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Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

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  1. Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: b5g2k 18.06.19 - 14:15

    Seit den 2000er Jahren hab ich immer wieder Linux ausprobiert. Mandrake, SuSE Linux, Red Hat und wie sie sonst noch alle heißen. Das OS hat schon sehr früh eine massive faszination auf mich ausgeübt aber aufgrund von schlechter oder nicht vorhandener Software war für mich immer nur ein Dualboot-System eine vernünftige Lösung, die dann dazu führte das ich viel häufiger Windows als Linux startete.

    Dann vor knapp 3,5 Jahren hab ich erst meinen Arbeitslaptop auf Linux (Mint mit Xfce-DE) umgestellt und später auch noch meinen Desktop und bin wirklich sehr zufrieden (nicht zu 100% aber dazu komme ich noch).

    Mein Desktop hat Manjaro 17 spendiert bekommen, darin läuft noch einmal ein Debian9 als virtuelle Arbeitsmaschine (ich trenne das ganz gerne, damit habe ich die ganzen Serverdienste nicht am laufen, wenn ich mal ne Runde zocken will) und das läuft wirklich rund. Bisher gabs auch kein böses erwachen beim Updaten bzw. Upgraden der Distribution.

    Für Softwareentwickler gibt es schon lange kaum Gründe nicht auf Linux zu satteln, die wichtigsten IDEs (jetbrains xStorm, Netbeans, Eclipse) sind alle verfügbar und laufen sowohl stabil als auch performant.

    Dann kann man seit einigen Monaten wirklich ne Menge Games unter Linux zocken, habe zum Beispiel Dark Souls 2 Sotfs, dank Proton, unter Linux durch gespielt und dabei kein ruckeln oder freezes gehabt. Der zeit sitze ich an Dark Souls 3, dass gegenüber der Windows Version nicht so performant läuft aber immer noch vollkommen spielbar (70 - 80FPS bei 2560x1440). Generell ist meine Steam Bibliothek riesig (bin seit HL² dabei) und ein wirklich guter anteil davon funktioniert. Und die Liste der Spiele die laufen, wird von Monat zu Monat länger.

    Jetzt kommt der Wehrmutstropfen: Kreative Arbeit ist unter Linux möglich aber die Industriestandards von Adobe und Affinity laufen entweder gar nicht oder nur eingeschränkt. Zwar gibts für Videobearbeitung echt ne menge guter Tools wie z.B. Lightworks oder DaVinci Resolve aber bei Vektorgrafiken und Photomanipulation sieht es nicht ganz so rosig aus. Es gibt zwar Inkscape, Gimp und Krita, aber 100% überzeugen konnte mich davon keines. Eventuell schafft ja Gravit ein Vektorgrafik-Tool auf die Beine zu stellen, dass auch professionelle Nutzer überzeugt, oder Serif aka Affinity bekommt seinen Arsch hoch und portet endlich mal seinen Designer bzw. das Photomanipulations-Tool für Linux.

    Für meine Steuererklärung nutze ich das WiSo Steuer:Sparbuch, das läuft aber leider nicht in einer VM. Dafür habe ich tatsächlich noch ein Windows System am laufen, das genau einmal im Jahr gebootet wird. Wine soll zwar funktionieren aber dafür ist mir meine Steuererklärung zu kritisch um das mit Wine zu übersetzen.

    Ich kann es jedem nur ans Herz legen es mal auszuprobieren. Ja, die Lernkurve ist nicht ohne aber aus meiner Sicht hat es sich gelohnt. Arbeiten macht mir unter Linux 100% mehr Spaß als unter Windows. Schon allein weil es so geile Tools wie "less +F" bzw. "tail -n"gibt mit denen man wirklich einfach mehrere Logfiles überwachen kann.

  2. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: michael_ 18.06.19 - 14:47

    thank you sir

  3. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: Urbautz 18.06.19 - 15:08

    "Schon allein weil es so geile Tools wie "less +F" bzw. "tail -n"gibt mit denen man wirklich einfach mehrere Logfiles überwachen kann."

