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  5. › Star Trek Picard: Riker und Troi…

Trailer gibts auch auf Deutsch...

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  1. Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: Astorek 07.10.19 - 10:31

    ... und dafür wurden auch jeweils die Original-Synchronsprecher gewählt, die schon in den 90ern für Picard, Riker, Data, Troi und Seven-Of-Nine ihre Stimme liehen. Das ist schonmal ein großer Nostalgie-Pluspunkt^^.

    (Wobei ich mir speziell bei Picard gewünscht hätte, dass sie eher die Synchronstimme aus den ersten drei Staffeln bzw. aus den Kinofilmen nehmen würden... Der ursprüngliche Sprecher ist zwar leider mittlerweile verschieden, sein Sohn hat aber fast dieselbe Klangfarbe und hat für einige Gastauftritte als Zeichentrickfigur in American Dad ebenfalls schon Picard synchronisiert... Aber gut, man kann nicht alles haben...)

    Data finde ich btw. creepy, aber was will man machen, wenn ein Ü60-Jähriger einen ewig jungen Androiden verkörpern soll?^^

  2. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: Hotohori 07.10.19 - 10:51

    Bei Data kann man in der Tat nur hoffen, dass sie da noch etwas nachbessern. Er sieht künstlicher aus als zu seinen TNG Zeiten. XD

    Ansonsten ist das alles schon ein netter Nostalgie Trip mit den ganzen Charakteren, auch wenn viele nur kurz auftauchen werden. Allein deswegen schon sehenswert.

    Was aber die Serie an sich angeht, bin ich nach den zwei Trailern erst mal vorsichtig optimistisch. Wirkt mir teils doch etwas zu sehr modernisiert und dem Stil der heutigen Hollywood Zeit angepasst. Auch die verwendete Musik hat wenig von TNG.

  3. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: Muhaha 07.10.19 - 11:46

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was aber die Serie an sich angeht, bin ich nach den zwei Trailern erst mal
    > vorsichtig optimistisch. Wirkt mir teils doch etwas zu sehr modernisiert
    > und dem Stil der heutigen Hollywood Zeit angepasst. Auch die verwendete
    > Musik hat wenig von TNG.

    Ich wage zu behaupten, dass Du zu denjenigen gehören wirst, die von der Serie massiv enttäuscht sein werden, weil es, auch nach dem Willen von Patrick Stewart, eben KEINE simple Fortsetzung von TNG sein wird, sondern etwas neues. Das wurde von Produzenten UND Stewart wiederholt betont.

    Hach, das wird noch ein großes Jammern und Wehklagen geben, wenn strukturkonservative TNG-Fanatiker ein zweites Mal nicht ihren Willen bekommen werden :)

  4. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: onkel_joerg 07.10.19 - 12:28

    +1

    LG O.J.

    ----------------------------------------------------------
    Gold geht unverdaut durch derbste Mägen
    ----------------------------------------------------------

  5. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: ToniMaroni 07.10.19 - 13:10

    Na hoffentlich wird's nicht wie TNG. Wir sind im Serienzeitalter ja schon wesentlich weiter, das Publikum verlangt auch mehr. Ich freue mich auf Gänsehautmomente mit alten Bekannten und eine große epische Story, viel Gefühl und Nachdenkszenen. Und das alles nicht in 45 min gelöst. Sondern schon ausformuliert und Zeit für jede Person.

  6. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: LH 07.10.19 - 13:41

    ToniMaroni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir sind im Serienzeitalter ja schon
    > wesentlich weiter, das Publikum verlangt auch mehr.

    Nicht wirklich. Die heile Welt in 45 Minuten ist keine Frage der Vergangenheit, es ist ein menschlicher Urinstinkt. Auch vor TNG gab es bereits starke und aufregende Serien, die ihre Inhalte länger erzählt haben. Auch in Filmen - und natürlich Büchern! - gab es tiefe Analysen von Figuren, Beziehungen und Handlungstränge, die ein echtes Mitdenken erfordert haben.

    Trotzdem gab es zu jeder Zeit Unterhaltungsformate, die eben auch einfach einmal simple Unterhaltung geboten haben.
    Star Trek bot nie die komplexesten Erzählmuster, da ist auch Discovery noch immer simpel gestrickt, in vielen sogar einfacher als manche alte Folge davor, dafür aber eine Utopie, in die sich die Zuschauer gerne hineinversetzen wollten.
    Mal ehrlich, wer will das bei Discovery aktuell?

