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noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

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  1. noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: hardtech 21.05.22 - 14:59

    Also Picard in original war super. Selbst Kirk ist klasse, auch wenn die Effekte aus heutiger Sicht etwas "einfach" aussehen. Dennoch sehenswert und kreativ mit den Abenteuern pro Folge.

    Bei neuen Picard in der 1. Staffel habe ich mich bereits gefragt, was das soll. Viel zu Charakterbezogen und immer wieder zurück in die Vergangenheit. Keine wirkliche Action. Dazu dann der rauchende neue Captain cool und die seltsam dreinschauende Wissenschaftlerin mit grenzdebilem Blick.

    Die. 2. Staffel konnte ich dann nicht mehr zu Ende sehen, weil ich nicht gefragt habe... wie kann man Star Trek so verhunzen?! Die Borgkönigin: schlecht und sterotypisch, aber gar nicht bedrohlich.
    Die Wissenschaftlerin viel zu präsent und nicht sehenswert.
    Die Schauspielleistung allgemein schlecht.
    Viel zu viele Stereotypen.
    Und was soll das geflirte von 7of9 mit den anderen Charakteren? Langweiliger Schrott!

    Sowas von schlecht die 2. Staffel... Einfach traurig, was aus Star Trek geworden ist!

  2. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: Carl Weathers 21.05.22 - 15:32

    Dabei fing alles so schön an. Endlich wieder ein Sternenschiff, Handlung im Weltraum, die Borg und eine sich ankündigende epische Raumschlacht. Nach gefühlt 2 Minuten war alles vorbei und es wurde zum selben lahmen Long-Story-Arc-Clusterfrag wie Staffel 1. Schade.

    Muss man denn ständig das ganze Universum retten müssen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.05.22 15:33 durch Carl Weathers.

  3. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: Eisklaue 21.05.22 - 16:31

    Ich hab mir die 2. Staffel von Picard bis zum Ende geschaut und sie haben die an sich schon komplett dämliche Story noch mehr gegen die Wand gefahren als man denken konnte. Die gesamte Geschichte, Qs Plan, die Borg, Picard selbst, alle Nebencharaktere, selbst das Anwesen der Picards ergeben keinen Sinn. Als hätten sie nen total bekifften Low IQ Typ genommen der noch nie Drehbücher für ne Serie geschrieben hat… so wirkt der ganze Mist.

  4. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: theFiend 21.05.22 - 16:49

    Eisklaue schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab mir die 2. Staffel von Picard bis zum Ende geschaut und sie haben
    > die an sich schon komplett dämliche Story noch mehr gegen die Wand gefahren
    > als man denken konnte. Die gesamte Geschichte, Qs Plan, die Borg, Picard
    > selbst, alle Nebencharaktere, selbst das Anwesen der Picards ergeben keinen
    > Sinn. Als hätten sie nen total bekifften Low IQ Typ genommen der noch nie
    > Drehbücher für ne Serie geschrieben hat… so wirkt der ganze Mist.

    Hat sich leider schon spätestens zur Hälfte der 2. Staffel abgezeichnet, daher hab ich auch echt abgebrochen... und das bei sonem Jugendhelden wie Picard... tja schade drum, aber für Drehbücher scheint noch immer kaum Geld da zu sein...

  5. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: Morons MORONS 21.05.22 - 18:03

    Ich habe es bis zum Ende durchgewürgt, allerdings schon nach 2 Folgen nur noch als kleines Movie-Player-Fenster, während ich was anderes gemacht habe.
    Die dritte Staffel fange ich gar nicht erst an.

  6. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: splash42 21.05.22 - 18:41

    hardtech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > Sowas von schlecht die 2. Staffel... Einfach traurig, was aus Star Trek
    > geworden ist!

    Bei den ersten 2-3 Folgen habe ich auch noch gedacht, die haben dazu gelernt. Und dann kam Picard als kleiner Junge und es hörte nicht mehr auf. Und Psycho-Analytiker Prof. Dr. Dr. Q radiert ungefragt die Realität für eine Therapie aus ... :-/

  7. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: Agba 21.05.22 - 18:47

    Ich muss gestehen, dass ich die zweite Staffel noch unausgegorener finde als die erste.

