Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Straßenbeleuchtung: Detroit kämpft…
  6. Thema

Selbst schuld!

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Selbst schuld!

    Autor: AllDayPiano 09.05.19 - 16:33

    Retroflektierende Streifen bringen aber nichts, wenn das Licht von oben kommt. Sie sind so gebaut, dass sie das Licht in die Richtung zurückwerfen, aus der es kommt. Im Straßenverkehr sind das üblicherweise Scheinwerfer.

    Dass das monochromatische Licht der Na-Nd-Lampen zu wenig spektrale Bestandteile hat, damit Neongelb auch neongelb wird, ist klar. Es geht aber um die Tatsache, dass Du den Menschen siehst, der dort steht (was im Licht problemlos möglich ist) und vor allem dass er dich anstrahlt, wenn Du mit deinem Auto voll drauf zu heizt. Das ist nämlich der Fall, den alle etwas uncool finden.

  2. Re: Selbst schuld!

    Autor: AllDayPiano 09.05.19 - 16:36

    Zu deinen 30% hätte ich gerne eine Quelle!

    Abgesehen davon haben Reflexionen den großen Vorteil, dass sie - je nach Reflektortyp - eine Diffusorwirkung haben, die das Licht weniger blendend werden lässt.

  3. Re: Selbst schuld!

    Autor: M.P. 09.05.19 - 17:03

    Ich kann mir nicht helfen, ich habe den Eindruck, dass ich unter diesen gelben Straßenlaternen weniger sehe, als unter den normalen Leuchtstofflampen - und erst Recht unter den neuen LED-Straßenlaternen.

    Kann natürlich an der individuellen Konstitution meiner Augen liegen, aber ich bin mit dieser subjektiven Einschätzung hier im Forum ja immerhin nicht alleine ...

  4. Re: Selbst schuld!

    Autor: Eheran 09.05.19 - 17:43

    Meinst du vielleicht soetwas?
    Da sieht man sehr schön die deutlich geringere Effizienz der blauen Zapfen.

  5. Re: Selbst schuld!

    Autor: M.P. 09.05.19 - 20:29

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meinst du vielleicht soetwas?
    > Da sieht man sehr schön die deutlich geringere Effizienz der blauen Zapfen.



    Wobei diesese Bild eher den Eindruck erweckt, als ob die größte Empfindlichkeit irgendwo zwischen blau und grün, aber definitiv nicht auf der gelben Natrium-Linie ( Wellenlänge ~589 nm) liegt ...

    Edit - Nachtrag: Die V-Lambda-Kurve zeigt, dass sich die spektrale Empfindlichkeit beim Nachtsehen in Richtung Blau verschiebt....

    Blaue Kurve: Nachtsehen. Rote Kurve: Tagsehen


    Scheint alles nicht so einfach zu sein...
    Photopisches/Skotopisches Sehen, Purkinje-Effekt



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.05.19 20:44 durch M.P..

  6. Re: Selbst schuld!

    Autor: AllDayPiano 09.05.19 - 21:10

    Wahrlich nicht einfach. Habe eine Dissertation zum Thema "Blendwirkung von Licht" gelesen (überflogen), aber auch dort waren keine Diagramme zu sehen. Ich habe ehrlichgesagt auch nicht die Muse, mich dort so tief hinein zu arbeiten, da mir da einfach viele Grundlagen fehlen. Ich hab die Empfindlichkeit mal aufgeschnappt. Wenn's nicht stimmt - ok.

  7. Re: Selbst schuld!

    Autor: Masa 09.05.19 - 23:10

    Die unteschiedlichen Empfindlichkeiten haben, sehr vereinfacht ausgedrückt, etwas dazu zu tun, dass unser Auge zwei Betriebsmodi unterstützt.
    Tagsüber, bei Licht, ermöglichen die Zapfen das Farbsehen, was dazu dient sich detailliert mit der Umwelt auseinanderzusetzen.
    Nachts wird hauptsächlich mit den Stäbchen, die nur ein schwarz-weiß Sehen ermöglichen, gesehen. Dieser Modus hat den Sinn, dass man sich beim Umherstolpern nicht aus Versehen umbringt.