    Powershell: Get-Content myTestLog.log –Wait

    geht sogar gefiltert:
    Get-Content myTestLog.log -wait | where { $_ -match “FEHLER” }

  4. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: LoudHoward 18.06.19 - 15:10

    Oder mit WSL wie unter Linux :D

  5. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: b5g2k 18.06.19 - 15:40

    Ja, nur fast ein Jahrzehnt später geht das auch unter Windows. Gratulation dazu :)

    Edit: Mist, falscher thread.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.19 15:41 durch b5g2k.

  6. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: neocron 18.06.19 - 15:41

    zweites Trotzalter, oder wie kommt man zu so einem Kommentar?

  7. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: Clown 18.06.19 - 16:05

    b5g2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit den 2000er Jahren hab ich immer wieder Linux ausprobiert. Mandrake,
    > SuSE Linux, Red Hat und wie sie sonst noch alle heißen. Das OS hat schon
    > sehr früh eine massive faszination auf mich ausgeübt aber aufgrund von
    > schlechter oder nicht vorhandener Software war für mich immer nur ein
    > Dualboot-System eine vernünftige Lösung, die dann dazu führte das ich viel
    > häufiger Windows als Linux startete.

    Seit 1998 hab ich auch immer mal wieder ein Linux verschiedenster Distributionen ausprobiert. Ich will nicht soweit gehen und von Faszination sprechen ;) Aber einen gewissen Reiz hat das System schon auf mich ausgeübt. Aber letzten Endes ist jeder Versuch immer wieder gescheitert und nach und nach hat sich Ernüchterung eingestellt. Mittlerweile habe ich nicht mehr das Bedürfnis Experimente einzugehen.

    > Für Softwareentwickler gibt es schon lange kaum Gründe nicht auf Linux zu
    > satteln, die wichtigsten IDEs (jetbrains xStorm, Netbeans, Eclipse) sind
    > alle verfügbar und laufen sowohl stabil als auch performant.

    Nanu? "Die wichtigsten IDEs" und dann ist das Visual Studio nicht aufgeführt? Ich will auf das Visual Studio jedenfalls nicht mehr verzichten.

    > Dann kann man seit einigen Monaten wirklich ne Menge Games unter Linux
    > zocken, habe zum Beispiel Dark Souls 2 Sotfs, dank Proton, unter Linux
    > durch gespielt und dabei kein ruckeln oder freezes gehabt. Der zeit sitze
    > ich an Dark Souls 3, dass gegenüber der Windows Version nicht so performant
    > läuft aber immer noch vollkommen spielbar (70 - 80FPS bei 2560x1440).
    > Generell ist meine Steam Bibliothek riesig (bin seit HL² dabei) und ein
    > wirklich guter anteil davon funktioniert. Und die Liste der Spiele die
    > laufen, wird von Monat zu Monat länger.

    Ja mag sein. Alles wird wohl nicht unterstützt. Und niemand garantiert, dass die non-nativen Games auch weiterhin laufen. Es ist super, wenn das für Dich reicht. Für mich reicht das nicht.

    > Jetzt kommt der Wehrmutstropfen: Kreative Arbeit ist unter Linux möglich
    > aber die Industriestandards von Adobe und Affinity laufen entweder gar
    > nicht oder nur eingeschränkt. Zwar gibts für Videobearbeitung echt ne menge
    > guter Tools wie z.B. Lightworks oder DaVinci Resolve aber bei
    > Vektorgrafiken und Photomanipulation sieht es nicht ganz so rosig aus. Es
    > gibt zwar Inkscape, Gimp und Krita, aber 100% überzeugen konnte mich davon
    > keines. Eventuell schafft ja Gravit ein Vektorgrafik-Tool auf die Beine zu
    > stellen, dass auch professionelle Nutzer überzeugt, oder Serif aka Affinity
    > bekommt seinen Arsch hoch und portet endlich mal seinen Designer bzw. das
    > Photomanipulations-Tool für Linux.

    Stimmt. Affinity Photo und Lightroom gehören zu meinen häufiger genutzten Programmen auf dem Desktop zu Hause.

