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  5. › Steam Play: Tschüss Windows, hallo…

Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

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  1. Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: throgh 18.06.19 - 21:54

    Also werte Golem-Redaktion: Dieser Artikel hier ist wirklich einfach nur noch ein Debakel und zudem strotzt das Ganze von oberflächlichen, nicht durchdachten Empfehlungen.

    Bevor man zu GNU/Linux wechselt sollte man sich auch über den Kontext wie auch die eigenen Anwendungsgebiete im Klaren sein. Allein mit der Empfehlung Steam habt ihr hier aber sprichwörtlichst keinen sonderlich guten Schritt getätigt, da einzig der Eindruck erweckt wird GNU/Linux respektive eine aus dem Spektrum stammende Distribution kann zu einem Windows mit unixoidem Unterbau umfunktioniert werden. Na vielen Dank aber auch: Die Arbeit und das Engagement hinsichtlich freier, quelloffener Software verkommt so komplett zu einem rein oberflächlichen "Wunschkonzert" OHNE weitergehenden Tiefgang. Ihr mischt unterscheidliche Herangehensweisen und Aspekte von proprietärer und freier, quelloffener Software. Über das so entstandene, wirre Potpourri wird nun ein Artikel verfasst und gewürzt mit dem treffsicheren Titel "Ein Gamer zieht um". Als würde neuerdings allein schon das Hauptargument für irgendein Betriebssystem sein, als würde man sich so auch sicherer in dem Kontext bewegen und dazu nutzt ihr dann auch noch mit Manjaro eine Distribution, welche durchaus noch weit mehr Fallstricke gerade für Neueinsteiger*innen haben kann.

    Am Ende bleibt nur noch übrig wieder oberflächliches Wissen hier vermittelt zu haben und dann auch das Endresultat, dass immer mehr Distributionen vermeintlich massentauglich poliert statt vielfältig und tiefgreifend ausgestattet werden. Ihr seid damit die sprichwörtlichen Trittbrettfahrer, über welche sich dann Unternehmen und Konzerne wie Microsoft die Legitimation mittels Nutzer einholen sich noch tiefer aus dem Kontext freier, quelloffener Software einfach so zu bedienen. Danke für Nichts: Genau aus dem Grunde sind genau solche Artikel einfach nur noch schlecht und eben nicht hilfreich. Aber hey: Das da viele Freiwillige mit Leidenschaft für etwas eintreten ist doch so probat und am Schluss dürfen diese sich dann mit den Folgen der Empfehlungen aus solchen Artikeln wie diesem hier ärgern, da Nutzer*innen überhaupt nicht vorbereitet sind und dennoch vollumfängliche Unterstützung erwarten. Der Mitmacheffekt von freien Projekten? Nicht mehr existent zu diesem Zeitpunkt. Aber hauptsache Steam läuft ... natürlich.

    Und sich dann am Schluss wohl noch das Etikett "Ich nutze FREIE Software!" selbst geben. Mehr als einmal erlebt auf Basis derlei "Empfehlungen"!

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Hyperbola GNU/Linux | Alpine Linux | GuixSD | Trisquel 7

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.19 22:01 durch throgh.

  2. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: heikom36 18.06.19 - 22:20

    > aus dem Kontext freier, quelloffener Software einfach so zu bedienen

    das ist doch der Sinn von freier und quelloffener Software

  3. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: throgh 18.06.19 - 22:25

    Bitte den ganzen Kontext dazu nehmen: Nehmen und nutzen, ja. Das ist Eine der vier Freiheiten und absolut in Ordnung. Dann aber vollumfänglichen Support und Unterstützung erwarten? Genau darum geht / ging es mir. Manjaro ist beileibe schon kein guter Einstieg und keine Empfehlung für Neueinsteiger. Im Gegenteil: Es wird dann auch Nacharbeit erforderlich sofern man beispielsweise nicht weiß wie man LTS-Pakete installiert und sich anhand derer entsprechend auch korrekte Treiber einrichtet. Kernelmodule fehlen? Wie kann man diese laden? Wo sind sie zu finden? Und warum funktioniert trotz installiertem Paket der Treiber nicht? Sicherlich nimmt Manjaro da Einiges ab. Aber man sollte niemals vergessen: Das ist eine Distribution mit Rolling-Release-Konzept, kein Debian (stable), kein Ubuntu. Wenn Pakete nach längerer Zeit aktualisiert werden und es dann zu Konflikten kommt, dürfte der Ärger nicht sonderlich gering ausfallen.