    Generell kann ich nicht sagen ob ich die Serie überhaupt mag oder gut finde, aber das liegt denke ich primär an der seltsamen Konzeption der Serie mit der ich Probleme habe.


    Für mich war die aktuelle 9. Episode schlicht und ergreifend Mumpitz. Da gab es so viele Baustellen, dass ich nicht ansatzweise abschalten konnte.

    Soong der zu dem Sinnbild eines klischeehaften Bösewichts wird, der selbstverständlich nur quasi Monologe führt.

    1000 Drohnen die plötzlich einfach da sind. Und natürlich alle mit grünem laser runlaufen.

    Space Legolas, der als Hologramm Wiederkeht und natürlich die Erinnerungen von elnor besitzt.

    Ruffy, die natürlich einen sentimentalen Moment hat und das Hologramm wie den echten elnor behandelt.

    Generell, warum gibt es nur einen elnor, warum greift dieser sich ein Schwert gegen +20 Borg.

    Warum wird keine Armee von Hologramme erschaffen.

    Warum um hergotts Willen, sollte ein DNA gesicherter phaser explodieren? Und dies ist für die Leute auch noch ganz normal?

    Von der grundsätzlichen ethnischen Überlegung abgesehen.

    Das ganze Mal aus Serienlogik betrachtet, was wäre wenn das ein Waffenschrank auf einem Raumschiff wäre und irgendjemand toucht alle phaser an.

    Explodiert dann der ganze Waffenschrank und zerstört das Raumschiff?

    Auch fand ich das Schluss Argument mit der Borgqueen anstrengend. Ein Wesen was seit X hundert Jahren lebt und dessen Ziel es ist seine Rasse zur Perfektion zu führen, lässt sich mit dem Argument breitschlagen "ja die Borg sind in jeder Zeitperiode dem Untergang geweiht... Weil ja kp, euch gehört der Deltaquadrat ja quasi nicht komplett."


    "Ja du hast Recht, schließen wir Frieden, weil sich sowieso nur 0.01% der Galaxie überhaupt wehren könnten. Du hast Recht die Borg sind vollkommen am ende...danke ohne dich hätte ich das nie gesehen, uff"


    Aber auch die grundsätzliche Erzählweise stört mich extrem.

    Das seven of nine, in einem Nebensatz Anhalt warum sie nicht bei der Sternenflotte ist. "Wollten mich nicht...weil ex Borg"
    Das wird einfach im Raum stehen gelassen.
    War die Sternenflotte nicht jene Organisation, welche für Gleichheit und Gleichberechtigung stand?

    Haben jene nicht auch einen emotionslosen Androiden aufgenommen und ihn temporär sogar zum Captain ernannt?

    Gab es in der Föderation nicht Klingonen? Ein Volk, was zuweilen für seine nicht beherrschtheit und Anpreisung von Gewalt bekannt war?

    Es ist abstrus, dass die Organisation, welche der Menschheit Frieden und eine Zukunft gegeben hat, welche auf den Grundpfeilern, der Gerechtigkeit und Inklusion gebaut wurde, vermutlich DEN intelligentesten Menschen (seven) den es je gegeben hat, aufgrund seiner Herkunft abweisen sollte... Nachdem sie bereits jahrelang auf der Voyager gedient hat.


    Es ist ähnlich schlecht wie der plötzliche Hass der gesamten Föderation auf die gesamte "Rasse" der Androiden.

    "Weil 30+ Androiden durchgedreht sind, verbieten wir diese nun einfach und scheren eine gesamte Spezies über einen Kamm, so nämlich"

    Absolut nicht nachvollziehbar. Es ist ein ähnliches Bild, als würde ein Klingonen einen Menschen umbringen und jeder würde Klingonen von jenem Tag als gesamte Rasse hassen "weil alle gleich sind". Umso abstruser, dass die Sternenflotte sowas im Bezug auf Androiden sagt.

