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Auf Linux zu zocken ist nix als ne Notlösung

Wochenende!!! Zeit für Quatsch!
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  1. Re: Auf Linux zu zocken ist nix als ne Notlösung

    Autor: throgh 21.06.19 - 08:49

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Punkt ist, solche Systeme sind besser durchdacht und auch von Designern
    > designt und nicht von Programmierfreaks. Das ist halt das Problem bei
    > Linux, ein System von Freaks für Freaks, die dann damit keine Probleme
    > haben und annehmen, dass Otto Normal auch keine hat.

    Nö, der Punkt ist schlichter "Unwille" und genau solche Aussagen wie die Deine hier. Zunächst einmal übernimmst du das Framing Anderer, also die negative Wortwahl. Es gibt zahlreiche Beispiele unter den Linuxdistributionen, die mehr als nur benutzerfreundlich sind, beispielsweise Q4OS (Link) oder auch eher am MAC Orientierte gerne elementaryOS (Link). Der Punkt ist das Massenphänomen: Windows wird quasi als vermeintlicher "Standard" angesehen und von daher wird auch ungefragt Alles akzeptiert was dort so verlangt und getan werden muss. Was ich schon gesehen und erlebt habe an Lösungswegen übersteigt das was ich unter GNU/Linux an täglichem Arbeiten in der Kommandozeile mache bei weitem. Aber beschwert wird sich nicht wirklich. Während man also brav Powershell und Co. verwendet, um gewohnte Oberflächen wiederherzustellen ist die Verwendung auch nur eines Kommandos in einer Shell unter GNU/Linux-Distributionen absolutes KO-Kriterium. Lächerlich ist das, eben wie das Framing selbst.

    Und einmal davon abgesehen, dass es dann auch noch jederzeit KDE, XFCE oder auch Mate in den meisten Repositories gibt - allesamt sehr benutzerfreundlich: Es gibt keinen "Standard". Ebenso wie es das Wort "Freak" nur deswegen gibt, weil man Mitmenschen in Schubladen stopfen und herabwürdigen will.

  2. Re: Auf Linux zu zocken ist nix als ne Notlösung

    Autor: sebastilahn 21.06.19 - 17:28

    xPandamon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sobald man irgendetwas fernab vom Mainstream macht ist Linux
    > einfach nur nervig. Nicht nur bei Spielen wohlgemerkt.

    Und was geht denn nun nicht, werd doch mal konkret!
    Ich habe mich vor zwei Jahren rein gedanklich von Windows verabschiedet, hatte nen Laptop, einen Desktop-PC und sogar ein Windows-Tablet. Das Tablet bin ich am schnellsten los geworden. Der Laptop wurde eh nur zu surfen und bisl Schreibkram benutzt -> wurde durch ein Chromebook ersetzt. Das ist immer aktuell und bootet nach Updates fehlerfrei in wenigen Sekunden. Perfekt.
    Mein Desktop-Windows ist vor einem Jahr in eine VM gewandert, die ich inzwischen wegen Staubansetzung auf eine externe Festplatte geschoben habe.
    Ist also auch obsolet. Ich hatte auch immer Angst, das mir irgendwann mal was fehlt, aber das ist nicht der Fall. Viele Alternativen unter Linux sind sogar besser als in Windows. Es gibt für Medienabspielung unter Linux so viele Programme, die alle ohne Adware auskommen, das man immer was findet...
    Dank Steam kann man viele Spiele inzwischen spielen, auf die Sachen von Bubisoft und Electronic Farts kann ich gerne verzichten, weil ich deren Kontrollsoftware uGay und Borigin schon unter Windows nicht mochte. Meine alten Accounts sollen ruhig verrotten...
    Die 08/15-Sachen gehen eh alle, da muss man schon mit was exotischem kommen...

  3. Re: Auf Linux zu zocken ist nix als ne Notlösung

    Autor: FreiGeistler 21.06.19 - 17:46

    Sh3rlock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kannst du als AMD Nutzer nun ReCore, Forza Horizon 4, Minecraft (Bedrock)
    > Edition und Quantum Break auf deinem Linuxteil spielen?
    >
    > Bin mal gespannt ob die alle gehen

    Spätestens in einigen Monaten. Macht ja nichts.
    Das "ich will es aber jetzt spielen!" kann ich auch nur bei Kleinkindern verstehen.

  4. Re: Auf Linux zu zocken ist nix als ne Notlösung

    Autor: cpt.dirk 21.06.19 - 23:40

    Zu Teil 1: Zustimmung.

    Zu Stream-Gaming: Ablehnung, das ist DRM + Datamining on Steroids.
    Dabei gewinnt nur einer, nämlich der Anbieter und zwar hochaushoch x2.