    Hinzu kommt natürlich das Mischen von Herangehensweisen: Soll sich Jeder installieren was beliebt, keine Frage. Also auch dann später Steam. Aber der Ersteindruck ist relevant und dieser hier ist einfach nur noch desaströs wie auch schlecht aufbereitet. Fadenscheiniges Argument: "Ein Gamer zieht um" ... und dürfte dann auch später wieder zurückkehren, da man mit falschen Vorstellungen begonnen hat. Die gesamte Argumentationskette ist sehr reißerisch und ohne Tiefgang. Und bestimmt freuen sich die Forennutzer und Communitymitglieder auf Rückfragen, die dann komplett ignorieren worum es sich handelt: Freie, quelloffene Software basierend auf dem Mitmacheffekt - auch eine der Freiheiten. Und Fehlermeldungen wie "Funktioniert nicht" sind nicht sonderlich hilfreich bei der Behebung, aber zumeist scheitert es genau hier: Nutzer*innen kennen Herangehensweise zur Fehlerbearbeitung nicht. Dabei muss man kein*e Entwickler*in sein: Aber die Ermittlung und Weitergabe von Informationen ist essentiell und da ist es doch weit besser in einem eher stabilen Umfeld zu beginnen. Also dort wo sich Pakete nicht zusehends jeden Tag verändern und erweitert werden!

    Sicherlich ist der Artikel gut gedacht, aber ganz furchtbar am Ende, sofern man selbst das Spektrum "GNU/Linux" nicht abzuschätzen weiß. Und noch zudem handelt es sich um eine wirklich sehr verkürzte Empfehlung, ohne Differenzierungen und genau das kritisiere ich hier. Eine Linuxdistribution dann zu einem unixoiden Windows umfunktionieren zu wollen? Kann man machen, aber hilft nicht sonderlich viel und man selbst versperrt sich zudem auch noch das Erlernen anderer Systemkontexte und damit verbundener Herangehensweisen wie auch idealistischen Betrachtungsweisen. Ist ja auch immer davon abhängig was man selbst aus den vier Freiheiten macht / machen will. ;-)

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

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    4 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.19 22:40 durch throgh.

  4. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: Thunderbird1400 18.06.19 - 23:19

    Verstehe das Problem nicht. Mich als Gamer interessiert in erster Linie, ob Steam auf Linux läuft und wie die Spiele laufen. Von daher fand ich den Artikel ganz interessant. Wusste garnicht, dass Steam überhaupt unter Linux läuft.

  5. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: throgh 18.06.19 - 23:36

    Deine Entscheidung und ja: Darüber klärt der Artikel sehr umfassend auf. Ich habe aber entsprechend eine andere Sichtweise und Meinung zu dem Ganzen. Proprietäre Software - und Steam ist der Inbegriff davon - obliegt bei Anwendern zur Installation. Aus dem Kontext freier, quelloffener Software aber dann schlussendlich ein unixoides "Windows" zu bauen, nicht hilfreich. Und ich brauche dafür auch keine Kategorisierung wie "Gamer". Ich spiele durchweg gerne und für meine Belange bildet GNU/Linux eine ganze Menge ab: Freie Spiele wie 0 A.D., Portierungen wie Arx Libertatis oder OpenMW, oder auch Emulatoren wie DOSBox oder ScummVM, wahlweise dann auch gerne Wine-Installationen falls ein Spiel wirklich nicht anders zum Laufen gebracht werden kann. Wenn man dann einen proprietären Client installieren will, fein - eigene Entscheidung. Der Kontext bleibt aber weiterhin wichtig und das was der Artikel vermittelt ist einfach schon von den Grundlagen in höchstem Maße unsauber wie auch eben oberflächlich, selbst wenn ich den "Kontext" unberücksichtigt lasse. Den Autoren kann das dann ja gleichgültig sein: Sie befassen sich dann nicht mit den Anfragen falls etwas nicht so wie gedacht funktioniert. Das machen dann immer "Andere" und genau da beginnt die Kritik!

    Eine Linuxdistribution ist kein Windows, Windows ist keine Linuxdistribution. Man kann absolut viel abbilden was Anforderungen und Arbeitsabläufe anbelangt. Aber dazu braucht man auch den Willen: GNU/Linux bietet dafür eine wunderbare Basis. Genau diese Basis vermisse ich in dem Artikel, wo dann so locker leicht ein falscher Eindruck geweckt wird.

