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@Golem.de: Ich hätte den Film gern unvoreingenommen gesehen

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  1. Re: @Golem.de: Ich hätte den Film gern unvoreingenommen gesehen

    Autor: PaBa 19.12.17 - 14:12

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > david_rieger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Das kann man nicht vergessen... ggf. könnte man die Erinnerung per Hypnose
    > "sperren" lassen.
    > Ja, der Autor hat sich die Überschrift ausgesucht. Meinungsfreiheit und so.
    > Aber ebenso unter Meinungsfreiheit fällt dann, diese Entscheidung
    > kritisieren zu können, eben mit der Begründung, dass das manchen den Film
    > versaut.

    Auch wenn meine Antwort jetzt sehr spät kommt (habe den Film auch erst gesehen und wollte vorher die Kommentare nicht sehen).

    Es ist schon was anderes, wenn die Überschrift sagt Pokalfinale BVB-FCB: 2:1, oder wenn die Überschrift sagt, schwaches Spiel, viel VideoAssist.

    Da diese Rezension eine persönliche Meinung ist, kann diese garnicht den Film spoilern. Man wird auch genügend finden, die sagen "bester Film ever". Man weiß noch nichtmal, worauf sich viel Unfug bezieht. Sind es die unnötigen Szenen (Casino) oder die Kuscheltiere (seit den Ewoks nix neues), oder meint er den Inhalt.

    Natürlich kann man die Überschrift neutraler formulieren, aber Titel sollen zum lesen der Artikel animieren. Und wenn ich mir angucke, wie im Sport-Bereich die Titel formuliert werden, dann ist das hier noch harmlos.

    Man sitzt doch nicht im Kino und fragt sich, ob die Szene gerade der Unfug war, den der Autor gemeint hat. Wenn ich weiß, dass ein Spiel 2:1 endet, und es nach 10 Minuten 2:1 steht, dann kann ich die Kiste ausmachen und brauche die Wiederholung nicht zu sehen.

    MMn haben hier mehr Leute ein Problem damit, wie die Kritik vorgebracht wurde, als mit dem Inhalt.

    Ein "Hey Golem, ich würde mir wünschen, dass ihr die Überschriften neutraler formulert, da die Meinung in der Überschrift für mich schon einen SPoiler darstellt." wäre nicht so negativ aufgenommen worden.

    JM2C

  2. Re: @Golem.de: Ich hätte den Film gern unvoreingenommen gesehen

    Autor: PaBa 19.12.17 - 14:14

    ist spät, aber +1 :-)

  3. Re: @Golem.de: Ich hätte den Film gern unvoreingenommen gesehen

    Autor: Anonymer Nutzer 20.12.17 - 12:06

    > > Da fand ich es eigentlich schön gemacht, dass die sich gar nicht "zur
    > > Rebellin wandelt".
    > Doch, tut sie - inklusive pathetischer Anrede ihrer Mitstreiter bevor es in
    > den Kampf geht.

    Einigen wir uns in dem Punkt darauf, dass wir uneins sind.

    > Glaubwürdig - ja. Dennoch storytechnisch belanglos. Es ändert nichts an der
    > Handlung, hätten die Figuren überlebt.

    Die Handlung nicht, das mag sein. Aber die Wahrnehmung. Ich finde, man darf um Himmels Willen Filme nie auf ihre Handlung eindampfen. Die ist doch nur das Gerüst für die eigentlich erzählte Geschichte, ein Vehikel, das die tiefer liegende Botschaft transportiert. Filme funktionieren nicht wegen des Plots, sondern häufig trotz diesem^^
    Vor dem Hintergrund halte ich es für einen fundamentalen Unterschied, ob die "Helden" überleben oder nicht und für alles andere als belanglos.
    In "The Big Bang Theory" wurde ja auch mal thematisiert, dass der erste Indiana Jones ohne diesen genauso geendet hätte, wie mit ihm. Macht das den Film schlecht? Im Gegenteil.

    > Und da es keine emotionale Bindung
    > zu den Figuren gibt, bleibt der Zuschauer auch emotional kalt.

    Der Zuschauer bleibt auch deshalb kalt, weil er/sie kalt bleiben will. Selbst wenn die Zeit für die Geschichten hinter den Protagonisten knapp ist, kann man eine Bindung zu ihnen herstellen. Mir war das jetzt nicht unmöglich. Es ist ja nun auch kein 20-Minuten-Streifen vor dem Hauptfilm.

    > Han Solo greift vorher heimlich zum Blaster. Er hat
    > also vor, zuerst zu schießen.
    > Da hat sich also überhaupt rein gar nie
    > nichts irgendwie in einer Art und Weise was geändert.

    Doch, die Szene wurde zumindest bezüglich des Timings verändert, um in der späteren Fassung den Eindruck zu erwecken, dass Greedo zuerst schießt https://en.wikipedia.org/wiki/Han_shot_first . Was wiederum Solo als den "Guten" dastehen lässt, der er eigentlich gar nicht ist.

