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Auch 16k+ macht sinn

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  1. Auch 16k+ macht sinn

    Autor: dangi12012 18.07.20 - 15:58

    Solange nicht mehr Rauschen entsteht kann man dann einen 8K Ausschnitt machen und auf 4K herunterrechnen.

  2. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: havok2 18.07.20 - 17:29

    Wir nutzen in unserer Filmproduktionsfirma seit der Einführung des 8K Helium-Sensors von RED solches Footage. Rückblickend auf drei Jahre kotzt die Postproduktion jedesmal, wenn mehr als 6K angeliefert wird. 90% wird noch in FullHD ausgespielt und der Rest 4K. So eine Kamera ist nur interessant, wenn man im Greenscreen maximale Details möchte und unendliches Budged für die Postproduktionbesitzt sowie eine PL Linse findet, die auf einer s35 Fläche 12K optisch auflösen kann. Allein die indischen Partner für Rotoscoping verlangen schon das Doppelte vom Sprung auf 8K von 6K. Wir würden unsere 8K Kamera wohl eher mit der 5K Gemini eintauschen, anstatt auf solch eine Speicherschleuder umzusatteln - 900mb/s... Unsere gesamten Server sind auf SSDs aufgebaut. Da kann man sich ausrechnen, was man noch als Rattenschwanz zum Daten sichern und vorrätig halten berappen muss. Selbst das 10GBit Netzwerk gerät da schon langsam an sein Limit und muss ggf. auch auf 20GBit ungestellt werden pro Client. No way.

  3. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: vork 18.07.20 - 19:12

    havok2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 900mb/s...

    900 Millibit/Sekunde finde ich jetzt nicht besonders viel *scnr*

  4. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: berlin79 18.07.20 - 19:42

    vork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 900 Millibit/Sekunde finde ich jetzt nicht besonders viel *scnr*

    Was sollen denn Millibit sein? Es geht hier nicht um Bitcoins.

    Als ob Sie und die Allgemeinheit nicht wüssten, dass es sich bei der Aussage von havok2 um 943,718 Megabyte oder eben 900 MiB (Mebibyte) pro Sekunde handelt.

    Gibt schon sehr seltsame und spezielle "Menschen"...

  5. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: c3rl 18.07.20 - 20:01

    berlin79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als ob Sie und die Allgemeinheit nicht wüssten, dass es sich bei der
    > Aussage von havok2 um 943,718 Megabyte oder eben 900 MiB (Mebibyte) pro
    > Sekunde handelt.

    Ich stimme dem "speziellen Menschen" zu. Hätte er Megabyte pro Sekunde gemeint, dann hätte er es ja richtig geschrieben als 900MB/s. Da stand aber was von 900mb/s und das sind nunmal Milibits pro Sekunde. Du willst doch wohl nicht unterstellen dass der OP nicht den Unterschied zwischen m (mili) und M (mega), sowie b (bits) und B (bytes) kennt?

  6. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: vvwolf 18.07.20 - 20:19

    havok2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir nutzen in unserer Filmproduktionsfirma seit der Einführung des 8K
    ...
    > findet, die auf einer s35 Fläche 12K optisch auflösen kann. Allein die
    > indischen Partner für Rotoscoping verlangen schon das Doppelte vom Sprung
    > auf 8K von 6K. Wir würden unsere 8K Kamera wohl eher mit der 5K Gemini

    Welche Gründe, außer technischer Unbeholfenheit, sprechen dagegen, das Material bei Nichtbedarf einfach herunterzurechnen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.07.20 20:21 durch vvwolf.

  7. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: Naseweisz 18.07.20 - 20:20

    Der OP hat mb/s gar nicht in den Mund genommen.
    Niemand unterstellt hier was, eure Hinweise sind nur in etwa so hilfreich und erwünscht wie Rechtschreibkorrekturen durch Mitforenten.
    Das ist maximal off-topic, hier geht es um Cropping und Datenberge, nicht um Korinthenkackerei im Bezug auf Einheiten.

  8. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: c3rl 18.07.20 - 20:45

    Naseweisz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand unterstellt hier was, eure Hinweise sind nur in etwa so hilfreich
    > und erwünscht wie Rechtschreibkorrekturen durch Mitforenten.
    > Das ist maximal off-topic, hier geht es um Cropping und Datenberge, nicht
    > um Korinthenkackerei im Bezug auf Einheiten.

    Falsche Einheiten zu verwenden ist aus meiner Sicht genauso unerwünscht, denn das führt zu Verwirrung. Ich erkläre Leuten auch immer gerne den Unterschied zwischen W und Wh. Und ebenso wichtig ist nunmal der unterschied zwischen (b)it und (B)yte.

