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Wer kocht, bäckt, wäscht?

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  1. Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: WInf 04.11.14 - 12:19

    Home-Automation klingt gut, aber ich sehe keinen praktischen Nutzen.
    Der Herd kennt 10.000 Rezepte, aber wer rührt die Zutaten zusammen und schiebt sie in den Ofen? Sollte ein Teig mit rohen Eiern drin einen halben Tag im zimmerwarmen Ofen vor sich hin faulen bis der Ofen angeht, um einen warmen Kuchen abends zu haben?
    Wer legt die Wäsche in die Maschine und hängt sie auf, nur weil ich die Maschine von Ferne einschalten kann? Eine Zeitschaltuhr ist das einzig sinnvolle damit die Wäsche nicht lange feucht in der Maschine bleibt.
    Wieviel Sinn macht es, eine Niedrigtemperatur-Heizung (ENEV) von Ferne an- und abzuschalten (auf dass es 2 Tage dauert bis es warm wird)?
    Wer räumt den Kühlschrank aus, den ich aus dem Urlaub abschalte um Energie zu sparen?
    Ist es einfacher am Smartphone in einer App die Lichter einzuschalten oder mit einem Lichtschalter oder Bewegungsmelder?
    Automatische Rollläden könnten Sinn machen, aber die steuere ich wahrscheinlich nicht remote sondern mit lokalen Helligkeits-/Temperatursensoren (im Sommer).

    Ich würde gerne verstehen wo sinnvolle Vorteile von Home-Automation liegen.

  2. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: JTR 04.11.14 - 12:43

    Ich sehe den Nutzen auch nicht, auch nicht im Internet der Dinge. Ich denke eher die ganze Entwicklung ist eine Rückschritt die wie Smartphones unsere Gesellschaft asozialer, fauler und dümmer macht. Und ich gehöre sonst eigentlich zu den early Adaptor, aber die Entwicklungen der letzten Jahre, sehe ich kein Nutzen mehr, sondern nur noch Schritte weit zurück ins Mittelalter, allen voran was das Soziale anbelangt.

    Es wird einfach ein Konsum generiert. Wer darin ein Fortschritt sieht, der hat nichts verstanden. In Wirklichkeit ist das ganze das Gegenteil von Nachhaltigkeit und das kann Angesicht der momentanen wirklichen Probleme wie Klimawandel eigentlich nicht das Ziel sein, sondern gehört eigentlich per Gesetz verboten. Sorry, worin besteht der Sinn plötzlich für alles Strom zu verbrauchen was früher mit Muskelkraft oder ging? Woher soll all der gestiegene Energiebedarf kommen? Hat sich dazu jemand mal Gedanken gemacht? Darum finde ich so Aktionen wie "One Laptop per Child" einfach nur zynisch. Zuerst sollten sie mal gesicherte Nahrung, Bildung und ein Job haben. Dass so IT affine Silicon Valley Hippster das cool finden, ist selbst erklärend, aber schiesst am Ziel vorbei.

  3. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: g0r3 04.11.14 - 12:44

    WInf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich würde gerne verstehen wo sinnvolle Vorteile von Home-Automation liegen.

    Faszinierend, wie fantasielos manche Leute sind.

    Man kann Steckdosen und Geräte automatisch vom Standby nehmen, wenn man nicht zuhause ist. Man kann die Heizung zeitlich wie temperatur- und anwesenheitsgeregelt steuern, zudem auch aus der Entfernung. Durch Magnetkontakte an den Fenstern geht die Heizung beim Lüften automatisch aus. Die Elektroinstallation lässt sich durch Programmierung einfach neuen Gegebenheiten anpassen, ohne die Wände aufreißen oder neue Leitungen ziehen zu müssen.

    Ja, Vieles geht auch manuell. Aber das gilt auch für viele andere Dinge des alltäglichen Lebens. Oder stehst du zum Senderwechsel beim Fernseher immer noch auf?

    Und nein. Der Herd kennt noch keine Rezepte und es ist auch nicht dafür gedacht, den Backofen so zu starten, dass man nach Feierabend einen frischen Kucken herausholen kann. Wobei ich aber schon Projekte gesehen habe, die Kaffeemaschinen Smart-Home-Fähig machten, so dass man sich zeit- oder auch über das Smartphone gesteuert aus dem Bett einen Kaffee zapfen kann.

