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Und wie ist das aufgeflogen?

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  1. Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: quineloe 27.03.21 - 15:25

    Frage für einen Freund.

    Auch interessant: 80 pro Jahr. Wie viele notebooks braucht denn die Uni tatsächlich?

    Stanford hat jetzt 22.400 Angestellte. Wie viele davon haben ein Notebook? Selbst wenn es nur jeder zehnte ist sind das bei einem Neugerät alle 4 Jahre 560 Geräte pro Jahr.

    Was mich erstaunt: Wie kann nur eine einzige Person für so viele Neugeräte allein verantwortlich sein?

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.03.21 15:27 durch quineloe.

  2. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: elknipso 27.03.21 - 15:36

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was mich erstaunt: Wie kann nur eine einzige Person für so viele Neugeräte
    > allein verantwortlich sein?

    Das ist normal, und Beschaffungen von ein paar tausend Notebooks pro Jahr sind jetzt wirklich nichts ungewöhnliches selbst für kleinere Unis.

  3. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: fanreisender 27.03.21 - 15:55

    Die Zahl an Schlepptops finde ich jetzt auch nicht sonderlich aufregend.
    Die mangelhafte Buchführung schon.
    Genau die Stanford-Universität habe ich vor ein paar jahren einmal besucht, genauer gesagt die chemischen Institute. Die Buchführung über die Chemikalien war schlichtweg vorbildlich.
    Nachdem ich meine Bewunderung ausgedrückt hatte, klärte man mich auf: die Countyverwaltung kann jederzeit eine unangekündigte Überprüfung veranlassen und sie tut das auch immer einmal wieder. Und im Zweifelsfall gibt es keinen vorgehaltenen Zeigefinger, sonder die sofortige Schließung der Institute.
    Bei den Notebooks geht es um Abschreibungen. Nun sind Finanzamt und Umweltbehörde schon getrennte Institutionen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Finanzamt keineswegs nachlässiger in Sachen Überprüfungen ist.

  4. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: ezadoo 27.03.21 - 16:10

    Dem Finanzamt dürfte aber ziemlich egal sein, für welche Person genau jedes der jährlich beschafften bestimmt ist. Wenn die Uni pro Jahr 1000 Notebooks kauft, werden die auch alle gleichmäßig abgeschrieben, und solange das alles korrekt verläuft, dürfte es dem Finanzamt auch egal sein, ob gewisse Personen jedes Jahr ein neues bekommen und andere wiederum nur alle 3-4 Jahre.

    Das ist einzig und allein ein Problem des internen Ressourcenmanagments der zuständigen Abteilungen. Und da das kein Verbrauchsmaterial ist, wofür für die Abrechnung ständig Buch geführt werden muss, da die Notebooks ja bereits angeschafft und bezahlt wurden.

    Wie das bei einer oder 2 Personen allerdings über Jahre mit ca. 80 pro Jahr nicht auffallen kann und wie die dann aufgeflogen sind, würde mich auch interessieren.

  5. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: phatoni 27.03.21 - 16:22

    Finanzamt glaube ich eher nicht. Die Notebooks standen sicher in den Büchern und wurden normal abgeschrieben. Eingangsrechnung gab es ja offensichtlich. Die Buchhaltung weiß im Normalfall nicht welcher Mitarbeiter, welches Notebook hat. Maximal könnte es bei einer Inventur auffallen oder falls zentral beschlossen wurde Altgeräte, die noch mit einem Erinnerungswert nach der Abschreibung in den Büchern standen, zu verkaufen.
    Ich schätze aber eher dass es im (IT-) Assetmanagement irgendwann aufgefallen ist. Vielleicht wurde da im Laufe der Jahre was automatisiert, so dass Neuanschaffungen automatisch ins Assetmanagement übertragen wurden. Oder es wurde ein MDM eingefürhrt. Dann würde irgendwann auffallen dass hunderte Geräte niemals genutzt, keine Updates installiert oder keine Tickets aufgemacht wurden.

  6. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: quineloe 27.03.21 - 17:14

    "ein paar Tausend Notebooks pro Jahr" für eine kleinere Uni? Wer verwendet die denn?

    Ich finds spannend weil bei meiner letzten Firma vielleicht die Hälfte an Notebooks pro Jahr dran waren, und dafür wurden schon zwei Vollzeitstellen geplant. Ist ja dann nicht nur notebooks, da kommt ja jede Menge andere Zeug dazu. Bildschirme, Peripherie, Beamer und ne Uni dürfte auch so einiges an Sonderwünschen haben.

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  7. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: quineloe 27.03.21 - 17:15

    Ging es da wirklich um Umweltschutz oder um die bösen Drogen?