    Jetzt wird es etwas komplizierter, im Auge und Gehirn werden die einzelnen Zäpfchen und Stäbchen zusammengeschaltet, wodurch quasi eine interne Fehlerkorrektur stattfindet. Das kann man sich ungefähr so vorstellen, wie einen Rauschfilter in der Kamera, bei dem ja auch die Informationen verschiedener Pixel zusammengefasst werden.
    Hier kommt es nun aber dazu, das die mehrheitlich wahrgenommene Wellenlänge als richtig interpretiert wird. Gerade in den dämmerigen Zeiten, verändert sich aber die Wahrnehmung, so dass nur noch einfachere Frabinformationen, wie als blau interpretierte Lichtquellen, von der reinen Unterscheidung hell/dunkel getrennt werden. Das Auge kann also einfach länger blau wahrnehmen. (Eigentlich interpretiert das Gehirn in diesen Fall, alle eingehenden Informationen als Blau, da nicht mehr ausreichend Licht für eine genauere Farbunterscheidung ins Auge fällt)

    Falls jemanden das ganze wirklich tiefgreifend interessiert, wir nehmen eigentlich nicht die physikalischen Realitäten unserer Umwelt wahr, sondern unser Gehirn interpretiert unsere Umwelt immer in Kategorien. Deshalb sind sich Rot und Grün von der Wellenlänge, so ähnlich. Deshalb deckt Blau auch eine riesige Spanne an Wellenlänge ab.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.05.19 23:12 durch Masa.

  8. Re: Selbst schuld!

    Autor: nixidee 10.05.19 - 17:08

    DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Licht aus Natriumdampflampen wird von einem Brennkolben erzeugt, der
    > ...
    >
    > a) jede Menge Hitze (700°C) benötigt um glühen zu können. Allein etwa 20%
    > der Energie verpuffen in Infrarot-Strahlung jenseits von nicht sichtbaren
    > 800nm.
    >
    > b) dessen Licht ungerichtet in 360° abgestrahlt wird und unter großen
    > Reflexionsverlusten (+30%) erst ausgerichtet werden muss.
    >
    > Hier greifen also die Gesetze der Physik:
    > ----------------------------------------------
    > LEDs sind Halbleiter die bei 60°C bis max. 90°C betrieben werden und deren
    > Licht bereits gerichtet abgestrahlt wird.
    >
    > Niemals wirst Du mit einer Natriumdampflampe die Effizienz einer LED
    > erreichen.
    > Wirkungsgrad einer klassichen Leuchte liegt bei netto 35%.
    > Bei LEDs sind locker 65% zu erreichen.

    Schauen wir uns doch mal die Lichtausbeute an:
    Natriumdampf-Hochdrucklampe 60 - 150 lm/W
    Natriumdampf-Niederdrucklampen bis 200lm/W
    LEDs 80-150 lm/W

    LEDs halt länger und bieten ein "natürlicheres" Licht. Übrigens ist je nach Einsatzgebiet die Streuung ja gewünscht. Da musst du mit den LED Spots wieder kreativere werden.

  9. Re: Selbst schuld!

    Autor: suicicoo 10.05.19 - 19:59

    wir sind inzwischen bei >200lm/W, wir verbauen für ein aktuelles Schulprojekt Einbaudownlights mit 193lm und der Hersteller sagte mir, daß die Leuchten auf diesen Wert gedimmt werden, aktuell auch schon mit höheren Werten eingesetzt werden.

  10. Re: Selbst schuld!

    Autor: AllDayPiano 10.05.19 - 20:33

    Lm/W <> lm

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Meckenheim
  2. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe
  3. ManpowerGroup Deutschland GmbH & Co. KG, Kiel
  4. TÜV SÜD Gruppe, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 14,97€
  2. 107,00€ (Bestpreis!)
  3. 419,00€
  4. 79,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

  1. TLS-Zertifikat: Gesamter Internetverkehr in Kasachstan kann überwacht werden
    TLS-Zertifikat
    Gesamter Internetverkehr in Kasachstan kann überwacht werden

    In Kasachstan müssen Internetnutzer ab sofort ein spezielles TLS-Zertifikat installieren, um verschlüsselte Webseiten aufrufen zu können. Das Zertifikat ermöglicht eine staatliche Überwachung des gesamten Internetverkehrs in dem Land.

  2. Ari 458: Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro
    Ari 458
    Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro

    Ari 458 ist ein kleiner Lieferwagen mit Elektroantrieb, den der Hersteller mit Aufbauten für verschiedene Einsatzzwecke anbietet. Die Ausstattung ist einfach, dafür ist das Auto günstig.

  3. Quake: Tim Willits verlässt id Software
    Quake
    Tim Willits verlässt id Software

    Seit 24 Jahren ist Tim Willits einer der entscheidenden Macher bei id Software, nun kündigt er seinen Rückzug an. Was er künftig vorhat, will der ehemalige Leveldesigner und studierte Computerwissenschaftler erst nach der Quakecon verraten.


  1. 17:52

  2. 15:50

  3. 15:24

  4. 15:01

  5. 14:19

  6. 13:05

  7. 12:01

  8. 11:33