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.19 23:40 durch throgh.

  6. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: BlackSuit 18.06.19 - 23:38

    Betriebssysteme, auch die freien, sind für die meisten User kein Selbstzweck sondern erstmal hauptsächlich Basis zum Start der eigentlichen software. Steam bzw die Spiele dort sind nun einmal für einen erheblichen Teil der privaten PC Nutzer die relevanteste Software. Entsprechend finde ich, und mit mir sicher noch ein paar andere Nutzer, Wasserstandsmeldungen zu diesem Thema spannend.
    Ansonsten finde empfinde ich deine Argumentation als wirres Potpourri bei dem ich nicht weiß worauf du hinauswillst: Kommerzielle Software böse? Noobs die meinen ohne Guru an der Seite Linux auszuprobieren doof? Grafische, geführte Installer ein Sündenfall, weil man ohne Verständnis mal eben eine Distri Installieren kann?
    Freiheit bedeutet übrigens auch die Freiheit die gegeben Freiheiten nicht in Anspruch zu nehmen. Jeder darf Open Source nutzen auch wenn er sich nicht daran beteiligen kann/will.

  7. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: DrBernd 18.06.19 - 23:46

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also werte Golem-Redaktion: Dieser Artikel hier ist wirklich einfach nur
    > noch ein Debakel und zudem strotzt das Ganze von oberflächlichen, nicht
    > durchdachten Empfehlungen.

    Die meisten Nutzer interessiert es überhaupt nicht was für eine "Philosophie" hinter Linux steckt und ob das Open Source ist oder nicht. Und das ist auch genau richtig so.

    Wer freie Software schreibt, pflegt und veröffentlicht, muss mit sowas Leben. Wer lieber einen Kult draus macht, sollte einer Kirche beitreten und dort seine Energie verschwenden. Denn der Nutzer ist frei die Software zu nutzen wie er/sie es für richtig hält und wenn ich nur proprietären Kram installiere, dann ist daran 0,0 auszusetzen.

  8. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: throgh 18.06.19 - 23:57

    Dann hast du mich nicht verstanden. Aber ich wiederhole das Ganze gerne nochmals: Der Artikel setzt die falschen Maßgaben und vermittelt nur oberflächliches Wissen. Einmal ganz davon abgesehen, dass Manjaro keine Distribution für Neueinsteiger selbst ist.

    Ich gehe auch gerne auf deine Fragestellungen ein:

    > Kommerzielle Software böse?

    Das habe ich nicht geschrieben. Ich habe die Frage aufgeworfen, ob es sinnvoll ist GNU/Linux zu einem unixoiden "Windows" umfunktionieren zu wollen. Für mich habe ich eine Antwort gefunden und die lautet NEIN. Was nun Jeder daraus macht bleibt eine individuelle Entscheidung. Ich akzeptiere proprietäre Software in Sachen von rein beschränkten Spielen und Applikationen, welche ich in einem "Sandkasten" laufen lassen kann. Das ist aber meine Entscheidung und auch meine Obliegenheit mir das Recht herauszunehmen den weiter voranschreitenden Trend zu krisitieren keine klare Haltung mehr zeigen zu wollen.

    > Noobs die meinen ohne Guru an der Seite Linux auszuprobieren doof?

    Ich ignoriere derweil einmal die abwertenden Begrifflichkeiten und verbleibe beim Kritikpunkt selbst: Jede*r war einmal Einsteiger*in. Aber die richtigen Fragen zu stellen, die Geduld aufzubringen und dann zusammen mit Helfern auch eine Lösungsstrategie finden und entwickeln zu können, das ist nicht immer gegeben und gerade bei Manjaro als Derivat von Arch Linux sollte man durchaus tiefergehende Kenntnisse mitbringen falls dann doch nach einer Aktualisierung beispielsweise kein grafische Oberfläche mehr erscheint. Denn dann auf einmal ist GNU/Linux kein "Wunderland" mehr für Manche. Und so entstehen dann unausgewogene Forenbeiträge, wie man sie hier gerne wie oft auch lesen kann in Bezug auf den Faktor "selber anfassen".

    > Grafische, geführte Installer ein Sündenfall, weil man ohne Verständnis mal eben eine Distri Installieren kann?