    > Ich kann es jedem nur ans Herz legen es mal auszuprobieren. Ja, die
    > Lernkurve ist nicht ohne aber aus meiner Sicht hat es sich gelohnt.
    > Arbeiten macht mir unter Linux 100% mehr Spaß als unter Windows.

    Die Lernkurve ist steiler, aber das sehe ich nicht als primäres Problem. Vielmehr war es bei meinen Versuchen immer irgend ein Treiber oder Einstellungsproblem, welches Stunden um Stunden an Recherche und Rumprobiererei beansprucht hat und ich bin einfach nicht mehr bereit so viel Zeit in sowas zu versenken. Im Ansatz wird das im Artikel beim nVidia-Treiber beschrieben, der nicht risikolos im Betrieb gewechselt werden kann.
    Zudem mag ich das Look&Feel der verfügbaren Oberflächen nicht besonders. Klar, kann ich damit arbeiten. Spaß macht mir das aber nicht.

    > Schon
    > allein weil es so geile Tools wie "less +F" bzw. "tail -n"gibt mit denen
    > man wirklich einfach mehrere Logfiles überwachen kann.

    Dazu wurde ja schon geantwortet =)

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  8. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: b5g2k 18.06.19 - 16:10

    Naja, erstmal habe ich meine Erfahrungen aufgeschrieben und ein einfaches Beispiel gegeben warum ich Linux besser finde. Dann kommt einer mit nem Powershell-Skript um die Ecke mit dem man, dass nun endlich auch kann. Geschenkt! Man kann nun also einzelne Logfiles unter Windows per Powershell überwachen (btw. ich schrieb mehrere Logfiles).

    Ich habe aber explizit Vorteile genannt die man durch die Verwendung von Linux bekommt. Und, ja ich würde mir Wünschen das mehr Leute umsatteln bzw. es wenigstens mal ausprobieren würden. Das Konzept: "everything is a file", ist nämlich ziemlich geil. Das dieses Konzept keine Linux Erfindung ist, sondern aus den Unix-Zeiten stammt ist mir bewusst, allerdings war Unix halt nicht für alle zugänglich. Linux wurde aber für alle gemacht, egal ob für Oma, Opa, Mutter, Vatter, Kind oder Unternehmen. Jeder kann es benutzen. Jeder kann dazu beitragen.

    Und das beste daran ist, wenn man möchte kann man sich dann noch viel tiefer mit der Materie Computer auseinander setzen. Du hast bock darauf dein eigenes Dateisystem zu schreiben? Mach doch!

    Und was ist mit Apple? Grundsätzlich verwenden die ja auch nur ein BSD (also ein Unixoides-System wie Linux) als Unterbau. Haben sich also bei der Community freizugügig bedient aber geben von den Weiterentwicklungen nix zurück. Das ist genau der Grund warum Linux für mich eindeutig das bessere Betriebssystem ist, es stammt von Leuten die einfach nur ein System entwickeln wollen und stellen das der Allgemeinheit zur Verfügung. Microsoft und Apple wollen grundsätzlich nur verkaufen und am liebsten Ihre User in einen goldenen Käfig sperren. Das sie dafür auch einige PR-Stunts hinlegen ist geschenkt, aber man sollte immer daran denken warum Sie das machen. Das wohl der Allgemeinheit dürfte aber bei weitem nicht an erster Stelle stehen.

  9. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: rldml 18.06.19 - 16:16

    Oder mit Powershell unter Linux wie in Windows ;)

  10. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: LoudHoward 18.06.19 - 16:19

    Drucken tust du unter Linux also nicht?

    https://developer.apple.com/opensource/

    Alias Cups?