  4. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: WInf 04.11.14 - 12:52

    Faszinierend wie wenig realitäsnah manche Leute sind.

    Eine Niedrigtemperaturheizung, wie sie nach den aktuell gültigen Energieverordnungen vorgeschrieben ist, kann man nicht aus- und einschalten wenn man lüftet. Man "darf" teilweise die Fenster gar nicht öffnen wegen automatischer Raumlüftung. Das alles im Sinne der Vermeidung von Energieverschwendung durch erneutes Aufheizen. Lüften mit dem Fenster ist aus Sicht unserer Gesetze krasse Energieverschwendung und bei neuen Gebäuden quasi verboten.

    Also der Herd kann schonmal nichts. Eine Zeitschaltuhr an der Kaffeemaschine konnte man schon vor 20 Jahren haben.

    Ich bin gar nicht technikfeindlich, wie ein anderer Kommentator hier annahm, aber ich sehe wirkliche keinen Nutzen in dieser Fernsteuerung.

  5. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: trapperjohn 04.11.14 - 12:54

    g0r3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Man kann Steckdosen und Geräte automatisch vom Standby nehmen, wenn man
    > nicht zuhause ist. Man kann die Heizung zeitlich wie temperatur- und
    > anwesenheitsgeregelt steuern, zudem auch aus der Entfernung. Durch
    > Magnetkontakte an den Fenstern geht die Heizung beim Lüften automatisch
    > aus. Die Elektroinstallation lässt sich durch Programmierung einfach neuen
    > Gegebenheiten anpassen, ohne die Wände aufreißen oder neue Leitungen ziehen
    > zu müssen.
    >

    In einem modernen Haus sind das aber fast alles relativ sinnlose Aktivitäten. Es macht bspw. keinen Sinn, Fußbodenheizungen etc. mit niedrigem Vorlauf beim Lüften abzuschalten. Selbst komplette Nachtabsenkung ist umstritten (und sowas machen die Heizungen dann ja auch selbst ohne "smart home").
    Bezüglich Standbystrom etc. würde ich erst mal hinterfragen, wie viel Mehr-Strom (+ Anschaffungskosten...) die ganze Automatisierung aufnimmt, um dann andere Geräte zu deaktivieren.

    Ich habe selbst daheim eine Reihe Homematic Geräte laufen, aber wirklich sinnvolle (!= Spielerei) Dinge gibt es wenig. Bspw. automatisch aktivierte/gedimmte Beleuchtung abhängig von Uhrzeit/Wetterlage/Sonnenstand mit FHEM und dem Twilight Modul ist witzig und reizt mich auch. Aber es bleibt Spielerei.

  6. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: WInf 04.11.14 - 12:55

    Ach, das ist aber lustig.... Kannst Du Dir vorstellen, dass man auch noch mal nach dem Nutzen von etwas fragen kann ohne gleich mit dämlicher Ironie übergossen zu werden?
    Natürlich sehe ich den Nutzen vieler Techniken, aber gerade hier bei der Home-Automation finde ich, dass es gar keine Innovationen gibt, außer dass man eine App hat mit der man die Lichtfarbe ändern kann.
    Es müsste bei sinnvoller Home-Automation doch viel mehr um intelligente Maschinen gehen, die tatsächlich etwas tun können, als irgendwie langweilig das Licht ein- und auszuschalten.

  7. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: Anonymer Nutzer 04.11.14 - 13:00

    Sehe ich genauso. Bei modernen Heizungen in ENEV-Häusern ist es kontraproduktiv, die Heizung abzuschalten wenn man die Fenster öffnet. Das Ziel ist, innerhalb des Hauses überhaupt nicht mehr zu regeln, sondern die gesamte Heizung nur über die Außentemperatur zu steuern. Dies erfordert einen hydraulischen Abgleich (das bedeutet der Durchfluss der Fußbodenheizung wird separat für alle Räume so einjustiert dass die Temperatur den Wünschen entspricht, eine "taktende" Regelung über Raumthermostate entfällt) der Heizung in allen Zimmern, der heute, insbesondere mit den Wärmepumpenheizungen, ohnehin obligatorisch ist.

    In Altbauten ist das sicher anders, allerdings eignen sich fest installierte Bussysteme aber gerade für diese Gebäude nicht.

