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Deutsche Filmwirtschaft

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  1. Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: jeckoBecko 03.09.16 - 21:01

    Ist in großen Teilen ein recht inzestiöser Verein, in dem man sich gegenseitig die Bälle zuwirft und mit minderwertigen Produktionen Kohle macht - GEZ, Filmförderung und ähnlichen Subventionen sei Dank.

    Und genau dieser Verein sorgt dafür, dass es keine Verbesserung gibt, ansonsten würden sie selber weniger Kohle abgreifen.

    Beim deutschen Theater ist auch nicht anders, einige wenige parasitäre Elemente leben auf Kosten des Steuerzahlers. Siehe Theater Bonn, als massenhaft Leute entlassen wurden. Aber dann der neue Intendant über 100K für ein Rebranding ausgegeben hat. Weil die alten Logos nicht das transportiert hatten, was ER aussagen wollte. Da konnten ein oder zwei Marketingunternehmen sich gesundstoßen. Meine Freunde haben aber den Job verloren.

    Da sind mir Lets Plays mit Gronkh und Co. lieber.

  2. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: miauwww 03.09.16 - 21:43

    jeckoBecko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist in großen Teilen ein recht inzestiöser Verein, in dem man sich
    > gegenseitig die Bälle zuwirft und mit minderwertigen Produktionen Kohle
    > macht - GEZ, Filmförderung und ähnlichen Subventionen sei Dank.
    >
    > Und genau dieser Verein sorgt dafür, dass es keine Verbesserung gibt,
    > ansonsten würden sie selber weniger Kohle abgreifen.
    >
    > Beim deutschen Theater ist auch nicht anders, einige wenige parasitäre
    > Elemente leben auf Kosten des Steuerzahlers. Siehe Theater Bonn, als
    > massenhaft Leute entlassen wurden. Aber dann der neue Intendant über 100K
    > für ein Rebranding ausgegeben hat. Weil die alten Logos nicht das
    > transportiert hatten, was ER aussagen wollte. Da konnten ein oder zwei
    > Marketingunternehmen sich gesundstoßen. Meine Freunde haben aber den Job
    > verloren.
    >
    > Da sind mir Lets Plays mit Gronkh und Co. lieber.

    Ach, und in der Letsplayer/Yt/Twitch-Szene ist alles anders? Lol.

    Was in der Filmwirtschaft abläuft, läuft überall ab, wo Subventionen verteilt werden - und der deutsche Film hat ganz gute Sachen gebracht in letzter Zeit.

    Im Bereich Theater ist das oft so, dass mit einer Neuaufstellung auch neue Leute kommen. Das ist keineswegs per se schlecht, weil keiner ewig die gleichen Nasen haben will.

  3. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: windermeer 03.09.16 - 23:14

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach, und in der Letsplayer/Yt/Twitch-Szene ist alles anders? Lol.

    Wüsste nicht, dass diese durch eine Zwangsabgabe gefördert werden.

    > Was in der Filmwirtschaft abläuft, läuft überall ab, wo Subventionen
    > verteilt werden - und der deutsche Film hat ganz gute Sachen gebracht in
    > letzter Zeit.

    Zum Beispiel? Verfolge es nicht so, da ich die meisten Schauspieler einfach mies finde und mir nicht antun kann.

    > Im Bereich Theater ist das oft so, dass mit einer Neuaufstellung auch neue
    > Leute kommen. Das ist keineswegs per se schlecht, weil keiner ewig die
    > gleichen Nasen haben will.

    Bekommt denn das Theater auch Zuschüssen aus der Filmförderung?

  4. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: GaliMali 03.09.16 - 23:32

    Wenn es denn wenigsten was bringen würde.

    Fack ju Göhte scheint ja das Maximum an Einfallsreichtum zur Zeit zu sein.

    Ich habe beide Teile gesehen. Und kann nur den Kopf darüber schütteln, was die Deutschen da produziert haben.

    Es gibt nichts, wirklich nichts Sehenswertes. Keine Serie, kein Film. Die ganze Förderung hat die gesamte Filmindustrie in etwas verwandelt, was nur noch die Hand aufhält und keine Leistung erbringen muss.