  8. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: Eisklaue 21.05.22 - 19:13

    Der ganze Borg Queen Quatsch macht keinen Sinn. Da lässt sie Picard in der ersten Folge mit ner kryptischen Botschaft antanzen, die Stargazer im Selbstzerstörungsmodus explodieren, von Q in die Vergangenheit geschickt zu werden um das Vertrauen von Picard zu bekommen, damit er ihr hilft die Anomalie zu beseitigen. Hätte sie auch gleich in der ersten Folge machen können, ohne den ganzen Mystik Mumpitz. Man könnte jetzt sagen, ja aber sie müssen in die Vergangenheit damit die Borg nett werden aber wieso sind sie danach, in der gleichen Zeitebene wie vor dem Sprung. Hat die nette Borg Queen dann trotzdem Wolf 359 angegriffen Picard assimiliert, die Erde angegriffen, ins 21, Jhr. gesprungen im den ersten Warp Flug zu verhindern und und und? Also macht keinen Sinn egal wie man es dreht.

    Qs Plan auch kompletter Quatsch… um Picards tiefsitzendes Trauma, was nie irgendwie Thema war, nicht mal als in TNG seine Mutter als Traumfigur materialisiert wurde, zu heilen. Will Q Rene umbringen, manipulieren, wieder umringen, Picard umbringen lassen usw., damit Picard mit Hilfe seines Geist-Psychiather-Vater eine Therapie Unterbewusstseins Session zu seinem eigentlich Problem vor dringt.

    Auch das „Drama“ um die Mutter. In einer Welt in der man alles heilen kann und soweit fortgeschritten ist in der Medizin, Psychotherapie usw. Ist die beste Lösung die Mutter einzusperren und zu hoffen das es weggeht? Come on…

    > Das seven of nine, in einem Nebensatz Anhalt warum sie nicht bei der Sternenflotte ist. "Wollten mich nicht...weil ex Borg"
    Und das obwohl in Picard S1 Icheb selbst ne Rolle hatte und da schon ein Jahrzehnt in der Sternenflotte diente.

  9. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: Astorek 21.05.22 - 20:02

    Ich hab die erste Picard-Staffel und nur die erste Folge der zweiten Staffel gesehen. Die fängt zwar vielversprechend an (und der neue Synchronsprecher von John De Lancie aka Q macht auch einen guten Job, Hans-Werner Bussinger ist ja leider schon 2009 verstorben...), aber nach allem was ich davon höre, nehme ich lieber Abstand davon und tue so, als gäbe es die Serie nicht mehr und Picard sei in Staffel 1 gestorben...

    Irgendwoher hatte ich mal den Kommentar vernommen, dass Picard in der 2. Staffel so sehr verunstaltet wurde, dass alteingesessene Fans nicht mehr die "alten" TNG-Folgen mehr genießen können. Quasi im Nachhinein die alten Kindheitsserien versaut. Sind halt schon heftige Urteile zur Serie, über Mittelmaß-Wertungen kommt die kaum hinaus...

  10. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: Eisklaue 21.05.22 - 20:10

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab die erste Picard-Staffel und nur die erste Folge der zweiten
    > Staffel gesehen. Die fängt zwar vielversprechend an (und der neue
    > Synchronsprecher von John De Lancie aka Q macht auch einen guten Job,
    > Hans-Werner Bussinger ist ja leider schon 2009 verstorben...), aber nach
    > allem was ich davon höre, nehme ich lieber Abstand davon und tue so, als
    > gäbe es die Serie nicht mehr und Picard sei in Staffel 1 gestorben...

    Hätte ich wahrscheinlich auch lieber machen sollen.

    > Irgendwoher hatte ich mal den Kommentar vernommen, dass Picard in der 2.
    > Staffel so sehr verunstaltet wurde, dass alteingesessene Fans nicht mehr
    > die "alten" TNG-Folgen mehr genießen können. Quasi im Nachhinein die alten
    > Kindheitsserien versaut. Sind halt schon heftige Urteile zur Serie, über
    > Mittelmaß-Wertungen kommt die kaum hinaus...

    Das Picard TNG kaputt macht, so weit würde ich nicht gehen. Aber sie haben mit Picard den Star Trek Kanon schon derbe misshandelt und gewisse Folgen von TOS, TNG, DS9, Voyager oder auch ganze Star Trek Filme machen, wenn man Picard im Kopf hat, gar keinen Sinn oder haben so nie statt gefunden.

