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Rein in einen Sack..
Autor: Mittex 18.10.21 - 17:28
Und beim schlafen rotieren lassen.
Dürfte das Problem beheben oder?
(Abgesehen vom Platzbedarf) -
Re: Rein in einen Sack..
Autor: johnsonmonsen 19.10.21 - 01:24
>Und beim schlafen rotieren lassen.
Würgereiz und nächtliches Erbrechen stählt den Charakter der Kosmonauten ;-)! Ich stelle mir alleine den Reflux (Sodbrennen) übel vor, denn der Magen würde ja wohl etwas von der Rotationsachse entfernt liegen ...
Viele Grüße :-)! -
Re: Rein in einen Sack..
Autor: chefin 19.10.21 - 10:08
Mittex schrieb:
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> Und beim schlafen rotieren lassen.
> Dürfte das Problem beheben oder?
> (Abgesehen vom Platzbedarf)
Nur wenn der Rotationsmittelpunkt soweit von der Person weg ist, das der Unterschied an Fliehkraft zwischen Kopf und Fuss sehr klein ist. Man geht davon aus, das er 10% nicht überschreiten sollte. Unser Blutkreislauf ist so, das wir Richtung Gehirn gegen die Schwerkraft ankommen müssen, während alles nach unten, unterhalb des Herzens die Schwerkraft nutzen kann. Der Körper kompensiert das durch dickere und dünnere Gefässe.
Deswegen nehmen SF-Autoren dann Drehkränze mit 20m+ als Schwerkraftsimulation.
Russland hat dazu mal eine Vakuumhose gebaut. Die sollte das Blut nach unten saugen in die Füße. Da die Blutmenge begrenzt ist, kann dann im Kopf nicht so viel ankommen. Zu sehen im Museeum Speyer. Konnte sich aber auch nicht durchsetzen.
Jedenfalls Drehpunkt IM Körper funktioniert definitiv nicht. -
Re: Rein in einen Sack..
Autor: honk 19.10.21 - 10:16
chefin schrieb:
> Unser Blutkreislauf ist
> so, das wir Richtung Gehirn gegen die Schwerkraft ankommen müssen, während
> alles nach unten, unterhalb des Herzens die Schwerkraft nutzen kann.
Genau. Deswegen schlafen wir auch alle Senkrecht an die Wand gelehnt, weil anndernfalls der Blutfluss aus dem Gehirn nicht sichergestellt ist. -
Re: Rein in einen Sack..
Autor: Hotohori 19.10.21 - 21:12
Generell sollte künstliche Schwerkraft das Problem lösen können. Eine rotierende Raumstation oder eben ein entsprechendes Raumschiff, könnten hier das Problem bereits komplett beseitigen. Auf dem Mond selbst könnte es aber schwieriger sein, es sind eben nur 1/6 der Schwerkraft, das könnte den Effekt aber schon erheblich mindern.
Also in dem Punkt mache ich mir da wenig Sorgen, dafür wird sich eine Lösung finden lassen.