    Komplexer ist nicht automatisch besser, und anders nicht immer der richtige weg. Die Frage ist doch: Passt die Erzählung zur Zielgruppe, oder ist sie stark genug, um sich eine neue aufzubauen? DAS ist relevant.

    P.S.: Und ja, ich glaube durchaus, dass Star Trek ohne Utopie als zentrales Element funktionieren kann. DS9 bot oft wenig davon, und war dennoch sehr gut. Aber es hatte eben auch genug andere Qualitäten. Aber: Bis heute wird DS9 weniger als andere Star Trek Serien beachtet, insofern ist es dennoch auch eine Warnung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.10.19 13:45 durch LH.

  7. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: Muhaha 07.10.19 - 14:46

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Komplexer ist nicht automatisch besser, und anders nicht immer der richtige
    > weg. Die Frage ist doch: Passt die Erzählung zur Zielgruppe, oder ist sie
    > stark genug, um sich eine neue aufzubauen? DAS ist relevant.

    Die Zielgruppe sind aber bei keiner der neuen ST-Serien die beinharten Fans einer Serie, die unter Star Trek nur diese eine, ganz bestimmte Ausprägung verstehen. Deswegen hat Discovery so viel Hate bekommen (ich unterscheide hier explizit zwischen fundierter Kritik und rein emotionalem Hate, weil die Serie nicht wie z.B. TNG ist), deswegen musste bis zur Vergasung jedes Mal betont werden, wie ungluablich mehr Star Trek doch The Orville sei. Und das auch nur, weil McFarlane hier ganz bewusst TNG vergackeiert hat.

    So wie diese Menschen massiv enttäuscht von Discovery waren, so werden sie massiv enttäuscht von Picard werden. Nicht, weil diese Serie schlecht wird, sondern weil TNG seit 25 (!) Jahren vorbei ist und sie weiterhin nicht loslassen wollen.

    > Aber: Bis heute wird
    > DS9 weniger als andere Star Trek Serien beachtet, insofern ist es dennoch
    > auch eine Warnung.

    Das tun nur strukturkonservative Betonköpfe, die keine Veränderung wollen. DS9 enthält mit "In the Pale Moonlight" und "Far Beyond the stars" die mit Abstand besten Folgen, die es je bei Star Trek gab. Besser geht Star Trek nicht, trekkiger geht es nicht.

  8. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: LH 07.10.19 - 14:57

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Zielgruppe sind aber bei keiner der neuen ST-Serien die beinharten Fans
    > einer Serie, die unter Star Trek nur diese eine, ganz bestimmte Ausprägung
    > verstehen.

    Zu einer solchen Aussage fehlt dir eindeutig das Fundament. Natürlich will eine Serie, die einen bekannten Namen hat, auch die alte Fanbase ansprechen, sonst müsste man einen solchen Namen nicht nutzen, der ansonsten vor allem Ballast mitbringt.
    Eine neue Serie ohne ST Bezug wäre viel freier im Erzählen und der Welt gewesen, siehe The Expanse.

    Deswegen hat Discovery so viel Hate bekommen (ich unterscheide
    > hier explizit zwischen fundierter Kritik und rein emotionalem Hate, weil
    > die Serie nicht wie z.B. TNG ist), deswegen musste bis zur Vergasung jedes
    > Mal betont werden, wie ungluablich mehr Star Trek doch The Orville sei.

    The Orville ist auch deutlich näher an Star Trek, alleine schon, weil die Macher große Fans davon sind. Aber auch, weil sie an den Wert von kurzen Erzählungen glauben, eine Kunst, die leider viele Serienmacher über die Jahre verlernt haben.
    Discovery ist nun einmal an einem Großteil des negativen Feedbacks selbst schuld. Es gab zudem auch viel positives, nur eben dort, wo die Macher sichtlich eigentlich keine Lust drauf hatten, wie die Enterprise.

    >Und das auch nur, weil McFarlane hier ganz bewusst TNG vergackeiert hat.