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  8. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: blackbirdone 27.03.21 - 18:57

    Sie hat 80 pro Jahr rausgeschummelt
    Das heißt der Einkauf war warscheinlich deutlich höher

    Notebooks gibs ja auch nicht nur für Personen. Auch für Abteilungen Teams. Projekte. Austausch.

    Da können deutlich mehr als 22000 anfallen. Über die Hälfte wird ein Notebook haben. Das sind 11000 Geräte mindestens. Plus die anderen. Da sind ein paar Geräte mehr echt nix ungewöhnliches

  9. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: OMGle 27.03.21 - 21:22

    Sagen wir mal, 3000 Angestellte brauchen einen Laptop. Mit Abschreibungen alle 3 Jahre sind das 1000 pro Jahr.
    Man kann sogar unauffällig Laptops zurückhalten und nicht automatisch jedem Angestellten einen neuen Laptop nach 3 Jahren geben, sondern alle 4 Jahre, d.h. man braucht 750 Laptops pro Jahr, bzw. man "spart" 250 Stück pro Jahr. Und falls sich jemand doch früher meldet, falls einer kaputt geht kann man ihn einen neuen Laptop geben und man hat immer noch genug, um was nebenbei zu verdienen.

    Evtl. hat es genauso angefangen: viele Laptops sind liegen geblieben, weil nicht jeder Mitarbeiter rechtszeitig seinen Laptop abgeholt hat, dann hat sie einen verkauft, den nächsten und Zack, war sie im Knast.

  10. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: listen242 27.03.21 - 23:23

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ging es da wirklich um Umweltschutz oder um die bösen Drogen?

    Bei Groß- und Kleinabnehmern aller möglicher Chemikalien geht es um verschiedenes. Drogen sind da der weniger relevante Bereich.
    Wenn aber in einem Labor 500g Kaliumcyanid verschwinden oder Ausgangsstoffe, mit denen sich vergleichsweise unauffällig Sprengstoff herstellen lässt, dann wird das ganze für einen Staat relevant.
    Das gilt auch in Deutschland. Wenn Du hier im Fachhandel bestimmte Chemikalien kaufst, wird man dafür beispielsweise Deine Personalien aufnehmen, denn man möchte wissen, wer das gekauft hat. Es geht nicht darum, eine Amazon-Empfehlung für andere Käufer zu ermöglichen.

    Wobei das als Vorstellung lustig wäre...
    Terroristen, die Phenol kauften, interessierten sich auch für: Schwefelsäure, Salpetersäure...

  11. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: Dystopinator 28.03.21 - 04:12

    alleine das hands on ist gewaltig, pro gerät ... unterschiedliche abteilungen und stellen haben bei uns sonderwünsche/sehr unterschiedliche usecases, teilweise supporten wir das bei uns nicht mehr, weil zu bunt und obendrein zu hohe ma-fluktuation dabei, d.h. wir stellen nur noch die basiseinrichtung und rest macht die abteilung selber - irgendwie.

  12. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: scrumdideldu 28.03.21 - 08:45

    Bei einer Steuerprüfung kann es aber durchaus passieren dass sich ein Steuerprüfen einen Beleg rauszieht und diesen nachverfolgen will. Dann will der eben sehen ob es den Rechner der im Inventarverzeichnis aufgeführt ist wirklich gibt.

  13. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: scrumdideldu 28.03.21 - 08:48

    Das gab es doch schon

    "Bombenbauer, die Aceton gekauft haben, kauften auch ..."

    Bericht in der Zeit von 2017

    https://www.zeit.de/digital/internet/2017-11/amazon-terrorverdaechtiger-sprengstoff-zutaten-bestellt

  14. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: Eheran 28.03.21 - 11:36

    >oder Ausgangsstoffe, mit denen sich vergleichsweise unauffällig Sprengstoff herstellen lässt, dann wird das ganze für einen Staat relevant.
    In den USA ist es, anders als hier, leicht alle möglichen Ausgangsstoffe für Sprengstoffe zu beziehen. Die drehen da nicht völlig frei bei der Gesetzgebung und erlauben nur noch 3% H2O2 usw. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass das der Grund für die strikte Prüfung sein soll. Da sind Drogen wahrscheinlicher, zumal da nicht nur 0815 Sachen ausreichen anders als bei Sprengstoffen.

    Im Zweifel reicht Salz und Zucker aus. Da kann man also noch so viel verbieten, weit kommt man nicht.

    PS: Womit kann man denn auffällig Sprengstoffe herstellen?

  15. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: TrollNo1 29.03.21 - 09:47

    Na, in dem du Nitro und Glycerin kaufst :D Sorry...

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  16. Re: Und wie ist das aufgeflogen?

    Autor: mke2fs 30.03.21 - 10:12

    Wobei bei 750 oder meinetwegen 800 pro Jahr währen 80 10%, das sollte irgendwie schon auffallen :)

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