    Geld fliesst ja, egal wie schlecht das Ergebnis ist.

    Im Grunde gibt es nur noch Filme und Serien die nur ... Ich weiss nicht wie man es beschreiben soll... Man schaltete es an.. und lässt es laufen.. schläft dabei ein.

    Was da an Dokus/Reportage/Wissensmagazinen produziert wird ist 1A. Aber diese Inhalte gehören denke nicht zu diesen Topf.

    Vergleicht man die Archive... Hat ende der 70iger die BRD aufgehört gute Filme zu produzieren. Und damals mit der Wiedervereinigung hat auch die DDR damit aufgehört.

  5. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: bastie 04.09.16 - 00:02

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt nichts, wirklich nichts Sehenswertes. Keine Serie, kein Film.

    "Nicht mein Tag" ist sehenswert.

  6. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: DASPRiD 04.09.16 - 00:18

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt nichts, wirklich nichts Sehenswertes. Keine Serie, kein Film.

    Also Lexx war damals Toll… auch wenn es eine Deutsch/Kanadische Ko-Produktion war :)

  7. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: Tigtor 04.09.16 - 00:40

    DASPRiD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GaliMali schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt nichts, wirklich nichts Sehenswertes. Keine Serie, kein Film.
    >
    > Also Lexx war damals Toll… auch wenn es eine Deutsch/Kanadische
    > Ko-Produktion war :)

    Aber eher trashig und qualitativ eher auf Niveau der alten Startrek und Babylon 5 Serien.
    Wirkliche Kinofilme wie man sie von den grossen Studios kennt gibt es imho nicht und selten ist das was aus Deutschland kommt etwas besonderes. Die deutschen Filme sind imho eher Einheitsbrei nach dem Schema Schnulzenkomödie oder kopieren schlecht irgendwelche Hollywoodvorlagen. Ausnahmen sind selten, kommen aber vor.

    So dawn goes down to day.
    Nothing gold can stay.

  8. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: 77satellites 04.09.16 - 01:58

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt nichts, wirklich nichts Sehenswertes. Keine Serie, kein Film. Die
    > ganze Förderung hat die gesamte Filmindustrie in etwas verwandelt, was nur
    > noch die Hand aufhält und keine Leistung erbringen muss.
    >
    > Geld fliesst ja, egal wie schlecht das Ergebnis ist.

    Ich kann es nicht mehr hören. Der Vorwurf, dass es nur noch Müll gebe, kommt doch stets von den Leuten,die augenscheinlich gar kein Interesse an der Filmkunst haben. Ihr bildet eure Meinung doch allein anhand der aktuellen Kino-Top-10. Mal etwas abseitig schauen würde sicher nicht schaden, dann würden euch auch nicht so viele Perlen entgehen. /rantoff

  9. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: tingelchen 04.09.16 - 04:30

    > Ach, und in der Letsplayer/Yt/Twitch-Szene ist alles anders? Lol.
    >
    Die bekommen keinen Cent von irgend einem öffentlichen Topf. Sie bekommen lediglich eine anteilige Ausschüttung der Werbeeinnahmen und Spenden. Beides ist aber abhängig davon wie viele Zuschauer man erzielen kann. Produziert man also nur Mist, gibt es keine Zuschauer und damit auch kein Geld. Es ist daher rein Leistungsorientiert.

    Mir ist jedenfalls nicht bekannt das hier irgendwer Subventioniert wird. Das einzige das vorkommt ist, das Firmen wie EA, Blizzard und Co. einzelnen Spiele vorab raus geben, damit sie diese Testen und Zeigen können. Was aber an sich keine Subvention ist.

    > Was in der Filmwirtschaft abläuft, läuft überall ab, wo Subventionen verteilt werden
    >
    Deshalb wirft man auch nicht mit Subventionen um sich.

    > und der deutsche Film hat ganz gute Sachen gebracht in letzter Zeit.
    >
    Mir ist keine einzige Produktion aus deutscher Hand bekannt, die
    a) Sehenswert ist
    b) Finanziell ein Erfolg ist
    c) International gesehen wird

    Vielleicht hilfst du uns mal auf die Sprünge?

