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  5. › TheC64 Maxi im Test: Moderner Retro…

Was für eine Elektroschrott

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  1. Was für eine Elektroschrott

    Autor: derdiedas 02.12.20 - 12:45

    Ehrlich - ja ich hege auch manchmal nostalgische Gefühle, und ja ich habe auch noch ein paar meiner alten Rechner. Aber die Jugend interessiert sich für den Schrott von damals nicht die Bohne, und ich muss auch sagen - na ja es hatte seine Zeit aber die ist 2020 einfach abgelaufen.

    Vor allem aber - wenn RetroFeeling, dann doch bitte das Original oder RetroPI. Das Original hat zumindest noch einen Sammlerwert und die PI kann man auch noch anderweitig verwenden.

    Sind wir doch ehrlich - der C64 Maxi ist für uns alte Säcke um in nostalgischen Erinnerungen zu schwelgen. Aber das geht dann auch mal vorbei und dann staubt diese Konsole für immer in einer Schublade. Und einen Wert hat es auch nicht, da es einfach kein Original ist.

    Gruß DDD

  2. Re: Was für eine Elektroschrott

    Autor: the_doctor 02.12.20 - 13:16

    Der TheC64Maxi ist halt schneller aufgebaut dank HDMI & USB, um der Retrolust zu frönen. Beim Original-C64 musst du erstmal Kabel legen, Röhre aufbauen, Drive(s) anklemmen ...

    Wer nur ab und an ne Runde RetroGames möglichst nah am Original erleben möchte (näher als der Emu auf nem Pi oder der Win-Büchse), ohne sich mit Restauration und ggf. Aufrüstung rumschlagen will, fährt mit dem Teil ganz gut.

    Dann sind auch vielleicht Jugendliche eher bereit, sich mit der Programmierung in Basic auseinanderzusetzen. Vor allem, wenn man nur die XBox oder PS am Fernseher kurz mal umklemmen muss ;-). (seh ich ja auch ein, die Spiele reissen die nicht vom Hocker oder sprengen deren Frustrationstoleranz)

    Mal abgesehen davon: das Teil ist schon knapp ein Jahr verfügbar (habs letztes Jahr vor Weihnachten noch bekommen). Keine Ahnung, warum Golem da jetzt ein Review bringt.
    Und ja, er wird bei mir nur ganz selten aufgebaut; allerdings bin ich kein C64-Fan, mein Einstieg erfolgte mit dem Amiga. Deswegen hat auch mindestens ein Amiga einen Platz auf meinem Schreibtisch (aktuell ein 1200er), den ich auch häufiger zum zocken oder probieren anschalte. Natürlich leicht modernisiert, damit man aktuelle Monitore und Peripherie anklemmen kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.12.20 13:21 durch the_doctor.

  3. Re: Was für eine Elektroschrott

    Autor: unbuntu 02.12.20 - 13:33

    Eigentlich hätte das Ding noch Scart oder sowas haben müssen, damit man auch original Röhrenmonitore anschließen kann. Eigentlich kann man die original Grafik nur so genießen, auf LCDs sieht das einfach anders aus.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  4. Re: Was für eine Elektroschrott

    Autor: the_doctor 02.12.20 - 13:45

    Wer auf absolute Originalität besteht, wird wohl nicht um ein Original rumkommen. Die gibts aber auch in ähnlichen Preisregionen auf dem Gebrauchtmarkt.

    Ich brauch jetzt nicht unbedingt noch eine Röhre. Gut umgesetzt, lässt sich imho mit der Grafik auf einem aktuelleren TFT leben. Und mit Disketten hantiere ich auch nur noch sehr ungern, da gibt es modernere Lösungen :-)

  5. Re: Was für eine Elektroschrott

    Autor: PatrickSchlegel 02.12.20 - 13:46

    Ich verstehe nicht weshalb sich immer wieder Threads oeffnen die nur negative Argumente hervorbringen. Wenn mich etwas nicht interessant oder es mich nicht anspricht dann ueberlass ich es denen die es Toll finden und Spass daran haben.
    Elektroschrott findet in einer ganz anderen Dimensionen statt als bei solch Sparten, Sammler Geraeten ...