    Seth MacFarlane hat keine Parodie von TNG produziert, sondern seine eigene Serie im gleichen Ton, mit einigen augenzwinkernden Kommentaren, aber ansonsten eher eine Hommage an diese Art von SF.
    MacFarlane ist ein riesiger Star Trek Fan, er war bereits in Cameo Rollen in Enterprise zu sehen und wollte über viele Jahre eine eigene Star Trek Serie machen, es gelang aber nicht. Also machte er eine eigene Serie, ganz so, wie er sie wollten.
    Nebenher, so weit ist The Orville von TNG und Voyager in Staffel 2 auch im Ton nicht mehr entfernt, auch Star Trek war gerne mal albern.


    > So wie diese Menschen massiv enttäuscht von Discovery waren, so werden sie
    > massiv enttäuscht von Picard werden. Nicht, weil diese Serie schlecht wird,
    > sondern weil TNG seit 25 (!) Jahren vorbei ist und sie weiterhin nicht
    > loslassen wollen.

    Es ist seltsam, dass du den Leuten abspricht einfach wegen der Qualität der Serie enttäuscht zu sein. Es klingt, als wäre die Serie automatisch gut, nur weil du es so möchtest. Für jemanden, der an anderer Stelle davon spricht, man sollte doch erst einmal abwarten, bist du hier nun wieder voreilig positiv.

    Ansonsten ist es einfach dein Weltbild, in dass wohl wirkliche Enttäuschung über die Qualität nicht passt. Man kann auch heute TNG noch lieben, Discovery nicht mögen und trotzdem kein engstirniger Fan sein, sonst schlicht Discovery für deine Schwächen als problematisch empfinden.

    > Das tun nur strukturkonservative Betonköpfe, die keine Veränderung wollen.
    > DS9 enthält mit "In the Pale Moonlight" und "Far Beyond the stars" die mit
    > Abstand besten Folgen, die es je bei Star Trek gab. Besser geht Star Trek
    > nicht, trekkiger geht es nicht.

    Du sprichst von diesen Betonköpfen oft, langsam frage ich mich, welches Bild von anderen Leuten du hast...

    Persönlich liebe ich DS9, aber es war nun einmal eine Serie, die weit vom Ideal von Star Trek entfernt war. Sie hat durch eine gute Story und fantastische Figuren überlebt, aber eben auch viel verneint, was für viele Star Trek ausgemacht hat.
    Oder anders gesagt: Wer seiner Zielgruppe nicht gibt, was sie will, muss akzeptieren, dass da keine Liebe entsteht. Für viele war DS9 eben zu viel Kriegsdrama im Weltraum. Mir hat es gefallen, aber es gab gute Gründe dafür, warum jemand, der TNG mochte, mit DS9 nicht warmgeworden ist, trotzt dessen Qualitäten.

  9. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: theFiend 07.10.19 - 15:07

    Schöner Kommentar LH, trifft es ganz gut!

    Natürlich hat auch Muhaha nicht so unrecht hier und da, aber die ständige wiederholung des "strukturkonservativen Fans" ist doch etwas langweilig als alleiniges Erklärungsmuster.

  10. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: Psy2063 07.10.19 - 15:47

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Data finde ich btw. creepy, aber was will man machen, wenn ein Ü60-Jähriger
    > einen ewig jungen Androiden verkörpern soll?^^

    da es (vermutlich) nicht Data ist, sondern B-4 mit den gespeicherten Erinnerungen von Data wird man das wohl logisch erklären und drüber weg sehen können...

  11. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: Muhaha 07.10.19 - 15:57

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Zu einer solchen Aussage fehlt dir eindeutig das Fundament.

    Ich habe genug Diskussionen dieser Art verfolgt und daran teilgenommen, um eine sehr gute Basis für meine Behauptung zu haben :)

    > Natürlich will
    > eine Serie, die einen bekannten Namen hat, auch die alte Fanbase
    > ansprechen, sonst müsste man einen solchen Namen nicht nutzen, der
    > ansonsten vor allem Ballast mitbringt.

    Es ist überhaupt nichts gegen Bezüge zu anderen Serien einzuwenden. Überhaupt nicht. Da mißverstehst Du mich. Mich überkamen bei diesem Trailer manly tears, als schlussendlich Riker und Picard auf einer Bank saßen, die beiden alt, aber nicht müde gewordenen Helden :)

    > Discovery ist nun einmal an einem Großteil des negativen Feedbacks selbst
    > schuld.