  10. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: Nogul 04.09.16 - 10:08

    77satellites schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich kann es nicht mehr hören. Der Vorwurf, dass es nur noch Müll gebe,
    > kommt doch stets von den Leuten,die augenscheinlich gar kein Interesse an
    > der Filmkunst haben. Ihr bildet eure Meinung doch allein anhand der
    > aktuellen Kino-Top-10. Mal etwas abseitig schauen würde sicher nicht
    > schaden, dann würden euch auch nicht so viele Perlen entgehen. /rantoff

    Wenn für das Vergnügen spezieller Klientel alle zahlen sollen kommt es halt zu solchen Vorwürfen.

    Da Bollywood Streifen genannt wurden, es gibt wohl Fans dieser Genre. Aber es gäbe sicherlich ein Aufschrei wenn wir Bollywoodförderung nach Indien überweisen würden.

    Dass sich in dieser Zeit viele an Top 10s orientieren, kann man das verdenken? Hunderte von Müll durchwühlen in der Hoffnung auf eine Perle?

  11. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: PhilSt 04.09.16 - 10:38

    Schon allein die technische Qualität der US-Blockbuster-Produktionen zu erreichen ist teilweise teurer, als einem deutschen Film an Gesamtbudget zur Verfügung steht.

    Batman vs. Superman war letztklassiger Hochglanz-Schrott und weder vom Acting noch von der Story irgendwie einem "Zweiohrküken" überlegen, hat aber 410 Mio $ gekostet...

    Das Deutschland durchaus fähige Leute hat in dem Bereich sieht man z.B. an Tom Tykwer - ich kenne auch einige "unbekannte" deutsche Filmschaffende (Storyboarder, Drehbuchautoren, SFX-Experten) die inzwischen nach USA ausgewandert sind, weil sie da extrem gefragt sind und auch spannende Aufgaben bekommen, die ordentlich budgetiert sind.

  12. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: ibsi 04.09.16 - 12:15

    Der Untergang und das Boot waren - so weit ich mich erinnern kann - auch international erfolgreich.


    Er ist wieder da ist übrigens auch sehr interessant. Irgendwas zwischen lustig und erschreckend ;)

  13. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: bremse 04.09.16 - 13:15

    77satellites schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich kann es nicht mehr hören. Der Vorwurf, dass es nur noch Müll gebe,
    > kommt doch stets von den Leuten,die augenscheinlich gar kein Interesse an
    > der Filmkunst haben. Ihr bildet eure Meinung doch allein anhand der
    > aktuellen Kino-Top-10. Mal etwas abseitig schauen würde sicher nicht
    > schaden, dann würden euch auch nicht so viele Perlen entgehen. /rantoff

    Filmkunst? Was ist das, wer will das? Die Masse schaut sich lieber die vielbeworbenen Top 10 an Filmen und Serien an. Und da man sich abseits davon nichts mehr reinzieht, verändert sich unmerklich aber stetig oft auch der Filmgeschmack auf das Niveau des Beworbenen. - Aber wer will darüber urteilen?

    Ich, ganz persönlich, finde die Mehrzahl der "Blockbuster", egal aus welchem Land, eher öde.
    Die Amis versuchen es oft mit einem Übermaß an technischen Effekten, dafür geht häufig die Story und die schauspielerische Leistung verloren.
    Die Deutschen punkten weit weniger mit technischem Hintergrund, weil der die Kosten übermäßig in die Höhe treibt. Allerdings versucht man es dann oft mit den "Erfolgsrezepten" von Humor und einem zu viel an Problemen der Akteure. Kein Klischee, das man nicht in einen einzigen Film stopfen könnte.

    Abseits der jeweiligen Top 10 wird in der Masse ebenfalls viel Müll produziert. Hier wie dort oder anderswo.
    Aber, es gibt sie, die wirklich guten Filme. Leider sind das oft die kleinen Produktionen, die kaum oder gar nicht gefördert und groß beworben werden.
    In Programmkinos kann man sie dann sehen. Die Perlen aus Deutschland, Dänemark, Russland, Frankreich, Italien, Bolivien. Island, ... und auch aus den USA. ;-)

    Hin und wieder gibt's auch mal ein paar Perlen im TV. Das aber eher auf den ZDF-Spartensendern, 3sat oder Arte.