  6. Re: Was für eine Elektroschrott

    Autor: Sil53r Surf3r 02.12.20 - 13:48

    the_doctor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Deswegen hat auch mindestens
    > ein Amiga einen Platz auf meinem Schreibtisch

    Same here: Ein A500 mit HDD-Sidecar und zwei A2K samt Turbo- und Grafikkarten. :-)

  7. Re: Was für eine Elektroschrott

    Autor: Truster 02.12.20 - 14:02

    Oh Ja das A590 Sidecar, das war schon geil- Mit RTC, zusätzlichen Ram usw... ich habe es geliebt, hat jedoch nur auf WB 2.04+ funktioniert, wo viele Spiele versagt haben. Bei manchen Spielen hat sich sogar das verhalten verändert. Oil Imperium auf KS 2+ auf max Geschw. bohren war so gut wie unmöglich, während man unter KS 1.3 fast eingeschlafen ist umterm bohren mit max. Druck, weil's immer noch zu einfach war. Ich habe mir sogar beide Kickroms mit dem Switcherboard aufgehoben, den Rest musste ich aus Platzgründen entsorgen. Gut, er hat eh nicht mehr funktioniert, sofort gelbes Bild (CPU Crash) mit 8x* Powerled-blinken beim einschalten. :(

    *soweit ich das noch im Gedächnis hab ;-)

  8. Re: Was für eine Elektroschrott

    Autor: hutschat 02.12.20 - 14:18

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ehrlich - ja ich hege auch manchmal nostalgische Gefühle, und ja ich habe
    > auch noch ein paar meiner alten Rechner. Aber die Jugend interessiert sich
    > für den Schrott von damals nicht die Bohne, und ich muss auch sagen - na ja
    > es hatte seine Zeit aber die ist 2020 einfach abgelaufen.
    >
    > Vor allem aber - wenn RetroFeeling, dann doch bitte das Original oder
    > RetroPI. Das Original hat zumindest noch einen Sammlerwert und die PI kann
    > man auch noch anderweitig verwenden.
    >
    Dafür, dass sich niemand dafür interessiert, hat sich der Maxi aber gut verkauft. Inzwischen gibt es auch die VC 20 Version und für das nächste Jahr ist wohl ein Amiga 500 geplant. Die Firma scheint davon also gut leben zu können.

  9. Re: Was für eine Elektroschrott

    Autor: the_doctor 02.12.20 - 14:30

    Nächstes Jahr soll ja von Retro Games auch ein Amiga 500-Nachbau kommen. Weitere Infos gibt es leider noch nicht (Mini oder Maxi).

    500er hab ich auch noch, allerdings leider keine passende Originalperipherie. Deswegen gab es eine ACA500+; damit lässt sich jedes gewünschte KS booten und man hat 2 CF-Slots. Mein Ur-A500 (Rev. 5) spinnt allerdings anscheinend im Zusammenspiel mit der ACA gelegentlich. Evtl. wird da irgendwann einfach ein Gotek intern verbaut; mit der Indi ECSv2 und 1MB ChipRAM (Agnus wurde bereits ausgetauscht) darf er dann zeitgemäss original bleiben ;-)

  10. Re: Was für eine Elektroschrott

    Autor: Trollversteher 02.12.20 - 14:40

    Natürlich besteht das angepeilte Zielpublikum, wie so viele "80er/90er Revival" Artikel, aus uns alten Säcken, die ein bisschen nostalgisch in Erinnerungen an die Kindheitstage schwelgen wollen.
    Ich muss allerdings auch gestehen, so "kultik" ich den alten Brotkasten auch finde, und so viel Respekt ich auch vor Retro-Demo-Codern habe, die heute noch technisch das Letzte aus der Kiste herausholen: Ich lass es lieber bei der schönen Erinnerung. So manch ein kultiges Spiel, das mich damals komplett in den Bann gezogen hat, würde mich heute, als von modernen Games total versauten und verwöhnten Gelegenheitszocker doch nur langweilen und enttäuschen.

    Da spiele ich lieber moderne Interpretationen von alten Spieleklassikern - hab zB gerade mit "No man's Sky" angefangen, und obwohl mich der "echte" Nachfolger von Elite irgendwie nie so richtig begeistern konnte, hatte ich bei No man's sky das erste mal seit langer, langer Zeit wieder dieses "Ich entdecke eine neue Welt und gehe völlig darin auf" - Gefühl wie bei den C64 und Amiga Klassikern meiner Jugend, wie eben dem ersten Elite damals.

