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Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: Art_I 04.11.21 - 20:14
Die falsche Verwendung der deutschen Sprache stört. Die Verwendung "Forschende" für die Mehrzahl ist einfach falsch! Wenn ihr genau sein wollt, dann schreibt es einfach aus, also "Forscherinnen und Forscher".
Auch ist es beleidigend, jemandem das Verständnis des Begriffs "Forscher", unter dem man schon immer weibliche und männliche Personen zusammengefasst verstanden hat, abzuerkennen.
Das einzige Mittel, das einem bleibt, wenn Sternchen und falsche Verwendung überhand nehmen, ist der Boykott. Golem ich brauche dich nicht! -
Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: narsah 04.11.21 - 21:21
Volle Zustimmung und ich lese hier tatsächlich schon weniger. Heise scheint inzwischen eingelenkt zu haben und gendert wieder zumindest weniger.
Mal sehen, wie lange es dauert, bis Golem auch hier wieder zensiert. -
Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: packansack 05.11.21 - 00:57
Du sprichst mir aus dem Herzen. überschrift lesen, Gegendere erblicken, Tab zumachen. unlesbar.
Machen andere Länder ihre Sprache eigentlich auch so kaputt, oder sind wir die Einzigen? -
Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: jg (Golem.de) 05.11.21 - 07:46
Auch wenn ich mir eine freundlichere Art wünsche, Kritik zu äußern, stimme ich in einer Sache zu: "Forschende" ist wirklich keine schöne Lösung. Die Suche nach verträglichen Formulierungen für geschlechtergerechtere Sprache ist ein ständiges Experimentieren, bei dem immer wieder Versuche fehlschlagen. Irgendwann wird sich hoffentlich eine wirklich gute Lösung in der deutschen Sprache etablieren. Alldieweil haben wir die Formulierung im Artikel geändert. Gruß, Juliane
Juliane Gunardono
Golem.de -
Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: Anonymer Nutzer 05.11.21 - 09:30
Einfach wie viele andere Publikationen ForscherInnen nutzen. Das ist mittlerweile akzeptiert und geht beim Lesen auch gut durch mittlerweile.
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Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: neocron 05.11.21 - 11:13
Art_I schrieb:
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> Auch ist es beleidigend, jemandem das Verständnis des Begriffs "Forscher",
> unter dem man schon immer weibliche und männliche Personen zusammengefasst
> verstanden hat, abzuerkennen.
Aha, also man haelt sich fuer schlau genug "Forscher" entsprechend zu verstehen,
Aber "Forschende" bringt einen ploetzlich voellig aus dem Gleichgewicht ...
Ne, ist klar :D -
Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: kainoa 05.11.21 - 14:40
john4344 schrieb:
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> Einfach wie viele andere Publikationen ForscherInnen nutzen. Das ist
> mittlerweile akzeptiert und geht beim Lesen auch gut durch mittlerweile.
Mich stört das persönlich mehr als "Forschende". Wir machen den ganzen Irrsinn mit, weil wir Gleichberechtigung wollen, aber "ForscherInnen" sind alles andere als gleichberechtigt.
Erstens mal gibt es in der gesprochenen Sprache keine Grossbuchstaben, somit fühlt sich ein Mann als Teil einer "Forscherinnengruppe" nicht gleichberechtigt, da er ja eine "Forscherin" wäre, was er nicht ist oder sein kann.
Zweitens macht das Wort in der geschriebenen Sprache sehr eindeutig klar, dass es sich um Forscher und Forscherinnen handelt. Das Problem? Forscher und Forscherinnen sind nicht gleich, sonst hätten wir dafür nicht 2 unterschiedliche Worte mit 2 unterschiedlichen Bedeutungen. Inwiefern werden also Geschlechter gleichberechtigt, wenn wir sie bewusst voneinander trennen, in diesem Fall mit einem Grossbuchstaben?
Wenn wir uns schon bereit erklären, die Deutsche Sprache umzuschreiben, dann sollten wir das auch richtig machen. Wie wäre es, wenn wir Geschlechter ganz streichen? Ab jetzt ist alles "das", inklusive "das Mann" und "das Frau", dann fühlt sich auch das LGBTQIA* Szene gleichberechtigt.