    Tja, auch das habe ich nicht geschrieben. Aber wenn du es schon ansprichst? Nichts gegen eine grafische Installationsroutine. Aber was wenn pacman entsprechende GPG-Signaturen nicht finden und abgleichen kann? Na dann ist aber der gute Rat teuer und die grafische Installation insofern auch eine Weiterleitung der dahinter stehenden Abläufe. Insofern auch wieder hier: Das was du mir hier unterjubeln möchtest kann sich schnell wie einfach umdrehen und Verständnis für die Abläufe sind durchaus wichtig und sinnvoll.

    > Freiheit bedeutet übrigens auch die Freiheit die gegeben Freiheiten nicht in Anspruch zu nehmen. Jeder darf Open Source nutzen auch wenn er sich nicht daran beteiligen kann/will.

    Habe ich auch nicht anders geschrieben. Auch bedeutet das übrigens selbst entscheiden zu dürfen und zu können. Aber es zeigt sich wieder einmal ein relevantes Grundkonzept: Je näher sich GNU/Linux als Themenkomplex dem Bereich "Massenmarkt" annähert desto höher die Garantie, dass idealistische Grundkonzepte direkt über Bord geworfen werden und zwar vorzugsweise nur für konstruierte Argumentationsweisen. Genau deswegen gibt es den Unterschied zwischen "Open-Source" und wirklich "freier, quelloffener Software". ;-)

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  9. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: throgh 18.06.19 - 23:59

    Tja und doch darf man daran Kritik üben, da hinter dem Konzept überhaupt keine Haltung, kein Ideal steht. Wenn dir das nicht passt, so darfst du mich hier nun gerne überlesen. So wie ich auch nicht weiter auf deine Argumentation nun eingehen werde. Denn dieses stete Verleugnen einer "Ideologie" ist ebenso eine Solche. Das ist kein "Kult" und eine klare Haltung ist jederzeit wichtig! Und freie, quelloffene Projekte leben vom "Mitmacheffekt", der sich auf viele Arten äußern kann. Das was Golem hier aber macht ist und bleibt das obligate Bildnis vom Trittbrettfahrer, über den sich dann ein Bildnis verbreitet welches komplett den Kontext verwässert.

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.19 00:03 durch throgh.

  10. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: DrBernd 19.06.19 - 01:04

    Bitte sag mir, dass du trollst oO

  11. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: ldlx 19.06.19 - 02:32

    +1

    Allein die Auswahl der Linux-Distribution duerfte die meisten schon vor hohe Huerden stellen. (ach, frag nicht, nimm Ubuntu :-))

  12. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: lgo 19.06.19 - 05:05

    Wir können das ganze auch abkürzen: DAS HABT IHR NICHT VERDIENT.
    Weißt Du was ich in den 80er und 90ern nicht verdient habe?
    Den Riesenhaufen an Arbeit, die sich unterbezahlte ProgrammiererInnen mit Spielen,
    Anwendungssoftware und allem weiterem gemacht haben, die ich kopiert und genutzt habe.

    Und nun? Bin ich 41 und habe viel darüber gelernt, was all das bedeutet und was dahinter
    steckt. Ich verdiene Geld und unterstütze, was ich gut finde.

    Wie habe ich auf diesen Weg gefunden?

    Ich möchte Dir eins mitgeben: ein bisschen Demut hat noch niemandem geschadet.

  13. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: BlackSuit 19.06.19 - 06:15

    Linux ist schon lange Massenmarkt. Auf allen Geräten außerhalb des Desktops. Servern, Router, Smartphones,IoT,... . Und wird dort häufig mit kommerzieller Software betrieben ohne das irgendjemand auf die Idee käme derartige Verwendung würde Linux kaputt machen. Oder zu Windows. Außer dir.
    Und wie gesagt, das Betriebssystem ist für die meisten User kein Selbstzweck sondern erstmal hauptsächlich Basis zum Start der eigentlichen Software. Wenn du eine elitäre Befriedigung daraus ziehst nur 100% OS zu arbeiten und jede Signatur doppelt zu prüfen - bitte. Erwachsen gewordenen vorzuwerfen einfach mit den passendem Werkzeug den Job (und sei es ein Spiel) zu erledigen ist unreif.

