1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › SpaceX: Starship-Jungfernflug…

Die Preisfrage ist doch

  1. Thema

Neues Thema


  1. Die Preisfrage ist doch

    Autor: Sharra 10.02.23 - 13:54

    WARUM hat das eine Triebwerk versagt, und warum musste das Zweite abgeschaltet werden? Ist das ein Fehler, der mit einiger Wahrscheinlichkeit bei den anderen auch auftreten könnte? Falls ja, würde ich jetzt erst mal schauen, dass sich das verhindern lässt, statt großkotzig zu sagen, das geht auch mit dem Rest.
    Ja, das glaube ich sogar. 33 oder 31 sollte innerhalb der Toleranz liegen. Dazu kommt, dass das Schiff ja wahrscheinlich nicht mit maximaler Startlast abheben wird für diesen Test.
    Aber wenn mehr Triebwerke versagen, hat Musk nur einen verdammt teuren Feuerball gebaut.

  2. Re: Die Preisfrage ist doch

    Autor: Fudanti 10.02.23 - 14:14

    Ziemlich pessimistische Ansicht.

    Das kommt auch immer wieder bei Falcon 9 Raketen vor.

    Beide Raketen, Falcon 9 und Starship, sind so gebaut dass der Ausfall von mehreren Triebwerken nicht den Abschluss einer erfolgreichen Mission behindert.

    Dass das sehr gut funktioniert zeigt die Zuverlässigkeit der Falcon 9 Systeme.
    Da schwingt wieder eine Menge "Anti-Musk" Mentalität mit, wenn man gleich wieder von großkotzig jedem Tweet sprechen muss.

    Bei den immensen Anforderungen ist es eine absolut geniale Leistung wie zuverlässig die Triebwerke bereits zum jetzigen "Beta" Status funktionieren, obwohl die zweite Iteration der Raptor Engines erst ein paar Monate alt ist.
    Bei der Entwicklungsgeschwindigkeit kann ich mir nicht vorstellen dass die verbleibenden Triebwerksprobleme nicht lösbar sind.

    Zudem laufen die einzelnen Raptor Triebwerke nicht mit voller Leistung und sind drosselbar. Die Triebwerke laufen beim Start nicht mit Volllast. Wenn mehrere Triebwerke ausfallen kann also auch die Leistung der anderen Triebwerke hoch gefahren werden. Das ist einer der vielen Vorteile des Systems.
    Bei Falcon 9 funktioniert es dennoch ohne Drosselbare Triebwerke.
    Genau das ist der Hintergrund für Redundanzen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.23 14:25 durch Fudanti.

  3. Re: Die Preisfrage ist doch

    Autor: Sharra 10.02.23 - 14:43

    Pessimistisch nicht. Aber SpaceX ist bekannt dafür bei unbemannten Tests auch gerne Risiken einzugehen. Was ich jetzt nicht mal verdamme. Ist eben ein anderer Ansatz als es die "Huch, dass ja NICHTS passiert" der NASA.

    Weiss man eigentlich ob das Raptor, oder schon die seit 2019 in Entwicklung befindlichen Raptor 2 Triebwerke sind?

  4. Re: Die Preisfrage ist doch

    Autor: RollOverBeethoven 10.02.23 - 15:09

    Wenn 2 von 33 Triebwerken nicht bereit sind startet gar nichts. Das System wartet bis alles einwandfrei Schub liefert bis die Klammern gelöst werden. Ist doch ganz normal das Starts abgebrochen werden weil irgendein Triebwerk einen Fehler meldet. Kann ein "Sticky Valve" sein oder sonst irgendwas. Je mehr Triebwerke umso größer die Wahrscheinlichkeit. Bedeutet aber nicht dass diese Triebwerk explodieren würde wenn man es trotzdem laufen lässt. Viele Fehler erledigen sich von selbst wenn das System erstmal am Laufen ist.

    Ja natürlich sind das alles Raptor 2. Davon wurden glaube ich schon über 200 gebaut und getestet. [twitter.com]

    Wenn wir jedes Triebwerk auf nur 10 Millionen beziffern sind das schon 2 Milliarden. Vermutlich wesentlich mehr wenn man diese verkaufen würde wie Blue Origin.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.23 15:14 durch RollOverBeethoven.

  5. Re: Die Preisfrage ist doch

    Autor: WasntMe 10.02.23 - 16:47

    Fudanti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Falcon 9 funktioniert es dennoch ohne Drosselbare Triebwerke.


    Wobei natürlich die Merlins der Falcon 9 auch regelbar, also drosselbar, sind. Sonst könnte man die Booster gar nicht landen.

  6. Re: Die Preisfrage ist doch

    Autor: waterwalker 10.02.23 - 17:08

    RollOverBeethoven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Wenn wir jedes Triebwerk auf nur 10 Millionen beziffern sind das schon 2
    > Milliarden. Vermutlich wesentlich mehr wenn man diese verkaufen würde wie
    > Blue Origin.

    Die Kosten pro Raptor 2 Triebwerk sollen bei ca. 230.000,- USD liegen

  7. Re: Die Preisfrage ist doch

    Autor: sixx_am 10.02.23 - 17:32

    Da haben die SpaceX Ingenieure bestimmt noch nicht drüber nachgedacht. Auf die Idee, zu überlegen, warum zwei Triebwerke nicht gezündet haben, sind sie noch nicht gekommen. Sie wissen auch nicht, dass die Rakete nur ein teurer Feuerball ist, wenn sie explodiert.