    b5g2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, erstmal habe ich meine Erfahrungen aufgeschrieben und ein einfaches
    > Beispiel gegeben warum ich Linux besser finde. Dann kommt einer mit nem
    > Powershell-Skript um die Ecke mit dem man, dass nun endlich auch kann.
    > Geschenkt! Man kann nun also einzelne Logfiles unter Windows per Powershell
    > überwachen (btw. ich schrieb mehrere Logfiles).
    >
    > Ich habe aber explizit Vorteile genannt die man durch die Verwendung von
    > Linux bekommt. Und, ja ich würde mir Wünschen das mehr Leute umsatteln bzw.
    > es wenigstens mal ausprobieren würden. Das Konzept: "everything is a file",
    > ist nämlich ziemlich geil. Das dieses Konzept keine Linux Erfindung ist,
    > sondern aus den Unix-Zeiten stammt ist mir bewusst, allerdings war Unix
    > halt nicht für alle zugänglich. Linux wurde aber für alle gemacht, egal ob
    > für Oma, Opa, Mutter, Vatter, Kind oder Unternehmen. Jeder kann es
    > benutzen. Jeder kann dazu beitragen.
    >
    > Und das beste daran ist, wenn man möchte kann man sich dann noch viel
    > tiefer mit der Materie Computer auseinander setzen. Du hast bock darauf
    > dein eigenes Dateisystem zu schreiben? Mach doch!
    >
    > Und was ist mit Apple? Grundsätzlich verwenden die ja auch nur ein BSD
    > (also ein Unixoides-System wie Linux) als Unterbau. Haben sich also bei der
    > Community freizugügig bedient aber geben von den Weiterentwicklungen nix
    > zurück. Das ist genau der Grund warum Linux für mich eindeutig das bessere
    > Betriebssystem ist, es stammt von Leuten die einfach nur ein System
    > entwickeln wollen und stellen das der Allgemeinheit zur Verfügung.
    > Microsoft und Apple wollen grundsätzlich nur verkaufen und am liebsten Ihre
    > User in einen goldenen Käfig sperren. Das sie dafür auch einige PR-Stunts
    > hinlegen ist geschenkt, aber man sollte immer daran denken warum Sie das
    > machen. Das wohl der Allgemeinheit dürfte aber bei weitem nicht an erster
    > Stelle stehen.

  11. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: GregorMaier 18.06.19 - 17:52

    "WiSo Steuer:Sparbuch"

    Bei mir läuft die recht alte SteuerSparErklärung 2014 unter Wine. Die Fonts sind halt ugly. Der Übermittlung über Elster habe ich dann aber nicht getraut und es in ner VM erledigt. Warum scheitert die Installation in der VM denn? Verstehe eh nicht, warum hier alle auf Windows Forms aufsetzen und bspw. kein Qt nutzen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.19 17:52 durch GregorMaier.

  12. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: b5g2k 18.06.19 - 19:01

    Das cups-Repository wird von Apple nur gemaintained. AFAIK tragen Sie nicht aktiv zur Entwicklung bei.

  13. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: b5g2k 18.06.19 - 19:26

    Die Installation scheitert nicht, aber das Programm ansich stürzt alle paar Meter ab wegen unzureichend Arbeitsspeicher. Das ist ne Windows7 VM mit 8GB RAM, sollte für WiSo eigentlich reichen.

  14. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: corruption 18.06.19 - 20:12

    b5g2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Der zeit sitze
    > ich an Dark Souls 3, dass gegenüber der Windows Version nicht so performant
    > läuft aber immer noch vollkommen spielbar (70 - 80FPS bei 2560x1440).

    Fakenews. Darksouls 3 kann man max. mit 60 FPS spielen (Auch unter Windows). Wie kommst du da auf 70-80? Unter Archlinux läuft das Game bei mir (i7 8700 mit gtx 1070ti) mit ca 30-40 FPS bei 1440p und low settings. Sorry, aber dann zeig mal deine Konfiguration oder so. Weil das DS3 bei dir 100% besser läuft kann ich mir fast nicht vorstellen, wie gesagt, zumal das Spiel auf 60 FPS gelockt ist ist die Aussage mit 70-80 FPS eh quatsch...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.19 20:13 durch corruption.