  8. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: WInf 04.11.14 - 13:00

    Ich danke für diese realitätsnahe Meinung.
    Ich habe auch eine Fernbedienung für alles mögliche und meinetwegen kann man das dann im Smartphone zentralisieren, aber die lokalen Sensoren (Wetterlage/Sonnenstand) sind doch viel entscheidender für eine gute Funktion als eine Vernetzung.

    Im Auto müssen viele Komponenten miteinander "reden" um gut zusammenzuarbeiten, zB ABS, ESP, Motorsteuerung etc. Aber in der Wohnung? Klar mag es Sinn machen, wenn meine Kaffeemaschine weiß, wann ich den Wecker gestellt habe. Aber die meisten Haushaltstätigkeiten sind doch komplexer als bloßes Ein- und Ausschalten von irgendwas.

  9. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: WInf 04.11.14 - 13:04

    Genau so ist es. Da wo es Sinn machen könnte kann man es schlecht einbauen.

  10. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: ChrisMS 04.11.14 - 13:18

    WInf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Home-Automation klingt gut, aber ich sehe keinen praktischen Nutzen.


    Da ich auch kürzlich mit KNX gebaut habe, waren es genau diese Fragen mit denen ich mich auseinandergesetzt habe.
    Nimm doch mal elektrische Fensterheber beim Auto. Muss es sein oder kann man die kleinen Fenster nicht einfach selbst hochkurbeln? Man macht es aus Bequemlichkeit.

    Genauso sehe ich meinen Hausbus letztlich auch an. Das es ein Spielzeug für mich ist, gebe ich zudem gerne zu, aber ich:
    - habe es gerne wenn das indirekte Deckenlicht angeht und das große aus, sobald der TV eingeschaltet wird
    - Licht (auch XMas Beleuchtung) wird darüber gesteuert
    - Die Waschmaschine ist fertig? Dann benachrichtige mich.
    - Irgendwo ist ein Fenster auf und ich verlasse das Haus? Dann benachrichtige mich.
    - Die Frau ist alleine Zuhause und hört ein Geräusch im Haus? Der Panik-Knopf am Bett macht überall Licht an (und ggf. Rolladen hoch)

    Das sind alles Punkte die man in einem Haus NICHT braucht. Sie zu haben ist aber nett. Allerdings gebe ich zu, dass die Preise dafür maßlos übertrieben sind und ich es nicht gemacht hätte, wenn wir nicht selbst die Leitungen hätten verlegen können.
    Aber alleine die Preise von ca. 100 Euro pro Lichtschalter sind einfach jenseits von gut und böse.
    Wenn die Preise jedoch mal - durch Konkurrenz - auf akzeptables Niveau kommen würden, wäre ich der erste der das begrüßt.

    Gruss
    Chris

  11. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: Moe479 04.11.14 - 14:35

    ich denke, dass es für unser derzeitiges selbstverständnis wenig sinn macht, ob nen rolladen elektrisch ist oder mit muskelkraft aufgezogen wird spielt maximal bei körperlich behinderten eine rolle ... aber gut 1880 dachte man das auch noch über elektrisches licht ... heute waschen nur noch wenige leute hierzulande ihre wäsche mit der hand ... kochen macht mir hingengen im begrenztem ausmaß spass, das will ich garnicht nem automaten überlassen.

    einkaufen währe noch sone sache, die mich nervt ... ich mag nicht an der kasse anstehen nur die horrenden mehrkosten fürn lieferservice zwingen mich dazu ...

    es gibt auch stellen wo mich automaten annerfen, z.b. bei der pfandfalaschenrückgabe ... falsche für flasche und stinken tun die teile auch ... früher schleppte man seine säcke und kästen an und ne nette person nahm die unkompliziert entgegen ... ging auch viel schneller, heute wird der kunde dafür versklavt ...

    ... ne einkaufsdrohne, die auch die lehren pullen wegbringt, das währs doch!

  12. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: oldathen 04.11.14 - 14:54

    elektroinstallationen für die man wände aufreissen muss? Oo stecker -> steckdose und bingo ist die installation erledigt. keine steckdose = da kann man dann umprogrammieren wie man will .. kein anschluss = kein anschluss .. im grunde genommen ist das alles totaler Schwachsinn. Demnächst checken die Menschen dann nicht nur ihr Smartphone für Whatsapp und FB sondern auch um zu checken ob noch was auf Standby ist?

