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Doctor-Who-Fans intollerant?

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  1. Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: /mecki78 16.03.20 - 13:36

    Ich kann nichts intolerantes darin erkennen, wenn man möchte, dass einen Figur, die schon immer von Männern verkörpert wurde auch weiterhin von Männern verkörpert wird; das ist einfach nur konsequent. Bei einer neuen Serie mit neuen Charakteren ist das in der Tat etwas anderes, weil da kann man nicht so argumentieren.

    /Mecki

  2. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: frostbitten king 16.03.20 - 13:41

    Sie dürfte halt auch eine Fehlbesetzung sein und den Leuten geht dieses moralisieren am Sack. Siehe Christmas special mit dem alten doctor den sie nachträglich als sexisten shoehorned haben. So reden wir heute nicht mehr bla so ala ok Boomer. Da bekomm ich Brechreiz.

  3. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: Shismar 16.03.20 - 14:42

    Schon Klasse, wie du und der OP die Einschätzung bestätigen. Das war wohl gerade ein grandioser Schuss ins eigene Knie. Gratulation.

  4. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: LH 16.03.20 - 14:45

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das ist einfach nur konsequent

    In diesem Fall nicht, da bereits deutlich vorher etabliert wurde, dass Time Lords bei einer Regeneration das Geschlecht wechseln können. Insofern ist dies keine sinnvolle Kritik, zumindest nicht bezogen auf das Lore.

  5. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: Hui 16.03.20 - 15:03

    Was habe die denn bestätigt? Sie haben Gründe für ihre Ablehnung genannt, die nichts mit Sexismus zu tun haben.
    Unterm Strich ist natürlich jede Ablehnung von irgendwas als Intoleranz dem gegenüber zu verstehen.

  6. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: the_doctor 16.03.20 - 15:10

    Aber so war das doch schon immer. Nie konnte man alle Fans auf einmal mit einer Neuerung oder Richtung zufriedenstellen, es gab und gibt immer unzufriedene, die dann rumstänkern. Doctor Who ist wie eh und je eine zeitgenössische Serie, die sich dann eben auch entsprechend anpasst. Dazu kommt dann noch, dass mit jeder neuen "Epoche" auch ein Teil der Crew wechselt, nicht nur die Darsteller. Gerade das finde ich insbesondere bei Doctor Who sehr spannend und macht für mich den Reiz aus.

  7. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: Cybso 16.03.20 - 15:10

    Hui schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was habe die denn bestätigt? Sie haben Gründe für ihre Ablehnung genannt,
    > die nichts mit Sexismus zu tun haben.
    > Unterm Strich ist natürlich jede Ablehnung von irgendwas als Intoleranz dem
    > gegenüber zu verstehen.

    Um den OP zu zitieren: "man möchte, dass einen Figur, die schon immer von Männern verkörpert wurde auch weiterhin von Männern verkörpert wird"

    Das heißt, er lehnt Jodie Whittaker als Doktor nicht aufgrund schlechter schauspielerischer Leistungen oder langweiliger Drehbücher ab, sondern einzig, weil sie eine Frau ist(*).

    Was ist daran denn nicht sexistisch?

    (*) . Was im Doctor-Who-Universum absolut zulässig ist. Der elfte Doctor macht etwa bei seiner Inkarnation eine Andeutung, dass er auch eine Frau geworden sein könnte. Später wurde der Master als Frau dargestellt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.20 15:11 durch Cybso.

  8. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: frostbitten king 16.03.20 - 15:22

    Shismar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon Klasse, wie du und der OP die Einschätzung bestätigen. Das war wohl
    > gerade ein grandioser Schuss ins eigene Knie. Gratulation.


    Inwiefern. Dass ich sage warum die neue Serie nicht gut ankommt? Sry aber ich verstehe deinen Punkt jetzt nicht wirklich. Vielleicht nochmal lesen was ich kritisier.

