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Doctor-Who-Fans intollerant?

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  1. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: /mecki78 17.03.20 - 20:36

    korona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber auch nicht viel verloren.

    Doch, es hat etwas verloren, und zwar die Gewissheit, dass es sich beim Doctor um eine männliche Figur handelt und damit einen Teil der bis dahin geltenden Kontinuität. Und dabei geht es nicht um Sexismus, denn die Fans würden genauso protestieren, hätte man aus den Androiden Data einen Menschen gemacht und spätestens hier kann dann niemand sagen "Sexismus".

    > Der Doktor war nie durch seine Männlichkeit bekannt

    Das sicherlich nicht.

    /Mecki

  2. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: Cybso 18.03.20 - 08:18

    /mecki78 schrieb:
    > Doch, es hat etwas verloren, und zwar die Gewissheit, dass es sich beim
    > Doctor um eine männliche Figur handelt und damit einen Teil der bis dahin
    > geltenden Kontinuität. Und dabei geht es nicht um Sexismus, denn die Fans
    > würden genauso protestieren, hätte man aus den Androiden Data einen
    > Menschen gemacht und spätestens hier kann dann niemand sagen "Sexismus".

    Äpfel und Birnen. Lara Craft, Data, Trinity... alle diese Figuren waren nie dafür ausgelegt, sich überhaupt zu verändern. Die einzige populäre fiktive Figur, bei dem man diesen Vergleich überhaupt hätte ziehen können, habt ihr witzigerweise alle ausgelassen (allerdings haben dort die Produzenten schon angekündigt, dass es keinen Geschlechterwechsel geben wird - Jeanette Bond würde auch irgendwie komisch klingen).

    Hör endlich damit auf, dir deinen Sexismus selbst schön zu reden. Du lehnst Jodie Whittaker als Doctor ab, weil sie eine Frau ist. Das ist dein gutes Recht, die Meinung darfst du haben, auch wenn du natürlich nicht erwarten brauchst, dass andere sie teilen. Dass du uns nun aber die ganze Zeit überzeugen willst, dass das rein gar nichts mit Sexismus zu tun hat, ist echt lächerlich.

    In laufenden Fernsehserien werden ständig neue Teilaspekte eingeführt, davon leben Serien, sonst würden sie kaputt gehen, auch und gerade Doctor Who. Und solange diese Teilaspekte nicht in Konflikt mit dem Kanon stehen, also mit Aspekten, die früher explizit als Fakt definiert worden sind, werden diese von den Fans auch anstandslos akzeptiert.

    Außer, das Geschlecht ändert sich plötzlich. Obwohl niemals, auch nicht in den alten Staffeln, je definiert wurde, dass das Geschlecht der Timelords konstant ist. Im Gegenteil wurde diese Möglichkeit öfters einmal angedeutet und spätestens mit Missy bereits vor fünf Jahren fest etabliert. Aber das ist jetzt plötzlich egal, auf den Doctor darf das auf gar keinen Fall zutreffen?

    Ja, die aktuelle Staffel Doctor Who macht nicht so viel Spaß wie beim 10. und 11. Doctor, selbst den 12. Doctor fand ich unterhaltsamer. Das liegt aber nicht am Geschlecht, sondern einfach an den langweiligen Drehbüchern, aus denen auch Matt Smith und David Tennant nicht viel hätten herausholen können. Und ja, auch ich empfinde das "Team" als überflüssig. Nicht jedoch wegen der Diversität, sondern weil es einfach zuviele Leute sind, auf die sich die Geschichte aufteilt und die Charakterentwicklung des einzelnen Companions einfach zu kurz kommt. Hat mit zwei Begleitern (Rory + Amy, Rose + Mickey) gerade noch so funktioniert, aber mit drei Begleitern in Kombination mit der verkürzten Staffellänge passt das nicht mehr.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.20 08:20 durch Cybso.

  3. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: Trockenobst 18.03.20 - 11:59

    leed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich sind Fans verärgert. Das hat nichts mit Intolleranz zu tun, es
    > hat damit zu tun, dass man böswillig etwas kaputt mach, dass dehnen wichtig
    > ist.

