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Anwendungsgebiet: Militär.

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  1. Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: GutesMann 19.03.16 - 19:09

    Das ist das traurige daran. Ansonsten fällt mir jetzt nix ein. Fällt anderen was ein?

  2. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: Moe479 19.03.16 - 19:45

    Du könntest so etwas als mobile Messstationen für Salzgehalt, Strömungs-Richtung und Geschwindikeit losfliegen, sich selbst versenken und nach dem Auftauechen mit den Messdaten wieder zurückkehren lassen ... auch um die besten Standorte für z.B. Strömungskraftwerke zu finden ohne ewig Bote mit Sonden kreisen lassen zu müssen


    ... und was lässt sich eigentlich nicht militärisch nutzen, selbst Vitamin-C kann Kämpfern helfen bei Gesundheit zu bleiben um den Kampf weiter zu führen, ist es deshalb ein Werk des Teufels es künstlich herzustellen statt Zitrusfrüchte um die halbe Welt zu karren?!?

  3. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: tg-- 19.03.16 - 20:08

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... und was lässt sich eigentlich nicht militärisch nutzen, selbst
    > Vitamin-C kann Kämpfern helfen bei Gesundheit zu bleiben um den Kampf
    > weiter zu führen, ist es deshalb ein Werk des Teufels es künstlich
    > herzustellen statt Zitrusfrüchte um die halbe Welt zu karren?!?

    OT, aber hier ist etwas Aufklärung zu leisten:
    Natürlich hilft Vitamin-C jedem Menschen bei Gesundheit zu bleiben, da es ein essentielles Vitamin ist - allerdings nur in üblichen, in Nahrungsmitteln vorhandenen, Mengen.
    Das letzte mal als ein Militär größere Mengen Vitamin-C Präparate geordert und an Soldaten verteilt hat war 1944 - bei der Wehrmacht.

    Schon damals war allerdings schon in wissenschaftlichen Studien (unter anderem vom Lieferanten der Wehrmacht, dem schweizer Konzern Roche) klar, dass zusätzliches Vitamin-C keine positiven gesundheitliche Aspekte hat - das ist heute um so mehr nachgewiesen, sämtlichen Vitamin-C-Präparaten und Multivitaminsäften zu trotz.

    So fern also nicht eine dramatische Mangelernährung besteht wie bei manchen Seefahrern bis Anfang des 20. Jahrhunderts, und Skorbut verhindert werden soll, ist zusätzliches Vitamin-C unnötig und sinnlos.

    Manche Nazi-Nostalgie bleibt uns eben auch unterbewusst erhalten, auch wenn viele der prominenteren Proponenten immer noch an Übermenschen glauben (Hamer).

    Daher: Irgendwie ist es ein Werk des Teufels, dass uns synthetisches Vitamin-C weiter erhalten ist - nicht dass die synthetische Variante schlechter wäre, es gibt nur nirgendwo einen Vitamin-C Mangel wo nicht massiver Nahrungsmittelmangel herrscht. Auch Zitrusfrüchte sind ansonsten nicht wirklich nötig für ausreichende Vitamin-C-Versorgung.

  4. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: m9898 19.03.16 - 20:08

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > herzustellen statt Zitrusfrüchte um die halbe Welt zu karren?!?
    Nicht nur Zitrusfrüchte enthalten Vitamin C.

  5. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: Moe479 20.03.16 - 08:18

    dann nimmst du ersatzweise fässerweise stinkenden milchsäurevergorenen kohl aufs schiff gegen den skorbut und fährst den in die andere richtung ... ist auch scheißegal ob das heute uninteressant geworden ist, es war jedenfalls lange so.

    es ging darum das gleich immer militärische anwendung geschrien wird obwohl selbst jedem klar sein sollte, dass das militär z.b. auch computer nutzt oder seinen kaffee auch nur mit wasser kocht ... ja selbstverständlich wird auch das hier gezeigte bei bedarf zur kriegsführung genutzt werden ... dagegen gibt kein mittel außer den krieg selber einzustellen.

  6. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: Moe479 20.03.16 - 08:31

    Ich bezog mich eigentlich nur auf die Seefahrt, wie du jetzt auf die Wehrmacht gekommen bist verstehe ich nicht ganz ... Musst du mir mal erklären ...