  9. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: frostbitten king 16.03.20 - 15:23

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > /mecki78 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > das ist einfach nur konsequent
    >
    > In diesem Fall nicht, da bereits deutlich vorher etabliert wurde, dass Time
    > Lords bei einer Regeneration das Geschlecht wechseln können. Insofern ist
    > dies keine sinnvolle Kritik, zumindest nicht bezogen auf das Lore.

    Das wurde nachträglich shoehorned soweit ich weiß.

  10. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: frostbitten king 16.03.20 - 15:24

    Cybso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hui schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was habe die denn bestätigt? Sie haben Gründe für ihre Ablehnung
    > genannt,
    > > die nichts mit Sexismus zu tun haben.
    > > Unterm Strich ist natürlich jede Ablehnung von irgendwas als Intoleranz
    > dem
    > > gegenüber zu verstehen.
    >
    > Um den OP zu zitieren: "man möchte, dass einen Figur, die schon immer von
    > Männern verkörpert wurde auch weiterhin von Männern verkörpert wird"
    >
    > Das heißt, er lehnt Jodie Whittaker als Doktor nicht aufgrund schlechter
    > schauspielerischer Leistungen oder langweiliger Drehbücher ab, sondern
    > einzig, weil sie eine Frau ist(*).
    >
    > Was ist daran denn nicht sexistisch?
    >
    > (*) . Was im Doctor-Who-Universum absolut zulässig ist. Der elfte Doctor
    > macht etwa bei seiner Inkarnation eine Andeutung, dass er auch eine Frau
    > geworden sein könnte. Später wurde der Master als Frau dargestellt.

    Nein. Weil das Geschlecht geändert wurde. Riesen Unterschied.
    Damit ist das Konzept abstrahierbar bzw zu generalisieren. Umgekehrt auch so. Ich will auch nicht ein Remake von matrix wo Trinity ein Mann wird oder so ein Blödsinn.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.20 15:25 durch frostbitten king.

  11. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: Cybso 16.03.20 - 15:25

    frostbitten king schrieb:
    > Das wurde nachträglich shoehorned soweit ich weiß.

    Du kennst die Serie ja echt super. Bist ein Held.

    Edit: Servicelink: https://www.youtube.com/watch?v=_68Vyc24i1s ab 4:20

    Und den 12. Doctor (bzw. dessen Inkarnation des Masters) hast du ja offenbar komplett verschlafen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.20 15:29 durch Cybso.

  12. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: /mecki78 16.03.20 - 19:01

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In diesem Fall nicht, da bereits deutlich vorher etabliert wurde,

    Eben, du sagst es. Man hat das extra etabliert, um diesen Zug machen zu können. Aber schon diese "Etablierung" ist inkonsequent. Davor war zu keinem Zeitpunkt in der Serie jemals die Rede, dass das möglich ist; nicht einmal eine Andeutung hat es gegeben. Du kannst alles fiktive so umschreiben, dass alles möglich ist und einer alternativen Timeline ist Captain Kirk sicherlich auch eine Frau, geschenkt.

    Aber nochmal, es geht hier nicht darum, ob irgend ein Autor in die Serie die Möglichkeit reingeschrieben hat, sondern einfach nur darum, warum man das tun muss? Es gibt keinen Grund dafür das tun zu müssen. Warum müssen Frauen ehemals männliche Rollen in Serien übernehmen? Dürfen Frauen keine eigenen Serien haben und eigene Charaktere verkörpern?

    /Mecki

  13. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: LH 16.03.20 - 19:51

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LH schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In diesem Fall nicht, da bereits deutlich vorher etabliert wurde,
    >
    > Eben, du sagst es. Man hat das extra etabliert, um diesen Zug machen zu
    > können.