  13. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: hifimacianer 04.11.14 - 14:59

    G-Tech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Altbauten ist das sicher anders, allerdings eignen sich fest
    > installierte Bussysteme aber gerade für diese Gebäude nicht.

    Warum eignen sich die Bus-Systeme dafür nicht?
    Wir haben letztes Jahr unsere Altbauwohnung saniert, und dort bei der Elektrik auf KNX gesetzt. Gerade in Altbauwohnungen oder auch Häusern ergibt so ein System Sinn.
    Denn früher oder später müssen die sowieso mal grundlegend saniert werden. Fußbodenheizung oder Brennwertthermen kann man da oft gar nicht realisieren, also ist es dort schon sinnvoll, die Heizungsventile beim Öffnen der Fenster zu schließen, oder die Temperatur generell auf die Anwesenheit zu beziehen.

  14. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: hifimacianer 04.11.14 - 15:16

    WInf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wieviel Sinn macht es, eine Niedrigtemperatur-Heizung (ENEV) von Ferne an-
    > und abzuschalten (auf dass es 2 Tage dauert bis es warm wird)?

    Es gibt auch noch andere Heizungen!

    > Ist es einfacher am Smartphone in einer App die Lichter einzuschalten oder
    > mit einem Lichtschalter oder Bewegungsmelder?

    Wer sagt denn, dass man in einem SmartHome alles nur noch per Smartphone schalten soll? Natürlich hat man auch in einem SmartHome noch Schalter (Taster), nur können diese eben viel mehr Funktionen übernehmen als ein klassischer Lichtschalter. Man kann diese Taster außerdem jederzeit umprogrammieren, um z.B. die Schalterbelegung geänderten Wohnverhältnissen anzupassen.

    Bewegungs- bzw. Präsenzmelder sind übrigens in einem wirklich gut geplanten SmartHome Standard. Denn Smart heißt ja, dass das System sein Verhalten den Bewohnern automatisch anpasst.

    > Automatische Rollläden könnten Sinn machen, aber die steuere ich
    > wahrscheinlich nicht remote sondern mit lokalen
    > Helligkeits-/Temperatursensoren (im Sommer).

    Auch das ist Standard im SmartHome.
    Keiner installiert sich ein SmartHome, um dann die Rollos aus der Ferne manuell zu fahren! Die Rollos werden automatisch anhand des Sonnenstandes, der Außentemperatur und Innentemperatur gefahren. Wenn man zu Hause ist, fahren sie nicht komplett runter, sondern lassen einen Spalt offen um es nicht komplett dunkel im Raum zu haben.

    > Ich würde gerne verstehen wo sinnvolle Vorteile von Home-Automation liegen.

    Die Rolladensteuerung ist z.B. eine sinnvolle Funktion.
    Die Heizungssteuerung ist auch sinnvoll, denn nicht jeder hat ein Haus oder eine Wohnung die der neuesten ENEV entspricht.
    Man kann Zentralfunktionen realisieren, z.B. "Zentral-Aus", wenn man das Haus verlässt werden alle Lichter ausgeschaltet, alle Steckdosen stromlos geschaltet (außer die von wichtigen Geräten wie Kühlschrank etc.).
    Man kann Lichtszenen definieren, z.B. dass das Flur und WC-Licht nur zu 10% leuchtet wenn man nachts aufs Klo geht, oder dass eine bestimmte Lichtszene geschaltet wird wenn man den Beamer anschaltet etc.
    Man kann auch Steckdosen per Lichttaster schalten, um z.B. auch kleine Tisch- oder Stehlampen per Schalter zu bedienen.
    Man kann die Belegung der Taster jederzeit ändern, um sie an geänderte Wohnsituationen anzupassen (Möbel umgestellt, andere Nutzung der Räume etc.).

    Es gibt eigentlich nichts was man nicht mit einem Bussystem umsetzen kann.
    Ob sinnvoll oder nicht ist eine andere Frage, aber wenn die grundlegenden Dinge mal installiert sind (Aktoren, Sensoren, Taster), macht man den Rest eben komplett über Logiken - ohne Zusatzkosten.

