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Empörungskultur ist Schuld

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Empörungskultur ist Schuld

    Autor: ubuntu_user 11.02.21 - 14:01

    Die meisten haben aufgehört sich ein Bild zu machen, bzw. vielleicht war das auch nie so und ist nur nicht so aufgefallen, weil Fernsehen und Zeitung eh immer das Gleiche sagen.
    Es gibt auf twitter den Hassmob und verschiedene Meinungen sind eigentlich nicht gewollt. Alles was dem nicht entspricht wird bekämpft oder darf nicht wahr sein:
    - Trump ist böse
    - Frauen sind unterdrückt
    - Geschlecht kann man sich aussuchen
    - individualisierung ist wichtiger als Familie
    usw.
    lustigerweise darf man darüber auch gar nicht diskutieren. Das führt dann natürlich auf der rechten Seite dazu, dass man sich radikalisiert, da ja dann jeder der abweicht bestraft wird. Ergo gibts auch keine schlimmere "Bestrafung" wenn man weit aus schlimmere Sachen macht. Daher kommen dann Trump/AfD.
    Die Ironie ist, dass hier eine Frau für ihre (falschen) Ansichten bestraft wird. Hätte sie was pro-trans gesagt und wäre dann rausgeflogen, wäre der Twitter-Mob auf ihrer Seite.
    Interessant ist auch, dass beim gender pay gap z.B. ja auch alle Fakten ignoriert werden und nur auf das Geschlecht geschaut wird. Hier jetzt ist hingegen egal, dass sie eine Frau ist und rausgemobbt wird.
    Wer hier jetzt keine Parallelen zu Nordkorea/DDR sieht, wo jedem das Leben zerstört wird, der nicht auf Parteilinie ist, dem kann man auch nicht mehr helfen. Man sollte auch nicht mit dem schlimmsten Bild von Nordkorea/DDR abgeben, sondern gucken wie das alles angefangen hat

  2. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: randalemicha 11.02.21 - 14:14

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer hier jetzt keine Parallelen zu Nordkorea/DDR sieht, wo jedem das Leben
    > zerstört wird, der nicht auf Parteilinie ist, dem kann man auch nicht mehr
    > helfen. Man sollte auch nicht mit dem schlimmsten Bild von Nordkorea/DDR
    > abgeben, sondern gucken wie das alles angefangen hat

    Hier hat jemand seine Meinung gesagt. Andere haben wiederum ihre Meinung geäußert, dass sie diese Meinung dumm finden. Disney hat gesagt, dass sie die Meinung ebenfalls dumm finden und mit der Person künftig keine Projekte mehr machen wollen.

    So etwas nennt man Meinungsfreiheit und Vertragsfreiheit. Dies sind typische Merkmale einer Demokratie. Der Staat mischt sich dabei in keiner Weise ein.

    Was willst Du denn? Dass der Staat Gesetze erlässt, die hier die Vertragsfreiheit einschränken und Disney dazu zwingen mit der Person weitere Geschäfte zu machen?

    Merkst Du wirklich nicht, welche Variante einer Diktatur entspricht?

  3. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: BlindSeer 11.02.21 - 14:16

    Ich habe ubuntu eher so verstanden, dass es eher um die Reaktionen bei Twitter & Co geht.

  4. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: Emulex 11.02.21 - 14:17

    randalemicha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer hier jetzt keine Parallelen zu Nordkorea/DDR sieht, wo jedem das
    > Leben
    > > zerstört wird, der nicht auf Parteilinie ist, dem kann man auch nicht
    > mehr
    > > helfen. Man sollte auch nicht mit dem schlimmsten Bild von Nordkorea/DDR
    > > abgeben, sondern gucken wie das alles angefangen hat
    >
    > Hier hat jemand seine Meinung gesagt. Andere haben wiederum ihre Meinung
    > geäußert, dass sie diese Meinung dumm finden. Disney hat gesagt, dass sie
    > die Meinung ebenfalls dumm finden und mit der Person künftig keine Projekte
    > mehr machen wollen.

    Ist aber schon etwas kindisch auch, oder?
    Von allen Beteiligten.

  5. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: der_wahre_hannes 11.02.21 - 14:19

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe ubuntu eher so verstanden, dass es eher um die Reaktionen bei
    > Twitter & Co geht.

    Ich verstehe ihn eher so, dass er nicht will, dass man sagen darf, dass man eine Meinung, die ein anderer geäußert hat, kacke findet.

  6. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: ubuntu_user 11.02.21 - 14:19

    randalemicha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier hat jemand seine Meinung gesagt. Andere haben wiederum ihre Meinung
    > geäußert, dass sie diese Meinung dumm finden.

    und dass sie sterben soll

    > Disney hat gesagt, dass sie
    > die Meinung ebenfalls dumm finden und mit der Person künftig keine Projekte
    > mehr machen wollen.