    Wie ich schon schrieb, will ich explizit zwischen sachlicher Kritik und all dem rein emotionalen Gehate unterscheiden, welches über DIS vor allem aus einer ganz bestimmten politischen Ecke hereingebrochen ist. Gegen sachliche Kritik habe ich nix. Mancher kann ich zustimmen, mancher nicht, aber sachliche, halbwegs begründete Kritik ist vollkommen in Ordnung.

    > Seth MacFarlane hat keine Parodie von TNG produziert, sondern seine eigene
    > Serie im gleichen Ton, mit einigen augenzwinkernden Kommentaren, aber
    > ansonsten eher eine Hommage an diese Art von SF.

    *hust* Na, wenn Du meinst :)

    > MacFarlane ist ein riesiger Star Trek Fan, er war bereits in Cameo Rollen
    > in Enterprise zu sehen und wollte über viele Jahre eine eigene Star Trek
    > Serie machen, es gelang aber nicht. Also machte er eine eigene Serie, ganz
    > so, wie er sie wollten.

    Ich weiß, dass er ein riesengroßer ST-Fan ist. Dennoch ist The Orville ist in erster Linie eine typische McFarlane-Show, wo er ALLES durch den Kakao zieht, was ihm durch den Kakao ziehenswert erscheint.

    > Es ist seltsam, dass du den Leuten abspricht einfach wegen der Qualität der
    > Serie enttäuscht zu sein.

    Nochmals, weil Du mich da wohl mißverstanden hast. Ich unterscheide explizit zwischen sachlicher Kritik (die man im Falle von Picard erst bei der Ausstrahlung üben können wird) und dummer Paranoia, welche jetzt schon losgeht, weil da jemand diesen einen Satz aus dem Trailer (!) ins falsche Ohr bekommen und ein anderer Lens Flares entdeckt hat.

    Diese dumme, debile Paranoia meine ich mit meiner Kritik. Dieses grundsätzliche Ablehnen einer Sache, nur weil da ein Element vorkommt, welches man nicht mag. Und davon gab es bei DIS genug. Davon gab es bei der kommenden Witcher-Verfilmung zur Genüge (wegen des Castings und wegen ein paar Set-Bildern). Dieses grundsätzliche, substanzlose Gewhine, Gejammer und Geheule, weil diesen Leuten irgendein kleines Detail nicht passt, welches sie aber ZU DEM RIESENGROSSEN DING aufblasen, damit man sich besser aufregen kann.

    Und "strukturkonservativ" erwähne ich deswegen so oft, weil es einen Großteil dieses Gehates exakt beschreibt. Dieses Phänomen existiert bei ST übrigens seit TNG, als manche Classic-Fans stinksauer waren, dass man nicht einfach mit Kirk und Co. weitermacht ... stattdessen diese blöden Weichspül-Charaktere mit ihrem dämlichen Wohnzimmer-Sofa-Raumschiff. Was für eine lächerliche Scheisse! Das gleiche Spiel bei DS9, das gleiche Spiel bei VOY, bei Enterprise und jetzt bei DIS. Eine Serie wird nicht gemocht, weil sie nicht so ist wie die Serie, die man mag. Das ist "strukturkonservativ", weil Dinge nur abgelehnt werden, weil sie anders sind.

  12. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: theFiend 07.10.19 - 16:41

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wie ich schon schrieb, will ich explizit zwischen sachlicher Kritik und all
    > dem rein emotionalen Gehate unterscheiden, welches über DIS vor allem aus
    > einer ganz bestimmten politischen Ecke hereingebrochen ist.

    Da muss ich echt mal nachhaken... aus welcher politischen Ecke (ehrlich, es gibt bei Serien irgendwas mit eh.. Politik?...) wird denn da "gehated" (ist eigentlich "geschimpft" einfach nur uncool, oder nicht zutreffend?).