  15. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: g0r3 04.11.14 - 18:07

    WInf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es müsste bei sinnvoller Home-Automation doch viel mehr um intelligente
    > Maschinen gehen, die tatsächlich etwas tun können, als irgendwie langweilig
    > das Licht ein- und auszuschalten.

    Und weil deine Vorgehensweise so sinnvoll ist, hat jede Firma dieser Welt jede Erfindung zwischen der Entdeckung des Feuers und der Elektrizität für sich behalten. Klar, dass ich erst ein Ökosystem entwickeln muss. Aber du würdest wohl auch keine Autos bauen, bevor man nicht jeden Punkt der Erde mit Straßen erreichen kann, gell?

    Wie du die zuvor programmierte Zeitschaltuhr aus der Ferne bedienen willst, ist mir nicht klar. Und SmartHome bietet eben nicht nur vorprogrammierte Abläufe ala Zeitschaltuhr an, sondern ermöglicht auch Ad-Hoc-Fernsteuerung. In diesem Fall könnte ich mir Samstagmorgen beispielsweise einen Kaffee per Smartphone vom Bett aus brühen, bevor ich mich auf dem Weg in die Küche mache. Angenehm? Ja, sehr. Rational erklärbar und sinnvoll? Nein. Aber von diesem Maßstab ausgehend wären unsere (auch deine) Wohnungen und Autos wohl nicht mal halb so gut ausgestattet.

    Zudem: Gelüftet wird, egal ob mit oder ohne Gesetz. Nicht alle alle Gebäude sind Neubauten mit ultramoderner Heiztechnik. Homematic eignet sich aber vor allem in Zusammenspiel Raspberry Pi dafür, schnell mal günstig Smart Home nachzurüsten, auch bei alter Heizung. Zudem kann man sich damit auch mal ebenso einen Schalter für 40 Euro am gewünschten Ort an die Wand kleben. Mach das mal mit einer ach so vernünftigen festen Elektroinstallation.

  16. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: DY 05.11.14 - 07:31

    JTR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe den Nutzen auch nicht, auch nicht im Internet der Dinge. Ich denke
    > eher die ganze Entwicklung ist eine Rückschritt die wie Smartphones unsere
    > Gesellschaft asozialer, fauler und dümmer macht. Und ich gehöre sonst
    > eigentlich zu den early Adaptor, aber die Entwicklungen der letzten Jahre,
    > sehe ich kein Nutzen mehr, sondern nur noch Schritte weit zurück ins
    > Mittelalter, allen voran was das Soziale anbelangt.

    Sehe ich ähnlich. Scheinbar geht es darum den Leuten etwas unterzuschieben, was deren kontrollierbarkeit erhöht: Bewegungsprofile, Kommuikation, Vorlieben,...

    > Es wird einfach ein Konsum generiert. Wer darin ein Fortschritt sieht, der
    > hat nichts verstanden. In Wirklichkeit ist das ganze das Gegenteil von
    > Nachhaltigkeit und das kann Angesicht der momentanen wirklichen Probleme
    > wie Klimawandel eigentlich nicht das Ziel sein, sondern gehört eigentlich
    > per Gesetz verboten. Sorry, worin besteht der Sinn plötzlich für alles
    > Strom zu verbrauchen was früher mit Muskelkraft oder ging? Woher soll all
    > der gestiegene Energiebedarf kommen? Hat sich dazu jemand mal Gedanken
    > gemacht?

    Sicherlich. Auch da ist ein Ziel zu erkennen: Steigerung der Abhängigkeit.
    Wenn Du in Deinen Garten gehst und den Blumenkhl erntest, dazu die Kartoffeln von vor 3 Wochen im Keller nimmst und Dir im Hühnerstall ein paar Eier aufklaubst hast Du die Möglichkeit eine hochwertige, frische Mahlzeit selbst herzustellen. Du brauchst wenn Du es richtig anstellst nichtmal Strom zum Erhitzen.
    Und nun schau Dir mal das Konzept an: Ohne Vernetzung, automatische Lieferung der Lebensmittel und vor allem Strom läuft da gar nichts mehr. Du musst wenn es mal hart auf hart kommt den Putz von den Wänden kratzen (OK vorher kannst Du Dir noch die Tapete zu gemüte führen).
    Natürlich wird dieses Szenario niemals eintreten.

    www.youtube.com/watch?v=IeuB1WYIVa0
    http://profbocker.ch/own_docs/pdf/Im_Marschtritt_zur_Zombie_EU.pdf

    Wie ich kürzlich mal las war der Rat eines Kommentators zu einem Spiegel Online Artikel (die Kommentare sollte man idR immer lesen, da steckt mehr Durchblick drin als vom Redakteuer, gilt auch für Welt, FAZ,...) das man es sich aussuchen kann, ob
    man vor oder nach dem Crash als Idiot dastehen will.

