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Wie währe es mit voyager 3?

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  1. Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: Arystus 23.05.22 - 11:18

    Die Daten und Erfahrungen nehmen und verbessern, finde das wäre eine gute Investition.

  2. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: MarcusK 23.05.22 - 11:22

    Arystus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Daten und Erfahrungen nehmen und verbessern, finde das wäre eine gute
    > Investition.

    naja, selbst wenn sie 10 mal so schnell sein könnte, wird sie auch niemals zu unseren Lebenszeiten etwas mehr von nächsten Ziel berichten.

  3. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: most 23.05.22 - 11:54

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Arystus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Daten und Erfahrungen nehmen und verbessern, finde das wäre eine
    > gute
    > > Investition.
    >
    > naja, selbst wenn sie 10 mal so schnell sein könnte, wird sie auch niemals
    > zu unseren Lebenszeiten etwas mehr von nächsten Ziel berichten.

    Man könnte jetzt optimistisch sein und hoffen, dass nach unseren Lebzeiten noch was kommt. Allerdings kann man bei diesen Größenordnungen noch ein paar Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte warten, bis man eine Technik hat, die ordentliche Geschwindigkeiten ermöglicht und der Transport in den Orbit auch billiger wird. Auf ein paar Jahre früher oder später kommt es dann auch nicht mehr an.

  4. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: cuthbert34 23.05.22 - 11:58

    Wenn man es so auslegt ist New Horizons unsere Voyager 3 Sonde. Die Kommunikation soll ja bis zu 200 AE funktionieren.

  5. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: Salzbretzel 23.05.22 - 12:04

    Was ist den das für eine Einstellung? Ein Großteil der Leute die Voyager 1 geplant, finanziert, gebaut und gestartet haben sind auch nicht mehr am Leben. Sie haben das gemacht was sie konnten und dann den Staffelstab übergeben.

    Vieles in der Wissenschaft wird nicht mehr in der eigenen Lebensspanne zuende geführt. Wenn wir das als Demotivation nehmen und deswegen gar nix anfangen würden - wo wären wir dann heute?

  6. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: MarcusK 23.05.22 - 12:11

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist den das für eine Einstellung? Ein Großteil der Leute die Voyager 1
    > geplant, finanziert, gebaut und gestartet haben sind auch nicht mehr am
    > Leben. Sie haben das gemacht was sie konnten und dann den Staffelstab
    > übergeben.

    Das Problem ist einfach die Entfernung. Zu Voyager 2 habe ich gefunden, das sie das nächste Ziel in 40.000 Jahre erreicht. Selbst bei 10 facher Geschwindigkeit sind das immer noch 4.000 Jahre.

    Bis dahin ist der Staffelstab auch abgenutzt.

  7. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: unbuntu 23.05.22 - 12:23

    Erstmal nen besseren Antrieb entwickeln, damit man nicht nochmal 40 Jahre warten muss. Aber seit den 80ern ist da ja nichts passiert. Damals gabs viele Ideen, aber das wars dann auch.

    Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
    - Albert Einstein

  8. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: Locutos 23.05.22 - 12:53

    Gibs doch schon in Form von Ionentriebwerken. Die können bis zu 400 Km/s.... ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.05.22 12:58 durch Locutos.

  9. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: dbettac 23.05.22 - 13:05

    Du hast den Sinn der Voyager-Sonden nicht verstanden. Tipp: Es ist völlig unerheblich, ob die in x-tausend Jahren ein anderes Sonnensystem durchqueren.

  10. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: Cybso 23.05.22 - 13:20

    Das Hauptproblem ist, dass man Ende der 70er-Jahre eine für diesen Zweck optimale Stellung der Planeten hatte, um durch einen Aneinanderreihung von Swing-By-Manövern genug Geschwindigkeit aufzubauen. Die kommt leider so bald nicht wieder (ich hab da mal was von alle 175 Jahre gelesen).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.05.22 13:21 durch Cybso.

  11. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: cuthbert34 23.05.22 - 13:26

    Für mein Empfinden verhält es sich so:

    1. Sonden: Primär sollten wir uns hier auf unser Sonnensystem konzentrieren. Daraus lassen sich viele verwertbare und sinnvolle Informationen sammeln und es kann Grundlagenforschung für die ersten menschlichen Außenposten betrieben werden. Egal, wann es dazu kommt.