  13. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: LH 07.10.19 - 16:59

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Zu einer solchen Aussage fehlt dir eindeutig das Fundament.
    > Ich habe genug Diskussionen dieser Art verfolgt und daran teilgenommen, um
    > eine sehr gute Basis für meine Behauptung zu haben :)

    Diskussionen bringen dir aber hierzu keine Erkenntnis, da nicht Fans bestimmen, an wen sich eine Serie richtet, sondern dies eine Frage der Intention der Macher ist.
    Und die Macher wollen natürlich die größtmögliche Fanbase, sonst wäre es sinnlos, mit einem bestehenden Namen zu starten :)


    > Es ist überhaupt nichts gegen Bezüge zu anderen Serien einzuwenden.
    > Überhaupt nicht. Da mißverstehst Du mich. Mich überkamen bei diesem Trailer
    > manly tears, als schlussendlich Riker und Picard auf einer Bank saßen, die
    > beiden alt, aber nicht müde gewordenen Helden :)

    Mich hat es eher etwas traurig gemacht, da es eben leider mit hoher Wahrscheinlichkeit (wie du ja auch schon schriebst) etwas verspricht, was wir nicht bekommen werden.
    Hätte das lieber nicht gesehen ;)

    > Wie ich schon schrieb, will ich explizit zwischen sachlicher Kritik und all
    > dem rein emotionalen Gehate unterscheiden, welches über DIS vor allem aus
    > einer ganz bestimmten politischen Ecke hereingebrochen ist.

    Kannst du das etwas genauer formulieren? An welche politischen Ecke denkst du da?
    Zumindest in diesem Forum wäre mir da nichts besonders aufgefallen.

    Allerdings wird Kritik auch gerne mal in eine speziell Ecke gestellt, siehe das Unding bei Ghostbusters zuletzt, wo jede Kritik als Frauenhass abgetan wird, was wirklich unsinnig war :/

    > Ich weiß, dass er ein riesengroßer ST-Fan ist. Dennoch ist The Orville ist
    > in erster Linie eine typische McFarlane-Show, wo er ALLES durch den Kakao
    > zieht, was ihm durch den Kakao ziehenswert erscheint.

    Nicht wirklich, hast du den überhaupt die ganze Serie gesehen? Das Team dahinter besteht aus einigen echten Star Trek Größen, eben AUCH Jonathan Frakes, der bei zwei Folgen Regie geführt hat.

    Und Folgen wie Identity 1+2 oder The Road Not Taken haben doch nun wirklich nichts durch den "Kakao gezogen", auch wenn sie klassische SF Episoden sind. Anspielungen enthalten die Folgen, keine Frage, so ist speziell The Road Not Taken unverkennbar an Star Wars angelehnt, aber ansonsten?

    > Nochmals, weil Du mich da wohl mißverstanden hast. Ich unterscheide
    > explizit zwischen sachlicher Kritik (die man im Falle von Picard erst bei
    > der Ausstrahlung üben können wird) und dummer Paranoia, welche jetzt schon
    > losgeht, weil da jemand diesen einen Satz aus dem Trailer (!) ins falsche
    > Ohr bekommen und ein anderer Lens Flares entdeckt hat.

    Ein Trailer ist nun einmal der Lautsprecher der Macher hin zur Zielgruppe, ebenso der Einsatz von Stilmitteln wie Schnitt, Musik, Effekten usw. in diesem. Trailer sind heute aufwendige Erzeugnisse, hinter denen ganze Teams stehen. Sie sind auch durchaus dazu gedacht, um ein Feedback der Zuschauer zu bekommen.
    Das sieht man bei Picard besonders gut: Trailer 1 (Teaser) war Discovery 2.0, Trailer 2 zeigt uns einen TNG-Film... Zufall? Eher nicht.

    Es ist zudem keine Paranoia, wenn man mit den gewonnenen Erfahrungen der Macher Schlüsse auf die neue Serie zieht, das ist nur normal.
    Und natürlich kann man doch auch etwas negativ sehen, wenn man etwas sieht, das einem nicht gefällt. Auch negative Kritik ist berechtige Kritik. Natürlich kann niemand vorab eine fundierte Kritik zu ST:Picard abgeben, aber seine Gedanken zum Trailer, seine Erwartungen und Eindrücke kann man hier aber durchaus teilen. Dafür ist ein Forum am Ende da.

    Wer über einen Trailer nicht diskutieren will, muss ja nicht, aber für solche Diskussionen ist exakt dieses Forum exakt jetzt da.

    > Und "strukturkonservativ" erwähne ich deswegen so oft, weil es einen
    > Großteil dieses Gehates exakt beschreibt.