Das Forscher
Das Doktor
Das Lehrer
Das Mensch
Und wenn das "R" am Schluss auch noch stört, dann können wir es durch ein "S" ersetzen.
Das Forsches
Das Doktos
Das Lehres
Das Mensch
Somit gibt es keine Forscher und Forscherinnen mehr, sonder nur noch Forscher (oder "Forsches", meinetwegen). Dieses Mann ist ein Forsches, dieses Frau ist ebenfalls ein Forsches, beides sind Forsches, beides sind gleichberechtigt.
Problem gelöst, oder etwa nicht?
Im Endeffekt ist ja alles eine Frage der Gewohnheit. Wenn wir uns nicht ändern wollen, werden wir uns nie ändern. Und wenn wir Änderungen wollen, dann müssen wir Änderungen akzeptieren.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.21 14:45 durch kainoa. -
Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: JE 05.11.21 - 16:37
kainoa schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
>
> Das Forsches
> Das Doktos
> Das Lehres
> Das Mensch
>
> Somit gibt es keine Forscher und Forscherinnen mehr, sonder nur noch
> Forscher (oder "Forsches", meinetwegen). Dieses Mann ist ein Forsches,
> dieses Frau ist ebenfalls ein Forsches, beides sind Forsches, beides sind
> gleichberechtigt.
>
> Problem gelöst, oder etwa nicht?
Interessant - das ist fast die gleiche Lösung wie in
"(ent)gendern nach Phettberg"
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/gendergerechte-sprache-leichter-gendern-mit-phettberg-kolumne-a-ae5da027-0002-0001-0000-000176418810
https://www.deutschlandfunkkultur.de/entgendern-nach-hermes-phettberg-bis-das-arzty-kommt.1013.de.html?dram:article_id=492876
Statt "Der Arzt" oder "die Ärztin" heisst es da "Das Ärzty".
Der plural wird durch einfaches Anhängen eines "s" gebildet -> "Die Ärtzys"
Finde ich eine interessante Lösung -
Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: Anonymer Nutzer 05.11.21 - 17:04
kainoa schrieb:
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> john4344 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Einfach wie viele andere Publikationen ForscherInnen nutzen. Das ist
> > mittlerweile akzeptiert und geht beim Lesen auch gut durch mittlerweile.
>
> Mich stört das persönlich mehr als "Forschende". Wir machen den ganzen
> Irrsinn mit, weil wir Gleichberechtigung wollen, aber "ForscherInnen" sind
> alles andere als gleichberechtigt.
>
> Erstens mal gibt es in der gesprochenen Sprache keine Grossbuchstaben,
> somit fühlt sich ein Mann als Teil einer "Forscherinnengruppe" nicht
> gleichberechtigt, da er ja eine "Forscherin" wäre, was er nicht ist oder
> sein kann.
>
> Zweitens macht das Wort in der geschriebenen Sprache sehr eindeutig klar,
> dass es sich um Forscher und Forscherinnen handelt. Das Problem? Forscher
> und Forscherinnen sind nicht gleich, sonst hätten wir dafür nicht 2
> unterschiedliche Worte mit 2 unterschiedlichen Bedeutungen. Inwiefern
> werden also Geschlechter gleichberechtigt, wenn wir sie bewusst voneinander
> trennen, in diesem Fall mit einem Grossbuchstaben?
>
> Wenn wir uns schon bereit erklären, die Deutsche Sprache umzuschreiben,
> dann sollten wir das auch richtig machen. Wie wäre es, wenn wir
> Geschlechter ganz streichen? Ab jetzt ist alles "das", inklusive "das Mann"
> und "das Frau", dann fühlt sich auch das LGBTQIA* Szene gleichberechtigt.
>
> Das Forscher
> Das Doktor
> Das Lehrer
> Das Mensch
>
> Und wenn das "R" am Schluss auch noch stört, dann können wir es durch ein
> "S" ersetzen.
>
> Das Forsches
> Das Doktos
> Das Lehres
> Das Mensch
>
> Somit gibt es keine Forscher und Forscherinnen mehr, sonder nur noch
> Forscher (oder "Forsches", meinetwegen). Dieses Mann ist ein Forsches,
> dieses Frau ist ebenfalls ein Forsches, beides sind Forsches, beides sind
> gleichberechtigt.