    Disney ist aber keine Person

    > So etwas nennt man Meinungsfreiheit und Vertragsfreiheit. Dies sind
    > typische Merkmale einer Demokratie.

    Vertragsfreiheit heißt aber nicht Freifahrtsschein für Unternehmen. Siehe Gewerkschaft, Gleichstellungsgesetz, Mindestlohn, Frauenquote, etc

    > Der Staat mischt sich dabei in keiner
    > Weise ein.
    was hat der Staat damit zu tun? abgesehen davon, dass Diney größer ist als manch ein staat.

    > Was willst Du denn? Dass der Staat Gesetze erlässt, die hier die
    > Vertragsfreiheit einschränken und Disney dazu zwingen mit der Person
    > weitere Geschäfte zu machen?

    wo habe ich das gesagt?

    > Merkst Du wirklich nicht, welche Variante einer Diktatur entspricht?

    ne

  7. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: BlindSeer 11.02.21 - 14:24

    Naja, leider ist es heute recht schnell so, dass Leute mit Beleidigungen kommen, die anders Meinenden in die extrem linke oder rechte Ecke stellen und sich im Grunde ein Mob mit virtuellen Fackeln und Mistgabeln zusammenfindet. Und ich hoffe es bleibt beim virtuell...

    Es ist schon ein Unterschied ob man "Ich stimme dir nicht zu und sehe es anders", "Deine Meinung braucht mal einen Reality Check" oder "Du fett Kug, ich hoffe deine Karriere geht den Bach runter und du stirbst!" oder gar "Ich finde raus wo du wohnst" sagt.

  8. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: ubuntu_user 11.02.21 - 14:26

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe ihn eher so, dass er nicht will, dass man sagen darf, dass man
    > eine Meinung, die ein anderer geäußert hat, kacke findet.

    ich will nur sagen, dass man einerseits sagt: "wir haben Meinungsfreiheit", was eben nicht stimmt, wenn man für so relativ lasche Vergehen drastisch sanktioniert wird. Man kann auch nicht mit Vertragsfreiheit argumentieren und gleichzeitig mit sowas wie strukturellem Rassismus, etc.
    Meinungsfreitheit, Schutz vor Diskriminierung und Vertragsfreiheit sind komplett gegensätzliche Punkte, die sich gegenseitig massiv widersprchen.

    ich will auch nichts wirklich "Kacke" finden. Ich will nur sagen, dass es ein extremes Ungleichgewicht gibt was man sagen darf und was nicht und dass man nicht mit Meinungsfreiheit argumentieren darf, wenn man gewisse (relativ milde) Sachen sagt/schreibt, die dem Mainstream widersprechen.

  9. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: Emulex 11.02.21 - 14:26

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, leider ist es heute recht schnell so, dass Leute mit Beleidigungen
    > kommen, die anders Meinenden in die extrem linke oder rechte Ecke stellen
    > und sich im Grunde ein Mob mit virtuellen Fackeln und Mistgabeln
    > zusammenfindet. Und ich hoffe es bleibt beim virtuell...
    >
    > Es ist schon ein Unterschied ob man "Ich stimme dir nicht zu und sehe es
    > anders", "Deine Meinung braucht mal einen Reality Check" oder "Du fett Kug,
    > ich hoffe deine Karriere geht den Bach runter und du stirbst!" oder gar
    > "Ich finde raus wo du wohnst" sagt.

    +1
    So ist es.

  10. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: der_wahre_hannes 11.02.21 - 14:27

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Du fett Kug, ich hoffe deine Karriere geht den Bach runter und du stirbst!" oder gar
    > "Ich finde raus wo du wohnst" sagt.

    Das ist allerdings auch keine Meinungsäußerung, da bestehen glaube ich keine zwei Meinungen ;)

    Wäre mir aber neu, dass Disney das in der Pressemitteilung so geäußert hätte. Und darum geht es hier doch: Person A sagt "XYZ", Unternehmen B sagt: "Da stehen wir nicht hinter, wir werden zukünftig nicht mehr mit Person A zusammenarbeiten". ubuntu_user zieht das Fazit: "jo wie in Nordkorea".

  11. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: der_wahre_hannes 11.02.21 - 14:30

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich verstehe ihn eher so, dass er nicht will, dass man sagen darf, dass
    > man
    > > eine Meinung, die ein anderer geäußert hat, kacke findet.
    >
    > ich will nur sagen, dass man einerseits sagt: "wir haben Meinungsfreiheit",
    > was eben nicht stimmt, wenn man für so relativ lasche Vergehen drastisch
    > sanktioniert wird.