    Was Serien angeht, steht Deutschland mit dem Polizeiruf, Tatort, ... noch gar nicht mal so schlecht da. Muß man nicht einmal mögen, erst recht nicht jede Staffel. Aus den unterschiedlichsten Gründen nicht. Aber deswegen zu behaupten, dass das alles nur Mist wäre, wäre m.E. auch nicht zutreffend. (Und na klar, auch da werden Klischees bedient. wäre das nicht so, würde man wohl nur reine Literaturverfilmungen - und da auch nur eine bestimmte Auswahl - oder einige Dokumentarfilme schauen dürfen.)

    Was ich hingegen auch als problematisch ansehe, die Filmförderung erfolgt häufig in nennenswerter Höhe in Richtung ganz bestimmte Namen. Als wirklich kleines Projekt davon profitieren zu können, ist nicht nur schwierig, sondern läuft auch dem eigenen Anspruch nicht selten zuwider.

    Aber mal ehrlich, das Filmgeschäft aus Hollywood, Bollywood, ... also dort, wo die Großkonzerne werkeln, ist eine Scheinwelt. Eine Dreckige noch dazu. Spielt man dort nicht nach den dort selbstgemachten Regeln, ist man schneller und auf Dauer raus, als man die berühmte Klappe betätigen kann.

    Bei uns läuft das zwar ähnlich, aber dafür weniger heftig und endgültig. Schlicht deswegen, weil wir hier keine derart allmächtigen "Filmbosse" haben. - Wenigstens der Pluspunkt ist doch vorhanden.

  14. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: lear 04.09.16 - 13:54

    > Was Serien angeht, steht Deutschland mit dem Polizeiruf, Tatort, ... noch gar nicht mal so schlecht da.

    Hölzern vorgetragene Dialoge, die an bedeutungslos klischeehafter Lächerlichkeit kaum zu überbieten sind.
    Ich schlage vor, Du vergleichst mal einen heutigen Tatort mit den Produktionen der 70er und 80er (und nein: das ist keine Nostalgie. Ich durfte in den 80ern keinen Schimanski sehen) - die qualitativen Unterschiede sind erschreckend.

    Ob der ö-r "Tatort" oder das private "Niedrig und Kuhnt" - da improvisiert eine Laientruppe und der Schwager von irgendwem hält die Kamera drauf. Inhaltlich schwankt es zwischen "trivial" und "bemüht".
    Das Niveau liegt nur knapp über den diversen Gerichtsshows und auf Twitter betreibt man ja wohl schon gemeinsames Fremdschämen. Selbst Leute wie Liefers oder Ulmen fallen in dem Format völlig ab.

    Deutsche Unterhaltungsproduktionen sind gegenwärtig ein hervorragender Grund, wegzuschauen und zumindest solange der inzestuöse Selbstversorgungsverein der degeto nicht gesprengt wird, wird sich daran auch kaum was ändern.

    Hollywood wird mit seiner ggw. "Handlung? Können? Egal, wir haben eine Agenda oder einfach nur eine Marketingabteilung"-Haltung (s. P. Feig) hoffentlich noch ein paar mal so richtig ins Klo greifen und danach die Abkehr von High-Stakes Produktionen ("sichere" Nummer mit enormen Kosten, die unbedingt funktionieren muß) betreiben.
    Das Prequel-Sequel vom Reboot des Remakes einer Comicverfilmung geht nämlich gerade von "langweilig" zu "jämmerlich" über.

  15. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: divStar 04.09.16 - 15:08

    77satellites schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann es nicht mehr hören. Der Vorwurf, dass es nur noch Müll gebe,
    > kommt doch stets von den Leuten,die augenscheinlich gar kein Interesse an
    > der Filmkunst haben. Ihr bildet eure Meinung doch allein anhand der
    > aktuellen Kino-Top-10.

    1. Die Kino-Top-10 finanziert sich größtenteils selbst weil die einigermaßen gut sind.
    2. Nur weil man keine schlechten bzw. in Deutschland-produzierten Filme mag, heißt es nicht, dass man die "Filmkunst" nicht zu schätzen weiß.