    Egal was andere sagen, man sollte immer den Verstand einschalten.
    Schneeballsysteme können auf Dauer nie funktionieren, ja man erhöht nur die Fallhöhe bis es rumpelt durch die jetzigen Maßnahmen. Schau Dir mal die US Verschuldung in der Entwicklung der letzten 100 Jahre an, Exponentialkurve.
    Um die Macht zu erhalten werden sie entweder Krieg führen oder es sonstwie krachen lassen, damit wir mit uns selbst beschäftigt (mit dem Überleben) sind. Ein paar von diesen Zetteln in Nachhaltigkeit zu investieren kann nicht schaden,
    meine Meinung.

    > Darum finde ich so Aktionen wie "One Laptop per Child" einfach nur
    > zynisch. Zuerst sollten sie mal gesicherte Nahrung, Bildung und ein Job
    > haben. Dass so IT affine Silicon Valley Hippster das cool finden, ist
    > selbst erklärend, aber schiesst am Ziel vorbei.

  17. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: Anonymer Nutzer 05.11.14 - 14:47

    g0r3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WInf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ich würde gerne verstehen wo sinnvolle Vorteile von Home-Automation
    > liegen.
    >
    > Faszinierend, wie fantasielos manche Leute sind.
    >
    > Man kann Steckdosen und Geräte automatisch vom Standby nehmen, wenn man
    > nicht zuhause ist.

    Und dafür hast du dann ein Smart-Home-Netzwerk, das ein Vielfaches des heutigen Standby-Verbrauches frißt. Super! Abgesehen davon kannst du das gleich tun. Oder ist es wirklich zu schwierig, nach dem TV-Schauen den Schalter der Steckdosenleiste mit dem Fuß zu bedienen? Ach nein, Smartphone raus. App starten. Durchs Menü hangeln um den entsprechenden Punkt nach einer Minute zu finden ist natürlich viel komfortabler.

    > Man kann die Heizung zeitlich wie temperatur- und

    Zeitlich benötigt keine Vernetzung. Autonome Thermostate tun das auch.

    > anwesenheitsgeregelt steuern, zudem auch aus der Entfernung. Durch

    Aus der Entfernung? Wozu? Anwesenheitsgeregelt? Du willst, dass jedesmal, wenn du die Wohnung kurz betrittst, die Heizung hochdonnert und wenn du sie verläßt, sie abgesenkt wird? Dir ist schon klar, dass auch Heizungen nur eine bestimmte Intervall-Lebenszeit haben? Das ist genauso förderlich für dein Heizungssystem wie ein stop&go-Verkehr für dein Auto.

    > Magnetkontakte an den Fenstern geht die Heizung beim Lüften automatisch
    > aus.

    Auch dazu bedarf es keiner umfassenden Vernetzung. Sensorverbindung mit lokalen Thermostaten reicht völlig.

    > Die Elektroinstallation lässt sich durch Programmierung einfach neuen
    > Gegebenheiten anpassen, ohne die Wände aufreißen oder neue Leitungen ziehen
    > zu müssen.

    Ganz im Gegenteil. Wenn die Leitungszuführungen nicht passen, musst du genau das. Es sei denn du nutzt Funk. Was ausfallen kann. Und was dann? Durch Programmieren neuen Gegebenheiten anpassen? Was soll sich denn grundlegend ändern?

    > Ja, Vieles geht auch manuell. Aber das gilt auch für viele andere Dinge des
    > alltäglichen Lebens. Oder stehst du zum Senderwechsel beim Fernseher immer
    > noch auf?

    Nein, ich nutz aber auch kein Heimnetzwerk, um den Sender zu wechseln, sondern eine Fernbedienung, die zum Fernseher gehört. Und ich habe auch keinen Bedarf, das Programm im Wohnzimmer-TV zu wechseln, während ich auf dem Klo sitze.