    Nunja, Dr. Who kommt auf einem Fernsehsender der noch Zuschauerzahlen misst.
    Auch wenn das öffentlichen TV ist, man muss sich rechtfertigen.

    Wenn jetzt viele Streamen, dann ist das zwar nett und gut für die Bücher, aber man will Zuschauer haben. Und bis auf sehr Junge Menschen schauen nur noch spezifische Zielgruppen noch lineares TV. Deswegen dieser Drive zu dem erhobenen Zeigefinger, die finanziellen Grenzen geben dies vor. Anscheinend steht das Jungvolk auf sowas, oder jedenfalls wird das angenommen.

    Deswegen sieht in den USA inzwischen 10 neue Serien die alte Serien rebooten (etwa Charmed) aber ausschließlich mit Latinos besetzen. In Kanada gibt es mehrere Serien mit vielen Asiaten.
    Das sind die Zielgruppen die noch lineares Fernsehen schauen. Und Serien für alte Leute wie die ewig gleiche NCIS.

    Muss man unbedingt eine alte Serie dafür zerpflücken? Natürlich nicht. Aber was hätte man machen sollen? "Miss Timelord Saves the Universe"? Den Shitstorm tut man sich dann doch nicht an. Mich ärgert es eigentlich mehr, das Russel T. Davis wegen seinem Ego Torchwood ruiniert hat.

  4. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: LH 18.03.20 - 14:45

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nunja, Dr. Who kommt auf einem Fernsehsender der noch Zuschauerzahlen
    > misst.

    Allerdings hat die BBC den iPlayer, der dort wohl von durchaus großer Bedeutung ist. Insofern ist die BBC bereits über den Status eines reinen Fernseh-/Radiosenders hinaus.

  5. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: leed 18.03.20 - 16:08

    Trockenobst schrieb:

    > Nunja, Dr. Who kommt auf einem Fernsehsender der noch Zuschauerzahlen
    > misst.
    > Auch wenn das öffentlichen TV ist, man muss sich rechtfertigen.
    >
    > Wenn jetzt viele Streamen, dann ist das zwar nett und gut für die Bücher,
    > aber man will Zuschauer haben. Und bis auf sehr Junge Menschen schauen nur
    > noch spezifische Zielgruppen noch lineares TV. Deswegen dieser Drive zu dem
    > erhobenen Zeigefinger, die finanziellen Grenzen geben dies vor. Anscheinend
    > steht das Jungvolk auf sowas, oder jedenfalls wird das angenommen.
    >

    Ging wohl unglaublich in die Hose. Was bis vor kurzem noch der Quotenstar war, hat üble Einbrüche bei den Zuschauerquoten erlangt.

    Besonders beim Season Finale, zeichnete sich ein sehr ungünstiges Muster ab im Vergleich zu den Zuschauern vor und nach der Serie

    Countryfile: 4.44 Mio
    Doctor Who: 3.78 Mio
    Antiques Roadshow: 4.41 Mio

    Kurzgesagt schalteten fast 15% der Zuschauer weg/ab, als die Finale Folge von Staffel 12 anlief. Kaum war die Sendung vorbei. Kaum war die Sendung vorbei, schalteten 14% mehr Zuschauer dazu, um sich eine Sendung über den Verkauf von Antiquitäten anzuschauen.

    Für mich hört sich das wie ein Protest an. Würde ich die BBC leiten, gäbe es keinen Raum mehr für Rechtfertigungen, da müssten da Köpfe rollen.


    > Deswegen sieht in den USA inzwischen 10 neue Serien die alte Serien
    > rebooten (etwa Charmed) aber ausschließlich mit Latinos besetzen. In Kanada
    > gibt es mehrere Serien mit vielen Asiaten.
    > Das sind die Zielgruppen die noch lineares Fernsehen schauen. Und Serien
    > für alte Leute wie die ewig gleiche NCIS.
    >
    > Muss man unbedingt eine alte Serie dafür zerpflücken? Natürlich nicht. Aber
    > was hätte man machen sollen? "Miss Timelord Saves the Universe"? Den
    > Shitstorm tut man sich dann doch nicht an. Mich ärgert es eigentlich mehr,
    > das Russel T. Davis wegen seinem Ego Torchwood ruiniert hat.