  14. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: throgh 19.06.19 - 07:59

    Nochmals: pacman arbeitet nun einmal mit GPG zur Prüfung der Signaturen für Pakete. Was machen hier angeregte Nutzer*innen aber falls einmal der Schlüsselbund eine veraltete GPG-Signatur enthält - kein so unübliches Szenario? Nicht sonderlich viel, würde ich sagen, denn auf die Problemstellungen wird ja nicht hingewiesen. Und Begrifflichkeiten wie "Erwachsen geworden" würde ich nicht im Kontext mit Anglizismen wie "Gamer" nutzen.

    Es gäbe tatsächlich noch weit mehr Möglichkeiten mehr aus einem Artikelszenario zu machen: Unterschiedliche Anwendungsfälle und damit auch Anwender*innen zu Worte kommen lassen ... also wirklich Entwickler*innen, Büronutzer*innen etc. und das eben in verschiedenen Artikeln. Aber ein "Gamer" zieht hier halt nun um und meines Erachtens auch in Bälde wieder zurück!

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  15. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: throgh 19.06.19 - 08:00

    Wenn nichts mehr einfällt, kommt das Troll-Argument. Bitte auf meine Signatur zu achten und danke für die Schublade vorweg!

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  16. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: throgh 19.06.19 - 08:16

    Demut habe ich tatsächlich auch als integren Bestandteil meiner Wortwahl berücksichtigt. Danke, dass du das Wort aber hervorgearbeitet hast. Und was du meinst verdient zu haben, was Andere deiner Meinung verdient haben oder eben nicht, spielt hier überhaupt keine Rolle. Freie Software folgt den vier Freiheiten:

    - Die Freiheit, das Programm auszuführen, wie man möchte, für jeden Zweck.
    - Die Freiheit, die Funktionsweise des Programms zu untersuchen und eigenen Bedürfnissen der Datenverarbeitung anzupassen.
    - Die Freiheit, das Programm weiterzuverbreiten und damit seinen Mitmenschen zu helfen.
    - Die Freiheit, das Programm zu verbessern und diese Verbesserungen der Öffentlichkeit freizugeben, damit die gesamte Gemeinschaft davon profitiert.
    (Quelle)

    Dafür muss der Quelltext vorliegen und man kann ein Programm, eine Anwendung dann auch verändern. Man kann sogar Neues erschaffen. All das aber immer mit Berücksichtigung dessen woher das Programm kommt und die Urheberrechte der ursprünglichen Autoren*innen sind zu berücksichtigen. Und freie Softwareprojekte können nur vom Mitmacheffekt leben: Spenden sind dabei ebenso wichtig wie Beiträge, Kommentare, Fehlermeldungen, Anleitungen oder selbst eigene Korrekturen im Quelltext. Soviel zu den Grundlagen und Golem mischt hier aber unsachgemäß für einen reißerischen Artikel. Das Wort "Demut" ist fein, aber komplett deplaziert in Bezug auf meine Kritik. Denn damit vermittelt Golem einen so locker, leichten Eindruck, der einfach nicht stimmt. Gerade weil sie mit Manjaro eine entsprechend ungeeignete Distribution gewählt haben, wo eine Aktualisierung auch gerne einmal eine Verzeichnisstruktur, Konfiguration oder gar komplette Abhängigkeitsbäume verändert. Gerade beim proprietären NVidia-Treiber kann das herzlichst gerne zu einem Problem werden, wenn GCC und zugehörige Basisbibliotheken aktualisiert werden. Dann mal bitte probieren das Kernelmodul erneut zu übersetzen: Vor allem da ja nicht Alles offengelegt worden ist wird dies zu einem Spießroutenlauf und am Ende steht ein Misserfolg. Und wer korrigiert das? Vorzugsweise Nutzer*innen im Forum und in Kommunikationsmedien der zugehörigen Gemeinschaft, sofern der Wille seitens Anwender*in hier besteht.

    Was hat also Golem erreicht? Allenfalls einen oberflächlichen, furchtbar schlechten Artikel hier verfasst, mit dem reißerischen Bestandteil "Ein Gamer zieht um" im Titel. Das ist mit Verlaub totaler Unsinn: Für mich beispielsweise ist GNU/Linux respektive meine gewählten Distributionen - mit Verweis auf meine Signatur - wunderbar: Ich nutze eher ungern proprietäre Software und wenn dann im Sandkasten wie DOSBox, ScummVM oder Andere. Spiele funktionieren hervorragend, alle anderen Awwendungsfälle auch. Aber das ist immer davon abhängig was man machen will: Das Neuste vom Neuen - denn genau den Eindruck erweckt der Artikel? Tja, aber ich wiederhole mich! Und bevor du nochmals mit "Demut" kommst: Ich spende durchweg gerne für Projekte (also auch die verwendeten Distributionen), arbeite mit und beteilige mich ebenso mit Fehlerberichten und Tests. Kannst du also stecken lassen mir hier etwas unterzuschieben. Danke! :D

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    3 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.19 08:28 durch throgh.

