auf der Website steht was von 2 Jahren. Das wäre ähnlich wie bei den anderen Systemen und ein guter Wert. Skeptisch ob dessen Erreichbarkeit bin ich dennoch.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.16 09:42 durch Slartie.

  2. Re: 90 Euro pro Thermostat?

    Autor: waswiewo 02.09.16 - 11:02

    Wir tauschen hier in den Netatmo-Geraten tatsächlich etwa alle zwei Jahre die Batterien aus.

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