    2. Konzentration auf das beobachtbare Universum von der Erde bzw. erdnahen Orbiten aus. James Webb als Beispiel.

    Unsere aktuellen Sonden sind schlicht zu langsam und die Erkenntnisse (so wertvoll sie sind) sind doch am Ende zu gering. Ja, dank den Voyager Sonden haben wir 40 Jahre nach dem Start Erkenntnisse zum Rand unseres Sonnensystems (i.S. vom Einflussgebiet unserer Sonne) und sogar darüber hinaus. Aber diese Erkenntnisse sind "Abfallprodukte" einer ganz anderen Mission. So wie New Horizions auch nicht als Hauptmission den Flug in den interstellaren Raum hat.

    Am Ende muss die Menschheit in 40.000 Jahren in der Lage sein mit Geschwindigkeiten zu reisen, die uns lange vor den möglichen Sonden des 21. JH irgendwo ankommen lassen. Insofern bringen uns Sonden, die nur dafür gemacht wären in den interstellaren Raum zu fliegen wenig Erkenntnis.

  12. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: Mafjol 23.05.22 - 13:32

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Arystus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Daten und Erfahrungen nehmen und verbessern, finde das wäre eine
    > gute
    > > Investition.
    >
    > naja, selbst wenn sie 10 mal so schnell sein könnte, wird sie auch niemals
    > zu unseren Lebenszeiten etwas mehr von nächsten Ziel berichten.

    Das war bei Voyeger auch so. Es geht doch immer um die Menschheit im Gesamten. Nicht um einzelne Generation oder Individuen. Das ist ja der Fehler heute. Die meisten denken nur an sich. Wir sind aber unwichtig im grossen und ganzen.

  13. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: Mbraun1701d 23.05.22 - 14:22

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja, selbst wenn sie 10 mal so schnell sein könnte, wird sie auch niemals
    > zu unseren Lebenszeiten etwas mehr von nächsten Ziel berichten.

    Immer diese kurzfristige Denkweise.

  14. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: Cybso 23.05.22 - 14:42

    Mbraun1701d schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer diese kurzfristige Denkweise.

    Der Weltraum ist groß. Gigantisch groß. Proxima Centauri ist 4 Lichtjahre von uns entfernt, das entspricht 4*9.4*10^12km = 37600000000000.

    Die Voyager-Sonden bewegen sich mit 60.000km/h, dank mehrerer Swing-By-Manöver durch eine günstige Stellung der Planeten, die wir derzeit so nicht mehr haben. Aber selbst mit dieser Geschwindigkeit bräuchte eine Sonde, die Proxima Centairo erreichen soll, ca. 70.000 Jahre bis sie ihr Ziel erreicht!

    Selbst, wenn wir es hinbekommen würden etwas zu bauen was eine so lange Zeit autonom durch das Weltall fliegt und am Ziel noch irgendwelche brauchbaren Instrumente in Funktion hat, wird es auf der Erde wohl niemanden geben, der sich noch daran erinnert und mit dem Radioteleskop im richtigen Moment auf der richtigen Frequenz in die richtige Richtung schaut.

    Ohne eine Antriebstechnologie, die *drastisch* höherere Geschwindigkeiten erlaubt, ist ein solches Projekt leider sowohl finanziell als auch wissenschaftlich eine ziemliche Verschwendung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.05.22 14:43 durch Cybso.