>
> Problem gelöst, oder etwa nicht?
>
> Im Endeffekt ist ja alles eine Frage der Gewohnheit. Wenn wir uns nicht
> ändern wollen, werden wir uns nie ändern. Und wenn wir Änderungen wollen,
> dann müssen wir Änderungen akzeptieren.
Ich dachte, man hat mittlerweile verstanden, dass eben der maskuline Plural, also Forscher genau das Problem ist. Aber gut, ich stör mich nicht daran, ich finde es nur unnötig sich darüber aufzuregen, dass Leute sich Gedanken machen, wie die maskulin geprägte Sprache inklusiver werden kann. Einfach Innen, * und den ganzen Rest akzeptieren, drüberlesen und anstatt sich zu sträuben sich wichtigeren Dingen zuwenden ;)
Ich finde die Idee mit dem Forsches oder eben Forschys auch nicht schlecht, Hauptsache es wird mal konsistent.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.21 17:06 durch john4344. -
Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: Plumpaquatsch 05.11.21 - 22:43
jg (Golem.de) schrieb:
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> Irgendwann wird sich hoffentlich eine wirklich gute Lösung in
> der deutschen Sprache etablieren.
Haben wir doch eigentlich schon alles. Es gibt das Plural, schließt beides mit ein. Ist etabliert und wird seit vielen Jahren erfolgreich angewandt. Wenn Ihr experimentieren wollt, möchte ich bitte eine Maskuline Form von "Mensch" lesen (Mensch steht in manchen Deutschen Dialekten als Synonym für eine Frau, ist also Weiblich, da fühle ich mich als Mann extrem benachteiligt).
Muss man wirklich solche Dinge auf Teufel komm raus versuchen zu ändern und die Leute umzuerziehen? Haben wir keine größeren Probleme in unserer Gesellschaft und müssen sie noch weiter spalten? -
Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: packansack 05.11.21 - 22:44
Klar bringt einen das aus dem Gleichgewicht, wenn man in der Schule aufgepasst hat. Und wenn man es sein Leben lang anders gelehrt bekam, gehört hat, gelesen hat. Willst du einfach die Grammatikregeln verändern? Wenn etwas neues benötigt wird, soll man sich was neues ausdenken und nicht nach Manager-/Politikermanier etwas hernehmen, was dafür nicht gedacht ist, in diesem Fall der Partizip Präsens.
> Man kann nicht sagen: «In der Kneipe sitzen biertrinkende Studierende.» Oder nach einem /
> Massaker an einer Universität: «Die Bevölkerung beweint die sterbenden Studierenden.»
> Niemand kann gleichzeitig sterben und studieren.
https://www.zaar.uni-muenchen.de/studium/studenteninfo/student_prof/student/index.html -
Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: Plumpaquatsch 05.11.21 - 22:46
Gibt es eigentlich auch eine Maskulin gegenderte Form eines weiblich gedeuteten Wortes (Mensch z.B.)?
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Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: Anonymer Nutzer 06.11.21 - 10:52
Plumpaquatsch schrieb:
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> jg (Golem.de) schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Irgendwann wird sich hoffentlich eine wirklich gute Lösung in
> > der deutschen Sprache etablieren.
> Haben wir doch eigentlich schon alles. Es gibt das Plural, schließt beides
> mit ein. Ist etabliert und wird seit vielen Jahren erfolgreich angewandt.
> Wenn Ihr experimentieren wollt, möchte ich bitte eine Maskuline Form von
> "Mensch" lesen (Mensch steht in manchen Deutschen Dialekten als Synonym für
> eine Frau, ist also Weiblich, da fühle ich mich als Mann extrem
> benachteiligt).
>
> Muss man wirklich solche Dinge auf Teufel komm raus versuchen zu ändern und
> die Leute umzuerziehen? Haben wir keine größeren Probleme in unserer
> Gesellschaft und müssen sie noch weiter spalten?
Die Frage ist, hat man keine anderen Probleme, als sich darüber aufzuregen, dass andere Leute dir die Arbeit abnehmen, die deutsche Sprache inklusiver zu machen.