    Die Frage sollte eher lauten, darf man eine alte Serie dafür zerpflücken? Insbesondere wenn genannte Serie noch immer sozusagen ein Freipass ist, um Geld zu drucken. Meine Antwort wäre ganz klar "Nein". Aber ich habe halt eine Ökonomisch orientierte Ausbildung, die natürlich auch meine Ansichten trübt.

    Die Kunst-Papnasen am Sender scheinen das aber anders zu sehen. Entweder es dient ihren persönlichen Ansichten oder sie zerstören es mutwillig.

    Ich frage mich was sie noch alles in Zukunft durch den Dreck ziehen werden?

    - Schindler's Liste mit weiblicher Hauptrolle?
    - Martin Luther gespielt von einem Chinesen?
    - Mozart als Transgender Frau?
    - Homoerotische Geschichten über das zusammentreffen von Leonardo da vinci und Michelangelo?

  6. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: Cybso 18.03.20 - 17:10

    leed schrieb:
    > Ging wohl unglaublich in die Hose. Was bis vor kurzem noch der Quotenstar
    > war, hat üble Einbrüche bei den Zuschauerquoten erlangt.

    Der Gedanke, dass das schlicht mit den relativ langweiligen Drehbüchern zu tun haben könnte, passt einfach nicht in deine Agenda der politischen Umerziehungsverschwörung, oder? Nein, es muss am Geschlecht des Doctors liegen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.20 17:12 durch Cybso.

  7. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: OwenBurnett 18.03.20 - 18:50

    Charaktere in Film und Fernsehen stuft man unterbewusst in ein paar Kategorien ein, da wären:
    Wäre ich gerne selber,
    Würde ich gerne als Freund/Bekannten haben.

    Nun viele Männliche Fans wären gerne selber der Doktor, is ja Klaar ist ein cooler Charakter.

    Wen man nun den Charakter Gechlechts-Umwandelt funktioniert das nicht mehr.

    Da ist es doch klar das sich die Leute aufregen.


    Man kann einem Menschen ja kein anderes Geschlecht aufzwingen als das als was er sich fühlt, zur Not lässt man sich sogar um operieren damit es passt.

    Und hier wurden gefühlt ein Haufen Fans gegen ihren willen und gegen ihr angeborenes Gender geschlechts umgewandelt.

    Das hat mit Sexismus nichts zu tun, das ist einfach eine Form von mentaler gewalt und völlig unamplatze.

  8. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: LH 20.03.20 - 20:51

    leed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Schindler's Liste mit weiblicher Hauptrolle?
    > - Martin Luther gespielt von einem Chinesen?
    > - Mozart als Transgender Frau?
    > - Homoerotische Geschichten über das zusammentreffen von Leonardo da vinci
    > und Michelangelo?

    Du scheinst der Meinung zu sein, dass Doctor Who eine Serie über einen tatsächlich existierenden Außerirdischen ist, anders kann ich mir deine Vergleiche nicht erklären.

    Nebenher, es gibt durchaus die Überzeugung, dass Leonardo da Vinci Homosexuell gewesen sein könnte. Würde das dein Weltbild zerstören?

  9. Re: Doctor-Who-Fans intollerant?

    Autor: LH 20.03.20 - 20:54

    OwenBurnett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hat mit Sexismus nichts zu tun, das ist einfach eine Form von mentaler
    > gewalt und völlig unamplatze.

    Das ändern einer Figur ist "mentale Gewalt"? Albern. Einfach albern.
    Wer eine Geschichte nicht schauen kann, ohne die Figur sein zu wollen, oder mit ihr ins Bett hüpfen zu wollen, hat generell einen sehr kleinen Horizont. Dabei ist es oft am interessantesten solche Geschichten zu erleben, die gänzlich abseits der eigenen Erfahrungen sind. Wer das nicht möchte, muss eben in diesem Fall warten, bis der Doktor wieder regeneriert. Es waren eh nicht alle Staffeln etwas für jeden, das wird auch nie anders sein.

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