  11. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: theFiend 21.05.22 - 20:52

    Morons MORONS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe es bis zum Ende durchgewürgt, allerdings schon nach 2 Folgen nur
    > noch als kleines Movie-Player-Fenster, während ich was anderes gemacht
    > habe.

    Selbst dafür... ich dachte halt nach der... sagen wir günstigenfalls mittelmäßigen ersten Staffel geb ich der Sache noch ne chance... das mit Q eine meiner TNG Hassfiguren auftreten würde... nunja, vielleicht hätten sie ja mal ne gute Idee damit... aber ne, man fängt schon in Staffel 2 mit den Sachen an, die man sonst hernimmt wenn dir nach 10 Staffeln nix neues mehr einfällt...

    Als dann der Spiegeluniversumsquark durch war, hab ich kurz auf Besserung gehofft, aber irgendwie wurde es eher nur noch eh... grauenvoller... und das tu ich mir dann auch in keinem kleinen Fenster mehr an :P

    Hab grad noch Staffel 2 von "for all Mankind" durchgeschaut, das war wenigstens mal was fürs techie/scifi Herz! ;)

  12. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: southy 21.05.22 - 22:09

    Also ich weiß nicht was ihr habt, ich fand beide Staffeln gut.
    Klar, dass Agnes mal eben die Queen „moralisch umdrehen“ konnte war weit hergeholt, aber was soll’s.

    Ich fand das ausgesprochen gute Unterhaltung.

  13. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: wasdeeh 22.05.22 - 04:14

    Was fandest du gut daran?

  14. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: luzipha 23.05.22 - 00:59

    Ich mag den glatzköpfigen Captain aus TNG recht gern. Mit der Serie Picard konnte ich mich schon in der ersten Staffel nicht anfreunden. Es wirkt alles wie ein kafkaesker Albtraum.

    Es entsteht der Eindruck als habe man eine Liste der Dinge erstellt, die die potentiellen Zuschauer gerne sehen würden und hat dann Szene für Szene diese Liste abgearbeitet und jeden Punkt getötet, negiert, zerstückelt oder bagatellisiert.
    Sobald eine weitere altbekannte Person auftauchte überlegte ich schon, wie sie wohl umkommen wird. Und selbst Charaktere, die nicht zum Sterben vor die Kamera mussten, waren nicht sicher.

    An sich mag die Serie gut sein. Es gibt auch einiges was mir durchaus gefällt. Insgesamt stößt sie bei mir aber eher auf einen inneren Widerstand.

  15. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: Conos2k 23.05.22 - 08:51

    so sind Geschmäcker halt verschieden, ich fand Picard super, endlich mal wieder weniger Aktion und mehr Story. Klar gibs paar Plotholes.. aber die gabs schon immer, man kann die alten Sachen halt auch durch eine rosarote Brille sehen ;)

    " Keine wirkliche Action." <- haben wir das gleiche TOS gesehen? Sowohl TOS als auch TNG waren was Aktion angeht ganz unten (was gut war). Daher fand ich die neuen StarTrek Filme auch schrott da dort alle 5 Sekunden irgendwas explodiert ist.

  16. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: schueppi 23.05.22 - 08:55

    Ich fand die zweite Staffel besser als die erste. Bei der ersten war der Grundgedanke schon daneben. Ein Genozid als A-Story beigemischt mit B-Z Story. Das war dermassen unharmonisch das ich kaum noch Spass hatte. Bei der zweiten Staffel konzentrierte man sich wenigstens auf eine Story der man gespannt folgen konnte. Logiklöcher waren immer wieder ein Problem bei Star Trek. Warum hat Person A das gemacht - na weil es im Drehbuch steht... Viele Geschichten begannen meistens mit irgendwelchen Raumspalten, Subraumrissen oder eben Q.

