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  5. › Sony: Notfallakku mit 2,4 kWh wird…

Elektroauto statt USV

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  1. Elektroauto statt USV

    Autor: Sebbi 09.08.11 - 10:54

    Bei den Preisen könnten sich Unternehmen auch bald Elektroautos als Notstromversorgung hinstellen. Da kostet der Akku ähnlich viel, speichert ein Vielfaches von 2,4 kWh und 1000 Volt-Ampere (warum nicht gleich Watt?) sind dafür ein Kinderspiel.

    Nur mal so ... und selbst wenn ein solcher Akku nur in 8 Stunden ganz voll ist, wenn er 10-15 mal mehr speichert, dann hat er seine 2,4 kWh auch in 1-2 Stunden drin ...

  2. Re: Elektroauto statt USV

    Autor: anybody 09.08.11 - 11:06

    Der Preis ist echt der Witz. Will Sony die Kunden verarschen?

    Geschätzter Preis eines Tesla Roadster Akkus: 40.000¤
    Kapazität: 53,0kWh

    Sony Preis: 18.150¤
    Kapazität: 2,4kWh

    Was denkt sich Sony eigentlich dabei?

  3. Re: Elektroauto statt USV

    Autor: Tantalus 09.08.11 - 11:16

    anybody schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geschätzter Preis eines Tesla Roadster Akkus: 40.000¤
    > Kapazität: 53,0kWh
    >
    > Sony Preis: 18.150¤
    > Kapazität: 2,4kWh

    Hält der Tesla-Akku auch 10 Jahre durch? Ausserdem sind die 18k Euro für das gesamte System, nicht nur für den Akku (wobei der schon den Löwenanteil ausmachen dürfte).

    > Was denkt sich Sony eigentlich dabei?

    Vermutlich denken sie mehr, als so mancher Forenposter. ;-)

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  4. Re: Elektroauto statt USV

    Autor: anybody 09.08.11 - 11:19

    > Hält der Tesla-Akku auch 10 Jahre durch? Ausserdem sind die 18k Euro für
    > das gesamte System, nicht nur für den Akku (wobei der schon den Löwenanteil
    > ausmachen dürfte).
    Wäre jedenfalls zu hoffen. Wobei der Tesla Akku ja auch tatsächlich "benutzt" wird und nicht nur in einer USV "vorgehalten" wird.

    Ich glaube Tesla gibt 7 Jahre bzw. 100.000 Meilen an bevor die Kapazität unter X% absinkt. Und auch dann ist er ja noch verwendbar... Auch wenn er vielleicht irgendwann nur noch 70% der Maximalkapazität hat.

  5. Re: Elektroauto statt USV

    Autor: Tantalus 09.08.11 - 11:26

    Du solltest Dir dennoch mal die technischen Daten der beiden Akkutypen anschauen, vor allem, was die Entladeströme angeht. Ein Lithium-Eisen-Phoshat-Akku altert z.B. bei hohen Entlade- und Ladeströmen nicht, im Gegensatz zu einem Li-Ionen-Akku.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  6. Re: Elektroauto statt USV

    Autor: anybody 09.08.11 - 12:23

    > Du solltest Dir dennoch mal die technischen Daten der beiden Akkutypen
    > anschauen, vor allem, was die Entladeströme angeht. Ein
    > Lithium-Eisen-Phoshat-Akku altert z.B. bei hohen Entlade- und Ladeströmen
    > nicht, im Gegensatz zu einem Li-Ionen-Akku.

    Der Tesla Akku kann man mit bis zu 70A@240V laden: das sind 16,8kW.

    Das Sony-Drecksteil das in sagenhaften 2 Stunden voll sein soll lädt demnach mit 2,4kWh / 2 h = 1,2kW.

    Man könnte den Tesla Akku also 14x langsamer laden als vorgesehen ist (16,8 / 1,2 = 14), und es wäre immernoch gleich schnell - was Lade und Entladestrom angeht - wie der Sony.

  7. Re: Elektroauto statt USV

    Autor: th.trsh 09.08.11 - 12:34

    anybody schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Du solltest Dir dennoch mal die technischen Daten der beiden Akkutypen
    > > anschauen, vor allem, was die Entladeströme angeht. Ein
    > > Lithium-Eisen-Phoshat-Akku altert z.B. bei hohen Entlade- und
    > Ladeströmen
    > > nicht, im Gegensatz zu einem Li-Ionen-Akku.
    >
    > Der Tesla Akku kann man mit bis zu 70A@240V laden: das sind 16,8kW.
    >
    > Das Sony-Drecksteil das in sagenhaften 2 Stunden voll sein soll lädt
    > demnach mit 2,4kWh / 2 h = 1,2kW.
    >
    > Man könnte den Tesla Akku also 14x langsamer laden als vorgesehen ist (16,8
    > / 1,2 = 14), und es wäre immernoch gleich schnell - was Lade und
    > Entladestrom angeht - wie der Sony.