Wie ja andere hier schon verstanden haben, geht es eben genau um den maskulinen Plural, aber wie gesagt, einfach akzeptieren, dass Sprache ständig im Wandel ist und schon hast du ein viel entspannteres Leben ;) -
Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: Plumpaquatsch 06.11.21 - 13:17
john4344 schrieb:
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> Die Frage ist, hat man keine anderen Probleme, als sich darüber aufzuregen,
> dass andere Leute dir die Arbeit abnehmen, die deutsche Sprache inklusiver
> zu machen.
Hier nimmt mir keiner irgendeine Arbeit ab und schon gar keine, welche gemacht werden muss! Die Sprache wird dadurch in keinem Bezug "besser" (einfacher zu lesen, einfacher zu bilden etc.), sondern einfach (Sinnlos) anders.
> Wie ja andere hier schon verstanden haben, geht es eben genau um den
> maskulinen Plural, aber wie gesagt, einfach akzeptieren, dass Sprache
> ständig im Wandel ist und schon hast du ein viel entspannteres Leben ;)
"Hi du Arsch was wixxt du mich da an!" Nur mal als Beispiel, für die "weiterentwicklung" der Sprache, welche ja stetig im Wandel ist. Musss man das gutheisen? Ich finde nein. Dialekte haben durchaus Ihren Sinn und Ihre Berechtigung, aber was hier (beim Gendern) passiert ist keine evolutionäre Änderung oder gar Verbesserung, sondern ein Aufdoktrinieren einer neuen Sprachversion durch eine kleine Gruppe. Die meisten Leute haben einfach gar kein Problem mit der Sprache wie diese ist und finden dieses Zwangsgendern extrem störend und nervig. Kannst du das nicht einfach akzeptieren?
Und was den (sogenannten) Maskulinen Plural anbelangt: Ist ein Wort wirklich Maskulin, wenn es im Plural verwendet wird? Denn der Plural ist bereits inklusive (er umfasst alle Mitglieder einer Gruppe), nur eben nicht so, wie es eine kleine Gruppe gerne hätte. -
Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: Plumpaquatsch 06.11.21 - 13:22
neocron schrieb:
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> Aha, also man haelt sich fuer schlau genug "Forscher" entsprechend zu
> verstehen,
> Aber "Forschende" bringt einen ploetzlich voellig aus dem Gleichgewicht
> ...
"Forscher" umschreibt eine definierte Gruppe (die Größe der Gruppe kann durchaus variieren). "Forschende" umfasst alle Forscher und Forscherinnen (hier muss man einschränken, also z.B. die "Forschende Gruppe", "an XYZ Forschende"). Ein kleiner aber entscheidender Unterschied. Es ist unnötig und machte den Text komplizierter zu verstehen (wenn auch beinahe noch besser als die "Forscher*Innen" Schreibweise).
> Ne, ist klar :D
Lass stecken. -
Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: neocron 08.11.21 - 09:20
packansack schrieb:
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> Klar bringt einen das aus dem Gleichgewicht, wenn man in der Schule
> aufgepasst hat.
Das heisst, es laesst dich geistig schwanken, daß Pluto kein Planet mehr ist?
Oh und das ß in meinem letzten Satz verwirrt dich gaenzlich, richtig?
> Und wenn man es sein Leben lang anders gelehrt bekam,
> gehört hat, gelesen hat. Willst du einfach die Grammatikregeln verändern?
was ich will, spielt ueberhaupt keine Rolle ...
mich interessieren derartige Aenderungen ueberhaupt nicht, ich bin geistig in der Lage zu verstehen, was gemeint ist!
Ich rege mich nicht kuenstlich darueber auf, weil ich nichts besseres zu tun habe als "mein deutsche Sprache" zu retten!
Ich lache lieber ueber diejenigen, die mit derartigen (wenn auch kuenstlichen, das gebe ich zu) Konzepten angeblich voellig ueberfordert sind ...
Meine Guete, die Rechtschreibereform muss bei euch damals ein Trauma hinterlassen haben (falls ihr diese ueberhaupt miterlebt habt, wer weiss das schon)
> Wenn etwas neues benötigt wird, soll man sich was neues ausdenken und nicht
> nach Manager-/Politikermanier etwas hernehmen, was dafür nicht gedacht ist,
> in diesem Fall der Partizip Präsens.