  15. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: ip_toux 18.06.19 - 20:38

    corruption schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > b5g2k schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >Der zeit sitze
    > > ich an Dark Souls 3, dass gegenüber der Windows Version nicht so
    > performant
    > > läuft aber immer noch vollkommen spielbar (70 - 80FPS bei 2560x1440).
    >
    > Fakenews. Darksouls 3 kann man max. mit 60 FPS spielen (Auch unter
    > Windows). Wie kommst du da auf 70-80? Unter Archlinux läuft das Game bei
    > mir (i7 8700 mit gtx 1070ti) mit ca 30-40 FPS bei 1440p und low settings.
    > Sorry, aber dann zeig mal deine Konfiguration oder so. Weil das DS3 bei dir
    > 100% besser läuft kann ich mir fast nicht vorstellen, wie gesagt, zumal das
    > Spiel auf 60 FPS gelockt ist ist die Aussage mit 70-80 FPS eh quatsch...


    Weil du evtl zu doof bist zum Konfigurieren ist es also Fake? FPS lock schön und gut, funktioniert unter Windows anscheinend super, warum sollte des nun auch unter Linux 1a arbeiten wo doch sonst alles nicht geht in Linux?

  16. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: janoP 18.06.19 - 20:39

    Das Problem mit Qt, so großartig die mit dem Framework erstellten Anwendungen sind, ist, dass es nur mit speicherunsicheren Sprachen oder Sprachen, die keine Typisierung unterstützen verwendet werden kann – man hat also die Wahl zwischen Pest und Cholera. QtJambi ist leider tot.

  17. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: corruption 18.06.19 - 20:42

    > Weil du evtl zu doof bist zum Konfigurieren ist es also Fake? FPS lock
    > schön und gut, funktioniert unter Windows anscheinend super, warum sollte
    > des nun auch unter Linux 1a arbeiten wo doch sonst alles nicht geht in
    > Linux?

    Ich selbst spiele das Spiel unter Linux mit Proton. Es ist gelockt :). Ggf hat sich der Thread Ersteller auch einfach geirrt und meinte konstant 60 FPS? Das ist ggf mit entsprechender Hardware möglich ... 70-80 FPS ist aber definitiv fake. (Siehe ProtonDB die hier auch im Artikel verlinkt ist, alle haben 60 FPS lock ;-)) ODER er hat irgend ein Unlock Tool selbst entwickelt?^^



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.19 20:45 durch corruption.

  18. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: b5g2k 18.06.19 - 20:50

    corruption schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich selbst spiele das Spiel unter Linux mit Proton. Es ist gelockt :). Ggf
    > hat sich der Thread Ersteller auch einfach geirrt und meinte konstant 60
    > FPS? Das ist ggf mit entsprechender Hardware möglich ... 70-80 FPS ist aber
    > definitiv fake. (Siehe ProtonDB die hier auch im Artikel verlinkt ist, alle
    > haben 60 FPS lock ;-)) ODER er hat irgend ein Unlock Tool selbst
    > entwickelt?^^

    Hast recht, ist bei 60 FPS gelockt. Wundert mich aber, weil ich mir sehr sicher bin, dass ich mit Proton 3.x nicht bei 60 FPS gelockt wurde. Nichts desto trotz ändert das nix an meiner Aussage. Das Spiel läuft gut aber nicht so gut wie unter Windows.

  19. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: b5g2k 18.06.19 - 20:55

    Also als erstes. Der Thread soll meine Erfahrungen wiederspiegeln. Weder sind diese allgemeingültig noch sollen Sie dazu führen das nun jeder erleuchtet ist und auf einmal Linux installiert. Er soll lediglich dazu animieren über den Tellerrand raus zu schauen.

    So nun zu deiner Antwort

    Clown schrieb:

    > Nanu? "Die wichtigsten IDEs" und dann ist das Visual Studio nicht
    > aufgeführt? Ich will auf das Visual Studio jedenfalls nicht mehr
    > verzichten.
    >

    Puh, schweres Thema. Ich persönlich bin alles aber kein Fan vom VisualStudio. Ich "durfte" dieses Tool auch des häufigeren verwenden und sagen wir es mal so: Meine Erfahrungen mit VisualStudio vor allem mit Projekten die noch aus früheren VS Versionen stammen sind eher vernichtend. Ich werde VS nur noch mit der Kneifzange anfassen.

    Wenn es dir allerdings um .net Anwendungen geht dann gibt es MonoDevelop unter Linux. Laut hörensagen soll es ganz okay sein. Umfangstechnisch wohl aber noch eingeschränkt.