    Alles wird bei einer Serie irgendwann definiert, damit es im Canon gültig ist, selbst die Regeneration selbst war nicht von Anfang an Teil des Doctors. In diesem Fall hat man aber die Grundlagen dafür deutlich vor dem weiblichen Doctor gesetzt, u.a. mit dem Missy.
    Generell gab es, soweit mir bekannt ist, in der alten Serie nie eine Aussage, dass ein wechsel des Geschlechts nicht möglich ist. Generell entwickelt sich Doctor Who schon immer sehr dynamisch, alles was nicht explizit verboten wurde (und oft sogar solches) ist Fair-Game.
    Auch die Möglichkeit für neue Regenerationen war lange keine Option.

    Ansonsten habe ich folgende Auflistung gefunden, die ich aber noch nicht im Detail nachvollzogen habe, vielleicht ist es aber interessant:
    https://www.reddit.com/r/doctorwho/comments/6o1k9r/the_journey_to_13/

    Vieles sieht beim Überflügen eher nach 2. und 3. Quellen aus, generell zeigt es aber, dass die Idee nicht neu ist.

    Warum ein weiblicher Doctor? Warum nicht? Es eröffnet spannende, neue Möglichkeiten und Perspektive, zumindest theoretisch, praktisch nutzt die neue Serie diese Option leider nicht. Doctor Who lebte immer vom Wandel, und eine Frau ist da nur ein logischer Schritt.

  14. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: /mecki78 17.03.20 - 00:41

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alles wird bei einer Serie irgendwann definiert, damit es im Canon gültig
    > ist, selbst die Regeneration selbst war nicht von Anfang an Teil des
    > Doctors.

    Das die Regeneration eine Notwendigkeit um die Serie trotz alternder Schauspielern (oder wie im Fall des ersten Doktors gesundheitliche Probleme), bzw. Schauspielern, die irgendwann auch mal was anderes machen wollen, weiter existieren kann, ist schon klar, ich denke nicht, dass wir das diskutieren müssen. Wir sprechen hier also von einer "Notwendigkeit", die man in die Handlung eingebaut hat, um die Serie so am Leben halten zu können.

    Das ist wie der Teleporter in Star Trek. Dieser existiert nur aus einem Grund: Irgendwie musste die Besatzung vom Raumschiff auf die Planeten oder anderen Raumschiffe und hier mit Modellen zu arbeiten war einfach zu aufwendig und zu teuer also hat man sich den Teleporter ausgedacht. Auch das war eine Notwendigkeit, ohne die es die erste Serie nie hätte geben können, zumindest nicht in dieser Form.

    Aber genau das ist eben der Punkt: Ein Geschlechterwechsel ist keine solche Notwendigkeit.

    Und ich sehe auch nicht, wie die Serie dadurch irgendwie etwas gewonnen hat.

    /Mecki

  15. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: korona 17.03.20 - 01:26

    Aber auch nicht viel verloren. Der Doktor war nie durch seine Männlichkeit bekannt, Romanzen die nicht mehr passen gibt es auch nicht, also warum nicht? Im Endeffekt hat es nichts an der Serie geändert.

  16. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: motzerator 17.03.20 - 02:37

    Cybso schrieb:
    -------------------------
    > Um den OP zu zitieren: "man möchte, dass einen Figur, die schon immer von
    > Männern verkörpert wurde auch weiterhin von Männern verkörpert wird"

    Genauso wie man möchte, das eine Figur, die bisher immer von einer Frau
    verkörpert wird, nicht plötzlich von einem Mann dargestellt wird.

    Ich möchte Wetten, das ein Wechsel von Lara Croft zu beispielsweise
    Alexander Croft im nächsten Tombraider (Film oder Game) genauso
    viel Widerstand der Fans hervorrufen würde.

    > Das heißt, er lehnt Jodie Whittaker als Doktor nicht aufgrund schlechter
    > schauspielerischer Leistungen oder langweiliger Drehbücher ab, sondern
    > einzig, weil sie eine Frau ist(*).

    Vermutlich wird es beides sein. Erst sind die Leute sehr skeptisch und dann
    wird diese Skepsis durch mangelnde Leistung nicht weg gewischt.