    > Und nein. Der Herd kennt noch keine Rezepte und es ist auch nicht dafür
    > gedacht, den Backofen so zu starten, dass man nach Feierabend einen
    > frischen Kucken herausholen kann. Wobei ich aber schon Projekte gesehen
    > habe, die Kaffeemaschinen Smart-Home-Fähig machten, so dass man sich zeit-
    > oder auch über das Smartphone gesteuert aus dem Bett einen Kaffee zapfen
    > kann.

    Und du verstehst nicht, dass bestimmte Rituale wie Kaffee kochen oder Tee brühen das Leben versüßen können, wenn man es nur richtig macht.
    Ich sehe schon die Leute tagelang ihre Heimnetzwerke einrichten und überoptimieren um dann am Ende festzustellen, dass es vom Aufwand her ein Nullsummenspiel ist, da das Leben so flexibel ist, dass eine Automation immer wieder angepaßt werden müßte, sollte es so reibungslos und komfortgebend funktionieren, wie man es sich vorgestellt hat. Grundlegende Änderungen gibt es selten, aber dann ist auch eine zentrale Programmierung nicht notwendig. Alle 3 Jahre kann ich auch lokal Änderungen vornehmen. Ganz ohne Vernetzung. Aber egal, Hauptsache die Industrie hat erst einmal verdient. Ich sehe das doch bei den PKWs. Was meint ihr, warum LKWs nicht diesen ganzen Elektronik-Schnickschnack haben wie die PKWs? Weil je mehr Spielereien drin sind, desto fehleranfälliger wird das System. Desto öfter fällt mal was aus. Das ist alles Mist. Wer ein smart home hat, der braucht schonmal eine USV. Oder was macht der plötzlich bei Stromausfall? Das frißt Strom. Der Akku muss auch gewechselt werden und bei einem Akku, der das ganze Haussystem kurzfristig versorgen muss, sind das erhebliche Kosten. Das geht so weiter und so weiter. Ich sehe keinen Komfort- und Freiheitsgewinn in der Tatsache, dass man sich das Leben immer komplexer gestaltet.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.14 14:58 durch fluppsi.

  18. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: most 05.11.14 - 15:06

    fluppsi schrieb:

    >
    > Und du verstehst nicht, dass bestimmte Rituale wie Kaffee kochen oder Tee
    > brühen das Leben versüßen können, wenn man es nur richtig macht.

    So ist es, außerdem kann man einen 10¤ Kaffeekocher abends befüllen und mit einer ganz einfachen Zeitschaltuhr betreiben.
    Wenn die Heimautomation meinen Siebträger und die Kaffeemühle bedienen kann, werde ich aber auch noch mal darüber nachdenken ;-)

    > Ich sehe schon die Leute tagelang ihre Heimnetzwerke einrichten und
    > überoptimieren um dann am Ende festzustellen, dass es vom Aufwand her ein
    > Nullsummenspiel ist, da das Leben so flexibel ist, dass eine Automation
    > immer wieder angepaßt werden müßte, sollte es so reibungslos und
    > komfortgebend funktionieren, wie man es sich vorgestellt hat.

    Vielleicht musst Du das aber auch von der anderen Seite sehen. So wie Leute das Kaffeeritual genießen, erfreuen sich einige eben an der ständigen Optimierung des Smarthomes.

    Ich habe mal ein Aquarienprojekt verfolgt. Da hat ein ziemlich schlauer Mensch sämtliche Abläufe im Aquarium automatisiert gesteuert: Temperatur, Wasserzu- und Ablauf, Futter, Sauerstoff, leitwert, Ph-wert über HCL, Licht usw.
    Jahrelanger zeitaufwand, immense Kosten, ständiges optimieren, neue Probleme mit noch mehr Technik gelöst.
    Seine Zuchterfolge waren wohl nur Bescheiden, da hat er den ganzen Krempel von heute auf morgen auf den Müll geworfen und ist jetzt wieder zu seinem ursprünglichen Hobby der Aquaristik zurückgekehrt.