    Dem Stimme ich nicht zu, ich halte es für eine vereinfachte Weltsicht, auf welcher Grundlage sie auch immer existiert.
    Damit will ich nicht sagen, dass es keine Fans gibt, die sich mit Veränderungen schwer tun - ich bin im Doctor Who Fandom aktiv, DA brennt die Luft! ;) - aber oftmals wird es auch übertrieben dargestellt.

    Dieses Phänomen existiert bei ST
    > übrigens seit TNG, als manche Classic-Fans stinksauer waren, dass man nicht
    > einfach mit Kirk und Co. weitermacht ... stattdessen diese blöden
    > Weichspül-Charaktere mit ihrem dämlichen Wohnzimmer-Sofa-Raumschiff. Was
    > für eine lächerliche Scheisse!

    Das ist so nicht korrekt, die Kritik an TNG war damals berechtigt, die erste Staffel war furchtbar, selbst die Original-Crew (TOS) hat teils deutliche Kritik geäußert. TNG war nicht wegen dem "anders sein" kritisiert worden, sondern weil es am Anfang weit unter dem Standard von TOS lag, und erst mit Staffel 3 wurde die Serie wirklich gut (wobei manches vorher schon gut war, siehe Measure of a Man...).

    Aber genau hier habe ich ein Problem mit deiner Sicht: Du bügelst berechtige Kritik viel zu schnell weg, weil dir der Inhalt nicht gefällt. So ist jedenfalls mein Eindruck.

    > Das gleiche Spiel bei DS9, das gleiche Spiel
    > bei VOY, bei Enterprise und jetzt bei DIS.

    Alle diese Serien waren am Anfang furchtbar, oder zumindest langweilig (DS9...). Ob DIS die Kurve kriegt, wird sich zeigen, aktuell ist es jedenfalls noch nicht da, wo eine Serie von der Art sein sollte.

    Andere Serien, wie Enterprise, werden bis heute von vielen nicht gemocht, weil sie eben bis zum Ende hin Probleme hatte, auch wenn es einige gute Folgen in Staffel 4 gab. Aber da die Crew als solches nie funktioniert hat (was selbst Scott Bakula in Interviews schon gesagt hat), bleibt die Serie ungeliebt als ganzes.

  14. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: theFiend 07.10.19 - 17:24

    Hinsichtlich the Orville muss ich sagen, das speziell Staffel 2 deutlich Star Trek artiger und weniger auf Verarschung angelegt waren, als es noch in Staffel 1 teilweise war.

    Klar, ganz oft haben bestimmte Folgen so einen "hommage" Charakter, aber ohne sich dabei anzubiedern. Da könnte man in Versuchung kommen zu glauben das es eine Verarschung sein soll. Ist es aber beides nicht, sondern einfach eine eigene Erzählung im Sinne von Star Trek.

    Dahingehend find ich the Orville wirklich sehr gelungen. Kurzweilig, macht Spaß, ist auch technisch nicht übel, wenn auch nicht überbudgetiert und man wünscht sich sofort nach Ende der Staffel das es weitergeht. In dem Sinne das Beste was man über eine Serie sagen kann.

  15. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: Hotohori 08.10.19 - 17:19

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Was aber die Serie an sich angeht, bin ich nach den zwei Trailern erst
    > mal
    > > vorsichtig optimistisch. Wirkt mir teils doch etwas zu sehr modernisiert
    > > und dem Stil der heutigen Hollywood Zeit angepasst. Auch die verwendete
    > > Musik hat wenig von TNG.
    >
    > Ich wage zu behaupten, dass Du zu denjenigen gehören wirst, die von der
    > Serie massiv enttäuscht sein werden, weil es, auch nach dem Willen von
    > Patrick Stewart, eben KEINE simple Fortsetzung von TNG sein wird, sondern
    > etwas neues. Das wurde von Produzenten UND Stewart wiederholt betont.
    >
    > Hach, das wird noch ein großes Jammern und Wehklagen geben, wenn
    > strukturkonservative TNG-Fanatiker ein zweites Mal nicht ihren Willen
    > bekommen werden :)

    Nö, zu denen werde ich nicht gehören, da ich ohnehin an alles nur mit einer Null Erwartung ran gehe. Das heißt aber nicht, dass ich es nicht doch etwas schade finden könnte, wie wenig von TNG am Ende übrig blieb. Schade finden heißt aber nicht, dass ich rum jammern werde. ;)

    Ich gehöre auch nicht zu den Kritikern, die alles an Discovery schlecht reden, mir haben die zwei Staffeln durchaus ganz gut gefallen.

