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Playmobil, die Ersatzdroge?

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  1. Playmobil, die Ersatzdroge?

    Autor: ufo70 19.06.21 - 11:45

    Ich hatte mal ein großes Polizeiauto, aber für mich war das nichts, die Bastelei fehlte mir. Darum gab es nur Lego. )

    Letzte Woche bekam mein Bruder zum Geburtstag (Mitte 40) einen T1 von Playmobil geschenkt. Davon war er so begeistert, dass er sich gleich den passenden Käfer dazugekauft hat. :)
    Die Sachen sind schön gemacht, mit massig Zubehör dabei und haben eine gute Qualität (aber auch mit Aufklebern). Wobei ich nicht verstehe, dass man bei einem Spielzeug-Bus nicht alle Türen öffnen kann.

    Lego mag er nicht mehr, ob er sich die Enterprise wohl kaufen wird? Naja, eher nicht, denn 500¤ sind ein wenig arg übertrieben.

  2. Re: Playmobil, die Ersatzdroge?

    Autor: Sharra 19.06.21 - 13:26

    500$ sind nicht wirklich übertriebn, wenn man 2 Faktoren bedenkt:
    Es sind die einzigen, die legal dürfen, und CBS hat schon immer Schweinepreise verlangt, wenn man sie denn überhaupt dazu hat prügeln können, dass sie einem eine Lizenz erteilen.

    Ich erinnere mich an ein simples Browsergame, das gerne Star Trek like Grafiken genutzt hätte, und auch ein paar der Bezeichnungen. Mit Werbung 1 Mio $ pro Jahr Lizenzkosten. Ohne Werbung, also ohne jegliche Monetarisierung, auch noch 10.000$. Das ist schlicht und ergreifend nicht machbar.

  3. Re: Playmobil, die Ersatzdroge?

    Autor: the_doctor 19.06.21 - 14:14

    Playmobil ist die Ersatzdroge für die Fans (AFOLs), die mittlerweile nicht mehr jeden Mist mitmachen. Ein Adidas-Turnschuh aus Lego für 90¤? (kaufe 2, haste ein Paar!!). Ausschlachtung jeglicher Lizenzen wie bei Star Wars, Disney allgemein und Harry Potter? (nicht falsch verstehen, es gibt da immer noch gute Sets, allerdings auch viel Schrott für absurde Preise).
    Aber für echte AFOLs (ich meide bewusst den Begriff Fanboys) kann Playmobil maximal ein schwaches Methadon sein, die ganz Harten sind anderes gewohnt ;-).

    Allerdings muss man abwarten, wie hoch der Preis für die Enterprise wirklich ausfällt. So ganz kann ich noch nicht glauben, dass Playmobil wirklich 500$ für ein eigentlich eher als Display-Modell gedachtes Set ansetzt. Bei Lego hat man bei dem Preis meistens wenigstens noch einen Steinewert zwecks Ausschlachten für MOCs.

  4. Re: Playmobil, die Ersatzdroge?

    Autor: ufo70 20.06.21 - 11:57

    Mag ja sein, mir als Konsument ist es aber völlig egal, wer sich hinter dem Produkt eine goldene Nase verdient. Wenn die Lizenzkosten so hoch angesetzt sind, dass solch ein Spielzeug 500¤ kosten muss, kaufe ich es nicht.
    Aber so lange genug andere bereit sind solche Preise für so etwas zu zahlen, können sie diese Preise und Lizenzgebühren natürlich verlangen.

    Wobei ich mich frage, wie bei solchen Lizenzmodellen eine Enterprise z.B. von Revell für 30¤ angeboten werden kann. Stückzahlen?


    Ich hätte z.B. gern den Lego-Falcon gehabt. Aber 700¤ (oder war es sogar noch mehr?) dafür?! Ne, bei aller Liebe, irgendwann ist Schluss. Stattdessen steht jetzt ein Bandai-Falke im Regal. War mit 300¤ auch kein Schnapper, aber die Kiste ist endgeil. :D

    https://www.scalemates.com/kits/bandai-0216384-40000-millennium-falcon--1079453

  5. Re: Playmobil, die Ersatzdroge?

    Autor: Dwalinn 21.06.21 - 11:47

    Wenns eh nur hübsch aussehen soll ist Playmobil wahrscheinlich das bessere Produkt wer gerne bastelt/baut der braucht halt Lego oder andere Hersteller von Klemmbausteine.

    Ich hatte mir jetzt von Cobi ein Schiff gekauft und muss sagen das es echt Spaß gemacht das zusammenzusetzen aber ob man ein Kriegsschiff in der Vitrine will muss jeder für sich entscheiden.

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