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Was spart man wirklich?

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  1. Was spart man wirklich?

    Autor: chefin 04.03.19 - 15:47

    Zum einen ist die reduzierte Wärmeabstrahlung weil der Raum kälter ist erst nach 4-6 Std wirksam, heist das die meiste Zeit in der man die Thermostate runter dreht noch garnichts spart und zum anderen muss der Vorlauf etwas erhöht werden um schnell genug aufzuheizen. Meine Kiste ist zb so eingestellt, das sie nur minimal über den Wärmebedarf überhaupt erzeugt. Mein Vorlauf liegt bei 50grad wenn draussen -20grad herscht. Aber ich brauche dafür auch 2-3std um 2Grad Temperatur zu erhöhen.

    Diese Einstellung ist effizient, aber man muss aufpassen nicht zu viel Wärme zu verlieren durchs Lüften und ähnlichem.

    Dreh ich den Vorlauf hoch, strahlt der Heizkörper mehr gegen die Wand und damit ins Freie, sinkt auch die Effizienz des Heizkessels, man bekommt mehr Abgasverluste. Dem steht dann die Ersparniss gegenüber.

    Meine Erfahrung in 30 Jahren eigene Wohnung mit eigener Heizanlage die ich selbst eingestellt habe: Ich habe am meisten gespart, wenn ich durchgehend gleiche Temperatur hatte. Nur nachts über Vorlauf abgesenkt. Thermostate reagieren auf Vorlaufabsenkung mit absenken der Raumtemperatur. Aber ich konnte auch nie mehr als 22grad warm machen mit der Heizung. Und das wird von vielen als unkomfortabel angesehen. Man will schnell aufheizen können und eine solche Einstellung kostet mehr Energie. Das spart man sich dann wieder durch automatische Heizkörperregelung.

    Ich behaupte nun mal, aber das ist nur meine Meinung und ein Bauchgefühl aus der Erfahrung, das ich mit einer auf effizienz getrimmten Anlage ohne smarte Thermostate genauso wenig brauche wie eine Komfortanlage mit Regelung. Ich spare also die Anschaffung der Thermostate und die Kosten und wenn ich es mal wärmer haben will, dreh ich am Kessel halt von 4 auf 5 am Vorlaufkorrekturregler.

  2. Re: Was spart man wirklich?

    Autor: torrbox 04.03.19 - 17:17

    Das finde ich sehr interessant, vor allem weil ich es ähnlich handhabe. In jedem Raum eine konstante, moderate Temperatur, sodass die Heizung gar nicht erst superheiß werden muss, sondern nur konstant etwas nachheizt. Über Stufe 3 von 5 heize ich niemals (23 Grad sind ganz angenehm). Nur stoßlüften.

    Das heißt doch eigentlich, dass ich mit deiner Methode eine Menge Geld sparen könnte ohne mir eine smarte Heizungssteuerung zu kaufen, oder?

  3. Re: Was spart man wirklich?

    Autor: Kay_Ahnung 04.03.19 - 18:33

    Ist das nicht hauptsächlich eine Frage der Wärmedämmung, der Effizienz der Heizung und der Dauer der Abwesenheit?

    Wenn du eine gute Wärmedämmung hast und das Haus/die Wohnung nur kurz leersteht dann ist dauerhaft heizen vermutlich am besten. Bei schlechter Wärmedämmung oder wenn man länger weg ist z.B. übers Wochenende vermute ich mal das es schon besser sein könnte die Heizung zwischendrin auszuschalten, schließlich geht tagsüber dann eine Menge energie verloren.

    Eine andere Möglichkeit wäre IMHO Tagsüber die Heizung auf niedriger Stufe zu halten (z.B. Zimmertemperatur) und dann kurz bevor man nach Hause kommt einfach nur 1-2 Stufen höher zu drehen, auf diese art muss die Heizung nicht allzuviel Energie aufwenden aber tagsüber wird weniger verbraucht.

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