  4. Re: @Golem.de: Ich hätte den Film gern unvoreingenommen gesehen

    Autor: MickeyKay 20.12.17 - 12:20

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In "The Big Bang Theory" wurde ja auch mal thematisiert, dass der erste Indiana
    > Jones ohne diesen genauso geendet hätte, wie mit ihm. Macht das den Film schlecht?
    > Im Gegenteil.
    Daran musste ich auch schon denken. Indiana Jones beweist damit aber nur, dass es möglich ist, dennoch eine spannende Story mit interessanten Figuren zu schaffen. Rogue One schafft das nicht.
    Ich beneide Zuschauer, die sich das schönreden können. Ich würde den Film sehr gerne mögen wollen...

    > Doch, die Szene wurde zumindest bezüglich des Timings verändert, um in der
    > späteren Fassung den Eindruck zu erwecken, dass Greedo zuerst schießt. Was
    > wiederum Solo als den "Guten" dastehen lässt, der er eigentlich gar nicht
    > ist.
    Klar, das Timing wurde geändert. Das weiß ich. Ändert dennoch nichts, wir reden hier über Mikrosekunden. Han hat definitiv nicht auf Greedos Schuss reagiert (zumal er ja definitiv vorhatte zuerst zu schießen - das wurde nicht geändert). Im schlechtesten Fall schießen beide gefühlt gleichzeitig - auf jeden Fall unabhängig voneinander. Das macht Han in keinster Weise "guter" als vorher. Selbstverteidigung wäre es nur dann gewesen, wenn er Greedos Gedanken hätte lesen können. Oder Reflexe wie ein Jedi gehabt hätte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.17 12:24 durch MickeyKay.

  5. Re: @Golem.de: Ich hätte den Film gern unvoreingenommen gesehen

    Autor: Anonymer Nutzer 20.12.17 - 12:27

    > Han hat definitiv nicht auf Greedos Schuss
    > reagiert (zumal er ja definitiv vorhatte zuerst zu schießen - das wurde
    > nicht geändert).

    "In the original 1977 theatrical release of the scene, the film cuts to a closeup of Greedo's face, followed quickly by flash sparks, a cloud of smoke, and the sound effect of a blaster firing. This is followed by a reverse angle of Greedo from behind, slumping over the table. In 2012, director George Lucas expressed his dissatisfaction with this climax, believing that it depicts Solo, the film's supporting protagonist, as a "cold-blooded killer".

    In the 1997 special edition of the film, a few frames are inserted in which Greedo shoots first at Solo and misses, and then Solo returns fire, killing Greedo.

    For the film's 2004 DVD release, the scene was altered again, with new timing so that the shots are fired at nearly the same time and so that Solo dodges Greedo's shot."

  6. Re: @Golem.de: Ich hätte den Film gern unvoreingenommen gesehen

    Autor: TarikVaineTree 20.12.17 - 23:04

    Ich fand die Überschrift auch nicht so glücklich gewählt und ärgerte mich auch, als ich sie im Vorhinein sah. Unnötig. Als Clickbait taugt es ja ohnehin nicht, da man den Link nicht klickt, wenn man sich nicht spoilern will.

  7. Re: @Golem.de: Ich hätte den Film gern unvoreingenommen gesehen

    Autor: MickeyKay 21.12.17 - 11:07

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Ja, das ist ja alles gemeinhin bekannt. Und? Ändert immer noch nichts. Ist ja schön, dass man diese Intention hatte, aber das zu sehende auf dem Bildschirm/Leinwand hat da ja wohl Vorrang.

    > In the 1997 special edition of the film, a few frames are inserted
    "a few frames". Genau, wie ich schrieb. Wir reden hier von einem Milisekunden-Bereich (24 Frames ergeben erst eine Sekunde). Und so schnell kann kein Han Solo reagieren, als dass es als Selbstverteidigung durchgehen würde. Zumal er ja (und auch das sagte ich schon), sich schon vorher auf den Schuss vorbereitet hat und auf jeden Fall vorhatte, zuerst zu schießen. So wird es EINDEUTIG und unmissverständlich im Film gezeigt.
    Also völlig egal, was sich ein George Lucas dabei dachte: Die letztendliche Umsetzung spricht eine andere Sprache. Und sich darüber aufregen, was "eigentlich gemeint" war ist ja nun wirklich völlig überflüssig.
    Zumal es ja für die Dauernörgler wieder rückgängig gemacht wurde...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.12.17 11:08 durch MickeyKay.

  8. Re: @Golem.de: Ich hätte den Film gern unvoreingenommen gesehen

    Autor: Anonymer Nutzer 21.12.17 - 12:11

    > Und so schnell
    > kann kein Han Solo reagieren, als dass es als Selbstverteidigung durchgehen
    > würde.

    Na offensichtlich doch, weil es so ziemlich jeder so wahrnimmt. Was ein paar Frames, Licht- und Soundeffekte so alles bewirken können.

    > Zumal er ja (und auch das sagte ich schon), sich schon vorher auf
    > den Schuss vorbereitet hat und auf jeden Fall vorhatte, zuerst zu schießen.

    Beweis. Eine Waffe zu ziehen kann durchaus Zeichen zur Vorbereitung auf eine Selbstverteidigung/Notwehr sein.

    > So wird es EINDEUTIG und unmissverständlich im Film gezeigt.

    Nö, eben nicht. Selbst der Regisseur des Originals und Bearbeiter der "Korrekturen" sagt, dass es eben wenigstens zweideutig war. Aber wer ist schon dieser George Lucas, dass er in seinem eigenen Film mitreden will...

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