    Kritik bringt sowieso wenig, am Ende ist es wie es ist, ändern lässt sich nichts mehr. Also entweder ignorieren oder sich damit anfreunden und das Beste für sich daraus ziehen. Die neuen StarTrek Filme hab ich übrigens nach dem ersten einfach ignoriert. ;)

    Und das es von den TNG Fans viel Gejammer geben wird, normal. Viele Fans sind nun mal so.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.10.19 17:21 durch Hotohori.

  16. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: Hotohori 08.10.19 - 17:32

    ToniMaroni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na hoffentlich wird's nicht wie TNG. Wir sind im Serienzeitalter ja schon
    > wesentlich weiter, das Publikum verlangt auch mehr. Ich freue mich auf
    > Gänsehautmomente mit alten Bekannten und eine große epische Story, viel
    > Gefühl und Nachdenkszenen. Und das alles nicht in 45 min gelöst. Sondern
    > schon ausformuliert und Zeit für jede Person.

    Ich weiß nicht von welchem Publikum du hier redest, ich gehöre da scheinbar nicht dazu, denn bis heute sind mir allgemein Serien lieber, die eine Story in 1-2 Folgen erzählen und so einfach allgemein mehr Geschichten erzählen können, als ein Story über eine ganze Staffel hinweg.

    Völlig egal an welche Serien ich da denke, letzte Art von Story telling hat mich immer weniger abgeholt als erstere und das hat sich niemals geändert.

    Also zu behaupten das Publikum hätte sich weiter entwickelt und verlangt mehr ist pure Einbildung. Und mich regen solche Aussagen eher auf, weil es die typische "ich gehöre zur breiten Masse und daher mögen die meisten das selbe wie ich, also haben wir recht und der Rest nicht" Aussage ist und da könnte ich immer nur kotzen. Egoistischer geht nicht.

    Absolut beides hat seine Daseinsberechtigung. Und gerade The Orville hat mir wieder gezeigt, dass mich diese Art der Story Erzählung viel mehr fesselt und ich darüber hinterher auch viel mehr nachdenke. Über eine Staffel hinweg finde ich das nur ermüdend und bin eher froh, dass alles endlich mal ein Ende hat.

    Würde ich also eine Top10 mit meinen Lieblingsserien aufstellen, wären der absolute Großteil Serien mit Storys in 1-2 Folgen, wenn nicht sogar alle. Da ich aber auf solche Top Listen nichts gebe, hab ich keine.

  17. Re: Trailer gibts auch auf Deutsch...

    Autor: Hotohori 08.10.19 - 17:38

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hinsichtlich the Orville muss ich sagen, das speziell Staffel 2 deutlich
    > Star Trek artiger und weniger auf Verarschung angelegt waren, als es noch
    > in Staffel 1 teilweise war.
    >
    > Klar, ganz oft haben bestimmte Folgen so einen "hommage" Charakter, aber
    > ohne sich dabei anzubiedern. Da könnte man in Versuchung kommen zu glauben
    > das es eine Verarschung sein soll. Ist es aber beides nicht, sondern
    > einfach eine eigene Erzählung im Sinne von Star Trek.
    >
    > Dahingehend find ich the Orville wirklich sehr gelungen. Kurzweilig, macht
    > Spaß, ist auch technisch nicht übel, wenn auch nicht überbudgetiert und man
    > wünscht sich sofort nach Ende der Staffel das es weitergeht. In dem Sinne
    > das Beste was man über eine Serie sagen kann.

    +1

    Ich hab daher auch das Gefühl, dass hier ein gewisser Jemand nur die erste Staffel kennt.

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    IT-Verlag wirft Amazon Verkauf von Schwarzkopien vor

    Der Fachverlag No Starch Press wirft Amazon vor, Schwarzkopien von Büchern aus seinem Verlagsangebot zu verkaufen. Dabei handele es sich explizit nicht um Drittanbieter, sondern Amazon selbst als Verkäufer. Das geschieht nicht das erste Mal.


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