    Die zweite Staffel weckte in mir sogar wieder einmal eine Freude auf die nächste Folge. Das hatte ich kurz in der dritten Staffel Discovery bis den Storywritern wieder nichts anderes einfiel als das Spiegeluniversum. Der Abschluss von der zweiten Staffel Picard fand ich gelungen. Vor allem wegen Picard und Q. Was man aus Soong machte war übertrieben. Das Annika auf einmal keine Borg mehr war, damit konnte man leben. Aber vieles wurde mit einem internen Kopfschütteln quittiert. Die Brutalität einen Hauptcast sterben zu lassen dann mit einem mobilen Emitter abzufedern zeugt nicht davon, dass man sich einig war. Das übertriebene "die Borg können alles" mit Hilfe von Agnes im Zaum zu halten war auch nur eine Notlösung. Mit den Fähigkeiten der Borgkönigin aus dem nichts ihre Nanosonden zu generieren und auf die Schnelle eine Armee aufzustellen, hätte die gesamte Menschheit auslöschen können. Dagegen wär Covid ein Witz gewesen. Und trotz allem, hatte ich an der Geschichte meine Freude. Aber wie auch bei Discovery, habe ich nicht den Drang die Folgen noch einmal zu schauen. Dabei habe ich TNG, DS9 oder sogar Voyager schon mehrfach durchgesehen und habe noch heute Freude daran. Wobei das Hauptproblem am noch einmaligen Ansehen das Storytelling ist. Es gibt keine Lieblingsfolgen mehr weil das was früher eine Folge oder Doppelfolge ausmachte heute in eine komplette Staffel muss. Und eine Lieblingsstaffel noch einmal anzusehen ist schlussendlich ein wesentlich grösserer Zeitfresser als eine Folge zu geniessen.

  17. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: theFiend 23.05.22 - 08:56

    luzipha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wirkt
    > alles wie ein kafkaesker Albtraum.

    Wenns wenigstens das gewesen wäre... aber eigentlich haben beide Staffeln ne saudumme Story, die wirkt wie mal eben aus 1000 post its zusammengeklebt, und das eigentliche Ziel ist es, die alte Crew möglichst seltsam einzubinden, während man neue Figuren möglichst unsymphatisch und austauschbar hält...

    Dazu noch Patrik Stewart, der irgendwie n bissi hilflos wirkt, und so als müsste man ihn eher im Rollstuhl durchs Set schieben. Das ist mitunter das Schlimmste... die verquaste Story passt so null zu ihm und dem Charakter den er verkörpert, das er jederzeit eher wie ein Fremdkörper wirkt, als irgendwie dazu passend...

  18. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: Gokux 23.05.22 - 11:04

    Agba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das seven of nine, in einem Nebensatz Anhalt warum sie nicht bei der
    > Sternenflotte ist. "Wollten mich nicht...weil ex Borg"
    > Das wird einfach im Raum stehen gelassen.
    > War die Sternenflotte nicht jene Organisation, welche für Gleichheit und
    > Gleichberechtigung stand?
    >
    > Haben jene nicht auch einen emotionslosen Androiden aufgenommen und ihn
    > temporär sogar zum Captain ernannt?
    >
    > Gab es in der Föderation nicht Klingonen? Ein Volk, was zuweilen für seine
    > nicht beherrschtheit und Anpreisung von Gewalt bekannt war?
    >
    > Es ist abstrus, dass die Organisation, welche der Menschheit Frieden und
    > eine Zukunft gegeben hat, welche auf den Grundpfeilern, der Gerechtigkeit
    > und Inklusion gebaut wurde, vermutlich DEN intelligentesten Menschen
    > (seven) den es je gegeben hat, aufgrund seiner Herkunft abweisen sollte...
    > Nachdem sie bereits jahrelang auf der Voyager gedient hat.
    >
    > Es ist ähnlich schlecht wie der plötzliche Hass der gesamten Föderation auf
    > die gesamte "Rasse" der Androiden.
    >
    > "Weil 30+ Androiden durchgedreht sind, verbieten wir diese nun einfach und
    > scheren eine gesamte Spezies über einen Kamm, so nämlich"

    Die Förderation ist tatsächlich extrem ablehendend gegenüber künstlichen Lebewesen, gentetisch modifizierten und letztendlich auch technisch modifizierten Menschen. Das ist eigentlich immer wieder Thema in TOS, TNG, VOY, DS9 usw. gewesen.

  19. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: Private Paula 25.05.22 - 13:46

    hardtech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die. 2. Staffel konnte ich dann nicht mehr zu Ende sehen,

    Ich musste mich echt zwingen, weil ich den wissen wollte was der grosse Plan ist.