  19. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: plutoniumsulfat 05.11.14 - 15:20

    Wieso braucht man bei sowas eine USV? Die Geräte steuern ja nur andere Geräte, die wiederum Strom brauchen. Du holst dir ja keine USV, nur weil deine Sensoren usw. ausfallen könnten ;)

  20. Re: Wer kocht, bäckt, wäscht?

    Autor: g0r3 05.11.14 - 17:35

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dafür hast du dann ein Smart-Home-Netzwerk, das ein Vielfaches des
    > heutigen Standby-Verbrauches frißt. Super! Abgesehen davon kannst du das
    > gleich tun. Oder ist es wirklich zu schwierig, nach dem TV-Schauen den
    > Schalter der Steckdosenleiste mit dem Fuß zu bedienen? Ach nein, Smartphone
    > raus. App starten. Durchs Menü hangeln um den entsprechenden Punkt nach
    > einer Minute zu finden ist natürlich viel komfortabler.

    Klar, der Standbyverbauch ist auch der Hauptanschaffungsgrund für so ein System und auch das Einzige, was man damit macht.

    War es so schwierig, zum Zappen aufzustehen und zum Fernseher zu gehen? Nein. Und trotzdem gibts Fernbedienungen.

    Und ja, wenn man es kompliziert haben möchte, kann man es auch über das Smartphone schalten.
    Oder man befasst sich mit den Möglichkeiten, was sonst so möglich ist.

    > Aus der Entfernung? Wozu? Anwesenheitsgeregelt? Du willst, dass jedesmal,
    > wenn du die Wohnung kurz betrittst, die Heizung hochdonnert und wenn du sie
    > verläßt, sie abgesenkt wird?

    Wenn man ein, zwei Stunden früher als geplant Feierabend macht? Und von Regeltechnik hast du offensichtlich null Ahnung. Denn das Hochdonnern ist ein Problem das schon lange gelöst wurde. In verdammt vielen Bereichen, wo Regelung notwendig ist.

    Insgesamt kommt man nicht um die Feststellung umhin, dass du dich wie ein ignoranter Bauer verhältst. Nicht im Ansatz Ahnung von der Thematik, aber du hast für dich und alle anderen entschlossen, dass es keinen Sinn machen kann. Und deshalb einfach mal draufschlagen. Ich wünsche dir noch viel Spaß beim Pflegen deiner Dogmen.

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  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Mordhau angespielt: Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
Mordhau angespielt
Die mit dem Schwertknauf zuschlagen

Ein herausfordernd-komplexes Kampfsystem, trotzdem schnelle Action mit Anleihen bei Chivalry und For Honor: Das vom Entwicklerstudio Triternion produzierte Mordhau schickt Spieler in mittelalterlich anmutende Multiplayergefechte mit klirrenden Schwertern und hohem Spaßfaktor.
Von Peter Steinlechner

  1. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  2. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Insiderprogramm Microsoft bietet Vorversionen von Edge für den Mac an
  2. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
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  1. Anonymisierungsdienst: Tor-Browser 8.5 bringt stabile Android Version
    Anonymisierungsdienst
    Tor-Browser 8.5 bringt stabile Android Version

    Die neue Version des Tor-Browsers bringt neben Design-Änderungen und einem aktualisierten Firefox auch eine offizielle Android-Variante. Diese bietet zwar noch nicht alle Funktionen der Desktop-Version, soll aber bereits ein ähnliches Schutzniveau erreichen.

  2. Astronomie: Forscher entdecken 18 erdgroße Exoplaneten
    Astronomie
    Forscher entdecken 18 erdgroße Exoplaneten

    Über 4.000 Planeten außerhalb unseres Sonnensystem sind inzwischen bekannt. Die meisten sind Gasriesen wie Jupiter oder Neptun. Mit einer verbesserten Suchmethode haben deutsche Forscher Daten des Weltraumteleskops Kepler erneut durchsucht und mehrere kleine Exoplaneten gefunden.

  3. 500.000 FTTH-Anschlüsse: Deutsche Glasfaser wurde früher für verrückt erklärt
    500.000 FTTH-Anschlüsse
    Deutsche Glasfaser wurde früher für verrückt erklärt

    Deutsche Glasfaser hat für seine 500.000 FTTH-Anschlüsse 300.000 zahlende Kunden. Damit ist das relativ kleine Unternehmen führend in Deutschland, vor der mächtigen Deutschen Telekom.


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