    Es mag sein, dass es ein paar wenige deutsche Filme gibt, die sehenswert sein könnten. International ist von denen kein Film erfolgreich (z.B. im Gegensatz zu den französischen Taxi-Taxi-Streifen).

    Ich wäre dafür, dass die Kosten für Filme nicht sozialisiert werden, denn Filme (und Musik) sind Luxusgut, sodass man dafür keine sozialen Kassen bräuchte. Wenn also kein großes Filmstudio oder andere Geldgeber hinter einem Film stehen, könnte man es ja über Crowdfunding finanzieren - allerdings würde es so nahezu gar keine deutschen Produktionen mehr geben.

    Mir sind die Kino-Charts nicht so wichtig - aber als jemand, den Schnulzen und "nur-Comedy"-Filme (die auch vom Witz her auf mich sehr eher einfallslos wirken) nicht wirklich interessieren, gibt es kaum einen Film, der aus einer deutschen Produktion stammt und sehenswert wäre. Warum gibt es so etwas wie die Tribute von Panem nicht aus deutscher Produktion bzw. nicht (nur) für Teenager? Oder eben Streifen wie The Transporter. Oder tatsächlich spannende Kriminalserien wie the Mentalist oder Navy CIS?

    Mag sein, dass Tatort sehenswert ist - aber für mich ist das eher mit Columbo zu vergleichen.

    Für Qualitätsfilme würde ich bezahlen aber die Kosten quasi aus Steuergeldern zu decken resultiert meist - wie man in Deutschland zu genüge sieht - in minderwertigen Ergebnissen.

  16. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: Midian 04.09.16 - 19:46

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Die Kino-Top-10 finanziert sich größtenteils selbst weil die
    > einigermaßen gut sind.

    Alle tun es!

  17. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: 77satellites 04.09.16 - 19:59

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 77satellites schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kann es nicht mehr hören. Der Vorwurf, dass es nur noch Müll gebe,
    > > kommt doch stets von den Leuten,die augenscheinlich gar kein Interesse
    > an
    > > der Filmkunst haben. Ihr bildet eure Meinung doch allein anhand der
    > > aktuellen Kino-Top-10.
    >
    > 1. Die Kino-Top-10 finanziert sich größtenteils selbst weil die
    > einigermaßen gut sind.
    Gewagte These. Qualität findet man doch zumeist eher abseits der Top 10, müssen schließlich weniger Kompromisse gemacht werden, um der Masse zu gefallen. Das heißt nicht, dass jeder erfolgreiche Film gleich Mist ist, aber "objektiv" gut sind sie meist dann doch nicht. Sieht man doch an Filmen von Schweighöfer und Co.: Immer das gleiche Schema, weil die Masse es so will. Wirklich viel Mühe geben brauchst du dir dann auch nicht mehr, die Namen tragen schließlich den Film von allein.

  18. Re: Deutsche Filmwirtschaft

    Autor: Mett 04.09.16 - 20:08

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Produziert man also nur Mist, gibt es keine Zuschauer und damit auch kein
    > Geld. Es ist daher rein Leistungsorientiert.

    Hahaha, seit wann hängt die Reichweite von der Qualität ab?

    > Das einzige das vorkommt ist, das Firmen wie EA, Blizzard und Co. einzelnen
    > Spiele vorab raus geben, damit sie diese Testen und Zeigen können. Was aber
    > an sich keine Subvention ist.

    Testen?

  19. Deutsche Filmförderung !

    Autor: lester 05.09.16 - 09:22

    Avengers:Civil War
    (Aus Wikipedia)
    Der FilmFernsehFonds Bayern förderte den Film für digitale Effekte mit 450.000 Euro. Die Produktion erhielt von der Mitteldeutschen Medienförderung 350.000 Euro.
    Von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg wurden nochmals 350.000 Euro bezuschusst.

  20. Re: Deutsche Filmförderung !

    Autor: Mavy 05.09.16 - 10:10

    wir hätten das Geld für ein eigenes Hollywood,
    wenn nicht in Deutschland dann doch wenigstens in Europa..
    stattdessen geht ein großteil des Geldes in die USA ..

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