  8. Re: Die Preisfrage ist doch

    Autor: Fudanti 10.02.23 - 19:26

    WasntMe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fudanti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei Falcon 9 funktioniert es dennoch ohne Drosselbare Triebwerke.
    >
    > Wobei natürlich die Merlins der Falcon 9 auch regelbar, also drosselbar,
    > sind. Sonst könnte man die Booster gar nicht landen.

    Die Falcon 9 Triebwerke sind nicht regelbar, nur wieder startbar.

    Deshalb wird auch von Suicide burns geredet. Die Berechnung beim Landen muss so exakt sein, dass bei voller Triebwerksleistung die Rakete genau 0km Geschwindkeit erreicht beim Auftreffen auf dem Boden. Dabei muss Luftwiderstand, abnehmendes Gewicht durch Verbrennen des Treibstoffs, Wind etc. mit einkalkuliert werden.
    Würde das falsch kalkuliert werden würde die Rakete vor dem Landepunkt wieder steigen und dann abstürzen aufgrund fehlendem Treibstoff.

    Umso beeindruckener die Landungen der Falcon 9, wenn man das bedenkt.

    Die Raptor Triebwerke können jedoch bis auf 40% runter gedrosselt werden, daher kann Starship auch "hovern" also in der Luft stehen. Das kann die Falcon 9 nicht.

  9. Re: Die Preisfrage ist doch

    Autor: wonko 10.02.23 - 22:04

    Merlin ist sehr wohl regelbar, siehe Seite 9 im "Falcon 9 User Guide". M1D laesst sich demnach auf etwa 60% runterregeln. Allerdings ist das bei minimal ~108000 lbf immer noch fast doppelt so viel wie der leere Booster mit 57000 lb, wenn wir bei haesslichen Einheiten bleiben. Daher der Suicide Burn.

    Zum Beispiel wird der Schub kurz for MaxQ reduziert.

    Sagt der Walfisch zum Thunfisch: "Was sollen wir tun, Fisch?"
    Sagt der Thunfisch zum Walfisch: "Du hast die Wahl, Fisch."



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.23 22:05 durch wonko.

  10. Re: Die Preisfrage ist doch

    Autor: wonko 10.02.23 - 22:13

    Alle aktuellen Prototypen benutzen Raptor 2 Triebwerke, Raptor 1 ist komplett Geschichte. Allerdings hat B7 noch hydraulische Triebwerkssteuerung, das wird mit den neuen boostern auf elektrisch umgestellt. Daher aktuelle-aber-schon-veraltete Triebwerksvariante.

    Sagt der Walfisch zum Thunfisch: "Was sollen wir tun, Fisch?"
    Sagt der Thunfisch zum Walfisch: "Du hast die Wahl, Fisch."

  11. Re: Die Preisfrage ist doch

    Autor: Sharra 11.02.23 - 08:50

    Deinen ätzenden Sarkasmus kannst du dir getrost in die eigenen Haare schmieren. Die Leute bei SpaceX sind Könner. Aber ihr Boss ist leider ein egomanischer Maulheld. Und wer hat das Sagen?

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT-Projektmanager:in in der Softwareentwicklung (m/w/d)
    STRABAG BRVZ GMBH, Wien, Spittal/Drau, Villach, Stuttgart
  2. Mitarbeiter:in im Bereich Medienraumausstattung
    STRABAG BRVZ GMBH, Stuttgart, Wien, Spittal/Drau, Molzbichl, Villach (Österreich)
  3. Fachinformatiker Systemintegration (m/w/d)
    Rottländer Business-IT GmbH, Siegburg
  4. (Senior) Solution Architect - Dynamics 365 / Power Platform (*)
    ista SE, Essen

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 114,99€ (Angebot auch bei Saturn erhältlich. Vergleichspreis 140,89€)
  2. 0,99€ (Tiefstpreis!)
  3. 125,11€ - Tiefstpreis! (Vergleichspreis über 200€)
  4. u. a. Patriot Viper VENOM 64-GB-Kit DDR5-6000 für 159€ statt 210€ im Vergleich, PowerColor...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Autonome Fahrzeuge und LLMs: Wofür KI im Militär genutzt wird
Autonome Fahrzeuge und LLMs
Wofür KI im Militär genutzt wird

Hersteller von KI-Lösungen fürs Militär sind meist sehr sparsam mit Details - trotz vieler Warnungen wird künstliche Intelligenz aber für militärische Anwendungen entwickelt und bereits genutzt. Ein Einblick.
Von Andreas Meier

  1. Stryker Armoured Vehicle US-Militär prüft Kauf eines Radpanzers mit Hybridantrieb
  2. Trotz Bedenken Pentagon forciert Entwicklung tödlicher KI-Waffen
  3. Ersatz für Patriot Finnland kauft israelische Raketenabwehr David's Sling

Digitale-Dienste-Gesetz: Regierung bessert bei der Störerhaftung nach
Digitale-Dienste-Gesetz
Regierung bessert bei der Störerhaftung nach

Bei der Umsetzung des DSA in deutsches Recht soll der Schutz vor kostenpflichtigen Abmahnungen nun doch beibehalten bleiben.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Störerhaftung Verbraucherschützer befürchten neue Abmahnwelle bei WLANs

Disney+, Netflix und Prime Video: Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen
Disney+, Netflix und Prime Video
Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen

Das aktuelle Jahr hat viele Umbrüche im Streamingmarkt erlebt - und nächstes Jahr geht es weiter. Das wird negative Auswirkungen für Anbieter und Kunden haben.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Netflix-Datenschatz Serien laufen erfolgreich und werden trotzdem eingestellt
  2. Streaming Apple und Paramount könnten Streamingdienste bündeln
  3. Streamingabo Arthaus+ erstmals als App für 3,99 Euro pro Monat