    > Was ist daran denn nicht sexistisch?

    Beispielsweise ist es nicht sexistisch, wenn man sich einfach wünscht, das
    einem in einer Serie die Hauptfiguren erhalten bleiben. Ich hatte auch
    schon mit früheren Wechseln bei Dr. Who meine Probleme und bin bei
    einem Wechsel von Jungem Mann zu altem Mann draußen gewesen,
    den letzten Wechsel auf eine Frau habe ich mir schon nicht mehr
    angetan.

    > (*) . Was im Doctor-Who-Universum absolut zulässig ist. Der elfte Doctor
    > macht etwa bei seiner Inkarnation eine Andeutung, dass er auch eine Frau
    > geworden sein könnte. Später wurde der Master als Frau dargestellt.

    Das ist bekannt und es wäre vielleicht auch deutlich besser angenommen
    worden, wenn die Frau die Skeptiker überzeugt hätte.

    Außerdem hat sie es besonders schwer, weil sie halt in der heutigen Zeit
    einen Mann in einem Unterhaltungsprodukt ersetzt. Derartige Wechsel
    sind halt in letzter Zeit viel zu häufig zu beobachten und oft auch irgendwo
    politisch motiviert, um die Leute irgendwie zu erziehen. Das kommt halt
    bei vielen nicht gut an.

  17. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: Allandor 17.03.20 - 10:21

    Wenn ich mich nicht sehr irre, hat der Doctor doch im laufe der Serie bei den Regenerationen immer wieder Andeutungen gemacht, das er sich wünschte auch mal eine Frau zu sein (mag auch sein, das das nicht vom Doctor selbst kam, sondern von anderen Timelords). Geschlechtsänderungen waren bei den Timelords über die (neuere) Serie hinweg normal.

    Der ständige Wechsel des Hauptcharakters beim Doctor ist allerdings etwas, was mich auch jedes mal ein wenig stört. Nicht das die anderen Schauspieler schlecht wären, aber man hat sich grad so richtig an den neuen gewöhnt und dann wechselt der "einfach" wieder. Jeder Doctor hat halt seinen eigenen Charm und an den gewöhnt man sich halt irgendwann.
    Den Umstieg auf David Tenant fand ich auch zunächst ziemlich irritierend, aber als es dann mit ihm zu Ende ging, fing das gleiche beim nächsten an. Gefühlt wechselt der etwas zu häufig, hätte gerne mehr Folgen mit den Doktoren gesehen.

  18. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: leed 17.03.20 - 10:41

    Ich sehe überhaupt kein Problem damit, dass ein weiblicher Doctor gebracht wurde und an sich finde ich Joddie gar keine schlechte Wahl. Immerhin schien sie sich im Charakter mit den Vorgängern zu ähneln.

    Doch wie schon bei Peter Capaldi, wird der Schauspieler durch schlechte Drehbücher in Stich gelassen. Seit Stephen Moffat keine Geschichten mehr schreibt, geht die Serie schon den Bach ab.

    Schlimm bei den neuen Staffeln ist die zunehmende Agenda, die recht billig eingezwängt wird. Diversität passiert nicht einfach aufgrund der Story zufällig, sondern wird regelrecht eingezwängt und mit dem Finger drauf gezeigt. Der Doctor selbst, hat kaum etwas zu tun und null Authorität, weil so viel Gewicht auf die durchmischten Begleiter gelegt wird. Zudem werden allerlei Themen wie "Globale Erwärmung" aufgezwungen. Wohlbemerkt ist bei Doctor Who etwas Bildungsfernsehen nicht unüblich, jedoch nie so übertrieben wie jetzt.

    Als das alles schlecht bei den Zuschauern ankam, musste man, wie schon bei Star Wars die ganze Vergangenheit des Canon mit der Agenda kaputt machen. Plötzlich ist der erste Doctor nicht mehr der erste Doctor, sondern nur noch ein Nachfolger einer farbigen Frau. Plötzlich sind die Time-Lords nicht mehr Aliens die Unsterblichkeit erlangt haben, sondern Aliens die Unsterblichkeit von einem unschuldigen kleinen Mädchen geklaut haben.