    Jetzt mal tacheles, gibt es irgendetwas was nicht militärisch genutzt wurde oder wird? Soll man deswegen nicht mehr forschen und entwickeln, weil man davor Ängste hat?

  7. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: Ach 20.03.16 - 10:12

    Es wird ja an keiner Stelle kommuniziert, dass die Drohne nach dem Fliegen wieder abtauchen könnte. Ich schätze der Gebrauch ist einmalig und danach muss man sie einsammeln.

  8. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: plutoniumsulfat 20.03.16 - 10:33

    Warum sollte sie das nicht können? Zumindest theoretisch, praktisch muss man ja ohnehin den Akku wieder laden.

  9. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: Ach 20.03.16 - 11:17

    >Warum sollte sie das nicht können? Zumindest theoretisch, praktisch muss man ja ohnehin den Akku wieder laden.

    Auftauchen ist "relativ" einfach, die Drohne muss lediglich leichter sein als Wasser. Dann löst die sich einfach aus ihrer Verankerung, bzw. trennt sich von ihrem Ballast und schon schwimmt sie gen Oberfläche. Zum Tauchen muss die Drohne natürlich wieder schwerer werden als Wasser.

    Das funktioniert bei einem U-boot folgender Maßen: Das Boot besitzt mit Luft gefüllte Kammern. Die Luftmenge die da hinein passt liefert gerade genug Auftrieb um das Boot an der Wasseroberfläche zu halten. Zum Abtauchen werden diese Kammern mit Wasser geflutet, der Auftrieb des Gases fällt weg, das Boot sinkt. Zum wieder Auftauchen müssen die Tanks wieder mit Gas gefüllt werden. Dazu führt das U-Boot Pressluft mit sich, mit welcher das Wasser aus den gefluteten Tanks hinaus "geblasen" wird, das sich in den Tanks entspannende Gas liefert gerade den Auftrieb der das Boot wieder aufsteigen lässt.

    Daneben dass so eine Tauchvorrichtung ziemlich komplex ist und einiges an Gewicht mit sich bringt(was bei einem U-Boot ja irrelevant ist, ist dieses Gewicht ja nur einen Teil des ohnehin benötigten Ballastes aus), bräuchte die Drohne zum selbständigen Abtauchen ein gewisses Eigengewicht, sprich: sie müsste ohne Flutungskammern schwerer sein als das Wasser, während sie aber zum Fliegen äußerst leicht gebaut sein muss. Da beißt sich was :].

  10. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: Sarkastius 20.03.16 - 11:18

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte sie das nicht können? Zumindest theoretisch, praktisch muss
    > man ja ohnehin den Akku wieder laden.

    wenn du einen Auftriebskörper mit einem leichten Gas flutest ist es das eine. Komplizierter wird es wenn du das Gas wieder entweichen lassen willst um Abtrieb zu erzeugen. Aus Kostengründen ist der einmalige Auftrieb daher deutlich günstiger.

  11. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: plutoniumsulfat 20.03.16 - 11:26

    Also laut Artikel bewegt er sich mit den Rotoren an die Wasseroberfläche, ist also schwerer als Wasser zum sinken.

  12. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: Ach 20.03.16 - 11:41

    Dann schau dir nochmal das Video an, da sieht man das Gerät mehrmals stabil an der Oberfläche schwimmen, ohne dass die Rotoren sich drehen würden. An dieser Stelle scheint mir der Bericht etwas verwirrend geschrieben.

  13. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: serra.avatar 20.03.16 - 11:51

    wir wären noch in der Steinzeit, wäre die militärische Forschung nicht! Wird nur immer gerne vergessen: viele der Annehmlichkeiten ( wenn nicht gar die meisten ) sind Abfallprodukte der Militärforschung! Der Mensch ist nunmal ein Raubtier ;p auch wenn das Schwache unter dem sozialen Deckmantel und "political correctness" zu verdrängen suchen.

    Auch das Medium in dem du gerade korrespondierst ist ein Abfallprodukt des Militärs!
    ARPANET --> INTERNET



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.16 11:59 durch serra.avatar.

  14. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: plutoniumsulfat 20.03.16 - 12:06

    Bin gerade mobil, daher lese ich nur den Artikel. Bin daher etwas verwirrt.

