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Missverständnisse

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  1. Missverständnisse

    Autor: Flobee 16.03.20 - 18:48

    ST ist Sciencefiction. Es ging nicht darum, Konflikte gelangweilter Großstadthipster im All nachzustellen. Es ging bei ST immer darum, eine positive Zukunft zu fantasieren. Die Idee, dass Unterhaltung "erziehen" soll und politisch korrekt sein muss, gibt es erst seit kurzem im Westen.

  2. Re: Missverständnisse

    Autor: LH 16.03.20 - 21:56

    Flobee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Idee, dass Unterhaltung "erziehen"
    > soll und politisch korrekt sein muss, gibt es erst seit kurzem im Westen.

    Star Trek war nie gänzlich frei vom erhobenen Zeigefinger, denke nur an klassische Folgen wie "Let That Be Your Last Battlefield". Auch die Besetzung war bereits bei TOS ein Politikum, weswegen wir ja auch Crewmitglieder sehen, die damals wegen ihres Aussehens und/oder Herkunft eigentlich in solchen Serien unüblich waren: Sulu, Chekow und Uhura. Diese Figuren waren damals durchaus kontrovers, bei Uhura nicht nur wegen des Kusses mit Kirk: Eine schwarze, selbstbewusste und gebildete Frau in einer wichtigen Funktion auf der Brücke eines Sternenschiffes? Das war nichts für jeden.

    Sicherlich, auch mir gehen einige Versuche aktueller Autoren auf die nerven, aber weniger wegen des Versuchs, andere Wege zu zeigen, oder mit ihren Mitteln vor Gefahren zu warnen, sondern weil die Drehbücher Plump sind, und deine Finesse haben.
    Der Ansatz über SF moderne Themen in anderem Gewand zu besprechen ist aber ein Urquell des Genres und völlig normal, wir erkennen die alten Themen in den betagten Stoffen nur oft nicht mehr.

  3. Re: Missverständnisse

    Autor: Flobee 16.03.20 - 22:15

    Nene, neue Ideen, die auch überrascht haben gab es, dass habe ich nicht gemeint. Das hat aber weder mit PC, noch mit Erziehung zu tun. Und vor allem: es war nie so plump wie heute. Da hast du recht.

  4. Re: Missverständnisse

    Autor: LH 16.03.20 - 22:37

    Flobee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nene, neue Ideen, die auch überrascht haben gab es, dass habe ich nicht
    > gemeint. Das hat aber weder mit PC, noch mit Erziehung zu tun. Und vor
    > allem: es war nie so plump wie heute. Da hast du recht.

    Auch in alten Serien waren es nicht einfach "neue Ideen", vieles war als Erziehung gemeint. Damit haben sie sogar einen ganzen Film auf die Leinwand gebracht: Star Trek 4, Greenpeace in Space. Mein Lieblings-ST Film, aber auch gleichzeitig mit einer so dick aufgetragenen Botschaft, dass ihre beste Erklärung für deren Notwendigkeit eine Sonde war, über die wir im Film im Grunde nichts lernen.

    Wie gesagt, Star Trek hatte den Zeigefinger schon immer, und wenn ich darüber nachdenke, war es auch damals oft plump, aber es war eben unterhaltsamer. Vielleicht auch nur, weil "wir" (ich, + jeder, der es auch so fühlte...) es nicht erkannten, oder es uns egal war?

    Auch als Zuschauer verändert man sich, wer sagt, dass ein junger Zuschauer von heute die gleichen Probleme mit den Themen in Discovery hat, wie jemand, der mit TNG groß geworden ist?

  5. Re: Missverständnisse

    Autor: Trockenobst 18.03.20 - 11:37

    LH schrieb:
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    > Auch als Zuschauer verändert man sich, wer sagt, dass ein junger Zuschauer
    > von heute die gleichen Probleme mit den Themen in Discovery hat, wie
    > jemand, der mit TNG groß geworden ist?

    TNG fand ich damals schon zu Amerikanisch, DS9 wurde in der Hinsicht offener in der Problembetrachtung und Lösung (vielen dann vielleicht zu Philosophisch).
    Battlestar Galactica hatte wirklich gute Plots, aber auch häufig sehr amerikanisierte Lösungsansätze.

    Ein Grund warum ich Netflix und Amazon schätze, weil man inzwischen Serien produziert, die nicht den drei Werbeblöcke Schemas des US TVs folgen müssen und auch andere Sichtweisen projizieren können.

    Wenn ich überhaupt was "gelernt" habe, dann war das aus He Man. Skeletor war ein lauter, selbst erhöhender, wichtigtuerischer Dummkopf der nichts auf die Reihe gebracht hat, und diesen Archetyp treffe ich leider immer noch ;)

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