    > Ja mag sein. Alles wird wohl nicht unterstützt. Und niemand garantiert,
    > dass die non-nativen Games auch weiterhin laufen. Es ist super, wenn das
    > für Dich reicht. Für mich reicht das nicht.

    Und wer garantiert dir das deine Spielesammlung in einem Jahr noch auf deinem Windows 10 System läuft? Genau! Niemand! Wie oft kam es schon vor, dass trotz diverser Kompatibilitätslayer und abermillionen von Altlast-Libraries Software nicht mehr lief? Richtig! Verdammt oft!
    Fallout 3 ist da ein gutes Beispiel oder generell alle Spiele die auf Microsofts Live Service aufsetzten! Versuch das mal unter nem aktuellen Windows zu installieren. Läuft nicht ohne vorheriges "gefrickel". Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte das die Wahrscheinlichkeit höher ist das es unter Linux ootb läuft.

    > Die Lernkurve ist steiler, aber das sehe ich nicht als primäres Problem.
    > Vielmehr war es bei meinen Versuchen immer irgend ein Treiber oder
    > Einstellungsproblem, welches Stunden um Stunden an Recherche und
    > Rumprobiererei beansprucht hat und ich bin einfach nicht mehr bereit so
    > viel Zeit in sowas zu versenken. Im Ansatz wird das im Artikel beim
    > nVidia-Treiber beschrieben, der nicht risikolos im Betrieb gewechselt
    > werden kann.

    Wenn du nicht gerade maximal exotische Hardware verwendest, dann müssen deine Erfahrungen verdammt lang zurück liegen. Ich hab hier wie gesagt zwei Desktop Linuxe sowie noch nen Intel NUC die allesamt mit Linux laufen. Keines der Geräte hatte signifikante Treiberprobleme. Das letzte Hardwaretreiberproblem, an das ich mich erinnern kann
    war mein Canon All-in-one Drucker. Für diesen musste ich tatsächlich im Community-Repository einen Treiber laden, damit ich Ihn über das WLan in Betrieb nehmen kann. Das war aber auch alles andere als problematisch. "#yaourt canon" ausführen und schon wird mir eine Fülle von Treibern angezeigt. Den passenden raussuchen, installieren und schon kann gedruckt und gescannt werden.

    Selbst mein Billigheimer Blutooth USB-Stick wurde absolut problemfrei erkannt.

    Den Fallstrick den ich wirklich nachvollziehen kann ist das mit den free bzw. non-free Treibern.
    Wenn ich mich recht erinnere gibt es einen rechtlichen Grund warum der free vorausgewählt ist. Auch ich (der es eigentlich besser wissen sollte) habe erst den freien installiert um dann auf den non-free umzusteigen. War problemfrei. Die Zeiten wo ein Treiberwechsel dir den Desktop zerschießt sind vorbei.

    > Zudem mag ich das Look&Feel der verfügbaren Oberflächen nicht besonders.
    > Klar, kann ich damit arbeiten. Spaß macht mir das aber nicht.

    Ehrlich gesagt bin ich da komplett anderer Meinung. Das Xfce von meinem Mint Laptop
    oder der Deepin-Desktop stecken Windows in jeglicher hinsicht locker in die Tasche
    aber das ist sehr subjektiv.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.19 20:58 durch b5g2k.

  20. Re: Erfahrungen eines fast exklusiven Linux Nutzer

    Autor: manudrescher 18.06.19 - 21:39

    WISO war bei mir auch immer der "Sonderfall".

    Aber seit geraumer Zeit gibt es von WISO "Steuer:Web"
    -> https://www.buhl.de/steuer-web/

    Das ist 1:1 WISO als Web-Version. Mit dem Kauf einer WISO-Version und dem Key ist Steuer:Web immer inkludiert.

    Man kann auch seine Offline-Datensätze importieren und arbeiten "wie immer"

    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Steuer:Web ist WISO 1:1 wie man es kennt...nur ohne Zwang zu Windows in einer VM oder paralleler Installation

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