  15. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: Cok3.Zer0 20.03.16 - 19:13

    Die Rotoren können ja vlt. sogar den Akku aufladen?!

  16. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: plutoniumsulfat 20.03.16 - 22:26

    Aber keinesfalls so sehr, dass es wieder zum aufsteigen reicht.

  17. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: Myxier 21.03.16 - 06:12

    Warum sollten die Rotoren nicht auch einfach in die andere Richtung funktionieren zum abtauchen? Wenig Gewicht bedeutet ja nicht gleich enorm hoher Auftrieb.

  18. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: Niaxa 21.03.16 - 07:52

    Du bist aber sehr einfallslos... Es gibt Leute die bauen solche Kopter zum Spaß auf und fliegen damit sogar noch rum. Und wenn die damit rumfliegen, gehe ich mal davon aus, da es sogar Leute gibt, die kleine ferngesteuerte Böötchen bauen, das sich sicher auch Leute finden lassen, die sich über so ein Teil freuen,

    Und der Militärische Zweck ist bei fast allem gegeben. Man versucht sich halt mit allen Mitteln zu wappnen. Das ist vollkommen ok.

  19. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: gaym0r 21.03.16 - 09:41

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bezog mich eigentlich nur auf die Seefahrt, wie du jetzt auf die
    > Wehrmacht gekommen bist verstehe ich nicht ganz ... Musst du mir mal
    > erklären ...

    Vermutlich wegen deines zweiten Absatzes? Der ist einfach falsch, sieh es ein.

    > Jetzt mal tacheles, gibt es irgendetwas was nicht militärisch genutzt wurde oder wird?

    Ja, Vitamin-C Präparate bei Soldaten beispielsweise.

  20. Re: Anwendungsgebiet: Militär.

    Autor: Pulsar 21.03.16 - 11:04

    serra.avatar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Mensch ist nunmal ein Raubtier ;p auch wenn das Schwache unter dem sozialen Deckmantel und "political correctness" zu verdrängen suchen.

    Dem muss ich doppelt widersprechen. Zunächst bin ich zwar auch der Meinung, dass der Mensch nur ein Tier unter Tieren ist, doch kenne ich keine andere Spezies, die Instinkte/Triebe durch Bewusstsein, respektive Verstand so stark zu kontrollieren vermag. Gerade die Technologie gibt uns die Möglichkeiten, unsere Bedürfnisse auf friedliche und gewaltarme (gewaltlos wäre hier auch nach meiner Auffassung nach heutigem Stand der Dinge zu hoch gegriffen) Art zu befriedigen. Warum wir also zwangsläufig als Raubtiere zu klassifizieren wären, wo wir doch die Option haben, uns zu entscheiden, erschließt sich mir nicht.
    Zum anderen frage ich mich, was daran schwach sein soll, Konflikte diplomatisch lösen zu wollen. Die von Ihnen angeprangerte “political correctness“ ist lediglich der erste Schritt in eine Gesellschaft ohne Diskriminierung. Sie kann mitnichten als Deckmantel gewertet werden; Sehen Sie sie als Versuch, gesellschaftlich stigmatisierte Personen(-gruppen) zu schützen.
    Dass dies auch überstrapaziert werden kann, steht außer Frage. Doch gerade in Zeiten von Nationalisierung, wiederaufkeimendem Isolationierungsstreben und Fremdenfeindlichkeit wird Ihr Argument viel zu oft voreilig und als Rechtfertigung für ekelhafte Diskriminierung verwandt. Ich hoffe sehr, dass Sie sich der Tragweite dieser Phrase schlichtweg nicht bewusst waren.

    Zum Thread: Ich sehe derzeit für die im Artikel vorgestellte Technologie tatsächlich auch eher militärischen Nutzen, wie etwa Aufklärung. Ob und wie weit sie zivil verwendbar ist, wird sich aber noch zeigen. Ich könnte mir vorstellen, dass - wie Moe479 bereits erwähnte - Forschung und Wirtschaft von einer mobilen Messstation dieser Konfiguration ebenfalls gewaltig profitieren könnten, zumal Ausstattung und Funktionalität ja nicht in Stein gemeißelt sind.

    Soylent Green für die Welt!

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