  9. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: henryanki 18.07.20 - 21:21

    vvwolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > havok2 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wir nutzen in unserer Filmproduktionsfirma seit der Einführung des 8K
    > ...
    > > findet, die auf einer s35 Fläche 12K optisch auflösen kann. Allein die
    > > indischen Partner für Rotoscoping verlangen schon das Doppelte vom
    > Sprung
    > > auf 8K von 6K. Wir würden unsere 8K Kamera wohl eher mit der 5K Gemini
    >
    > Welche Gründe, außer technischer Unbeholfenheit, sprechen dagegen, das
    > Material bei Nichtbedarf einfach herunterzurechnen?

    Weil das herunterrechnen die Qualität verschlechtert, zu einem höheren Grad als direkt in der richtigen Auflösung zu filmen. Vereinfachtes Beispiel: stell dir vor du möchtest ein Video auf ein Viertel seiner Größe herunterrechnen. Du könntest jetzt hergehen und einfach für jeden vierten Pixel im Bild einfach drei löschen. Oder könntest vier Pixel zu einem kombinieren, in dem du ihren Durchschnittswert nimmst (oder du nimmst aufwändigere Techniken). Der Punkt ist: du musst immer raten/schätzen/interpolieren, genau wie bei der Bildvergrößerung.

  10. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: theFiend 18.07.20 - 21:44

    vvwolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Welche Gründe, außer technischer Unbeholfenheit, sprechen dagegen, das
    > Material bei Nichtbedarf einfach herunterzurechnen?

    Letztlich macht der, wirklich gute, Post von havok einfach klar, das der Bedarf als solches nur selten da ist. Natürlich kann man das auch runterrechnen, aber letztlich erzeugt man hier schlicht Rechenlast für nichts. Würde man direkt bedarfsgerecht aufnehmen, hätte man diese Rechenlast/Speicherlast/Transferlast einfach nicht.

    Nichtsdestotrotz wird es Anwendungen geben in denen 12k und mehr durchaus Sinn ergeben, nur sind die sicher nicht in der breite zu suchen, und ob sie unbedingt in dem Feld zu finden sind in dem Blackmagic aktiv ist, sei mal dahingestellt.
    Technisch machbares hat manchmal einfach einen netten Marketingeffekt, wenn man nicht ewig Geld in die Entwicklung stecken musste...

  11. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: crustenscharbap 18.07.20 - 23:23

    Runter rechnen: Lanczos Algorithmus regelt das super. Egal in welcher Auflösung.

    Also es ist für Kinos und für die Zukunft sehr sinnvoll. Wir erfreuen uns heute, dass Filme aus den 80ern ca 1200p entsprechen.

    Dazu kommt das High End Kino. Das Material wird meist auf 6k gedreht, da technisch kaum mehr möglich. Bei sehr aufwändigen Produktionen und passenden Szenen wird eine IMAX Kamera genommen. Die liefert ca 16800x15000. Also ca 17k. Die Kamera ist allerdings analog und zweitens so groß wie ein SUV und so teuer wie ein Villa in München. Guckt euch doch mal das süße Ding aus dem Artikel an. Vor allem der Preis ist Lachhaft gegen IMAX. Das ist das Aus für IMAX Kameras.

    Gerade im richtigen IMAX Kino sieht man wirklich den Unterschied in den Szenen zwischen 6k und 17k. 12k kommt da schon nah ran.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 18.07.20 23:28 durch crustenscharbap.

  12. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: laoladabamba 19.07.20 - 02:11

    In Deutschland wird im profesionellen Segment viel mit Arri Kameras gearbeitet. Dazu ist auch dieses US Chart interessant:

    suche: pre oscar camera chart

    Die unterstützten Formate der Alexa Mini sind:

    ProRes S16 HD - 1920 x 1080
    ProRes HD - 1920 x 1080
    ProRes 2K - 2048 x 1152
    ProRes 3.2K - 3200 x 1800
    ProRes 4K UHD - 3840 x 2160
    ProRes 4:3 2.8K - 2944 x 2160
    ProRes HD Anamorphic - 1920 x 1080
    ProRes 2.39:1 2K Anamorphic - 2048 x 858
    ARRIRAW 2.8K - 2880 x 1620
    ARRIRAW Open Gate 3.4K - 3424 x 2202
    ARRIRAW 4:3 2.8K (OG 3.4K) - 3424 x 2202
    ARRIRAW 2.39:1 2K Ana. (OG 3.4K) - 3424 x 2202
    ARRIRAW 16:9 HD Ana. (OG 3.4K) - 3424 x 2202

    In Deutschland wird überwiegend in 2K - 3.2k ProRes gedreht. Für die meisten Produktionen, ist das mehr als ausreichend. Solange nicht aufwendige VFX im Vordergrund steht, ist in dem Material genug Information vorhanden um ordentlich damit arbeiten zu können. Der Kosten - Nutzen Faktor ist hier ideal. Im Grunde wird seit Einführung der Arri Alexa Familie, vor knapp 10 Jahren, die gleiche Sensortechnologie verwendet.