  5. Re: Auf Linux zu zocken ist nix als ne Notlösung

    Autor: cpt.dirk 22.06.19 - 00:40

    ++1

    Zieht man den naheliegenden Vergleich zwischen Demokratie und Betriebssystemen, fällt auf:

    In einer (lebendigen) Demokratie ist sich der Bürger seiner (Mit-)Verantwortung bewusst und will aktiv an politischen Entscheidungen teilhaben.
    Das Pendant hierzu ist ein freies OS, wie GNU/Linux, wo jeder aktiv mitgestalten und eigene Entscheidungen treffen kann.

    In einem autoritären, bzw. totalitären System ist der Bürger nur Objekt und Konsument von politischen Entscheidungen, die von Wenigen (von oben) diktiert werden - er hat nichts zu entscheiden und nichts mitzureden und ist den guten, ebenso wie den schlechten Dekreten bedingungslos ausgeliefert.
    Klassische Pendants hierzu sind proprietäre Anwendungen, Firmware, Treiber und nicht zuletzt geschlossene Systeme wie Windows, Android und iOS, wo man ledglich die Wahl hat, zwischen einem vergitterten Titan-, Glas-, oder einem Goldkäfig.

    Vielleicht spiegelt sich im Hang zu solch "bequemen" Lösungen einfach eine grundsätzliche Geisteshaltung der Gesellschaft wieder.

  6. Re: Auf Linux zu zocken ist nix als ne Notlösung

    Autor: janoP 22.06.19 - 09:10

    Doomhammer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > janoP schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > xPandamon schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > es lässt sich eigentlich alles beheben wenn man den Kram richtig
    > > einstellt,
    > >
    > > aka. Gefrickel...
    > >
    > > Glaub mir als langjährigem Linuxer, wenn man von Windows keine Ahnung
    > > (mehr) hat, dann ist das mindestens genau so anstrengend und kompliziert
    >
    > Yup, so sieht es aus!
    >
    > > wie wenn man als Windowser mit Nvdidia zu Linux geht und darauf achten
    > > muss, bei der Installation die Nonfree-Treiber auszuwählen.
    >
    > Bitte? Bei welcher Distribution ist das den noch so? Debian?

    Laut Artikel bei Manjaro, und ehrlich gesagt meine ich bei allen Distributionen. Wobei „muss“ natürlich falsch ist, es funktioniert ja auch mit den freien Treibern, aber für Gaming braucht man nonfree. So steht es im Artikel geschrieben, und der Artikel hat auch Recht.

  7. Re: Auf Linux zu zocken ist nix als ne Notlösung

    Autor: FreiGeistler 22.06.19 - 16:41

    xPandamon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt Steam, Proton, PlayOnLinux, Lutris und vermutlich noch mehr. Viele
    > Spiele werden unterstützt aber eben nicht alle. Vieles außerhalb von Steam
    > erfordert nerviges Gefummel, vorallem wenn es von keinem der Hilfsprogramme
    > unterstützt wird. FreeSync wird scheinbar nicht unterstützt, zumindest
    > nicht ohne im Terminal oder sonstwo rumzufriemeln. Sowas wie AMD Link fehlt
    > ebenfalls was echt super ist um Daten zu überwachen und zum Beispiel
    > Screenshots oder Gameplay aufzunehmen. Generell kann man nix im Control
    > Center der GPU einstellen was bei manchen Spiele, vorallem alten Spielen
    > recht praktisch sein kann um zum Beispiel mit Supersampling mehr
    > rauszuholen. Wie gesagt, die "Zwangsupdates" von Windows lassen sich schon
    > lange super einstellen, damit die eben nicht den PC einfach so neustarten.
    > Langsam wird Windows auch nicht zwingend, solange man dafür sorgt dass
    > alles seinen Platz hat und Programme vernünftig deinstalliert werden. Zur
    > Frage ob man Wiggles auf Windows 10 spielen kann: Scheinbar ja. Für ältere
    > Spiele würde eine Windows 98 VM (zum Beispiel) ja reichen.

    FreeSync läuft bei mir und die Vega kann ich via radeon-profile und radeon-profile-daemon via GUI die Kühlung, Profile, Übertaktung, etc., steuern.

    Und Terminal – du kannst configs auch via Editor bearbeiten, wenn du ihn als sudo ausführst.
    Aber configs sinds nun mal bei *nix, Registry bei Windows. Eine GUI muss man erstmal entwickeln, was bei Projekten mit laufender Entwicklung schlicht unnötige Arbeit verursacht.
    Wenn sich die ganze IT-Entwicklung etwas beruhigt und standardisiert hat – so in 40 - 50 Jahren – kannst du für jede Einstellungsmöglichkeit einen Schieberegler mit Erklärung erwarten.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.06.19 16:56 durch FreiGeistler.

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