-
Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: windbeutel 14.06.22 - 13:15
Schließlich verdienen sie nichts daran, wenn man alte Hardware einfach weiterverwendet.
Schlau geht anders (aus Herstellersicht). -
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: herrmausf 14.06.22 - 13:18
Direkt verdient ist natürlich erst einmal nichts. Dass so aber zufriedene Kunden entstehen die loyal möglicherweise langfristig auf AMD Produkte setzen sollte man aber nicht außer Acht lassen.
-
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: The-Master 14.06.22 - 13:24
windbeutel schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Schließlich verdienen sie nichts daran, wenn man alte Hardware einfach
> weiterverwendet.
>
> Schlau geht anders (aus Herstellersicht).
Ich habe nicht aktiv gegen ein Intel System entschieden weil die Platform nach einer Generation immer inkompatibel zur nächsten ist. Die verdienen an mir auch nix :o -
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: ark 14.06.22 - 13:29
Kann ich so bestätigen. Ziehe seit meiner Jugend (lang ists her), in der bei mir das Finanzpolster eher überschaubar war, AMD Prozessoren vor, dank ihrer extrem guten Aufrüstbarkeit zwischen den jeweiligen Chipsatz und Prozessorgenerationen. So ließen sich die Investitionen in die Technik deutlich besser streuen. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wenn ich eine halbwegs realistische Entscheidungsfreiheit habe neige ich nach wie vor eher zu AMD
-
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: GeXX 14.06.22 - 13:34
The-Master schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> windbeutel schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Schließlich verdienen sie nichts daran, wenn man alte Hardware einfach
> > weiterverwendet.
> >
> > Schlau geht anders (aus Herstellersicht).
>
> Ich habe nicht aktiv gegen ein Intel System entschieden weil die Platform
> nach einer Generation immer inkompatibel zur nächsten ist. Die verdienen an
> mir auch nix :o
An mir auch nix. Habe AMD 3x die Chance gegeben und bin immer wieder auf die Nase gefallen. Habe jetzt nen i9 12th Gen und vollends zufrieden, nachdem ich den letzten 5950 zurückgeschickt habe. Lieber langsamer statt Probleme. -
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: superdachs 14.06.22 - 13:35
The-Master schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> windbeutel schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Schließlich verdienen sie nichts daran, wenn man alte Hardware einfach
> > weiterverwendet.
> >
> > Schlau geht anders (aus Herstellersicht).
>
> Ich habe nicht aktiv gegen ein Intel System entschieden weil die Platform
> nach einer Generation immer inkompatibel zur nächsten ist. Die verdienen an
> mir auch nix :o
Normalerweise überspringt man eh ein paar Generationen und da ist der vermeintliche Vorteil dann auch wieder Geschichte. Das einzige mal als ich ein Mainboard mit mehreren CPUs genutzt habe war vor über 20 Jahren als Schüler. Gebrauchter PII Slot 1 dann PIII slot 1 und dann Celeron s370 mit Adapterkarte. Danach nur noch komplette Systemwechsel. Schon weil die alten Mainboards halt einfach Features vermissen lassen. Dass man bei AMD aktuell so viele "Generationen" auf einen Sockel bekommt ist sicher nett aber von einem echten Kaufargument doch weit entfernt. Zumal das Mainboard in den meisten Rechnern ja nun nicht gerade Preisentscheident ist wenn man sich anschaut was zb Grafikkarten und bessere CPUs so kosten. -
Dein Fall fällt komplett unter den Tisch.
Autor: Pecker 14.06.22 - 13:35
windbeutel schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Schließlich verdienen sie nichts daran, wenn man alte Hardware einfach
> weiterverwendet.
>
> Schlau geht anders (aus Herstellersicht).
Personen, die ihre PCs selber bauen, sind selten und spielen für den gesamten Markt kaum eine Rolle. Für die, die ihre PCs aber selber bauen, ist die Aufrüstbarkeit von AMD System ein Kaufargument. An einem Mainboard verdient AMD recht wenig. An einer Verkauften CPU aber recht viel. Ich behaupte also sogar, dein Argument ist sogar falsch.