    Sobald Bildausschnitte oder Vergrößerungen relevant sind wird auf RED oder Sony Venice zurückgegriffen. So ist es heutzutage bei Werbungen üblich aus dem 16:9 Format eine 9:16 Version für Social Media herauszuschneiden. Die Produktion muss vor Ort darauf achten das Bild entsprechend einzurichten und zu kadrieren. Auch wenn der Sensor mit 12K auflöst, sieht ein starker Crop immer fehlerbehaftet aus. Das Glas zieht nicht mit. Zumindest im direkten Vergleich zur realen Brennweite und auf einem 4K Bildschirm. Stark komprimiert und auf einem Handybildschirm ist der Verlust natürlich irrelevant.

    Ist der Use case da, macht eine hohe Auflösung Sinn. Ansonsten überwiegen in der Regel die Nachteile.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.07.20 02:13 durch laoladabamba.

  13. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: Somian 19.07.20 - 03:23

    Die Sensoren haben ja auch einen Bayer-filter. Mit 12k bekommt man dann ordentliches 4:4:4 8k material.

    wenn man perfektes 4:4:4 will muss man 2:1 runterreichten. Aus 16k wird dann 8k.

  14. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: EWCH 19.07.20 - 11:23

    > Letztlich macht der, wirklich gute, Post von havok einfach klar, das der
    > Bedarf als solches nur selten da ist.

    der Nutzen hochqualitative Ausschnittsvergroesserung ist riesig und hat so viele Anwendungen.
    Es gibt zahlreiche Videoaufnahmen in der Totalen, z.B.:

    - nahezu alle Sitcoms (mit drei Kameras: links, mitte, rechts)
    - Theater,Oper
    - Sportstadion
    ...
    Oftmals natuerlich kombiniert mit anderen Kameras.

    In gewissen Grenzen lassen sich damit sogar bewegte Kameras komplett einsparen und alles wird in Post Production gemacht.

  15. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: vvwolf 19.07.20 - 11:57

    https://en.wikipedia.org/wiki/IMAX#/media/File:IMAX_camera_1.jpg

  16. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: FreiGeistler 19.07.20 - 17:49

    henryanki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil das herunterrechnen die Qualität verschlechtert, zu einem höheren Grad
    > als direkt in der richtigen Auflösung zu filmen. Vereinfachtes Beispiel:
    > stell dir vor du möchtest ein Video auf ein Viertel seiner Größe
    > herunterrechnen. Du könntest jetzt hergehen und einfach für jeden vierten
    > Pixel im Bild einfach drei löschen. Oder könntest vier Pixel zu einem
    > kombinieren, in dem du ihren Durchschnittswert nimmst (oder du nimmst
    > aufwändigere Techniken). Der Punkt ist: du musst immer
    > raten/schätzen/interpolieren, genau wie bei der Bildvergrößerung.

    FSRCNNX ist da ziemlich gut...

  17. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: Blade 20.07.20 - 16:45

    Somian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Sensoren haben ja auch einen Bayer-filter. Mit 12k bekommt man dann
    > ordentliches 4:4:4 8k material.
    >
    > wenn man perfektes 4:4:4 will muss man 2:1 runterreichten. Aus 16k wird
    > dann 8k.

    Genau das ist der eigentliche Punkt. Man bekommt mit dieser Kamera 'perfektes' 6k.

  18. Re: Auch 16k+ macht sinn

    Autor: lost_bit 04.09.20 - 06:36

    c3rl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich stimme dem "speziellen Menschen" zu. Hätte er Megabyte pro Sekunde
    > gemeint, dann hätte er es ja richtig geschrieben als 900MB/s. Da stand aber
    > was von 900mb/s und das sind nunmal Milibits pro Sekunde. Du willst doch
    > wohl nicht unterstellen dass der OP nicht den Unterschied zwischen m (mili)
    > und M (mega), sowie b (bits) und B (bytes) kennt?

    Also wenn du hier schon so klugs****en willst, dann schau doch selbst mal in der Norm nach.
    Zwischen Einheit und Zahlenwerte gehört ein Leerzeichen. Das ist genau so schlimm. Gibt's vom Professor sofort angestrichen an der Hochschule und in guten Berufsschulen damals in den technischen Ausbildungen ganz genau so!

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