1. es heist das Partizip Praesens!
(aber ergibt sinn,
2.
Du meinst so wie du?
"Das wundert mich auch immer wenn ich auf Youtube Videos sehe und die Leute da ihre Taskleiste auf default Einstellungen haben."
Ein Meisterwerk der deutschen Grammatik! "Standardeinstellungen" war bereits da, und ist eigentlich nicht zu kompliziert ...
Aber natuerlich stoert es dich nur ueberaus bei anderen, wenn du selbst englische Begrifflichkeiten mitten in einen Deutschen Satz wirfst, wo es weder noetig noch korrekt ist, stoert es dich ueberhaupt nicht!
Laecherliche Heuchelei!
> > Man kann nicht sagen: «In der Kneipe sitzen biertrinkende Studierende.»
> Oder nach einem /
> > Massaker an einer Universität: «Die Bevölkerung beweint die sterbenden
> Studierenden.»
> > Niemand kann gleichzeitig sterben und studieren.
> www.zaar.uni-muenchen.de
Oh man kann! genau so wie du "default Eigenschaften" sagen kannst, oder irgendjemand irgendwann mal "Manager" im Deutschen verwendete, weil ihm danach war. Heute kraeht kein Hahn mehr danach und du verwendest es ohne darueber nachzudenken, wen damals dieses Wort im Deutschen haette irre machen koennen!
Ich schliesse mal mit deinen Worten ab:
Hör mal auf so deutsch zu sein. -
Re: Bemerkung über das Gendern für die Trollwiese
Autor: neocron 08.11.21 - 09:35
Plumpaquatsch schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> neocron schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Aha, also man haelt sich fuer schlau genug "Forscher" entsprechend zu
> > verstehen,
> > Aber "Forschende" bringt einen ploetzlich voellig aus dem Gleichgewicht
> > ...
> "Forscher" umschreibt eine definierte Gruppe (die Größe der Gruppe kann
> durchaus variieren). "Forschende" umfasst alle Forscher und Forscherinnen
> (hier muss man einschränken, also z.B. die "Forschende Gruppe", "an XYZ
> Forschende"). Ein kleiner aber entscheidender Unterschied. Es ist unnötig
> und machte den Text komplizierter zu verstehen (wenn auch beinahe noch
> besser als die "Forscher*Innen" Schreibweise).
Danke Captain!
> > Ne, ist klar :D
> Lass stecken.
Ach komm mein kleiner Moechtegern-Rebell.
Man muss nicht lange suchen, um zu sehen, dass dir die deutsche Sprache eigentlich gaenzlich am Hintern vorbei geht!
"Es wurde also nicht die angesprochene Form des verhuntzen Deutsch verwendet? Also durchaus on-Topic, es sei denn der Text wäre nicht in Woke Form verfasst worden - was du mir gerne bewiesen kannst."
Zwei Saetze, 2 Schreibfehler und eine voellig unnoetige englische Wortgruppe mittendrin!
Da stoert es dich ueberhaupt nicht die Sprache derart zu verhunzen! Trotz, dass einem angeblich die Sprache so wichtig ist, wird nicht nochmals drueber geschaut, ob sich evtl. Tippfehler eingeschlichen haben.
Und ich waere damit eigentlich gaenzlich bei dir! Es interessiert nicht, ob da Schreibfehler sind, man versteht deine Aussagen denoch problemlos. Der Aufwand ist es hier nicht wert.
Dann hier aber derart einen auf Dudennazi zu machen steht dazu dann aber gaenzlich im Widerspruch! Jegliche Glaubwuerdigkeit ist verloren und all die Anstrengungen enden in Heuchelei! Bravo!
Edit: Noch vor ein paar Wochen schien Rechtschreibung nebensaechlich!
"Wow, du hast einen Rechtschreibfehler in einem Forum gefunden! Gratuliere, bist mein Held, habe deinen Beitrag ausgedruckt und an die Wand über meinem Schreibtisch im "Held des Tages" Rahmen aufgehängt!"
Aber lass mich raten, Rechtschreibung ist egal, nur auf die Grammatik kommt es an, richtig?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.11.21 09:39 durch neocron.