Wo AMD aber richtig abgreift, ist bei den Konsolen. Deren Chips sind für Spielekonsolen wie geschaffen. Stellen die ja gerade bei PS5 und Xbox Series X unter Beweis. Wenn man jetzt eine Spielekonsole mit der aktuellsten AMD Technik rausbringen würde, würden die gerade mal 2 Jahre alten Konsolen schon wieder richtig alt aussehen. Kein Wunder also, dass es schon jetzt Gerüchte für eine PS5 Pro gibt. -
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: Hugo 14.06.22 - 13:37
Warum verdient AMD nichts daran, wenn du dir eine neue CPU von denen kaufst und das unter Umständen sogar häufiger, weil du dir alles drum herum nicht neu besorgen musst?
Ja, AMD wird auch daran verdienen, wenn neue Mainboards verkauft werden, aber das Hauptgeschäft sind wohl die CPUs und GPUs. -
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: xMarwyc 14.06.22 - 13:51
windbeutel schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Schließlich verdienen sie nichts daran, wenn man alte Hardware einfach
> weiterverwendet.
>
> Schlau geht anders (aus Herstellersicht).
Der Aktienkurs hat sich ja seit 2017 auch nur verachtfacht.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.22 13:52 durch xMarwyc. -
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: thecrew 14.06.22 - 13:52
windbeutel schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Schließlich verdienen sie nichts daran, wenn man alte Hardware einfach
> weiterverwendet.
>
> Schlau geht anders (aus Herstellersicht).
Hö? Amd verdient sehr gut daran wenn die Leute ihre neuen Prozessoren für alte Boards kaufen. Du meinst vielleicht die Mainboard Hersteller oder? -
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: gan 14.06.22 - 13:54
windbeutel schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Schließlich verdienen sie nichts daran, wenn man alte Hardware einfach
> weiterverwendet.
>
> Schlau geht anders (aus Herstellersicht).
Das ist ein Trugschluss. AMD verdient deutlich mehr an CPUs als an Chipsätzen dafür. Wenn der alte Rechner zu langsam ist und man günstig nur die CPU aktualisiert, verdient AMD zwar nichts am Chipsatz verkauft aber sicher eine weitere CPU, während der Nutzer eines Intelsystems sowieso mindestens Mainboard und CPU neu benötigt und dabei auch zu AMD wechseln kann.
Zudem gibt so etwas den Kunden eine gewisse Investitionssicherheit. Wenn man ein neu eingeführtes System von AMD kauft, weiß man, dass man auch noch ein paar Jahre später eine leistungsfähige CPU nachrüsten kann ohne gleich das Mainboard tauschen zu müssen. -
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: Rocketeer 14.06.22 - 13:55
Wenn dem wirklich so ist, gibt es eine von 3 Möglichkeiten:
1) Dein System war nicht stimmig (kann auch Software / Konfiguration betreffen)
2) Du hast ausschließlich Montagsmodelle erwischt (unwahrscheinlich)
3) Du hast dem System nicht wirklich eine Chance gegeben
Damit meine ich nicht, dass AMD so toll ist. Damit meine ich, dass es einfach so ist, dass 99,9% der Menschen keinen Unterschied zwischen einem AMD und einem Intel in einem gebauten System feststellen können, wenn man ihnen nicht vorher sagt, was drin ist.
Ich bin nun seit fast 25 Jahren in der IT beschäftigt, habe kleine und große Netzwerke gebaut und betreut: Intel ist genauso anfällig auf Probleme wie AMD und umgekehrt. Kochen eben beide nur mit Wasser.