    Du kapierst es immer noch nicht, oder? Disney sagt: Wir wollen nach diesen Äußerungen nicht mehr mit Frau Carano nicht mehr zusammenarbeiten. Das ist deren gutes Recht, denn niemand kann gezwungen werden, mit irgendwem zusammenarbeiten zu müssen.
    Frau Carano kann immer noch ihre Meinung äußern, das Recht hat ihr doch niemand abstreitig gemacht. Nur muss sie eben auch mit den Konsequenzen klarkommen, denn DAS ist doch gerade die Crux der Meinungsfreiheit, scheißegal, wie oft du noch mit dem Nordkorea-Vergleich ankommst.

    > ich will auch nichts wirklich "Kacke" finden. Ich will nur sagen, dass es
    > ein extremes Ungleichgewicht gibt was man sagen darf und was nicht und dass
    > man nicht mit Meinungsfreiheit argumentieren darf, wenn man gewisse
    > (relativ milde) Sachen sagt/schreibt, die dem Mainstream widersprechen.

    Nochmal: Du darfst alles sagen. Auch total hirnrisse Nazivergleiche ziehen. Nur musst du dann eben auch mit den Konsequenzen klarkommen. Wenn du das nicht schaffst, dann hast du die Meinungsfreiheit nichtmal im Ansatz verstanden.

  12. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: BlindSeer 11.02.21 - 14:32

    Und wie ich eben schon mal schrieb geht es IMHO ubuntu um die Reakionen im Web und nicht um Disney. :) Disney steht es frei zu engagieren wen sie wollen, sie sollten sich nicht "unpolitisch" auf die Fahnen schreiben, aber es ist ihre Entscheidung. Nur der Mob im Netz... Der ist eine ganz andere Sache.

  13. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: ubuntu_user 11.02.21 - 14:32

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kapierst es immer noch nicht, oder? Disney sagt: Wir wollen nach diesen
    > Äußerungen nicht mehr mit Frau Carano nicht mehr zusammenarbeiten. Das ist
    > deren gutes Recht, denn niemand kann gezwungen werden, mit irgendwem
    > zusammenarbeiten zu müssen.
    > Frau Carano kann immer noch ihre Meinung äußern, das Recht hat ihr doch
    > niemand abstreitig gemacht. Nur muss sie eben auch mit den Konsequenzen
    > klarkommen, denn DAS ist doch gerade die Crux der Meinungsfreiheit,
    > scheißegal, wie oft du noch mit dem Nordkorea-Vergleich ankommst.


    <°)((>< <°)((>< <°)((><

  14. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: randalemicha 11.02.21 - 14:32

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > randalemicha schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hier hat jemand seine Meinung gesagt. Andere haben wiederum ihre Meinung
    > > geäußert, dass sie diese Meinung dumm finden.
    > und dass sie sterben soll
    Das mögen einzelne Personen gesagt haben. Vermutlich ist es justiziabel, wenn man die Person ermitteln könnte. Also auch hier keine von dir gemutmaßte "DDR/Nordkorea-Diktatur"

    > > Disney hat gesagt, dass sie
    > > die Meinung ebenfalls dumm finden und mit der Person künftig keine Projekte
    > > mehr machen wollen.
    > Disney ist aber keine Person
    Nein, eine Firma. Wie von mir oben geschrieben. Das Merkmale einer Demokratie ist auch Vertragsfreiheit.

    > Vertragsfreiheit heißt aber nicht Freifahrtsschein für Unternehmen. Siehe
    > Gewerkschaft, Gleichstellungsgesetz, Mindestlohn, Frauenquote, etc.
    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Vertragsfreiheit ist gesetzlich geregelt. Genauso deine Beispiele. Und die erlauben es Disney sich auszusuchen ob sie mit der Person zusammenarbeiten oder nicht. Absolut kein Merkmal einer Diktatur.

    > > Der Staat mischt sich dabei in keiner Weise ein.
    > was hat der Staat damit zu tun? abgesehen davon, dass Disney größer ist als manch ein staat.
    Das war doch Dein Argument, nicht meins. Du bringst oben einen Vergleich mit DDR/Nordkorea. Bei einer Diktatur diktiert der Staat, nicht der Bürger. Wenn der Staat nichts mit deinem Argument zu tun hat, wo ist denn dann die Diktatur?

    > > Was willst Du denn? Dass der Staat Gesetze erlässt, die hier die
    > > Vertragsfreiheit einschränken und Disney dazu zwingen mit der Person
    > > weitere Geschäfte zu machen?
    > wo habe ich das gesagt?
    Wo habe ich behauptet, dass Du das gesagt hast? Ich habe eien Frage gestellt. Nämlich, was Du Dir wünschen würdest, da du den Status quo offensichtlich ablehnst.

    > > Merkst Du wirklich nicht, welche Variante einer Diktatur entspricht?
    > ne
    Das ist offensichtlich.

