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Das Paradoxon der postmodernen Kulturmarxisten

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  1. Re: Das Paradoxon der postmodernen Kulturmarxisten

    Autor: listen242 13.02.21 - 21:49

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wetten auch du kannst den Unsinn vom postmodernen Kulturmarxismus nicht für
    > fünf Pfenning definieren.
    >
    > Ich kann dieses inhaltlose Nachgeplapper von S. Molyneux, J. Peterson und
    > Co. nicht mehr ertragen.
    >
    > Steck dir deine hohlen Phrasen zurück in deinen hohlen Kopf.

    Deinem Duktus nach zu urteilen, wärest Du genau der richtige Mensch, der die genannten Begriffe definieren kann.
    ;)

  2. Re: Das Paradoxon der postmodernen Kulturmarxisten

    Autor: interlingueX 13.02.21 - 23:32

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > "Cancel Culture ist eine Standardprozedur des Establishments. [...] Nun
    > haben wir die Situation, dass Teile der Linken diese Taktik adaptiert. In
    > meinen Augen ein sehr schwerwiegender Fehler. Zuerst ist es prinzipiell
    > falsch und einfach taktisch idiotisch. Es ist ein Geschenk an den
    > Rechtsextremismus. […]"
    > — Noam Chomsky
    >
    > twitter.com
    >
    > Chomsky hat hier absolut recht. Es ist nicht zu unterschätzen, was sich
    > unter dem Thema "Woke" aufbaut.

    "Woke" mag von der Grundidee her recht nobel sein. Es ist schon wichtig, sich Fragen zu gesellschaftlichen Themen zu stellen, die aus Bequemlichkeit unter den Teppich gekehrt werden. Aber was draus geworden ist, ist in der Tat ganz und gar nicht gut, sogar Obama warnt vor gewissen Verhaltensweisen: https://www.bbc.com/news/world-us-canada-50239261

    Bei manchen dieser "woke"-Geschichten fällt mir eigentlich nur Georges Brassens ein:
    « Non, les braves gens n'aiment pas que
    l'on suive une autre route qu'eux. »
    (etwa: Nein, die Anständigen mögen es nicht, dass man einen anderen Weg einschlägt als sie.)

    Dass ich als eher rote Socke das auch nach (politisch) links statt nur in Richtung der Konservativen und Angepassten rufen möchte, hätte ich noch vor ein paar Jahren im Leben nicht gedacht...

    ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
    Also, ich bin Generation A. Trends muss man setzen, bevor es zu spät ist.

  3. Re: Das Paradoxon der postmodernen Kulturmarxisten

    Autor: CptData 14.02.21 - 16:14

    AliKarimi2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist schon ziemlich interessant zu beobachten, dass Diversität und
    > Vielfältigkeit überall gewollt und gefordert werden, außer bei Meinungen.
    > Da wird jeder, der den Mainstream verlässt, sanktioniert.

    Du sollst ja auch all den ganzen Spaß gut und richtig finden, der dir aufgenötigt wird.

    In den 1990ern musste man irgendwie nicht extra betonen, wenn der Hauptcharakter weiblich oder farbig war. Meine Lieblingsbeispiele für starke Charaktere aus der "guten alten Zeit" sind u.a.:

    - Avery Brooks (Captain Sisko, Star Trek DS9).
    - Nana Visitor (Colonel Kira, s.o.)
    - Eddie Murphy (verschiedene Filme aus den 80ern)
    - Amanda Tapping (Colonel Carter, Stargate SG1)
    - Kate Mulgrew (Captain Janeway, Star Trek VOY)
    - Samuel L. Jackson (verschiedene Rollen)
    - ...

    Ich sag's nur. In den 90ern waren Hautfarbe und Geschlecht kein Politikum. Aber angeblich gehören ja die 90er in die "dunklen Jahre des Rassismus und der Frauenfeindlichkeit".

  4. Re: Das Paradoxon der postmodernen Kulturmarxisten

    Autor: Flobee 14.02.21 - 21:05

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso. Darf sie denn ihre Meinung nicht äußern? Ach Moment, genau das hat
    > sie ja getan. Weißt du, die Krux an der Meinungsfreiheit ist eben, dass
    > nicht jeder deine Meinung toll finden muss, sondern aus deinen Äußerungen
    > eben für sich konsequzenzen ziehen darf.

    Bist du wirklich so, oder tust du nur so? Wer seinen Job verliert, weil er seine Meinung äußert, darf sie eben nicht wirklich äußern. Die neuen Faschisten sind die, die berufliche Existenzen wegen einer Meinung vernichten, oder massiv beschädigen. Und der Pöbel klatscht wie immer schon Beifall. Eure Meinung kotzt mich an. Und doch werde ich nicht versuchen, euch euren Job zu nehmen. Ich hoffe das war verständlich?

  5. Re: Das Paradoxon der postmodernen Kulturmarxisten

    Autor: Flobee 14.02.21 - 21:07

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > der_wahre_hannes schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Der Freiheitsbegriff beinhaltet aber, dass andere mir sagen können,
    > dass
    > > > sie meine Meinug scheiße finden und deshalb von einer weiteren
    > > > Zusammenarbeit mit mir absehen.
    > >
    > > jo wie in Nordkorea
    >
    > Okay, du möchtest also sagen, wenn du Bäcker bist und ich komme herein,
    > sage das du meiner Meinung nach ein sehr unattraktiver Homosexueller bist
    > und ich hätte gerne 4 Brötchen, dann wäre es wie in einer Diktatur,
    > solltest du meine Meinung nicht teilen und mir dann den Verkauf der
    > Brötchen verweigern? Darf ich dir alles sagen und du musst mich dennoch
    > bedienen?
    >
    > Ich sehe es eher wie Hannes: Als Bäcker würde ich davon absehen in dieser
    > Situation die Brötchen zu verkaufen. Und genauso steht es Disney frei keine
    > weitere Zusammenarbeit zu wünschen. Denn zur Meinungsfreiheit aller gehört
    > immer auch ein "Ich unterstütze diese Meinung nicht und möchte da auch
    > nichts mit zu tun haben."
    > Dabei ist es mir egal, ob es um rassistische Themen oder die Farbwahl des
    > Kinderzimmers geht.


    Klar, Disney war persönlich gekränkt und musste um des Seelenfriedens unbedingt die Zusammenarbeit beenden. faceaplm

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