Der einzige Unterschied ist letztlich die Politik der Unternehmen. Du findest Intels Politik der Geschlossenheit und geringen Innovation gut, was durchaus nicht schlecht ist. Ich mag das eher dynamische von AMD lieber, die auch mal was riskieren. -
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: xSureface 14.06.22 - 14:09
Ists da nicht besser einen Sockel zu haben und die CPU selbst ist Zukunftsfähig und muss nicht alle 2 Jahre durch ein neues Modell getauscht werden?
-
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: Gryphon 14.06.22 - 14:22
xSureface schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ists da nicht besser einen Sockel zu haben und die CPU selbst ist
> Zukunftsfähig und muss nicht alle 2 Jahre durch ein neues Modell getauscht
> werden?
Why not both?
Ein guter Sockel, der Upgrades so lange wie möglich erlaubt, und gleichzeitig zukunftsfähige CPUs, was die Ryzens ja erwiesenermaßen waren und sind. -
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: xSureface 14.06.22 - 14:29
Nen Sockel macht noch kein gutes System aus. Chipsätze aufm MB, Unterstützung für DDR5+, PCIe 5.0+, alles Sache wovon man meist mehr hat, als von der neuen CPU alleine die evtl. 2% mehr Takt bietet. Die unterstützt dann zwar alle neuen Technologien, aber das Mainboard dann noch nicht. Klar wer alle 2 Jahre den CPU Herstellern nen Tausender drücken möchte für alle 2 Jahre 2% mehr FPS, der ist froh wenn er kein neues Mainboard braucht. Ich wechsel meine CPU etwa alle 4/5 Jahre. Da kommt dann eben nen neues Board für nen Hunderter mit dazu, dafür aber neue Technologien wie DDr5 oder PCIe5 mit der passenden Grafikkarte die alle 2 Generationen mal getauscht wird.
-
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: Rocketeer 14.06.22 - 14:33
Sehe ich genauso:
Zum Zeitpunkt, als ich mich von meiner AM3-Plattform getrennt habe (MB-Schaden), waren die meisten Teile fast 11 Jahre alt und das Board hat in der Zeit 2 CPUs gesehen... das ist mit Intel undenkbar. -
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: Prypjat 14.06.22 - 14:39
Ja und nein.
Es kommt immer darauf an, ob man die neuen Features wirklich mitnehmen möchte. -
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: Gryphon 14.06.22 - 14:46
Bei AMD kannst du halt "modularer" an die Sache dran gehen.
Ich hab letztes Jahr glücklicherweise eine neue GPU ergattert, und dann mal eben für schmales Geld ein neues Board dazu, dass auch PCIe 4.0 kann. CPU, RAM und der ganze Rest blieb gleich. Mittlerweile hab ich dann auch eine PCIe 4.0 SSD dazu gekauft und die "alte" PCIe 3.0 ersetzt eine SATA-Platte. Sobald die AM5-Generation draußen ist, werd ich mir voraussichtlich noch nen 5900x (bestenfalls gebraucht) holen, wenn sie schön im Preis fallen.
Einzelne Komponenten nachkaufen, wenn sie grad günstig, find ich deutlich angenehmer als über ein längeres Intervall nichts und dann "alles" auf einmal upgraden zu müssen. -
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: xSureface 14.06.22 - 14:55
Die Grafikkarte kann ich auch in neuen Boards nutzen. Und CPU + Board ist nun keine Investition die einen Bankrott gehen lässt. Wer den neusten Arbeitsspeicher will, muss da sowieso meist CPU+Board austauschen. Denn Steckplatzkompatibel sind die im Normalfall nicht.
-
Re: Erfolgsgeschichte für AMD? Eher nicht.
Autor: My1 14.06.22 - 15:00
windbeutel schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Schließlich verdienen sie nichts daran, wenn man alte Hardware einfach
> weiterverwendet.
>
> Schlau geht anders (aus Herstellersicht).
naja nen neuer prozessor ist doch geld für AMD, und es ist für manche maybe besser als n mainboard und prozessor von bspw intel zu kaufen
Asperger inside(tm)