  17. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: Maturion 19.06.19 - 08:49

    Erstmal vorneweg: Ich benutze seit Jahren fast ausschließlich Linux, habe auch schon an OpenSource-Projekten mitgewirkt und Teile die Philosophie freier Software.
    Aber ich muss auch anerkennen:
    Der Durchschnittsnutzer möchte ein Betriebssystem, das ihm Arbeiten, Spielen, Surfen, etc ermöglicht, und das möglichst problemfrei und einfach. Die Philosophie dahinter interessiert ihn, wenn überhaupt, dann nur am Rande. Und ich muss auch akzeptieren, dass die absolute Mehrheit der Gamer eben nicht komplett freie, von Enthusiasten in ihrer Freizeit gemachte Open-Source-Spiele spielen will, sondern eben AAA-Titel der großen Hersteller. Und da ist die Frage ob und wie Steam auf Linux läuft für 99,9% der Zielgruppe dieses Artikels relevanter als ein Hinweis auf 0 A.D. oder SuperTuxKart. Und es muss auch nicht bei jedem Artikel zu Linux die Philosophie dahinter dargestellt werden. Bei Nachrichtenmeldungen aus anderen Ländern muss auch nicht jedes Mal das dortige politische System erklärt werden, wenn es gerade darum geht, dass dort ein Zug entgleist ist.

  18. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: throgh 19.06.19 - 09:06

    Habe ich verlangt, dass man sich vollumfänglich mit der Philosophie befasst? Und einmal wieder: Bitte den Kontext berücksichtigen. Golem hat einen oberflächlichen, eher schlechten Artikel erstellt und ich habe Kritik an verschiedenen Facetten, ja auch den Umgang mit der Philosophie und dem Idealismus dahinter, geübt. Du beziehst dich jetzt aber rein nur auf diesen Teilaspekt. Schau einfach mal etwas weiter oben in den Diskussionsverlauf: Ohne pacman kein Arch Linux und ohne Arch Linux, kein Manjaro. Das ist eine einfache Formel und obgleich ich auf Fehlerszenarien hinweise, Fallstricke hier beschreibe, wird so getan als würde ich hier etwas konstruieren. Dabei mangelt es schon am elementaren Grundwissen über Manjaro beispielsweise.

    Und das bestätigt eben auch meine Kritik: Es sind immer die individuellen Belange zu berücksichtigen, also auch die Paketverwaltung der jeweiligen Distribution sowie die dahinter stehende Philosophie wie auch Handhabung. Und bei Problemen gilt ebenso: Hilfe zur Selbsthilfe. Nutzer*innen mit entsprechendem Hintergrundwissen können sich viel leichter helfen als Neueinsteiger. Das liegt in der Natur der Sache selbst und ist kein Problem. Problematisch wird es aber, weil Artikel wie dieser einen falschen Eindruck erwecken mit "Ein Gamer zieht um" locker leichte Kost zu sein. Das ist einfach nur Unsinn!

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

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    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

  19. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: nicolon24 19.06.19 - 09:08

    Meine Güte...

    Bist du Linus Torvalds persönlich? :-D

    Kirche im Dorf stehen lassen und gut...Du magst ja Recht haben aber unabhängig davon, dass ich aus zeitlichen Gründen nicht mehr so viel spiele, finde ich solche Berichte trotzdem interessant.

    Da nervt mich viel eher deine pseudo "schaut her wie rhetorisch und technisch bewandert ich bin"-Formulierungen...

    Nichts für ungut ;-)

  20. Re: Sehr oberflächlicher, schlechter Artikel

    Autor: kuhpunkt 19.06.19 - 09:21

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn nichts mehr einfällt, kommt das Troll-Argument. Bitte auf meine
    > Signatur zu achten und danke für die Schublade vorweg!

    Weil du Abseits über Abseits schreibst, ohne irgendwann mal auch nur Ansatzweise auf den Punkt zu kommen mit Geschwurbel ohne Ende.

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