  15. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: randalemicha 11.02.21 - 14:34

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie ich eben schon mal schrieb geht es IMHO ubuntu um die Reakionen im
    > Web und nicht um Disney. :)
    Ubuntu schreibt wortwörtlich: "Wer hier jetzt keine Parallelen zu Nordkorea/DDR sieht, wo jedem das Leben zerstört wird, der nicht auf Parteilinie ist, dem kann man auch nicht mehr helfen. "

    Also nein ihm/ihr geht es nicht um Twitter, sondern um Staaten und Parteien.

  16. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: ubuntu_user 11.02.21 - 14:35

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie ich eben schon mal schrieb geht es IMHO ubuntu um die Reakionen im
    > Web und nicht um Disney. :) Disney steht es frei zu engagieren wen sie
    > wollen, sie sollten sich nicht "unpolitisch" auf die Fahnen schreiben, aber
    > es ist ihre Entscheidung. Nur der Mob im Netz... Der ist eine ganz andere
    > Sache.

    bei disney kommt hinzu, dass die eine unheimlich Macht haben. Da kann man nicht mit Vertragsfreiheit argumentieren.
    Anderes Beispiel: du bist Lehrer. jetzt sperrt dich der Staat, bzw. sagt ich will nicht mehr, dass du für mich arbeitest. Dann bist du am Ende. Das gilt für viele Bereiche, eben auch wie z.B. Lokführer, Flugsicherung, etc.

  17. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: sydthe 11.02.21 - 14:35

    ubuntu_user schrieb:

    > ich will nur sagen, dass man einerseits sagt: "wir haben Meinungsfreiheit",
    > was eben nicht stimmt, wenn man für so relativ lasche Vergehen drastisch
    > sanktioniert wird. Man kann auch nicht mit Vertragsfreiheit argumentieren
    > und gleichzeitig mit sowas wie strukturellem Rassismus, etc.
    > Meinungsfreitheit, Schutz vor Diskriminierung und Vertragsfreiheit sind
    > komplett gegensätzliche Punkte, die sich gegenseitig massiv widersprchen.
    >
    > ich will auch nichts wirklich "Kacke" finden. Ich will nur sagen, dass es
    > ein extremes Ungleichgewicht gibt was man sagen darf und was nicht und dass
    > man nicht mit Meinungsfreiheit argumentieren darf, wenn man gewisse
    > (relativ milde) Sachen sagt/schreibt, die dem Mainstream widersprechen.

    Ist das so schwer zu verstehen das Meinungsfreitheit nur bedeutet das man sagen kann was man will ohne staatliche Verfolgung zu befürchten nicht private (eine Firma ist auch privat). Wenn Du öffentlich scheiße labberst und dann noch unter deinem richtigen Namen dann musst Du auch damit rechnen das es ein bisschen Gegenwind gibt gerade auch wenn man in der Öfftlichkeit steht. Es zingt dich ja auch keiner bei Geschäften einkaufen zu gehen bei denen dir irgendwas nicht passt.

  18. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: ubuntu_user 11.02.21 - 14:38

    randalemicha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die erlauben es Disney sich
    > auszusuchen ob sie mit der Person zusammenarbeiten oder nicht. Absolut kein
    > Merkmal einer Diktatur.

    nochmal...
    schonmal was von diskriminierung gehört? gibt es dann ja auch nicht, ist ja vertragsfreiheit...

    > Das war doch Dein Argument, nicht meins. Du bringst oben einen Vergleich
    > mit DDR/Nordkorea. Bei einer Diktatur diktiert der Staat, nicht der Bürger.
    > Wenn der Staat nichts mit deinem Argument zu tun hat, wo ist denn dann die
    > Diktatur?

    Was hat Diktatur mit Staat zu tun?

  19. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: der_wahre_hannes 11.02.21 - 14:38

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BlindSeer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wie ich eben schon mal schrieb geht es IMHO ubuntu um die Reakionen
    > im
    > > Web und nicht um Disney. :) Disney steht es frei zu engagieren wen sie
    > > wollen, sie sollten sich nicht "unpolitisch" auf die Fahnen schreiben,
    > aber
    > > es ist ihre Entscheidung. Nur der Mob im Netz... Der ist eine ganz
    > andere
    > > Sache.
    >
    > bei disney kommt hinzu, dass die eine unheimlich Macht haben. Da kann man
    > nicht mit Vertragsfreiheit argumentieren.

    Heißt also, Disney kann nie wieder jemanden keinen Vertrag anbieten, wenn sie vorher mal mit demjenigen einen Vertrag hatten?

  20. Re: Empörungskultur ist Schuld

    Autor: BlindSeer 11.02.21 - 14:39

    Ja, okay auch gerade gemerkt. Bei meiner Meinung mit dem Mob bleibe ich allerdings. :)

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