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Forschende nicht Forschenden

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  1. Forschende nicht Forschenden

    Autor: SchluppoMäcQuarkkeulchen 03.11.21 - 13:15

    erstes Wort im Artikel....

    Bin zwar nicht auf dem laufenden welche Geschlechter aktuell überall drin sein sollen, aber glaube es müsste Forschende lauten.

    Ansonsten bin ich dafür je Forscher/innen zu sagen, wenn es nur Forscher oder Forscherinnen waren. Hier werden jedenfalls nur Männer genannt.

    Und nee, ich bin nicht gegen gendern, da wo es sinnvoll ist und dann korrekt eingesetzt wird.

  2. Re: Forschende nicht Forschenden

    Autor: fanreisender 03.11.21 - 13:19

    SchluppoMäcQuarkkeulchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > erstes Wort im Artikel....
    >
    > Bin zwar nicht auf dem laufenden welche Geschlechter aktuell überall drin
    > sein sollen, aber glaube es müsste Forschende lauten.

    Die alte Diskussion.
    "Forscher" ist man durchaus auch in der Freizeit, das ist eher eine Berufsbezeichnung.
    "Forschende" sind diejenigen, die genau zum Zeitpunkt, in dem sie als "Forschende" bezeichnet werden, tatsächlich forschen. Dito "Studierende".

    Aber gut, so ist das mit der Sprache.

  3. Re: Forschende nicht Forschenden

    Autor: sfr (golem.de) 03.11.21 - 13:34

    Da trügt der Glaube nicht ;). Danke für den Hinweis. Wir haben das korrgiert.

  4. Re: Forschende nicht Forschenden

    Autor: Extrawurst 03.11.21 - 15:03

    SchluppoMäcQuarkkeulchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und nee, ich bin nicht gegen gendern, da wo es sinnvoll ist und dann
    > korrekt eingesetzt wird.

    Warte immer noch auf die sinnvolle und korrekte Verwendung von "Gendern" - also weder die Grammatik kaputt, noch der Lesefluss gestört wird.

    Und auch Wörter wie "Forschende" haben das Problem, dass diese Formulierung sich explizit auf Präsens bezieht. Heißt: Ein Marathon-Läufer kann man auch sein, wenn man noch an der Startlinie steht und auf den Startschuss wartet. Oder wenn man sich auch nur dafür registriert hat. Ein "Maratho-Laufender" ist man aber nur, wenn man jetzt in diesem Moment auch einen läuft.

    Aber korrekte Grammatik spielt beim Gendern ja keine Rolle. Dabei gehts ja eh nur um Gefühle, nicht um Objektivität.

  5. Re: Forschende nicht Forschenden

    Autor: AllDayPiano 03.11.21 - 15:31

    Wenn es eine einfache Lösung gäbe, würde man weder mit dem Gerund, noch mit Asterisk noch mit Schrägstrich, noch Binnenmajuskeln noch mit Doppelpunkt noch mit Unterstrich (hab ich sie jetzt alle?) arbeiten müssen.

    Obwohl sich mir nach wie vor der Sinn und Zweck nicht erschließt, ist der einzige Weg, den radikalen Umbruch zu wählen.

    ForscherInnen, Forscher/innen, Forscher:innen und Forscher*innen mit gesprochener Pause werden auf Kurz oder Lang dazu führen, dass daraus Forscherinnen werden. Menschen sind faul und verschlucken deshalb viele Buchstaben beim Sprechen. Auch sagt jeder Schprechen und nicht Sprechen. Wir landen als am Ende zwangsläufig beim generischen Femininum, und damit genau beim gleichen Problem, dass das Gendern jetzt beheben soll ("alle Macht geht von der Sprache aus" ist ja die Prämisse dessen).

    Um also nicht ein (behauptetes) diskriminierendes System durch das nächste zu ersetzen, braucht es einen ganz neuen Ansatz, der generisch neutral ist.

    Forschum (Einzahl) und Forschens (Mehrzahl). Zum Beispiel.

    DAS wäre dann tatsächlich gender-neutral, aber daran traut sich selbst der größte Idealist nicht heran. Ein paar haben es gewagt, und haben Studix gesagt, aber das kam alles andere als gut an.

    Also macht man halt so ein bisschen.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  6. Re: Forschende nicht Forschenden

    Autor: ubuntu_user 03.11.21 - 16:01

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ForscherInnen, Forscher/innen, Forscher:innen und Forscher*innen mit
    > gesprochener Pause werden auf Kurz oder Lang dazu führen, dass daraus
    > Forscherinnen werden. Menschen sind faul und verschlucken deshalb viele
    > Buchstaben beim Sprechen. Auch sagt jeder Schprechen und nicht Sprechen.
    > Wir landen als am Ende zwangsläufig beim generischen Femininum, und damit
    > genau beim gleichen Problem, dass das Gendern jetzt beheben soll ("alle
    > Macht geht von der Sprache aus" ist ja die Prämisse dessen).

    wobei das dann inkonsquent wird bei wortzusammensetzungen.

    > Um also nicht ein (behauptetes) diskriminierendes System durch das nächste
    > zu ersetzen, braucht es einen ganz neuen Ansatz, der generisch neutral
    > ist.
    >
    > Forschum (Einzahl) und Forschens (Mehrzahl). Zum Beispiel.

    das wäre zumindest ja schonmal ein Konzept

    > DAS wäre dann tatsächlich gender-neutral, aber daran traut sich selbst der
    > größte Idealist nicht heran. Ein paar haben es gewagt, und haben Studix
    > gesagt, aber das kam alles andere als gut an.

    wie dekliniert man das denn dann durch?
    Aber die */I Varianten werden ja noch mehr angefeindet

  7. Re: Forschende nicht Forschenden

    Autor: AllDayPiano 03.11.21 - 16:28

    Die Deklination geht ja trotzdem:

    Das Forschum
    Des Forschums
    Dem Forschums
    Den Forschums

    und

    Die Forschens
    Der Forschens
    den Forschens
    Die Forschens

    Alles eine reine Gewohnheitsfrage. Erziehe ein Kind damit, und es wird sich nie darüber wundern, dass das "komisch" klingt.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  8. Re: Forschende nicht Forschenden

    Autor: Prof.Dau 03.11.21 - 17:04

    Verlangt Glen eigentlich von den Autoren zu gendern, oder macht das jeder wie er will?

  9. Re: Forschende nicht Forschenden

    Autor: ubuntu_user 03.11.21 - 19:29

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Deklination geht ja trotzdem:
    >
    > Das Forschum
    > Des Forschums
    > Dem Forschums
    > Den Forschums
    >
    > und
    >
    > Die Forschens
    > Der Forschens
    > den Forschens
    > Die Forschens
    >
    > Alles eine reine Gewohnheitsfrage. Erziehe ein Kind damit, und es wird sich
    > nie darüber wundern, dass das "komisch" klingt.

    ich bin ja nicht dagegen.
    hab nur mal aus Interesse gefragt

  10. Re: Forschende nicht Forschenden

    Autor: AllDayPiano 04.11.21 - 11:36

    Man darf aber durchaus degegen sein. Warum auch nicht?

    Das ist ja nicht nur eine rationale Frage.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

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