    Man macht Serien stufenweise kaputt, infiltriert Agenda, bringt Gender-Sexismus ein, und zerstört die ganze Hintergrundgeschichte.

    Natürlich sind Fans verärgert. Das hat nichts mit Intolleranz zu tun, es hat damit zu tun, dass man böswillig etwas kaputt mach, dass dehnen wichtig ist.

  19. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: LH 17.03.20 - 11:28

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das die Regeneration eine Notwendigkeit

    Nein, war es nicht, es war ein freiwilliger Schritt für ein Problem, dass hätte auch ganz anders gelöst werden können. Viele Serien casteten ihre Darsteller einfach neu, andere haben schlicht die Hautpfiguren gewechselt, eine Regeneration war nie notwendig, es war schlicht die Sci-Fantasy Lösung für ihr aktuelles Problem, da es ihnen spannend erschien, wie eben heute die Nutzung dieser Möglichkeit, um das Geschlecht des Doktors zu wechseln.
    Nichts davon ist notwendig, aber im Sinne einer spannenden Erzählung möglich.

    > Aber genau das ist eben der Punkt: Ein Geschlechterwechsel ist keine solche
    > Notwendigkeit.

    Korrekt, es ist nicht nötig, aber möglich. Und als Autor ist man über jede Möglichkeit dankbar, nach 50 Jahren eine Welt aus neuer Perspektive zu erleben und neue Geschichten zu erzählen. Daraus hat man zwar erschreckend wenig gemacht - anders als beim Master - aber zumindest die Möglichkeit war da.

    > Und ich sehe auch nicht, wie die Serie dadurch irgendwie etwas gewonnen
    > hat.

    Weil es nicht passiert ist, dennoch waren die Optionen da. Der Doktor hatte oftmals eine besondere Beziehung zu deinen Begleitern, mal Väterlich, mal fast liebend. Der Wechsel der Dynamik von Alter Mann/Junge Frau auf die Perspektive der Frau ist natürlich tiefgreifend. Leider lässt die eher kindliche Figur der neuen Doktorin dafür keinen Raum, und die Drehbücher nutzen auch den wenigen Raum praktisch gar nicht aus.

    Der Doktor als Frau ist ein Reinfall, weil die Autoren draus nichts machen, nicht weil es keinen Stoff für spannende Erzählungen gibt.

    Man stelle ich vor: Der Doktor bekommt ein Kind, ähnlich wie Amy. Oder sie verliebt sich in einen Mann, der sie in eine klassische Rolle drängen wollte, was beim Doktor nie gelingen würde. Oder sie reißt durch die Zeit und muss erdulden, was sonst nur ihre Begleiterinnen sonst ertragen mussten: Sexismus, fehlende Akzeptanz, oder das man ihr gar nicht erst zuhören würde.
    Davon sehen wir aber am Ende wenig, die aktuellen Drehbücher würden für einen Mann genau funktionieren. Da liegt auch das Problem, aktuell ist es nur ein Genderswap ohne Tiefgang, wodurch der Zorn vieler Fans nur weiter angefacht würde.

    Eine tiefgreifende Änderung durchzuführen, aber dann die Möglichkeiten nicht zu nutzen, ist immer ein Ärgernis. Aber ich ärgere mich eher über die verpassten Chancen, als über die Änderung.

  20. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: Hanmac 17.03.20 - 19:27

    Es gab eine Szene mit Jodey wo ein Typ fragte:"war der Doktor nicht ein Mann?"
    Und Jodey sagte: "ich hatte ein UPGRADE" und hat dabei so ein Irres Grinsen im Gesicht

    -,-

    Cybermen haben Upgrades, oder heißt das jetzt Cyberperson?

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