  15. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: Fwk 23.05.22 - 17:05

    Cybso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mbraun1701d schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Immer diese kurzfristige Denkweise.
    >
    > Der Weltraum ist groß. Gigantisch groß. Proxima Centauri ist 4 Lichtjahre
    > von uns entfernt, das entspricht 4*9.4*10^12km = 37600000000000.
    >
    > Die Voyager-Sonden bewegen sich mit 60.000km/h, dank mehrerer
    > Swing-By-Manöver durch eine günstige Stellung der Planeten, die wir derzeit
    > so nicht mehr haben. Aber selbst mit dieser Geschwindigkeit bräuchte eine
    > Sonde, die Proxima Centairo erreichen soll, ca. 70.000 Jahre bis sie ihr
    > Ziel erreicht!
    >
    > Selbst, wenn wir es hinbekommen würden etwas zu bauen was eine so lange
    > Zeit autonom durch das Weltall fliegt und am Ziel noch irgendwelche
    > brauchbaren Instrumente in Funktion hat, wird es auf der Erde wohl
    > niemanden geben, der sich noch daran erinnert und mit dem Radioteleskop im
    > richtigen Moment auf der richtigen Frequenz in die richtige Richtung
    > schaut.
    >
    > Ohne eine Antriebstechnologie, die *drastisch* höherere Geschwindigkeiten
    > erlaubt, ist ein solches Projekt leider sowohl finanziell als auch
    > wissenschaftlich eine ziemliche Verschwendung.


    Und wieder jemand der den sinn der Voyager projekte nicht verstegt und nur an sich denkt *Kopfklatsch

  16. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: Cybso 23.05.22 - 17:10

    Fwk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wieder jemand der den sinn der Voyager projekte nicht verstegt und nur
    > an sich denkt *Kopfklatsch

    Falls du glaubst, man hätte damals 500 Millionen US-Dollar (Edit: $865 laut NASA) ausgegeben nur um zwei goldene Schallplatten ins All zu schießen, deren Wahrscheinlichkeit durch eine außerirdische Zivilisation gefunden zu werden gegen 0 geht: nein. Die Schallplatten als Vermächtnis der Erde sind nur ein nettes Gimmick, aber niemals die Mission der Sonden. Das war die wissenschaftliche Untersuchung des äußeren Planetensystems. Das haben die Sonden erledigt, alles andere was jetzt noch kommt ist Nice-to-have.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.05.22 17:14 durch Cybso.

  17. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: Hotohori 23.05.22 - 17:18

    Fwk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wieder jemand der den sinn der Voyager projekte nicht verstegt und nur
    > an sich denkt *Kopfklatsch

    Vielleicht solltest du mal seinen Kommentar richtig lesen, er hat die Voyager Sonden nur als Beispiel für die Geschwindigkeit genommen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.05.22 17:19 durch Hotohori.

  18. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: mfeldt 23.05.22 - 19:14

    Arystus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Daten und Erfahrungen nehmen und verbessern, finde das wäre eine gute
    > Investition.


    Die heisst doch USS Voyager und ist im Delta-Quadranten unterwegs...

  19. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: gunterkoenigsmann 23.05.22 - 20:29

    Voyager 3, 4 und 5 wäre cool, auch wenn es immer ein Risiko ist, Plutonium mit einer Rakete in die Luft zu jagen: Wir haben so viel von diesen Sonden gelernt und die waren noch extrem primitiv.

    In der Schule hab ich gelernt, dass man nicht ernsthaft versucht hat in eine Richtung zu schicken, in der nach den Planeten des Sonnensystems noch was ist.

  20. Re: Wie währe es mit voyager 3?

    Autor: Anonymer Nutzer 24.05.22 - 00:30

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erstmal nen besseren Antrieb entwickeln, damit man nicht nochmal 40 Jahre
    > warten muss. Aber seit den 80ern ist da ja nichts passiert. Damals gabs
    > viele Ideen, aber das wars dann auch.


    Ionenantrieb haste schon gehört oder? Da hat sich die letzten Jahre schon was getan. Die vielversprechenste neue Lösung war da sogar der Iod Ionen Antrieb der es ermöglicht viel mehr "Treibstoff" mitzunehmen da dieser Fest und nicht Gasförmig ist wie das bisher genutzte Krypton oder Xenon. Ebenso werden deutlich höhere Rückstoßgeschwindigkeiten mit dem Iod erreicht.
    Bei den Radionuklidbatterien die man für die Stromversorgung braucht gab es auch große Verbesserungen. Das ist alles Technik die man für solche Sonden braucht.
    Dann dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein bis man 2. Stufen im All betanken kann, und so eine viel höhere Fluchtgeschwindigkeit von der Erde aus erreicht.

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