  11. Re: Was für eine Elektroschrott

    Autor: Lapje 02.12.20 - 14:52

    Wow...das hält sich jemand für DEN Maßstab...

    Der Nachbau ist auch nicht für diese Zielgruppe gemacht, sondern eben für die, welche den C64 selbst aus ihrer Jugend kennen. Und dafür, dass sich keiner für diesen "Schrott" interessiert, verkauft er sich recht gut.

    Manche Leute sollten sich wirklich mal weniger wichtig nehmen.

  12. Re: Was für eine Elektroschrott

    Autor: Spiritogre 02.12.20 - 15:47

    Jupp, geht mit exakt genauso. Und wenn ich doch mal Lust auf Retro verspüre schmeiße ich den Emulator an oder schaue mir Gameplay auf YT an und bin dann in der Regel nach ein paar Minuten auch wieder gesättigt und widme mich lieber neuen Spielen.

  13. Re: Was für eine Elektroschrott

    Autor: the_doctor 02.12.20 - 16:25

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da spiele ich lieber moderne Interpretationen von alten Spieleklassikern -
    > hab zB gerade mit "No man's Sky" angefangen, und obwohl mich der "echte"
    > Nachfolger von Elite irgendwie nie so richtig begeistern konnte, hatte ich
    > bei No man's sky das erste mal seit langer, langer Zeit wieder dieses "Ich
    > entdecke eine neue Welt und gehe völlig darin auf" - Gefühl wie bei den C64
    > und Amiga Klassikern meiner Jugend, wie eben dem ersten Elite damals.

    Das ist ja auch gut so, vollkommen legitim und Geschmäcker sollen und dürfen ja unterschiedlich sein.
    Ansonsten bliebe auch nicht viel Originalhardware von damals für die Hardcore-Retro-Fraktion übrig; die Preise dafür explodieren ja sowieso schon.

  14. Re: Was für eine Elektroschrott

    Autor: spitfire_ch 02.12.20 - 21:59

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jupp, geht mit exakt genauso. Und wenn ich doch mal Lust auf Retro verspüre
    > schmeiße ich den Emulator an oder schaue mir Gameplay auf YT an und bin
    > dann in der Regel nach ein paar Minuten auch wieder gesättigt und widme
    > mich lieber neuen Spielen.

    Geht mir zu 100% genau so :) Erstaunlicherweise haben meine Kids aber ab und an noch Spass an meinen Kindheitsklassikern. Bei mir war's allerdings ein Atari ST. Ich musste sogar die Musik einiger Games auf ihren Stick spielen. Retro funktioniert offenbar zumindest teilweise auch ohne entsprechende Kindheitserinnerungen ... Im Grossen und Ganzen spielen aber auch sie lieber moderne Titel - genau wie ich.

  15. Re: Was für eine Elektroschrott

    Autor: Trollversteher 03.12.20 - 07:52

    >Das ist ja auch gut so, vollkommen legitim und Geschmäcker sollen und dürfen ja unterschiedlich sein.

    Klar, auf jeden Fall, ich wollte hier sicher nicht meinen Geschmack über den anderer stellen - und ich kanns ja auch gut nachvollziehen, hab ja anderer Stelle geschrieben, dass ich vor längerer Zeit auch mal so einen kurzen Anfall von Retro-Fieber hatte, als ich und ein Kumpel spontan für einen Schnäppchenpreis auf dem Flohmarkt einen alten CPC 464 mit einem Stapel Datasetten ergattert haben.

    >Ansonsten bliebe auch nicht viel Originalhardware von damals für die Hardcore-Retro-Fraktion übrig; die Preise dafür explodieren ja sowieso schon.

    Ich habe übrigens noch meinen Amiga 3000 und 4000 im Keller stehen, mache zwar nichts mehr damit, aber konnte mich einfach nicht davon trennen. Vielleicht packt es mich ja doch eines Tages noch, und ich probiere mal aus, ob die Kisten noch hochfahren und die Daten auf der Festplatte noch intakt sind ;-)

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