    Du übersiehst etwas ganz wichtiges...
    Es ist der Ladestrom pro Zelle entscheidend!
    Un da du nicht weisst wie groß die Einzelkapazität der Zellen ist kannst du auch nicht auf die genaue Parallelschaltung Rückschlüsse ziehen...
    Daher ist deine Aussage ziemlich für den Eimer...

  8. Re: Elektroauto statt USV

    Autor: anybody 09.08.11 - 12:38

    > Du übersiehst etwas ganz wichtiges...
    > Es ist der Ladestrom pro Zelle entscheidend!
    > Un da du nicht weisst wie groß die Einzelkapazität der Zellen ist kannst du
    > auch nicht auf die genaue Parallelschaltung Rückschlüsse ziehen...
    > Daher ist deine Aussage ziemlich für den Eimer...

    Als Kunde interessiert mich nur eines. Der Preis und die Leistung die ich dafür kriege.

    Natürlich würde bei einem halb so großen (und damit preislich zum Sony identischen) Akku Pack auch der Ladestrom halb so hoch sein. Er wäre damit aber immer noch um den Faktor _SIEBEN_ besser als der von Sony, bei identischem Preis.

    DAS ist das relevante hier und nicht die technischen Details wie die Zellen einzeln verschaltet sind und wie die interne Akku-Chemie genau abläuft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.08.11 12:39 durch anybody.

  9. Re: Elektroauto statt USV

    Autor: oregano4 09.08.11 - 20:10

    th.trsh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > anybody schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Du solltest Dir dennoch mal die technischen Daten der beiden Akkutypen
    > > > anschauen, vor allem, was die Entladeströme angeht. Ein
    > > > Lithium-Eisen-Phoshat-Akku altert z.B. bei hohen Entlade- und
    > > Ladeströmen
    > > > nicht, im Gegensatz zu einem Li-Ionen-Akku.
    > >
    > > Der Tesla Akku kann man mit bis zu 70A@240V laden: das sind 16,8kW.
    > >
    > > Das Sony-Drecksteil das in sagenhaften 2 Stunden voll sein soll lädt
    > > demnach mit 2,4kWh / 2 h = 1,2kW.
    > >
    > > Man könnte den Tesla Akku also 14x langsamer laden als vorgesehen ist
    > (16,8
    > > / 1,2 = 14), und es wäre immernoch gleich schnell - was Lade und
    > > Entladestrom angeht - wie der Sony.
    >
    > Du übersiehst etwas ganz wichtiges...
    > Es ist der Ladestrom pro Zelle entscheidend!
    > Un da du nicht weisst wie groß die Einzelkapazität der Zellen ist kannst du
    > auch nicht auf die genaue Parallelschaltung Rückschlüsse ziehen...
    > Daher ist deine Aussage ziemlich für den Eimer...

    Ihr übersieht beide etwas.
    Bei Lithium-Akkus ist die Größe des Akkus nicht entscheidend für die Ladezeit sondern wie belastbar die Stromquelle ist.
    Normale Schuko-Steckdose 230V; 16A; 3,66kW
    Drehstromsteckdose (CEE) 400V; bis zu relativ unüblichen 125A; 86,6kW
    Also könnte man in der Theorie sowohl Tesla Roadster wie Auch Sony USV schneller laden. Nur wenn ich die Schukosteckdose mit 3,66A belaste und dann noch ein Gerät an der gleichen Sicherung laufen lasse, dann fliegt diese raus und die USV wir gar nicht geladen.

    In der Praxis kann jeder Lithium-Akku innerhalb von einer Stunde geladen werden.
    Je mehr Zeit man sich lässt desto mehr Lebensdauer.
    Mit Temperatursensoren kann man noch schneller laden.




    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >,,, 2,4 kWh und 1000 Volt-Ampere (warum nicht gleich Watt?) ,,,

    Bei Wechselstrom ist die Angelegenheit etwas Komplizierter, Es wird meist Leistung hin und her geschubst die nicht wirklich "Verbraucht" wird,
    (Dort wo es Kondensatoren oder Spulen gibt)
    trotzdem muss diese Leistung zur Verfügung gestellt werden und das ist bei Wechselstrom Volt*Ampere.
    Die Leistung die Tatsächlich "Verbraucht" wird ist Volt*Ampere*CosPhi
    CosPhi=<1.

  10. Re: Elektroauto statt USV

    Autor: anybody 09.08.11 - 20:48

    > Ihr übersieht beide etwas.
    > Bei Lithium-Akkus ist die Größe des Akkus nicht entscheidend für die
    > Ladezeit sondern wie belastbar die Stromquelle ist.
    > Normale Schuko-Steckdose 230V; 16A; 3,66kW

    > In der Praxis kann jeder Lithium-Akku innerhalb von einer Stunde geladen
    > werden.
    So so, und wieso gibt Sony dann für ihren winzigen und überteuerten 2,4kWh an das es 2 Stunden dauert?

    Vielleicht um eine Schukosteckdose nur mit 1/3tel des Möglichen zu belasten damit der Käufer des 18000¤ Akkus nichts an der Steckdose ändern muss und auch noch mit einer Elektroverkabelung aus 1950 kein Problem mit fliegenden Sicherungen kriegt?

    Glaube ich irgendwie auch nicht...

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