    > Sowas von schlecht die 2. Staffel... Einfach traurig, was aus Star Trek
    > geworden ist!

    Ich mag Q. Nicht alle Folgen. Eigentlich nur Deja Q und Death Whish.

    Die gesamte Story um Q ergibt keinen Sinn. Eigentlich ergibt gar nichts in dieser Staffel einen Sinn...

    Guinan die Picard im 21sten Jahrhundert nicht kennt, und diese bereits im 19ten Jahrhundert kennen lernte, als sie sich vor ihrem Vater auf der Erde versteckte. Um an CGI zu sparen wird Guinan nicht verjuengt "Wir sehen so alt aus wie wir wollen" als Erklaerung statt einem "Wenn wir uns unserem Lebensende naehern altern wir schneller. Ich habe nur noch ein oder zwei Jahrhunderte", nimmt aber fuer das 21te Jahrhundert eine andere Schauspielerin um Guinen juenger aussehen zu lassen. Warum? Keine Ahnung, vermutlich weil Q mit seiner Spielerei eine alternative Zeitlinie schaffte.

    Wie viele Zeitlinien brauchen wir in Star Trek eigentlich? Ich hasse diesen Scheiss!

    Picard, der niemals in TNG eine psychische Stoerung hatte, muss auf die Couch und Q muss ihn mit seinem kleinen Spielchen in einer alternativen Zeitlinie helfen. Vermutlich ist diese psychische Stoerung auch nur entstanden, weil Q eine neue Zeitlinie erschaffen hat... Oder warum sperrt man eine psychisch kranke Frau in ein Zimmer in einem Anwesen, wenn man ein Jahrhundert frueher Niren mit einer einzigen Pille nachwachsen lassen kann?

    Und der groesste Mumpitz: Das alles macht Q damit Picard seine Stoerung behandeln lassen kann, lieben kann, und nicht alleine sterben muss wie es Q wird. Warum ein allmaechtiges Wesen sterben kann? Wie hoch ist denn die Lebenserwartung eines Q? Muessen wir nicht erklaeren, aber wie zeigen mal 30 Minuten wie ein alter Mann durch dunkle Geheimgaenge unter seinem Anwesen stolpert.

    Weder der ganze Mumpitz um Guinan, um Picards Seelentrauma, oder Q wird auch nur im Ansatz erklaert.

    Wir sehen eine Borg Queen auf der Erde des 21ten Jahrhundert, die keine Menschen assimilieren kann, weil ihr ein Metall fehlt... Auf Raumschiffen werden ganze industrielle Anlagen repliziert... Einen Replikator hatte das keine Raumschiff wohl nicht. Wo sind die geblieben?

    Und wenn es eine alternative Zeitlinie war, in der die im 21ten Jahrhundert waren, warum sind die Borg dann so anders in der "richtigen" Zeitlinie? So kennen wir die nicht aus TNG, VOY oder First Contact. Aber vielleicht gibt es ja zwei Borg Kollektive...oder drei oder vier oder zweiundvierzig. Und Borg Kollektiv dreiundzwanzig reitet auf weissen Einhoernern.

    Und wenn es ein alternative Zeitlinie war, in der keine Foederation existierte (was erklaeren koennte warum Guinen Picard nicht kannte), was zur Hoelle machte dann der Crusher Bengel da?

    Man haette die ganze Geschichte der zweiten Staffel auch in drei oder vier Episoden erzaehlen koennen. Da war so viel Fuellmaterial das wohl nur existierte weil man 10 Episoden produzieren und jede mindestens 50 Minuten lang sein musste.

    --
    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!

  20. Re: noch so eine Serie wie Picard 2. Staffel überstehe ich nicht

    Autor: Astorek 25.05.22 - 21:13

    Ich hab mir die zweite Staffel nicht angesehen, aber deiner Beschreibung nach zu urteilen wird mit der "Lore" von Star Trek wohl alles andere als pfleglich umgegangen... Freundlich formuliert.

    Wow. Ich habe tatsächlich jedes Interesse verloren, mir die Serie jemals vollständig geben zu wollen...

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